Meister Eckhart: Integrationsarbeit (alle)

Devino M., Montag, 28.03.2022, 23:52 (vor 140 Tagen) @ Devino M.

"Solang einer der Wahrheit nicht gewachsen ist, solang wird er die Wahrheit nicht verstehen."

- Meister Eckhart -
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Es findet derweil wohl viel Integrationsarbeit statt. Was auch erforderlich ist, um die bestimmte Wahrheit zu (er)tragen. Man selbst kann kaum schwere Speisen vertragen aktuell oder es kann bereits eine Mahlzeit für den gesamten Tag reichen. Hat auch gewisse Eindrücke aus der Jugend oder Kindheit, welche offenbar energetisch verarbeitet und integriert werden. Schließlich kann man sagen, dass man entweder die bestimmte Wahrheit in sich integriert und damit in Resonanz ist oder man ist in Dissonanz dazu. Das wesentliche dabei ist nicht der Wortgehalt einer Wahrheit, schließlich könnte man alles irgendwo einfach nur mit dem Verstand bloß sondieren, aber d.h. noch nicht, dass man energetisch mit den bestimmten Wahrheiten verbunden ist.

Alles was man energetisch fasst, fasst man vermittelst seiner Seele an. Dies heißt auch, dass die Seelenintegrität auf der eigenen Seite dahingehend sein muss. Ansonsten fasst man es nicht oder hat bloß eben eine Vorstellung davon, und keinen direkten Bezug. Im Grunde ist vieles, was man als Beispiel nicht verträgt an der einen oder anderen Wahrheit, gar nicht einmal man selbst, sondern man ist ständig ja auch in verschiedene Kreise eingebunden, sei es Familie, Arbeitskreise, Freundeskreise usw. Auch dies reagiert energetisch in einem auf die verschiedenen Umstände, nur dass man es meist nicht erkennt, was es in einem ist und man hält es im Zweifelsfalle für das, was man selbst ist. Was nur bedingt allerdings wahr ist und doch auch nicht unwahr. Viele Wahrheiten werden in eben dieser Weise nicht gefasst, weil gewisse Kreise in einem damit nicht umgehen können oder etwas leugnen. Man ist immer weit mehr und mit viel mehr verbunden, als man es in irgend einer Weise erkennt, einfach weil es in einem ist und nicht außerhalb. Weil man in Einheit damit ist.

Ist man sich seiner Seelenanbindung nicht gewahr, dann kann anstelle dessen alles mögliche andere in Kraft treten und man selbst wird dafür eintreten, ohne zu wissen wofür oder für wen man überhaupt womit antritt. Es ist für die Schwere in einem, das schwer, was nicht mit der Schwere in Resonanz geht. So auch das Leichte in einem, was mit der schweren Energie nichts anzufangen weiß. Es ist die Energie, die einen leicht überfordern kann, weniger die Information die damit verbunden sein mag. Gott in einem ist stehts mit allem anderen in Verbindung und Einheit, es sind die verschiedenen anderen Dinge, die nicht in direkter Resonanz mit dem Denken Gottes stehen, die einem etwas anderes an Erfahrung vormachen und vermitteln. Man erkennt die Anbindung zu Gott dadurch, dass man wie Gott denkt und alles in direkter Verbindung mit sich erfährt. Die Anbindung der Seele ist durch die energetische Erfahrung von allem gekennzeichnet, was letztlich mit die Essenz der Seelenempfindung bildet. Welche dann wiederum nicht notwendig mit dem in Resonanz sein muss, was äußerlich abgebildet und dargestellt wird (durch den Menschen oder die Persönlichkeit), sondern abhängig von der Seelenintegrität.

Auch schon Christus Jesus sagte zu seinen Jüngern, dass er ihnen noch vieles sagen könnte, aber sie könnten es nicht (er)tragen. So ist es auch heute, die Schwierigkeit, dass die Menschheit mit der Energie umgeht und Anbindung zur bestimmten Wahrheit kommt, welche gewissen Druck auf die verschiedenen angenommenen Unwahrheiten ausübt und eben auch zu den verschiedensten äußeren Reaktionen führt. Dabei ist es eigentlich alles sehr einfach, es gilt alles zu empfinden und alles zu empfangen, was innerlich durch die Seele eingebracht wird. Schon ist man in der Seelenintegrität und hat eine viel größere innere Tiefe und Erfahrung von allem. Die tatsächliche Einheit zu allem zu erfahren, heißt dann mit der Geisttriade (Monade, dem Sohn Gottes) und so auch mit Gott in erfahrender Verbindung zu sein und geht noch eine Stufe weiter. Verschiedene zyklischen Übergänge eröffnen einem die verschiedenen Geistigen Anbindungen, zu manchen mag man auch gedrängt werden, doch ist vieles davon abhängig und wie weitreichend die Erfahrung geht, von der eigenen Bereitschaft abhängig. Vor allem in der Art, wie weit man die gewissen energetischen Wahrheiten integriert hat und statt in Dissonanz, in Resonanz dazu geht.

Hat die verbliebene Menschheit insgesamt die erste Einweihung erfahren, dann wird auch kein Bedürfnis mehr bestehen, wider die eigene Seele zu agieren, wie es ansonsten nicht unüblich ist auf die weite Masse bezogen. Wobei jeder wohl die Einweihungen eingehen wird, für die er sich selbst bereitet hat. Denn eine Einweihung ist im Grunde nichts, was verliehen wird, sondern etwas, was bloß anerkannt wird, von dem, was man bereits verwirklicht hat. So dass man die Menschheit wohl je nach Einweihungsgrad in verschiedene Klassen wird unterscheiden und einteilen können. Aber es wird nichts sein, was äußerlich auf einem Zeugnis steht, sondern jeder wird selbst das Zeugnis sein, für die Energie, wie sie durch ihn getragen und ausgedrückt werden kann. Daher empfiehlt es sich auch mehr auf die positiven Dinge sich zu konzentrieren, und das was gut ist, statt sich in irgend einem energetischen Dickicht zu verstricken und ggf. das zu vertreten, was wenig mit einem zu tun hat. Obwohl ein jeder genug positive Erfahrungen und Fähigkeiten hat, die es mehr wert wären, zum Ausdruck zu kommen. Man selbst erschafft die Realität für sich und andere in jedem Moment mit, es geht nicht darum auf andere zu warten, sondern selbst ein leuchtendes Beispiel sein. Nicht was irgend welche äußeren Tätigkeiten anbetrifft, sondern was die Energie anbetrifft, welche man Inkarnationsübergreifend repräsentiert. Nur kann das lediglich zum Ausdruck kommen, was man integriert hat (energetisch vor allem) und in die Inkarnation mit übersetzen oder energetisch halten kann.


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