Zitate Mai 2020 - Vereinigung (alle)

Devino M., Sonntag, 03. Mai 2020, 22:42 (vor 142 Tagen)

"Frieden erfährt der Mensch, der allen Wünschen entsagt, kein Verlangen mehr hat und der sich nicht mit dem sterblichen Ego und dem damit verbundenen Ichgefühl gleichsetzt."

- Bhagavad Gita 3:71 -
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Die Inkarnation an sich, ist der Wunsch sich selbst zu vereinen, mit dem, was man nicht ist. Es ist eine Sinnsuche, die mehr oder weniger lang das Selbstbild durch ein Bildnis seiner selbst verzehrt. Es ist also das Streben nach Vereinigung die wesentliche Triebfeder. Und doch läuft man so lange Karotten nach, bis man erkannt hat, dass man dies alles nicht war, worin man sich gesucht hat. Jedenfalls vom Stand der Wunscherfüllung her betrachtet.

Das Ichgefühl und das Wunschgefühl, dass nach Erfüllung trachtet, sind eigentlich beides zwei Seiten einer Münze, und die eine braucht die andere um zu entstehen (esoterisch) und zu bestehend (exoterisch). So wie das Ichgefühl der Kopf einer Münze ist, so ist das Wunschgefühl die Zahl der Wünsche einer Münze. So ist die Anzahl der Münzen, die Anzahl der Suche nach Wunscherfüllung, wenn man dies auf Inkarnationen einer Seele ummünzt.

Den Frieden findet man, indem man alle Wünsche aufgibt. Denn diese Rufen nach Erfüllung und versuchen alle Kräfte dahingehend zu mobilisieren. Man zahlt mit dem eigenen Selbst, indem es sich in den Dingen der Wunscherfüllung verwirrt. Und dies so lange, bis Selbstvereinigung erreicht ist. Es gibt keinen Sinn im äußeren Leben an sich selbst, außer im Sinne der Menschlichen Sphäre geistiger Schaffenskraft (esoterisch) als Gattungsgeist aufgefasst, und die evolutionäre Entwicklung der Menschheit an sich (exoterisch) als Gattungswesen aufgefasst. Die Seelen die angezogen werden, sind diejenigen, deren Wünsche dem Karmischen Plan mit entsprechen und ihr inneres weben der Sphäre entsprechender Wirklichkeit sich als zuträglich erweist.

P.Coelho: Die Sinnsuche Gottes mittels der Menschen

Devino M., Mittwoch, 06. Mai 2020, 13:18 (vor 139 Tagen) @ Devino M.

"Anmut ist dann erreicht, wenn alles Überflüssige abgelegt wird und der Mensch die Einfachheit und die Konzentration entdeckt: Je einfacher und sparsamer die Haltung, desto schöner ist sie. (Sei wie ein Fluss, der still die Nacht durchströmt)

- Paulo Coelho -
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Der Mensch kann keinen Sinn des Lebens finden, denn er selbst, ist die Eine Sinnsuche Gottes in der Menschheit an sich. Als Einzelmensch wird es einem kaum gelingen, alle Zusammenhänge zu erkennen und ordnen zu können (was wohl auch Christus selbst in seinem Amte tut), um so einen vollständigen Sinn im Leben zu erkennen. Man kann sich also sinniger Weise nur selbst Gott überall passend anbieten. Denn in der Gotteserfahrung offenbart sich der vollständige Sinn des Lebens.

Es ist ja das was in irgend einer Weise in uns ist, was die entsprechende äußere Erfahrung nach sich zieht. Ohne den inneren geistigen Kontakt, oder auch ein entsprechender Willensausdruck, der dann aufgegriffen wird, findet mit den äußeren Dingen nur in der Art der Erscheinungswelt ein Bezug statt. Manches davon kann man als Mensch jedoch weder beeinflussen noch einsehen a priori, da es sich in der Seele selbst befindet, wo der Mensch nur eine Schnittmenge zur bestimmten Erfahrungswelt bildet. Auch schon das Emotionale geht leicht über die bestimmte Erscheinungswelt hinaus. Ebenso auch das Mentale und vieles andere mehr noch.

Der Mensch ist also der bestimmte Gottesausdruck selbst, im Rahmen seiner Ausdrucksmöglichkeiten, und sollte deswegen nicht bloß als Mittel, sondern immer als Zweck an sich angesehen werden. Allerdings macht der Mensch ja die Detailarbeit für Gott und ist Mittler auch für andere Naturreiche (und somit ein gewisses Mittel für diese abbildend im Umfang und Rahmen der Schnittmengen) die seine Sphäre kreuzen oder entsprechende Verbindungen mit ihr eingehen, allerdings auch hier sind die entsprechenden Naturreiche als Gottesausdruck und Zweck an sich anzusehen, und nicht bloß alles als ein Mittel für sich, denn damit würde man sich selbst der Göttlichkeit berauben, an der entsprechenden Stelle, wo man es anders für selbstverständlich annähme...

