Zitate September 2022 - Selbstanspruch (alle)

Devino M., Donnerstag, 01.09.2022, 08:25 (vor 688 Tagen)

Bhagavad Gita 14:2
"Wenn man in diesem Wissen gefestigt ist, kann man die transzendentale Natur erreichen, die Meiner eigenen Natur gleich ist. So verankert, wird man zur Zeit der Schöpfung nicht geboren und zur Zeit der Vernichtung nicht verwirrt."

- Krishna -
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Die Flucht nach vorne, ist keine dauerhafte Lösung. Man wird immer dort hingehen und anzusetzen haben, wo der Kern der bestimmten Dinge vergraben ist. Darauf kommt es mehr an, als wenn man noch so viel drum herum veranstalten würde. Ein Beispiel geben ja die heutigen Eugeniker ab. Nur wenn man sich vorne in den Wagen setzt und die ganze Zeit auf die Tube (aufs Gas) drückt, braucht man nicht annehmen, der Rest des Wagens (in dem alle sitzen) würde einen nicht mehr einholen. Irgendwann und das wird wohl spätestens im nächsten Jahr dahingehend sein, wie man es sieht, wird es alles einen einholen und die ganze Strecke die man zurück legt, wird einen keinen Meter von dem entfernen, wovor man glaubte auf der Flucht zu sein.

Sicherlich könnte man täglich locker mehrere Beiträge verfassen und vielleicht wäre sogar auch überwiegend ein neuer Gedanke dabei. Der Selbstanspruch den man sich stellt, ist der, mindestens auch einen neuen Gedanken zu verfassen, der so noch nicht zum Ausdruck kam. Die Schwierigkeit die man hat, da man im wesentlichen gänzlich allein arbeitet, ist die Energie immer aufzuarbeiten, die allem zu Grunde liegt und vor allem die auch mit mancher Thematik mit verbunden ist, die man in die Waagschale wirft. Es wäre für einen undenkbar z.B. per Copy & Paste stehts das gleiche immer wieder reinzusetzen, in der Annahme, wenn man es ganz viel nur täte, käme da etwas anderes dabei herum, als worin man zuvor stehts schon immer war. Oder dass es sooo viel dann ist, dass man nicht merkt, dass es immer wieder exakt das gleiche ist, was schon vor Monaten oder Jahren gesagt wurde. Nein, der Selbstanspruch für einen liegt mindestens darin, immer einen neuen Gedanken einzubringen. Dazu auch die Energie soweit als möglich, die mit dem zuvor erwähnten in Zusammenhang stand, irgendwo wieder aufzuarbeiten und mitzunehmen.

Dazu ist man auch weiterhin vollständig berufstätig, wie man es auch schon immer war und auch keinerlei finanzielle Unterstützung je erwartet hat, oder für all die Arbeit der letzten Jahre, je bekommen. Darum ging es aber auch nie. Sondern um die geistige Entwicklung und Entfaltung. Das bedarf keines Geldes, auch wenn man vielleicht durch weniger berufliche Tätigkeit, selbstredend deutlich mehr Zeit hätte, sich mit etwas zu befassen und etwas zu veröffentlichen. Und ohne dass man sich mit etwas befasst und wiederholend erwähnt, einen neuen Gedanken irgend einer Art einbringt, sagt und schreibt man nichts. Auch gewöhnt man sich schon lange ab, zu schauen, was irgend wer anders sagt und schreibt oder tut, sondern es geht gerade darum, dein eigenen Weg zu gehen. Auch wenn manches nicht immer leicht sein mag, ist man sogar dankbar vor allem dafür, dass manche sich überflüssig gemacht haben, in dem sie sich meinen irgendwo vorzuenthalten und vielleicht damit es anderen schwieriger zu machen. Mag auch vorerst so sein und scheinen, doch wenn das aufgearbeitet ist, wo andere vielleicht unterstützt hatten, sind diese schlichtweg forthin überflüssig und es geht dann langfristig auch ohne wesentlich besser.

Im wesentlichen ist es auch vor allem und fast nur energetisch gesehen wesentlich leichter, je mehr Beteiligte sich einbringen. Da die durch die Zirkulation der Energie und das ist auch immer mit der Arbeit am Selbst verbunden, es leichter wird, wenn sich alles gleich etwas besser verteilen kann. Aufgrund der Meinungsvielfalt, der verschiedenen Standpunkte und auch wo sich wer bei einem Thema positioniert, da nicht ein Thema jemandem allein gehört, macht es alles andere fast nur immer komplizierter. So dass man ansonsten mit vielem allein viel schneller unterwegs auf lange Sicht sogar ist, wenn man sich nicht an einem Thema nur übermäßig lang aufreiben braucht. Oder jemand bei bestimmten Themen sofort alles persönlich nimmt, weil wer meint, besonderen Hoheitsanspruch auf gewisse Themen zu haben und sofort angerannt zu kommen um irgendwo reinzuspringen.

Man hat daher einen gewissen Anspruch, allem voran an sich, aber gewissen grundsätzlichen Anspruch auch an die, mit denen man unmittelbar zu tun hat. Ein gewisses Niveau erwartet man durchaus. Auch allerdings und vor allem, alles offen und ehrlich ansprechen zu können. Wenn wer schon mit gewissen Themen mit sich nicht ehrlich ist, kann es dahingehend schon nur Reibereien bedeuten. Geschweige denn dass man offen und ehrlich mit anderen ist, statt nur immer irgendwo an der Seite abzulassen. Auch wenn es nicht heißt, dass man stehts persönlich wird und sich gegenseitig irgendwo nur zerhackt. Gewisse Selbsteinsicht und auch ein gewisser Selbstanspruch, gehört vor allem bei jeder geistigen Arbeit oder Zusammenarbeit hinzu, sofern es irgend ein Niveau haben soll oder dieses auf einer gewissen Höhe gehalten sein möchte.

