L.Feuerbach: Formverliebtheit und Wesen der Dinge (alle)

Devino M., Dienstag, 21.12.2021, 23:49 (vor 32 Tagen) @ Devino M.

"Die Philosophie ist die Erkenntnis dessen, was ist. Die Dinge und Wesen so zu denken, so zu erkennen, wie sie sind - dies ist das höchste Gesetz, die höchste Aufgabe der Philosophie."

- Ludwig Feuerbach -
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Vom Standpunkt der Welt, mag man sagen, dass Philosophie als mehr abgehobene mentale und brotlose Kunst und die Wissenschaft als Stand höchster Erkenntnis angepriesen und postuliert sein mag. Jedoch kann man nur darauf deuten, dass es bei der heutigen Wissenschaft in erster Linie um bloße Formverliebtheit geht und es daher selten darüber hinaus gelangt. Jedenfalls auch das vor allem, was als heutige Wissenschaft von den allgemeinen Medienanstalten für gewöhnlich behauptet wird. Nur entscheidet bekanntlich selbst auch nicht die Mehrheit über die Wahrheit wie sie an sich selbst ist - vielmehr ist es meist die Verblendung der Massen, welche mithin Trägheit geistig bedingt, was der Mehrheit vor allem entspringt und was sich bei einer Erwachten Menschheit ändern dürfte.

Man sollte sich ohnehin von der Vorstellung lösen, alles wäre eine Sache der äußeren Erscheinungswelt und sich mehr der Multidimensionalen Betrachtung zuwenden, um möglichst einen genauen Ansatz zur Wahrheit, wie sie an sich ist, zu bewerkstelligen. Und anderen auch zuzugestehen, dass sie einen eigenen Wahrheitsansatz haben, von ihrem Stand der Dinge ausgehend. Denn wo sollten sie anfangen wollen, als bei sich selbst, mit dem auch was eben so um sie da ist. Wie sinnvoll der Ansatz also auch sein mag, ist es doch genau das, warum etwas überhaupt da ist, auch als Tendenz innerhalb der Massen besehen. Gewisse Dinge sind deswegen da, weil es irgend jemanden gibt, der sehr fest daran glaubt oder sehr viele gibt, die einen gewissen Mehrheitsglauben aufbringen. Wobei letzteres mehr noch die Konventionen über die Bedeutung der Dinge der äußeren Welt bedingt. Ohne jemanden, der etwas erzeugt, gibt es nichts. Erst ein Geist, dann die Form einer Materie, des Äthers bestimmter Ebene.

Die Dinge und Wesen so zu denken wie sie sind, bedeutet an sich, dass man mit diesen so verbunden ist, wie diese an sich sind. Somit erklärt sich auch, dass alles andere eine Illusion oder Verblendung darstellt, und einer Entstellung und Verzerrung entspricht. Es ist ein nicht-antreffen dessen, was man erwartet, weil es womöglich nicht so ist, wie man meinen mag, oder weil man nicht dort anklopft, wo etwas anzutreffen wäre. Dies geht also ohnehin nur dann auf, wenn man von einem Multidimensionalen Betrachtungsansatz und besser noch der entsprechenden Geistigen Erfahrung ausgeht und dort ansetzt. Es mag eine Überforderung des Menschlichen Geistes darstellen, den Zusammenhalt der Dinge vor sich im Geiste aufrecht erhalten zu können - um manches nicht zu erfassen, was ist. Und die Erfahrung der Formzuwendung ist eine gewisse Beschränkung, da der Mensch selbst grobstofflicher ist, hin zu dem, was er zu fassen versuchte. Und doch kann man sagen, kann die Lösung nicht fern sein, denn, wenn etwas nur einer Verzerrten Sichtweise entspricht, bedarf es nur der bestimmten Korrektur.

Doch ist dies ja nur ein weiterer Schritt in der Entwicklung, welcher weitere Konturen folgen und was sich auf geistige wie evolutionäre Sicht ins unermessliche und unbegrenzte Ausdehnt. Eben so, wie es der geistigen fortschreitenden Entwicklung entspricht. Wie oben, so unten, heißt auch, wie innen, so außen unter Einbezug mancher Filter und Verzerrungen auf verschiedenen Ebenen, gemäß der verschiedenen Formen die den Geist umgeben. Die Feuertaufe steht wohl unmittelbar bevor, auf die nächste Zeit besehen. Dies sollte mehr auf das Innere und Geistige bezogen sein, und das Mentale. Sowie es in Atlantis mehr um die Wassertaufe ging (kann auch mal was überschwappen) und das Emotionale noch mehr im Vordergrund stand. Es liegt an einem selbst, wie man es gestaltet, allein schon, abhängig dessen worin und woran ein jeder individuell ist, denn wie sollten die Verblendungen anders gelöst werden, als unter Einbezug derer und dessen, woher etwas ersonnen ist. Und auch davon abhängig, wie man seinen eigenen Erkenntnisprozess gestaltet. Doch ist mehr das Übel auf die Form aus, während das Geistige vom umfassenderen Ansatz ausgeht und dem, was dem Wesen der Dinge an sich mehr entspricht. Während also gewisse Eliten meinen mögen, andere wären von ihnen banal betrogen in dem sie die äußere Form zu manipulieren suchen und darüber nach Lösungen (welcher Art und wofür auch immer, jedoch nicht im Sinne der Menschheit und nur um den eigenen Vorteil allein bedacht), sind sie selbst vom umfassenderen Standpunkt aus die Betrogenen, denn sie sind es, die den Menschlichen Makel in negativer Weise freiwillig für alle abbilden und worin sie entlohnt werden möchten. Jedenfalls so, oder so ähnlich - man vertraue auf das Göttliche an sich, mehr als auf die äußeren Formbilder vor allem.


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