Für sich gesondert gibt es also keinen Sinn des Lebens für den Einzelmenschen an sich selbst - denn der Sinn des Lebens entsteht in der Gotteserfahrung aller Art. Die Teilnahme an der Erfahrungswelt einer Sphäre, ist der Versuch der Menschen Gott durch sich selbst zu erkennen, allerdings heißt es noch nicht Gott an sich selbst von selbst so erkennen zu können - denn auch hier bedarf es der bestimmten Teilnahme an der Sphäre, die einer Gotteserfahrung zuträgt.

Die Erfahrung des Menschen in Fleisch und Blut Teil seiner Sphäre zu sein, ist nicht die Erscheinungswelt. Die Erscheinungswelt entsteht dort, wo das Äußere keine Schnittmenge zum Inneren bildet und umgekehrt, oder wo an sich kein Seelenbewusstsein hinter steht, sondern es sich durch irgendwelche geistigen Umstände konstituiert, und äußerlich etwas erscheint, was innerlich keine Kreation einer Seele ist, sondern anderweitig bedingt wird (durch Kollektive Übersteuerung irgend einer Art u.ä.m.n. - man könnte es vielleicht eine kollektive Einbildung nennen).

Meister Eckhart: Einbezogenheit nach der Weise Gottes

Devino M., Donnerstag, 07. Mai 2020, 22:38 (vor 138 Tagen) @ Devino M.

"Der Mensch ist ein kleines Ding, wenn er sich nicht über sich selbst und alle Dinge zu erheben vermag."

- Meister Eckhart -
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Der Mensch macht sich in Ansehung der Dinge und im Verhältnis und Verständnis klein. Im Grunde genommen ist es sogar Egoismus. Die Ursache liegt darin, alles so anzusehen, wie es für einen etwas bedeutet, sprich alles immer mit Eigeninteresse anzusehen und davon ausgehend zu agieren. Statt immer wieder vom größeren Zusammenhang auszugehen. Das Minimum ist es, nicht alles bloß als Mittel zu nehmen und zu sehen, wie es der gute Kant schon lehrte, sondern auch als Zweck an sich. Wenn das Eigeninteresse ausgeräumt wird, wo es nicht sein braucht, eröffnet sich erst so mancher Zusammenhang.

Es geht also nicht darum etwas zu erniedrigen, um sich so höher zu wähnen. Damit ist man im größeren Zusammenhang immer noch genauso dran. Vielmehr geht es darum den Blick von sich selber so umzulenken, dass man sich fragt: was man gerade für etwas oder jemanden bedeutet oder abbildet, und nicht was es für einen selber bedeutet. Ein Eingeweihter zeichnet sich dadurch aus, dass es sein natürlicher Blickwinkel ist. Alles nicht so anzusehen, wie und was es für einen ist oder einem gar bringen soll, sondern so, wie und was man selber wofür bedeutet. Natürlich nicht davon ausgehend, sich lieb und beliebt zu machen, oder wie man sich darstellt, viel mehr hat es mit äußerem Darstellen nichts zu tun, sondern mehr die Subjektive Welt einbeziehen.

In dem man also seinen Blickwinkel von seinem kleinen Ich auf das größere Ganze wendet und von diesem anfängt mit allem zu arbeiten, in der Weise macht man sich groß und erhebt sich darüber. In dem man alles zu einem Teil von sich selbst macht und für alles wo man kann, die Verantwortung auf sich nimmt und so daran geht, als wäre alles ein Teil von einem. Das ist im Grunde genommen, das Einbeziehungsprinzip Gottes, wenn man so will. Denn wie könnte Gott, Gott von etwas sein, wenn Er es nicht als Teil von sich sieht und sich selbst nicht als die Ursache davon? Selbst wenn es indirekt durch seine Schöpfung mit ins Spiel gebracht und ins Rollen kommt.

R.Maharshi: Die Existenz

Devino M., Samstag, 09. Mai 2020, 10:55 (vor 136 Tagen) @ Devino M.

"Der Mensch liebt die Existenz, weil sie ewiges Gewahrsein ist, sein eigenes Selbst. Warum nicht schon jetzt im Körper an diesem reinen Gewahrsein festhalten und frei sein von aller Furcht."