Daher wünscht man sich gar nichts mehr von irgend jemandem. Und wenn einer meint, sehr viel weiter als alle anderen zu sein und dies ständig allen irgendwo vorhält, dann wird auch dies alles nicht ohne Folgen bleiben, dass andere sich demgemäß irgendwo ihre entsprechende Ausgangssituation suchen, die vielleicht abseits dessen ist, worin man ist. Dennoch geht es gerade darum, nicht ständig in der eigenen Suppe zu schwimmen und eben deswegen auch erst sich mit etwas befasst zu haben, oder offen für etwas anderes zu sein oder einen neuen Gedanken dazu erst zu reflektieren, bevor man überhaupt etwas von sich gibt. Und eben darum, sich mehr an Themen, als an irgend jemand anderem sich zu orientieren. Das zumindest ist im gewissen Rahmen der eigen Selbstanspruch. Und warum manches so ist, wie es ist, und nicht anders. Da man vieles auf seine Weise machen möchte und eben auch in der Form und Tempo, wie man es sich selbst vorgibt.

Und genau das und nichts anderes ist und wird immer mehr gefragt sein. Selbstverantwortung zu übernehmen und sich selbst um die eigenen Belange zu kümmern. Dann erst irgendwo ohne oder auch mit anderen, soweit es sich auf annehmbare Weise ergibt, entsprechend weiter zu arbeiten. Nicht im Spurt nach vorn, ohne selbst dem nachzukommen oder zu wissen was man da überhaupt tut oder von sich gibt, sondern in reflektierter Weise. Und sich die Freiheiten und Freizeit zu nehmen, wie man es meint. Da diese Welt wie sie besteht und auch die Art 3. Dimensionaler Erfahrung, nicht mehr lange gegeben sein wird. Klar kann man sich in mancher Art und Weise noch ausleben und gewisse Erfahrungen machen, da man vielleicht nie wieder in der Art von dichter Materie inkarnieren wird. Und so geht es darum, möglichst gründlich zu sein und lieber manches weniger anzufassen, als alle Themen nur anzufassen um sie dann liegen zu lassen oder nicht einmal überhaupt richtiggehend damit geistig in Berührung zu kommen oder zu sein. So viel mal zum eigenen Selbstanspruch und manchen Wink zurück, der einem irgendwo erreicht. Und was auch mal gesagt sein wollte. Jeder kann machen was er nicht lassen kann oder lassen was er nicht machen kann.

Selbst kümmert man sich um das Selbst, soweit wie es einem möglich ist oder soweit es erforderlich ist oder wie weit es einem zugänglich ist. Von dort aus, wo man ist, und nicht dort, wo man gerne bloß wäre und anzunehmen, dass man ohne irgend ein zu tun, irgend wo hin kommt, wo man überhaupt nicht ist. Diese Unehrlichkeit sieht man draußen fast überall wohl. Oder die Annahme, dass die Ansicht anderer nichts zählt, sondern bloß die eigene. Selbstredend ist alles einzubeziehen. Die Wahrheit ist nie einseitig und wenn man nicht fähig ist alle Seiten einzubeziehen, dann kann man keinerlei umfassende Wahrheit zur Sprache bringen. Es wird immer eine Polarisation bleiben. Daher kann man sich allerlei Framing und fremde Begriffsbestimmung und was es immer geben mag, zwar anschauen, das meiste wird es gar nicht Wert sein, überhaupt angefasst zu werden. Und wo ein positiver Wille da ist, wird es sich hinreichend am Gesamtzusammenhang orientieren und orientieren müssen und natürlich wird es immer so sein, dass viele an einem Thema dran sein und sich angesprochen fühlen. Aber es ist dann das Problem eines jeden Einzelnen in seiner Welt damit klar zu kommen. Ein ehrlicher Austausch gehört dazu, ansonsten ist es kein Austausch und jeder macht eben nur sein eigenes Ding, was mehr oder weniger mit allem anderen zu tun hat oder auch nicht - vor allem diverse Illusionsblasen betreffend.

Und man muss ich eines klar machen, entweder ist man im Selbst und erkennt alles wie es ist, oder man ist es nicht und muss ich dann auch an die eigene Nase fassen und mit seinem Ego und seiner Persönlichkeit so lange vorlieb nehmen, bis man wieder mehr in Berührung mit dem größeren Gesamten kommt und damit umzugehen gelernt hat. Daher ist immer lernen mit dem Verbunden, irgendwo sich in Inkarnationsformen einzufinden, und dies gilt für jeden noch so spirituell erleuchteten, da man ansonsten einfach nicht in Inkarnation geht, grundsätzlich. Natürlich mag man noch so viele Dinge für andere nur lösen, ohne Eigeninteresse, und vielleicht hauptsächlich dafür da sein - sicher ist jedoch, dass es dann nicht von anderen abhängig sein wird und man dann auch keinem wird irgend etwas auch nur vorzuwerfen haben. Jeder hat das, was er wollte und steht dort wo er wollte, denn ohne höheren Willen, wäre nichts so wie es ist und keiner dort wo er ist.


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