Krishna: Erweis von Ehre und Würde (alle)

Devino M., Sonntag, 12.09.2021, 22:00 (vor 16 Tagen) @ Devino M.

Bhagavad Gita 17:3,4

"Im Glauben folgt ein jeder Mensch der angeborenen Natur, zu glauben ist der Mensch bestimmt, ein fleishgeword'ner Glaube nur. Die Götter ehrt, wer 'wesenhaft', die Geister, wer voll 'Leidenschaft', die Teufel und Gespenster der, in welchem wirkt des 'Dunkels' Kraft."

- Krishna -
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Die Götter-Ebene ließe sich zugleich mit der Monade verknüpfen, Geister mit der Seelenebene, und Gespenster und Teufel mit der Sinnesebene in der Evolution und dem sich darin Ausleben bis hin zur Erdgebundenheit (im Jenseits vom Diesseits). Nicht ohne Grund spricht Krishna von den Lehren des Selbst, als von den Höchsten. Denn das bezieht sich sowohl auf die Geist-Triade, wie auch auf die Seelentriade auf seine Weise. Man selbst rätselt z.B. ob der verschiedenen Umkehrungen der Triaden. So ist das, was man als Mensch-Seele-Verbindung mit Wille im Kopfbereich, Liebe im Herzen und Intelligenz im Bauchbereich wahrnimmt, von der Geist-Triade und Sicht der Monade eher umgedreht. Im Bauch hat man dann den Willen, im Herzen die Liebe weiterhin und im Kopfbereich die Intelligenz. Im Grunde kann man erst aus der Geist-Triade den Willen als Willen erkennen. Gleichwie auch man aus der Seelenebene erst den Solarplexus als solches wahrnimmt, während dieser aus der Menschen-Triade den Kopfbereich bildet, während der Sakral-Bereich als Gefühlswelt aufgefasst wird.

Ebenso auch wie man das Streben, sofern es der Leidenschaft entspricht, zwar nach oben im Kopfbereich ausgerichtet ansieht, dies aber tatsächlich dem Streben zur Seite, meist durch das Sakral- oder Solar-Plexus-Zentrum entspricht. Jedenfalls aus Sicht der Seelentriade aufgefasst. Aus sich der Geisttriade ist es mehr dann eine Form des Willens im Bauchzentrum, welcher zur Aktivität getrieben wird. Alles ist dann aus dem Willen her entstanden und nichts ist ohne diesen oder es ist nur detailliertes Wirken einer Ebene, aber es geht nicht über noch am Willens-Aspekt vorüber. Darin im Detail, befindet sich dann die entsprechend erlebte Erfahrungswelt.

Daher ist es temporär und auch grundsätzlich sehr wichtig, was man in einem Willen zur Aktivität anregt. Denn das ist es auch, was einen auf der einen oder anderen Ebene in gewisser Weise sesshaft macht. So auch die verschiedenen Glaubensformen, die ein Weltbild darstellen. So kann man verschiedene Formen von anderen vielleicht mehr negativ polarisierten Kollektiven und Sphären übernehmen, in dem man sie ins Menschliche Kollektiv einbringt und daher gewisse Zeitlinien, die sich dem Menschlichen Kollektiv anbieten und zu verschiedenen negativen Erfahrungen führen können. Vieles ist zuerst eine Form des Willens und Glaubens, dann erst bieten sich verschiedene Zeitlinien der Erfahrung den verschiedenen Ebenen an.

Der grobe Fehler im Materialistischen Weltbild besteht darin, alles einer äußeren Erscheinung zuordnen zu wollen - während vieles sich nur auf Astral-Ebene oder der höheren Mental-Ebene abspielt. Die Seelensicht entspricht der Buddhi-/Spirituellen-Ebene, nicht der Astral-Ebene. Was bekanntlich zu vielen Irrungen und Wirrungen führt. Dennoch geht es darum alles irgendwo einzubeziehen, dadurch ist man erst entsprechend geerdet. In Spirituellen Kreisen ist oft mangelnde Erdung oder mangelnde Annahme seiner Selbst als Mensch dasjenige, was Schwierigkeiten bereitet. Man möchte möglichst nur weit hoch oben und geistig sein, allerdings dadurch das es nicht geerdet ist, bekommt man als Mensch oft gar nicht mit, worin man sich bewegt oder woran man so alles ist. Hingegen hat man im materialistischen Weltbild die Verleugnung des Geistigen, was noch weniger erstrebenswert ist.

So ist auch vieles eine Frage des Ausgleichs verschiedenen Polaritäten und Gegensätze. Damit tut sich dann nicht nur der Mensch schwer, sondern oft die Seele selbst, in dem sie versucht aus den Kräften der Monade ihre Lernlektionen zu ziehen. Der Erweis von Ehre gehört der Geist-Triade an. Der Erweis von Würde gehört grundsätzlich der Seelen-Ebene an. Geht irgendwo die Würde ab, dann geht auch die Seelen-Ebene dem ab. Die Geist-Triade geht unter Ehre gar nicht hinab. Es geht nicht der Mensch den anderen Ebenen in verschiedener Weise ab, sondern die anderen Ebenen dem Menschen, sofern die entsprechende Einstellung den Ebenen gegenüber nicht gegeben ist. Es verbleibt letztlich immer das, was dem Glauben innerhalb der Willenskraft entspricht, auf der jeweiligen Ebene. Doch ist der Mensch nicht die Gesamtheit seiner Seele, sondern der bestimmte Willensausdruck der Seele.


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