D.Alighieri: Das angenommene Weltbild (alle)

Devino M., Donnerstag, 20.05.2021, 21:21 (vor 73 Tagen) @ Devino M.

"Es steht also fest, dass alles, was gut ist, dadurch gut ist, dass es eine Einheit bildet. Das Seiende geht von Natur der Einheit vorher, die Einheit dem Guten."

- Dante Alighieri -
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Steht dies so fest? Es steht fest, das Gott die Einheit und Summe aus allem jederzeit bildet, dadurch ist ein guter Anfang und ein gutes Ende gewiss (für alles was die Natur Gottes mit zum vertritt und hervorbringt). Dadurch geht Gutes hervor. Gewiss wird das Isolierte auch leichter korrumpierbar. Die Einheit ist ohnehin alles, was ist, und es ist vieles andere nur eine Frage der Perspektive und des vertretenen Blickwinkels (das angenommene Weltbild).

Vieles was als eine Wahrheit postuliert wird, jedoch offenbar Gegensätze (mehr mental gesehen), Polaritäten (mehr astral aufgefasst) und eine Dualität (geglaubte Getrenntheit) enthält, ist im umfassenderen Sinne wohl keine Wahrheit. Daran erkennt man auch die Quelle mancher Botschaften. Gewiss wird kein planetarer Logos (Sanat Kumara) sich hinstellen und anfangen die Menschheit mittels irgendwelcher Mitteilungen zu polarisieren (während diese doch auf ihre Weise in ihm als gesamtes enthalten ist). Ebenso wird kein Christus Jeshua (der auch auf seine Weise mit der gesamten Menschheit verbunden ist) sich hinstellen und polarisierende Mitteilungen an die Menschheit oder gewisse Gruppierungen richten, um diese gegen die Menschheit zu polarisieren oder zum Sondersein anstacheln usw. Vieles lässt sich auch an der Verantwortungslosigkeit für das große Ganze ausmachen, wie weit dies vertreten ist, oder vom Blickwinkel der gesamten Menschheit ausgegangen wird, oder eben von einer Getrenntheit (wie auch immer diese postuliert oder im Hintergrund mitschwingend vermittelt wird).

Schließlich vertritt auch ein Logos auf seine Weise ein angenommenes Weltbild, bloß ist dies aus Menschen-Sicht allumfassend und es gäbe nichts, was der Logos aus der Hand geben müsste um irgend eine Glaubensschicht in der Menschheit aufzuwiegeln. Deshalb gebe man acht auf die Bauchpinselnden Worte falscher Propheten (auch sogenannter Channelings). Es zählt immer das postulierte oder angenommene und geglaubte Weltbild mehr, als irgendwelche äußeren Informationen die von Bedeutung sein sollen. Man prüfe das Empfinden in sich und welche Energien damit verbunden sind, die man sich damit oder mittels allem zuführt (auch wie es einem langfristig damit geht). Alles was man ins eigene Weltbild aufnimmt, und was sich irgendwo im Willensbereich ansiedelt, ist wichtiger, als selbst ideologische Überzeugungen auf der Mentalebene oder irgendwelche Gespinste der Astralebene. Und erst recht hinsichtlich dem, was auf die äußere Erscheinungswelt allein abzielt oder projiziert wird. Die Welt ist die, die man erschafft, oder die, an welche man seine Macht abtritt (dies sollte man bei allem, was von außen - allerdings auch alles innere - zugetragen wird, prüfen und ggf. in Frage stellen). Wie mans wendet oder dreht, das eigene erzeugte Weltbild, ist in der eigenen Verantwortung und es entspricht auch dem Spektrum von Energien, die man durch seine eigene Aura leitet (als Mensch, als Seele, als Geistmonade). In jedem Moment erzeugt man also seine eigene Realität auf verschiedenen Ebenen immer wieder aufs neue selbst, gemäß der eigenen Annahmen.


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