- Ramana Maharshi -
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Es besteht weitestgehend ein verdrehtes Verständnis von der Menschlichen Existenz an sich. Die gesamte Menschliche Existenz ist eine geistige Sphäre, die alles beinhaltet, was zur Menschlichen Erfahrungswelt überhaupt dazugehört. So gibt es viele andere Sphären in der verschiedenartiges auch Anorganisches Leben existiert. Ja im Grunde alles, was man nur anfassen kann, ist aus der Verkörperten Deva-Energie entstanden. Es gibt nichts, was nicht von irgend einer Art von Leben, erzeugt worden ist. Viele Sphären überschneiden sich und bilden verschiedene Überkreuzungsschnittmengen, darin findet dann jeglicher Austausch und alles miteinander agieren statt. Das als grobes Gerüst zunächst angenommen.

Nimmt man jetzt nach Castaneda etwas vom Zentralmexikanischen Schamanismus als Weltsicht hinzu, dann wurde von den Sehern dort beobachtet, dass der Mensch geistig, als eine Energiekugel erscheint. Diese bewegt sich kaum und ist an bestimmten geistigen Orten aufgehangen (es ist wohl die Monadenform erblickt worden von ihnen - näher ist eigentlich die Aura der Seele, die den Menschen umgibt, wobei dies ja letztlich auch eine Art Widerspiegelung der Monade ist, wenn auch in unvollkommener Weise - ähnlich dem Menschen wie er seine Seele widerspiegelt). Weiter wurde von diesen Sehern beobachtet, dass es unter den Menschen solche gibt, die geistig dann nicht als Energie-Kugel, sondern in der selben menschlichen Erscheinung wie sie äußerlich auch anzusehen ist erscheinen (so dass sie ja notwendig eine andere innere Beschaffenheit haben, als es Menschen haben). Man hat dann herausgefunden, dass es sich um eine andere Sphäre handelt, die gewisse Schnittmengen bildet, in der eine Art von anorganischer Existenz organisch erscheint. Sie benehmen sich menschlich, reagieren ein Stückweit auch menschlich, allerdings geistig ist man da in Gefahr, sich darauf einzulassen. Allerdings wird wohl ohnehin ein natürlicher Abstand gewahrt (weil man innerlich ja keine Schnittmenge miteinander hat - und dies ist das allgemeine Verständnis auf die Erscheinungswelt bezogen).

Nun hat man in Deutschland eine andere Art von Erscheinungsformen gebildet. Nämlich die von unbeseelter Art. Irgendwo war das Kollektiv etwas übereifrig, und hat menschliches Leben generiert, was eigentlich vom Kollektiv (und hier dank der verliehenen Einweihungen an das kollektive System) beseelt wird, aber nicht wirklich eine eigene Menschliche Seele beseelt. Oder die Art von Seele, wie man sie allgemeinhin als hinter dem Menschen webend versteht. Diese werden nie etwas anderes annehmen, als das, was die kollektive Masse annimmt, und nie eigene Ansichten vertreten können, als die der reinen Masse, viel mehr die bestimmte kollektive Masse, die diese Erscheinungsform gebildet hat. Andernfalls droht die Nichtexistenz. Deswegen werden solche auch ängstlich und bedroht auf alles reagieren, was nicht ihre Ansicht bezeugt, wie sie durch das bestimmte Kollektiv an der Stelle geistig gebildet ist. Das ist dann nämlich auch die Aufhängung geistig für diese Art von Leben. Die Seele ist die Massenseele und das Kollektiv allein.

Eigentlich ist das nur mal angeführt, um klar zu machen, dass die Menschheit sich eine Weltansicht zusammengebastelt hat, die zwar an der Erscheinungswelt angelehnt ist, aber nicht wirklich die Seelisch-Subjektive Welt des Menschen umfassend einbezieht. Die Menschheit wurde so oft belogen mit vielem, dass sie es erwartet, weiter belogen zu werden, und dass alles irgendwo das bisherige Konstrukt mit tragen und stützen soll (worin der einzelne Mensch als Aufhängung geistig im gewissen Sinne seine Sicherheit findet und irgendwo eine Art Seelenruhe, weil er nicht allein ist) - alles andere wird als Unwahr angesehen, weil es der eigenen Unwahrheit widerspricht und der Boden unter den Füssen sonst nicht gegeben wäre. Diese gemeinsame Existenz, die von der Seelenperspektive ausgeht, und nicht von der Erscheinungswelt allein, dies ist, was fehlt. Dies ist auch, was die eigentliche Wende einführt. Das Beispiel der Erscheinungswelt, ist auch nur eine kleine Fassette, die in die Menschliche Erfahrungswelt hineinspielt, und für selbstverständlich der Mensch nur allem seine eigene beschränkte Sicht aufprägt, und so leer ausgeht. Weil er sich selbst aus dem Geistigen in der Weise ausschließt. Das ist das Menschliche Dilemma, an dem alle unsinnige Bereicherung und Ausbeutung des Planeten, aber auch der Menschheit an sich ihren Erfolg hat.

