Krishna: Geduld für die Entfaltung (alle)

Devino M., Sonntag, 20.02.2022, 19:20 (vor 742 Tagen) @ Devino M.

"Die Höchste Wahrheit existiert innerhalb und außerhalb aller Lebewesen, der sich bewegenden und der sich nicht bewegenden. Aufgrund Ihrer feinen Beschaffenheit ist es nicht möglich, Sie mit den materiellen Sinnen zu sehen oder zu erkennen. Obwohl weit, weit entfernt, ist Sie auch sehr nah."

- Krishna [Bhagavad Gita 13:16] -
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Ist alles Bewusstsein oder ist alles Energie? In dieser Aussage findet man meines Erachtens die Antwort. Das Bewusstsein bezieht sich auf die Bewegung und die sich bewegenden Lebewesen, die eine gewisse Art von Schwingung und Leben darstellen. Die andere Art ist der Natur, dass sie nicht eigenbewusst schwingt und dennoch als Leben zählt - jedenfalls aus der Geistigen Perspektive. Oder anders gesagt, es trägt die Schwingung des bereitstellenden Logos. Die Schwierigkeit des Gewahrseins höherer Wirklichkeiten liegt darin, dass man aus einer zu materiellen Sichtweise beginnt und dort wo etwas beginnt, hört es auch in gewisser Weise auf (Interpretationsvermögen etc). Dennoch ist auch das Physischen in einem fließenden Übergang und keineswegs getrennt vom Geistigen (nur dass es nicht als Prinzip genommen werden sollte, von dem man ausgeht um irgend etwas zu deuten oder zu bestimmen). So dass viel Wasser zu trinken, mithin auch den Fluss ätherischer Energien anregt oder bei Dehydration eben die Energien zum stocken kommen und z.B. Kopfschmerzen verursachen können. Es kann hilfreich sein, gut hydriert zu sein, wenn die Energien geistig stärker aufbrodeln um die entsprechende Anbindung zum Physischen (über die Astralebene hinweg) gut im Fluss zu halten.

Auch hat man in der Aussage hier eine weitere Wahrheit, dass nämlich die Dinge an sich selbst eine Existenz haben und ihre unmittelbare Wahrheit abbilden und dazu aus Sicht des Einzelnen, kommt das hinzu, was seine (absolute) Wahrheit darstellt, dies nicht zwingend mit der Wahrheit an sich selbst korrespondieren muss. In Folge dessen bildet sich jedoch eine Illusion (mental) oder Verblendung (astral) die eine eigene Darstellung der Dinge bildet, jedoch dies mehr in einer bloß selbstdarstellenden und überzeichnenden Weise. Dies ist auch die Entstellung, wie man sie heute in der Welt oft vorfindet und präsentiert bekommt, in einer direkteren Weise als sonst oder unter ein umfassenderes Licht gestellt, als sonst.

Davon ausgehend, dass also alles Energie ist, ist diesem naheliegend, dass alles was geschieht, in irgend einer Weise geschehen muss. Oder anders gesagt, wie sollte eine Energie verändert werden, ohne dass diese angefasst wird und damit einhergehend auch der entsprechende Inhalt. Es ist unumgänglich dass also jenes zum Vorschein kommt, was nicht erkannt werden will oder von anderwärts vorsätzlich verschleiert wird. Auch hier kann man nur sagen, ist dies, unter Einbezug immer weiterer Seelenaspekte und Anteile, unvermeidbar, dass alles in immer neuerem Licht betrachtet und erkannt wird. Somit ist manches unvermeidbar und man sollte zulassen, dass jenes, welches dieses und solches braucht, worauf es zustrebt, es auch erhält. Wenngleich man bestrebt sein sollte von dem auszugehen, wie es sich möglichst verhält an sich selbst, weniger wie es eben darum in entstellter Weise vorgestellt werden mag. Und dennoch beginnt ein jeder notwendig dort, wo er sich aufhält und nur beginnen kann, um überhaupt zu beginnen.

So wie sich manches im Lichte der Seele offenbart, so offenbart sich anderes im Sonnenschein der Monade/Geist-Triade/Überseele in ähnlicher Weise. Vieles ist eine Frage der entsprechenden geistigen Anbindung oder dessen, was einbezogen wird. Vieles was durch das eigene Feld [Aura der Monade] zirkuliert, ist nicht bloß eigener Natur. Es sind überlagerte Ebenen kann man sagen, die auch mithin kollektive Anbindungen beinhalten und auch gewisser Handlungsbedarf auf der Seite jedes Einzelnen entsteht, sobald das Kollektiv sich bewegt und die geistige Bewegung/Schwingung verändert wird. Der Zug wird daher den nächsten Bahnhof erreichen, es ist mehr nur eine Frage der Zwischenstationen und gewählten Strecke. Geduld ist eine gefragte Tugend, bei allen, die bereits einen größeren Streckenabschnitt an manchen Stellen zurückgelegt haben. Manche brauchen die eine oder andere geistige Entfaltung noch, daher gibt es die vielen (besonderen) Erfahrungs- und Entfaltungsmöglichkeiten.


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