In Göttlicher Obhut (alle)

Devino M., Montag, 27.11.2023, 22:17 (vor 97 Tagen) @ Devino M.

"Der menschliche Geist hat eine adäquate Erkenntnis des ewigen und unendlichen Wesen Gottes."

- Baruch de Spinoza -
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Wir alle sind Anteile Gottes, da Gott das naheste ist, was einem inkarnierten Leben inne ist. Zugleich leben, weben und sind wir in Gott - wie es aus der christlichen Bibel hervorgeht. Ebenso aus theosophischer Hinsicht, ist alles im Logos und alles Leben als gesamte Schöpfung im Äther ist eine Reflexion des göttlichen Bewusstseins auf sich selbst. Aus diesem Grunde, ist ein jeder auch so viel eine Reflexion des Göttlichen und eine Widerspiegelung, wie es einem jeden möglich ist. Daher sind wir alle, wenngleich auf seine Weise beschränkt oder bedingt in der Natur der Schöpfung, dennoch Gott selbst und göttlicher Natur.

Denn was liegt auch außerhalb von Gott oder der Sphäre seiner Einflüsse? Und natürlich ist ein Logos ein umfassenderer Vertreter Gottes. Es heißt auch in der christlichen Bibel, dass keiner Gott sehen kann und dennoch leben. Man ist so frei, es auch so zu interpretieren, dass keiner Gott im Umfang seiner Natur begegnen kann und es aushalten. Denn wie sollte ein kleiner Anteil der Schöpfung die Gesamtheit aushalten, vor allem auf den menschlichen Aspekt z.B. bezogen? Dies widersprüche auch der Natur der Sache an sich. Doch Gott erlebt alles durch alle und die gesamte Schöpfung durch sich selbst und die Augen der Schöpfung.

Allein einen Logos wäre ein Mensch nicht in der Lage auszuhalten von der Energie her und alles, was durch Ihn zirkuliert. Wobei dies auf eine Weise eben der Umfang der Schöpfung einer Sphäre durch Gott mittels eines Logos dargebracht wird. Oder genau genommen in der Zusammenarbeit, vom planetaren, solaren- und galaktischen Logos in Wechselwirkung. Dazu hat man verschiedene andere geistige Hierarchien, vom Engel- und Deva-Reich, bis hin zur gesamten Schöpfung letztlich, was sich auf seine Weise mittels Schwingung sondert und erfahrbar wird. Es ist alles in Gottes Obhut, wenngleich ein gewisser Spielraum innerhalb verschiedener Sphären und Ebenen zur individuellen Entfaltung besteht. Ja dieses auch solcher Art ist, wie es der Logos für seine Reflexion und Entfaltung des Bewusstseins bevorzugen wird, wenn Vielfalt entfacht wird.

Und irgendwo in einem jeden, ist auch der Logos mithin vertreten (als Widerspiegelung - wie man auch in Ihm vertreten ist) und die göttliche innere Natur zeugt ebenfalls von der ewigen Natur Gottes. Somit hat der Mensch ein adäquates Abbild seiner ewigen und göttlichen Natur in sich. Es ist nur die äußere Welt, dessen Abbild man in Form einer physischen, emotionalen- und mentalen Realität (nach bisherigen Maßstäben), und mittels Verkörperungen überstreift - und sich so in verschiedene Erfahrungsumstände und Zustände begibt. Bis man so sehr darin aufgeht, dass man die ewige und göttliche Natur bis zu einem gewissen Grad vergisst - wenngleich diese nicht weniger ist, als sie war und bleibt.

Nur wie viel Erfahrung bleibt und nimmt man durch das Gewahrsein überhaupt auf? Welche Ebenen sind mittelbar oder unmittelbar einbezogen? Alle verarbeiten den Input, welcher verarbeitet wird und das Gewahrsein umfasst auch nur dieses, was inbegriffen ist. Darin liegt dann auch, ein gewisser individueller Unterschied. Was ebenfalls die Vielfalt des beseelten Lebens mit sich bringt. Die Frage ist, wie sieht es mit allem aus, wenn es in ein höheres Schwingungsniveau ausgedehnt werden soll. Und welche Erfahrungen werden dann geschrieben? Und wie sieht es dann mit der Erkenntnis Gottes und seiner Selbst aus?


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