Nimmt man als Beispiel, dieses anorganische Leben, dann wird es umgekehrt, gar nicht wissen, dass es anorganisch ist, bzw. gar nicht wissen, dass es irgendwo überhaupt für Menschlich gehalten wird. Es wird einfach nur irgendwelche Einflüsse und Einwirkungen aus der eigenen Sphäre ausführen und der Mensch wird, wo er diesem ausgesetzt ist, eine Menschliche Form selbst darauf projizieren. Diese wird dann einfach nur genutzt, um in dieser Welt zu erscheinen, so weit wie irgendwelche Kräfte die Sphären miteinander verbinden. Und wenn dies nicht ist, ist diese Erscheinung nicht mehr da. Es ist einfach nur eine andere Welt, und diese Welt, und jede für sich in Koexistenz. Das Anorganische Leben, versteht sich so, wie das Menschliche Leben sich versteht, es hat nur bedingt ein Bewusstsein für die Menschliche Existenz. Es agieren sich im Grunde genommen [auf die Schnittmenge zwischen den Sphären bezogen gesagt, nur Kräfte aus, die irgendwo in die andere Welt gelangt sind - meist durch das Astrale und die Traumwelten]. Oder anders gesagt, so wie der Mensch in seinen Träumen vielleicht in tatsächliche andere Welten eintaucht, wie ein Traumgänger, so ähnlich sind es Traumgänger in der Menschlichen Welt, die für sich innerlich eine ganz andere Art von Seele besitzen und die Menschliche Welt als etwas ganz anderes ansehen und einfach nur quasi hier und da erscheinen und mitspielen und dann wieder aus der Welt sind, wie sie nie von Geburt an (wie es der Mensch ist) bestanden.

Und dies ist nur ein kleiner Aspekt an dem ganzen Existenz-Spiel. Es ist auch eine Frage, womit man sich identifiziert, was schon die erste Form der Fixierung für eine bestimmte Art von Existenz bildet. Allerdings ohne Existenz, wäre man entweder alles, oder nichts! Jedoch gäbe es keine Individualität, die allerdings ja quasi einen neuen Charakter Gottes abbildet, auf die Existenz eine Sphäre bezogen. Ansonsten ist es, wie die Bhagavad Gita lehrt, der Mensch ist Fleischgewordner Glaube nur. Die Welt könnte völlig anders aussehen, und völlig anders für normal gehalten werden (ja selbst die geistigen Gesetze gelten dort und so, wie man sich in Existenz selbst bringt). Die Welt könnte völlig anders aussehen. Und das sollte man sich immer klar machen, bevor man sich in der Unsinnigkeit der Welt irgendwo verstricken lässt! Ansonsten kann die Schnittmenge mit anderen Welten, z.B. nur auf Astral oder nur auf Mental-Ebene bestehen, es tritt dann gar nichts in Erscheinung, außer der bestimmten Auswirkungen. Und dies umso mehr, je mehr verschiedene Sphären Energien miteinander austauschen u.dgl.v.m.n. Und daran sieht man, wie dumm es ist, die Weltsicht an der Erscheinungswelt bloß auszumachen! Und wie sehr man seine eigene Einsicht damit bloß beschränkt, aber mehr auch nicht. Oder anders gesagt, von anderen Sphären ausgehend, wer verarscht werden will (so wie die Menschen heute), der will es nicht anders haben...

J.Paul: Die eigene Aura pflegen

Devino M., Montag, 11. Mai 2020, 15:05 (vor 134 Tagen) @ Devino M.

"Je mehr Schwäche, je mehr Lüge. Die Kraft geht gerade."

- Jean Paul -
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Was ist denn überhaupt 'Kraft', auf den einzelnen angewandt, d.h. vom Einzelnen ausgehend?

Nun, zunächst müsste man das Lügenkonstrukt, dass sich als Menschheit versteht, zunächst etwas aufdröseln, z.B. hinsichtlich der Unterscheidung, was eine Erscheinung ist, oder worin und wodurch sie sich bildet. Dann erst kann man weiter gehen und eine neue Sicht der Dinge ans Tageslicht fördern. Zum Thema Erscheinung wurde ja einiges schon ausgeführt. Aber wenn man nun nicht von der äußeren Erscheinungswelt an alles herangehen möchte, wie denn dann?

