T.Fontane: Das höchste Glück (alle)

Devino M., Montag, 12.09.2022, 21:57 (vor 677 Tagen) @ Devino M.

Im Grunde ist Jeder zumindest hintergründig auf der Suche nach seinem Glück. Was immer eine gewisse Grundmotivation in allem Bestreben bildet. Sicherlich wird man es in Verblendungen nicht finden, vor allem nicht auf längere Sicht. Dennoch kann es für das Individuum, wie es aufgestellt ist und gemäß der geistigen Aufhängungen, etwas anderes bedeuten, worin das Glück gefunden wird. Im wesentlichen ist es dort, wo man Gott am nächsten ist, dort also wo das Selbst im umfassenderen Sinne seine Ausrichtung und Aufhängung hat und man sich am umfassendsten als sich Selbst erfährt. Auch daher ist es bis zu einem gewissen Grad für Jeden etwas anderes, auch wenn gewisse Grundsätze oder Prinzipien darin gleich sein mögen, wie der grad erwähnte. Und im gewissen Grad sind Andere immer einbezogen, sei es darum, dass man viele Andere mit seiner Ausstrahlung innerlich mit anregt und es gespiegelt erfährt oder von geistigen Ebenen her, gewisse Dinge gespiegelt bekommt und seine Erfahrungen macht. Die Ausrichtung und auf die Art und Weise kommt es mehr an, als nach äußeren Ursachen für irgend etwas zu suchen, was immer nur dem entsprechen wird, was man irgendwo sich selbst in der Eigenschwingung zugesteht oder nicht. Oder worüf man offen ist oder was man bereit ist in sich mit aufzunehmen oder nicht. Alles ist nicht ohne das eigene Selbst sondern mittels des eigenen Selbst erst für einen von Wert oder überhaupt dann erst im eigenen Willenskreis und Gewahrsein enthalten oder ansonsten kann das größte Glück vor einem sein und man wird es aber doch nicht finden und erkennen können, wenn es nicht doch auch mit in einem ist. Und alles kann dazu dienen es zu erweitern, vor allem wenn man dies damit vermehrt und man es zunächst in sich selbst schätzt und ehrt.


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