F.Ammon: Wahrheitsfindung und Wahrheitserfindung (alle)

Devino M., Dienstag, 26.10.2021, 19:41 (vor 88 Tagen) @ Devino M.

"Die Wahrheit kann man zudecken; aber nicht löschen..."

- Fremd Ammon -
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Was ist denn die Wahrheit? Eines ist sicher, Wahrheit ist keine äußere Anbetungsform und ist auch nicht in Stein gemeißelt. Was bleibt denn wenn die Form vergeht von der Wahrheit übrig? Demnach ist die Energie dahinter mehr Wahrheit, als alles was sich bloß äußerlich ausagiert. Je nach Ebene kann die Wahrheit sogar eine andere Form oder Bedeutung annehmen usw. Eine umfassendere Wahrheit bildet also das Kollektive Feld oder die Akasha-Chronik und das was in den Seelen enthalten ist, nachdem alles andere vergangen ist und in Staub zerfallen.

Bis zu einem großen Grad bildet jeder selbst die Wahrheit, doch muss diese nicht unbedingt genauso für andere gelten. Denn wenn man manchen Weg nicht geht, wird man manche Dinge womöglich nie antreffen und braucht sich daher damit auch nicht weiter zu befassen. Für einen selbst z.B. spielt es keine Rolle, was außen wer von auswärtigem Leben hält und wie weit es hier auf Erden zugegen ist oder man für bekloppt daher gehalten würde. Die eigene Erfahrung zählt da für einen mehr, als alle Theorie die jemand aufstellt, der selbst nicht gewisse Erfahrungen macht oder gemacht hat und wofür es womöglich auch seine Gründe gibt (die nicht selten mit der geistigen Reife und Bereitschaft im Zusammenhang stehen - als denn mit dem, was da tatsächlich ist oder nicht ist).

Man missversteht die Wahrheit, wenn dieses oder jenes nur so und so geartet ist. Man missversteht ebenso auch die Einflüsse von auswärtigem Leben, welche sich nur über bestimmte Ebenen erstrecken. Man kann daher manches auswärtige Leben nur mit dem Geistigen Auge erschauen und wird es vermutlich in der 3. Dimension auch nie antreffen, weil es an mancher Stelle keinen Grund gibt unter die 4. Dichte / 5. Dimension hinabzusteigen. Daher wird vieles für viele auch so lange subtil bleiben, bis man sich selbst aus allerlei Nichtigkeit erhoben hat um dann verschiedene andere Wahrheit zu erfahren.

Alle Wahrheit, die nur auf reinem Informationsgehalt gründet, ist im Grunde eine Wahrheitserfindung. Oft sogar mit dem Hintergrund, Energien auf dieses oder jenes zu lenken, wodurch überhaupt erst irgend ein Wahrheitsgehalt entsteht. Doch das Wahrheitsgehalt ist gar nicht diese oder jene Information, sondern die Energie die darauf gelenkt wurde, ist die wesentliche Wahrheitsbildung. Daher ist es eine Frage der Energielenkung und nicht so sehr, im Sinn oder Unsinn verschiedener äußerer Informationen begründet, denn diese sind oft und in verschiedener Weise nur ein Mittel zum Zweck. Wahr wird dann oft das, wovon die Meisten überzeugt sind, jedenfalls bildet dies eine gewisse Blase der Realität. Und dann ist es ein Frage dessen, ab welcher Ebene diese Blase zerplatzt und keine Bedeutung hat. Nur Unwahrheit hat Angst vor der Wahrheit, Wahrheit nie (wie sollte etwas vor sich selbst fürchten?)!