Eine vernünftige Sichtweise, wäre es natürlich die Seele einzubeziehen. Der Mensch hat eine Aura um sich, von gut 1,5 Metern. Mittels dieser Aura, beeinflusst der Mensch sich gegenseitig am stärksten, doch genau genommen wäre der Abstand dann eher von 2-3 Metern, da ja die Aura beidseitig einzubeziehen ist. Nebst dem das dies ätherisch (weniger Astral) vernommen wird, ereignet sich auch das Wechselspiel der Seele mit dem Äther um den eigenen Menschen herum eben vernehmbar für den Menschen innerhalb der Aura. So wie der Mensch mehr in Fühlung zum Astral- und Mentalkörper anderer Menschen in seiner Aura verstärkt hin neigt, so geht die Seele in der Aura mehr mit den sie umgebenden Kräften und Energien um, von denen sie umgeben ist zwar auf ihrer eigenen Ebene jedoch ja mit dem Menschen auch verbunden, so dass dies sich in die Menschliche Aura dann hinein erstreckt. Das was menschlich in Erfassung dessen ist, was die Seele ätherisch in die Aura stellt, das ist das okkult-technische Gebiet der Metaphysik. Dort beginnt die Metaphysik, mit welcher bewusst gearbeitet werden kann. Nur an der Stelle der seelischen Aura, hat man ein Gewahrsein der Anderen, wie sie sind. Deswegen immer wieder die Aussage, dass man die anderen in sich, und sich selbst in den anderen sieht/erkennt. Im Grunde spiegelt sich alles aus der Seele in der Aura wieder, und man arbeitet mit dem, was in der Aura vermittelst der Seelen landet. Da ja andere Seelen ebenfalls in Zusammenarbeit mit einem, eigentlich nur mit sich selbst beschäftigt sind. Dies sowohl in ihrer eigenen Aura, als auch dass sie mit sich selbst in der Aura anderer beschäftigt sind, in erster Linie. Und nur wenn man nicht allein mit sich schon voll beschäftigt also ist, wird man zum Gewahrsein der anderen, in der eigenen Aura der Seele kommen können. So dass man die anderen sehr wörtlich in sich erfährt, und das was man im außen Sieht, ist nur eine Erscheinung, und das was man selbst hinausprojiziert in erster Linie.

Deswegen bedarf es der verschiedenen höheren Einweihungen, bevor man daran geht, irgendwo iregend etwas beuarteilen zu wollen. Ansonsten hält man lieber den Mund, oder geht auf Zehnspitzen an die Sachen, die den eigenen Horizont übersteigen. Und man muss sich klar machen, dass irgendwo jeder eine Grenze seines Horizonts hat, wie auch immer und wo auch immer diese gesteckt sein mag. Jeder also ist am jeweiligen Grenzgebiet ein Anfänger und kann mit irgendwelchen Dingen daher auch natürlich nicht vernünftig umgehen. Deswegen sollte man sich selbst auch nicht zu wichtig nehmen, um sich an unpassender Stelle net zu vesteigen usw.

Die Sichtweise sollte also die sein, mit der eigenen Aura bewusst zu arbeiten (mehr noch auf die Seelentriade als auf Menschentriade ausgerichtet - sprich den Blick in die Aura des 5ten Naturreiches sollte das 4te Naturreich als Grundausrichtung wählen). Es gibt dann noch eine Aura, die bei den meisten bis zu einem Kilometer geht, so dass man auch verstärkt von der Stadt in der man lebt und vor allem mit größerer Konzentration auf das, was einen 1 Kilometer weit umgibt, eine weitere Aura und ein mögliches Verständnis, was man auch technisch sich irgendwo durch bewussten Umgang erarbeiten kann.

Vieles andere ist ansonsten von der eigenen Seele selbst abhängig. Die einen neigen eher was zu hören, die anderen was zu sehen, so dass die Seelenfähigkeiten selbst sich auf den Menschen in bewusster zusammenarbeit jeweils übertragen (allerdings ist der Mensch ja erst äußerlich selbst der Widersacher der eigenen Seele - so dass er alles aus astraler Sicht falsch herum sehen muss, da er noch nicht auf der rechten Seite seiner Seele sich eingefunden hat zuförderst). Das geht dann über den Astralen Firlefanz den man sonst so gut kennt, tatsächlich dann hinaus. Seelenempfindung nennt sich dies dann auch, was sich entwickelt. Vom Menschlichen Stand ist es scheinbar erstmal wider den Menschen gerichtet, bis er zur Seelenintegration gelangt ist). Dann hat man allerdings ja noch die Monade als weitere Triade. Zunächst aber ist das so sehr individuell scheinbar, weil die Seelen ja selbst auf einem unterschiedlichen Einweihungs- und Entwicklungsstand sind (würde das Kollektive System entfallen - dann würden die Unterschiede sofort extrem bemerkbar werden - nämlich, wer wirklich was handhaben und womit umgehen kann, oder nicht, auch auf den einzelnen mehr bezogen - allerdings wären die anderen dann haltlos mit allem Überfordert und man könnte mit ihnen dann auch nichts anfangen - die anderen wären zwar befreit, aber auch relativ allein für sich, womit eben auch keinem geholfen wäre, da eine Trennung herbei zu führen, zwischen Eingeweihten und Uneingeweihten). Dazu hat die Seele ja oft eine unterschiedliche Aufhängung, Größe/Umfang, Themen und Mittel u.dgl.v.m.n., was es eben so schwer macht, ganz konkret eine Erklärung für alle allverständlich hinzuzimmern. Da jeder wo anders mit aufgehangen ist (und es wäre schlimm, wenn alle an exakt einer Stelle wären). Es werden mehr die immer sein, die auf ähnlichen Gleisen fahren, die dann mehr auch damit etwas anfangen können. Ansonsten muss man es alles für sich ins eigene System und Einsicht natürlich übersetzt und dort weitermachen, wo man selbst dran ist.

Und die einzelne Spezifische Sicht, welche in den jeweiligen Möglichkeiten und der Mittel der jeweiligen Seele liegen, ist nochmals eine weitere Aura, quasi die Monade wenn man so wollte. Und hieraus kann man dann Steifzüge machen, was es mit welchem Kollektiv auf sich hat oder in anderer Richtung ähnliches. Man sollte sich selbst als Aura also in einem Sphärensystem sehen und Verstehen, dass durch Kräfte und Energien durchströmt wird. Und so gut es geht damit arbeiten.

P.Ammon: Neid und Streit

Devino M., Mittwoch, 13. Mai 2020, 20:20 (vor 132 Tagen) @ Devino M.

"Der Neid ernährt den Streit."

- Fred Ammon -
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Nur weil einer etwas auf seiner Seite hat, wird ihm zu neiden, es auf der eigenen Seite nicht mehren noch verringern. Dazu, was soll man neiden, wo man doch gar nicht weiß, welchen Preis der andere in seiner Seele dafür bezahlt hat. Und ob man nun selber überhaupt bereit wäre diesen Weg dahin zu gehen?!

Grundsätzlich gilt immer, man soll nicht etwas ins Verhältnis setzen oder sich darin identitatif einbringen, wo es dafür einer Grundlage entbehrt. Schon ist ein großer Teil verschiedener Schwierigkeiten gelöst. Auch der Neid. Der Streit an sich zwar nicht, doch an vieler Stelle hat er dann auch weniger Brandquellen.

An verschiedenen Auseinandersetzungen kommt man nicht herum, da es ja tatsächlich derlei Dinge gibt, die gemeinsam sind. Ebenso wie an der selben Stelle nicht zur selben Zeit zwei stehen können und ihre Leiblichkeit verkörpern, so gibt es für alle äußeren Dinge eine Lösung. Diese lässt sich immer sehr leicht finden, wenn man in sich innerlich diese Lösung gefunden hat und sie sowie sich an passender Stelle verkörpert.

M.Aurel: Verabredungen mit dem einen Leben

Devino M., Freitag, 15. Mai 2020, 10:48 (vor 130 Tagen) @ Devino M.

"Lebe so, als müsstest du sofort Abschied vom Leben nehmen, als sei die Zeit, die dir geblieben ist, ein unerwartetes Geschenk."

- Mark Aurel -
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Jeder hat eine Vereinbarung mit dem Leben getroffen, denn sonst wäre man nicht im Leben. Es gibt also irgend eine Natur in einem, die nach dem, was im äußeren hinzu kommt, gerufen hat. Zwar mag es in Erwartung anderer Dinge geschehen sein, doch besteht ja das Leben nicht aus Wunschträchtigkeiten allein, denn nur im Traum verfügt man über alles im wesentlichen selbst. Das eine Leben an sich, ist unabhängig und geht darüber hinaus. Und man ist an dieses angeschlossen, also verfügt es auch über einen mit. Das ist die Summe aller Emanationen, wie sie unsere eigene Aura in irgend einer Weise und an einer bestimmten Stelle passieren und uns in ihre Bahn ziehen.