Je weitreichender oder ebenenübergreifender sich die Wahrheit erstreckt, desto eher ist es dann tatsächlich die eine oder die bestimmte umfassende Wahrheit. Wahrheit ist also das, was alle in umfassender Weise als wahr annehmen. Dennoch ist es auch eine Frage dessen, auf welcher Ebene durch welche Wesenheit, bis hin zum Logos, diese Wahrheit mitgetragen wird oder eben ins Leere geht. Das was Gott mitglaubt, ist ein geistiges Gesetz. Es ist also schön, das Gott nicht allen Unsinn mitglaubt, so dass dieser dann überhaupt als Unsinn gezählt werden kann, mindestens vom umfassenden Sinn ausgehend. Jedes Kollektiv hat auch seine Wahrheitsformen, die den jeweiligen Frequenzbereich sämtlicher geistiger Aufhängungen bilden. Und selbst dieses oder jenes ist mehr oder weniger wahr, geht man mal vom Stand anderer Kollektive heran als Beispiel, oder es erhält eine andere Bedeutung uns Zuordnung. Und ist auch nur so viel wahr, wie es für wahr gehalten wird, vom und für das andere Kollektiv einer Spezies.

Deswegen ist die Wahrheit diejenige mithin, wo die meiste Energie dahinter steht, zumindest für diejenigen, die ihre Energie in dieses oder jenes geben. Der Wert liegt aber mehr darin, dass man Gott repräsentiert und Er also entweder mit einem mitgeht, oder man geht womöglich ohne Ihn gewisse Streckenabschnitte. Man frage sich also, was für eine Interessenvertretung wohinter gelagert steht? Jedenfalls lebt man dadurch, dass Gott einem Leben verleiht und stellte man das in Frage, dann finden sich scheinbare Ersatzmittel die irgend ein Heilsversprechen suggerieren und je weiter man den Weg geht, desto weniger wird Gott womöglich an der eigenen Seite mitgehen. Nur mit wem geht man seinen Weg? Oder mit wem möchte man lieber seinen Weg gehen? Und wo steht wirklich welche Wahrheit dahinter? Wünschenswert wäre, wenn jeder seine Intuition auf Herzensebene gebrauchte und sich nicht von äußeren Dingen erklären lassen müsste, was er tun oder lassen soll.

Alles wirklich Wohlwollende wird derweil mehr von der Herzens-Ebene (Buddhi) aus mit einem sprechen und es bevorzugen, als von außen her und über anderweitige Mittel. Auch wird die Klarsicht mindestens parallel oder überwiegend vom Geistigen herrühren und sich in jedem Einzelnen bis zu einem gewissen Grad ausdehnen, statt nur von äußeren Offenlegungen irgend einer Art und Weise abhängen. Denn ein jeder ist ja selbst bis zu einem großen Grad die lebedinge Wahrheit Gottes, sofern man nicht von etwas anderem abhängt oder sich trüben lässt. Und doch kann so viel wie auch alles mögliche da sein mag, da sein, es wird zwar überdeckend agieren können, aber es wird doch Gott nicht ersetzen können können, weil es das nicht können kann und das ist dann der Unterschied der Wahrheit oder Wahrheitserfindung. Selbst die allgemein anerkannte Historie der Menschheit ist weit mehr eine Wahrheitserfindung, und doch, was glaubt man selbst, z.B. hinsichtlich der Menschheit und warum? Glaubt man das nur, was irgend ein Wissenschaftler einem vorgeglaubt hat? Die Mehrheit von diesem Glauben zu überzeugen, das sind die wirklichen Verschwörungstheorien, anstelle dessen, gewisse Dinge hinterfragen zu können. Woher und woraus meint man zu wissen, ob dies oder etwas davon wahr ist? Ist man Gott, dann wird man es wissen müssen, wenn nicht, was führt einen zunächst zur Annahme, dass man nicht Gott ist? Weiß man denn dass das mehr wahr als unwahr ist? Und was ist eine größere Anmaßung, sich für Gott zu halten oder Gott in sich leugnen zu wollen? Da hilft wohl nur, zu sagen, dass man es nicht weiß. Dann aber auch dahingehend, dass man nicht weiß, ob man Gott ist oder wie weit man es ist oder nicht ist…


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