Verabredungen untereinander bilden daher einen größeren Teil des Lebens ab, als das, was man vor sich allein nur hat. Daher sind unter anderem Verabredung und Termine selbstverständlich einzuhalten oder abzusagen. Da es ein gemeinsamer Raum ist, der sich bildet, der allerdings von einem nicht allein erzeugt wird. Und abhängig also davon, wie man mit einem Termin oder Verabredungen umgeht, und was man innerlich dazu einpflegt, so bildet es das, was dann im Raum steht, wenn es zum Termin oder der Vereinbarung kommt. Allerdings nimmt man sich auch Gegenseitig damit in Anspruch, es steht also nicht frei, mit dem Termin dann umzugehen, wie es einem gefällt. Denn man hat mit einer Vereinbarung auch das Leben des anderen in den selben Rahmen und Raum eingebracht und beansprucht auch dieses mittels der Vereinbarung mit (denn sonst gäbe es diesen Raum geistig nicht, oder nur so, wie man es jederzeit vor sich allein hat - der weitere Rahmen durch eine Vereinbarung, entsteht mittels aller Beteiligten), also auch das größere Leben an sich, wenn man andere in falschen Annahmen lässt, und den geistig vereinbarten Rahmen für sich selber anders nutzt, so ist es die eigene Lebenseinstellung zum größeren Leben die an der Stelle zum Tragen kommt. Im Grunde fällt das bereits unter Betrug, mit Terminen und Verabredungen die man mit anderen trifft leichtfertig umzugehen, wenn man von der äußeren Erscheinungswelt mal abrückt und die geistigen Verhältnisse vernünftig neu beurteilt, sollte dies nachvollziehbar sein. Man sollte es viel mehr so sehen, dass jede Verabredung, auch eine Verabredung mit dem Einen Leben ist.

Im Grunde kann man sich im menschlichen Leben wohl auf viele Enttäuschungen einstellen, da man ja doch einigem ausgesetzt ist, was auch durch das eine Leben bedingt wird und nicht bloß von einem allein gestaltet oder beeinflusst wird. Letztlich sollte man aber jedem selbst die Entscheidung und Möglichkeit überlassen sein Leben zu verschwenden, ohne davon etwas von anderen beanspruchen zu suchen, wo es nicht sein muss. Darauf hat man Einfluss, was im einzelnen was dann für den einzelnen bedeutet, darauf hat man weniger Einfluss und kann man es zunächst getrost unter "Selbstzweck" des anderen verbuchen und meist stehen lassen. Den Wert wie man ihn sich selbst für sein Leben einräumt, dieser muss bei anderen nicht in selber Weise gelten. Allerdings sollte man dem einen Leben wie es sich durch alles zeigt, dann doch mit Achtung begegnen. Denn es ist für gewöhnlich weit mehr, als man selbst zu erzeugen fähig ist. Und deswegen sollte man damit respektabel jederzeit umgehen. Ganz unabhängig dessen, wie man jemanden selbst ansieht oder beurteilt, doch man weiß nie, wo das Leben wen hin verschlägt und welche Rolle wer in dem einen größeren Leben an welcher Stelle und zu welcher Zeit annehmen mag und sollte ansonsten diesem nicht unnötig im Wege stehen.

Aristoteles: Selbstüberzogenheit oder Selbstbewusstsein

Devino M., Samstag, 23. Mai 2020, 20:21 (vor 122 Tagen) @ Devino M.

"Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht, ist zu Recht ein Sklave."

- Aristoteles -
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Das man sich um seine mehr äußeren Leiber kümmern sollte, und für ihre Sicherheit auch sorge trägt, denn es ist ja einem anvertraut, sollte gar nicht die Frage sein. Die vermeintliche Sicherheit, in Form von Trägheit unter anderem, liegt eher im Mentalen. Wenn man es sich zu bequem macht in vermeintlichen Überzeugungen. Man sollte zunächst nicht davon ausgehen: dass es nichts gibt, bis es äußerlich erwiesen ist oder einem persönlich gar bewiesen erst werden soll (was mehr schon die Tendenz zur Anmaßung hätte); sondern umgekehrt, dass es alle gibt, bis man weiß, dass es das mit Sicherheit nicht gibt, oder geben kann. Zumindest in der inneren Annahme. Ansonsten schließt man sich nur aus, aus der entsprechenden inneren Erfahrungen, und bekanntlich, je fragmentierte etwa ist, umso korrupter. Je mehr man seiner Selbst gewahr ist, umso eher ist man an dem dran, wie es an sich selbst ist.

Kann man es Selbstüberzogenheit vielleicht nennen? Dass der Mensch z.B. bei allem auch was bei ihm scheinbar im Kopfe herumschwirrt (vom Mentalen ausgehend), immer annimmt, es wäre alles seins und immer wieder "ich" dabei denken muss? Das ist schon ein Grundirrtum, wie man mit der Mentalen Natur dann umgeht! Es ist einfach nur die Mentalebene, und man selbst ist die Aura, es kann also sowohl von einem sein, als auch alles mögliche andere was in die Aura hineingerät (beim Durchschnittsmenschen eher) oder genommen wird (soweit man seine eigene Natur besser versteht und damit gezielter umzugehen lernt). Das Mentale ist mehr ein Feld, und jeweiliger mentaler Stoff, als dass es wirklich etwas mit einer Identität zu tun hat. Und darin beginnt meistens das Missverständnis und der unbesonnene Umgang des Einzelnen damit. Er hebt die Linie seines Mentalen Geistes nicht über die bestimmten Ebenen hinaus, und wird daher von allem was darin ist, immer wieder beherrscht und herumgeschubst. Liegt aber mit auch daran, dass man sich selbst Mittelpunkt nimmt, und dass die Gedanken nur so um einen herumtanzen, wie man es gern hätte, obwohl derjenige nur in der Wunschnatur hängt. Es spielt dann fast keine Rolle, welche Gedanken man in seiner Aura aktiviert, wenn sie nicht gescheit gepflegt sind, sind es eh nicht die eigenen und überwiegend irgend etwas Kollektives (und das ist ja die Bequemlichkeit und die vermeintliche Sicherheit, die man mittels einer Masse fühlt und sich auch darin mitreißen lässt). Wenn man auf das Eigeninteresse achtet und ggf. weniger auf alles anspringt, dann kommt man eher zum Kern der Dinge.

Im Grunde hat sich der Mensch zwar Individualisiert und ist Eigenbewusst, aber auf der Mentalebene ist es nur bedingt der Fall. Die Intuition ist alsdann vom kollektiv zu entwickeln - sowohl als einzelner als auch dass das Kollektiv selbst in der Weise intelligenter wird. Die Intuition hat den Vorteil, dass es nicht alles im Mentalen Feld abgelegt ist, was dann nur lediglich aktiviert wird, je nach Anwendung, sondern dass man nur das aus dem Geistigen bezieht, was gebraucht wird. Und ansonsten soweit Mensch ist, wie jeder andere und weder das Wissen noch man selbst ist sonderlich angreifbar. Was auch die Methode der Geistigen Hierarchie in etwa derweil ist.

F.Kafka: Zeit-und-Lebens-Linie

Devino M., Samstag, 30. Mai 2020, 17:57 (vor 115 Tagen) @ Devino M.

"Ein erstes Zeichen beginnender Erkenntnis ist der Wunsch zu sterben. Dieses Leben scheint unerträglich, ein anderes unerreichbar."

- Franz Kafka -
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Erst wenn die Triebhaftigkeit der Natur abgestreift wurde, kann der Mensch erkennen, was er eigentlich wirklich will. Ansonsten ist es die Natur des Gattungswesen, so könnte man sagen, von der die wesentliche Triebkraft ausgeht, über große Strecken im Leben. Doch das ist ja nur eine Seite oder Emanation.

Eine andere ist das Karma, denn es zieht auf seiner Ebene die entsprechende Erfahrung an, die in einem ungelöst ist. Es ist ein Türöffner von innen, obwohl man es überhaupt nicht wollte oder es so nicht mitbekommt, und doch aus der Makrospektive ist es scheinbar gewollt und angezogen, was in Erfahrung daran sich anreiht und in einer Zeit-und-Lebens-Linie sich vollzieht. So als wäre das Individuum ungewollt durch verschiedene Fäden in verschiedene Emanationen und Erfahrungen verstrickt.

Manches erledigt die Natur früher oder später [wenn z.B. manch verkünstelte Lebensform sich in widernatürlicher Weise nicht weitervermehrte, würde es sich vollständig in natürlicher Weise lösen], manches ist auch auf geistiger Ebene zu erledigen. Und man bedenke, dass es dazu Jemandes bedarf, der durch seine eigene Emanation erst die Dreiheit von Geist und Natur als Sohn von beidem in seiner Weise und Ebene agierend vollbringt. Und je später manche Erkenntnis dämmert, um so weniger Spielraum bietet sich, für das, was man in einer Zeit-und-Lebens-Linie noch unterbringen vermag. Doch ist es ja nur eine Zeit-Lienen-Abfolge, die in der Seele eingeflochten ist.

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