Zitate April 2020 - Lernen (alle)

Devino M., Freitag, 03. April 2020, 00:45 (vor 169 Tagen)

"Lernen besteht in einem Erinnern von Informationen, die bereits seit Generationen in der Seele des Menschen wohnen."

- Sokrates -
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Der Mensch ist ein Ausdruck seiner Seele. Er kann nur das, was in ihm ist. Und entweder holt er es aus seiner Seele hervor, oder es gehört der Welt. Etwas mag auch von ihm mit dabei entwickelt worden sein. In manch einem Fall mag es auch höherer Region entstammen. Alles ist der Weg, was Seele hat, denn die Seele ruht nie. Ruht sie doch, dann ist es nicht ihr Weg. Dann mag es gut oder schlecht sein, es gehört einem nicht. Nur kann man dann diesem Jenigem angehören? Und wenn ja, wo bleibt dann die Seele? Und wenn nein, wer ist man dann? Ist man sein Seele, wüsste man dann nicht, wer man ist? Ist man nicht die Seele, so wessen Werk Hände und welcher Denkweise untersteht oder unterliegt man?

Alles um einen ist ein Spiegelbild der eigenen Seele. Jedenfalls in der Weise, was durch das Seelenempfinden zu einem gelangt. Doch die Frage ist, ist es die eigene Seele? Der Geist der Welt? Ein Kollektiv? Welcher Art ist die Seele selbst und was bringt sie hervor?

Alles zeigt einem unentwegt wer man ist. Es ist bloß eine Frage dessen, was man davon aufzunehmen und zu erkennen vermag, auch in er Weise, ob man es annehmen können kann. Jedoch, was sollte einen hindern, wenn man wahrlich wollte? Also ist auch dies jederzeit ein Selbstausdruck dessen, was und wer man ist. Was immer ist, ist, was nicht ist, war nie. Jedenfalls nie mehr, als bloß das, was es war.

M.Luther: gütig und barmherzig

Devino M., Samstag, 04. April 2020, 18:52 (vor 167 Tagen) @ Devino M.

"Wie du an Gott glaubst, so hast du ihn. Glaubst du, dass er gütig und barmherzig ist, so wirst du ihn so haben."

- Martin Luther -
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Man kann Gott nur so haben können, wie man selbst Gott in sich verkörpert.

Das Schlechte kann Gott nur über den Umweg der Schlechtigkeit erfahren. Das Unwissende erfährt Gott vermittelst der Unwissenheit. Es wird alles von der eigenen Natur dorthin gebracht, die der eigenen gleicht. Alles spiegelt den Glaubensstand an Gott in sich vermittelst der Seele wieder. Gott ist kein dehnbarer Begriff, auch begrenzt Gott keinen, sondern jeder begrenzt oder stärkt sich selbst mittels seines Glaubens in die Göttliche Natur an sich.

Voltaire: Wiederholung macht klug?

Devino M., Dienstag, 07. April 2020, 00:12 (vor 165 Tagen) @ Devino M.

"Je öfter eine Dummheit wiederholt wird, desto mehr bekommt sie den Anschein der Klugheit."

- Voltaire -
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Zum einen, durch Wiederholung, wird ja die entsprechende Natur gepflegt und kultiviert. Zum anderen, bildet sich ja die gewisse Masse darin ab und so sammelt sich ja eine entsprechende Kraft auf [je mehr es etwas ist, was von vielen getan wird, auch an Notwendigkeiten]. Davon abgesehen, wie unsitte Unsitte auch sein mag, wenn sie zur Normalität gezählt wird, wird sie ja allgemeinhin von der gewissen Mehrheit in der Weise akzeptiert.

Wie weit woran die Seele beteiligt ist, ist noch eine andere Sache. Denn das was irgendwo sich ereignet, muss ja nicht Bestandteil jeweiliger Seele sein. Zum Beispiel, wenn es alles Kollektiv-Zeugs ist und mehr die Kollektiven Ebenen untereinander, gerade wo auch immer sich etwas abspielt, und der Mensch ist mehr mit seiner Erscheinung dabei, oder die Seele im jeweiligen Kollektiv versunken. Und noch einiges mehr, was da wie wo auf welcher Ebene sein, oder nicht sein mag.

Je mehr also etwas von der Allgemeinheit getragen wird, desto weniger wird von der Allgemeinheit, die Dummheit der einen oder anderen Sache erkannt. Das bedarf dann mehr irgendwo geistiger Unterstützung. Damit es sich nicht immer weiter wiederholt und immer weiter für Normalität gehalten wird. Für den Geist ist eigentlich nichts Normalität, außer vielleicht das, was keinerlei Zuwendung bedarf, aber dort ist auch kein nennenswerter Geist, für gewöhnlich.

T.N.Hanh: Gottesvorstellungen

Devino M., Donnerstag, 09. April 2020, 10:09 (vor 163 Tagen) @ Devino M.

"Sie können Gott berühren, indem Sie eine Blume oder die Luft berühren oder einen anderen Menschen anfassen. Außerhalb davon gibt es keinen Gott."

- Thich Nhat Hanh -
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Statt zu bloßen Gottesvorstellungen irgendwo zu beten, wäre es ratsamer, Gott in dem zu suchen, was ist, als in reinen Vorstellungen und in nichts sonst. Und in allem anderen was ist, wird gut und gern das eigene Übel hinprojiziert, und so getan, als würde man gegen das Übel vorgehen, während gegen Seele und Fleisch vorgegangen wird.

Wie auch in der Bibel es schon heißt: "Unser Kampf gilt nicht dem Blut und Fleisch, sondern den Bösen Geistermächten." Doch aktuell heißt es eher, mit der eigenen Verblendung klar zu kommen, als dass man etwas gegen andere richtet. Denn man muss sich nicht wundern, wenn man Gott in der Weise bekämpft. Um dann in eine Synagoge, einen Tempel oder eine Kirche zu gehen. Und sich selbst zu belügen in dem, was man meint, wo Gott wäre!

Natürlich ist Gott in seiner Schöpfung mehr präsent, als in bloßen Wunschvorstellungen. Das Missverständnis eigener Natur in der Menschheit seit langen Zeiten. Die Erscheinungswelt hat auch weder mit Gut, noch mit Böse zu tun. Es ist die Erscheinungswelt.

A.Schweitzer: Gütigkeit

Devino M., Samstag, 11. April 2020, 14:11 (vor 161 Tagen) @ Devino M.

"Was ein Mensch an Gütigkeit in die Welt hinausgibt, arbeitet an den Herzen und dem Denken der Menschen."

- Albert Schweitzer -
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Alles was man hinausgibt, ist auch das was widerkehrt. Zusätzlich qualifiziert durch alles, was es berührt hat. Deswegen ist es bloß sinnvoll grundsätzlich Gutes zu Sagen. Da dem Gedanken auch Energie folgt usw. Die Seele sieht sich selbst in der Umwelt, und die anderen in sich Selbst, der eigenen Substanz bloß - grundsätzlich. Der Mensch sieht dann das Ebenbild der Seele an, und alles was er maximal empfinden und fassen kann, ist das, was von der eigenen Seele einbezogen wird, und ihm so verfügbar gemacht werden kann - grundsätzlich. So dass es durchaus eine Wirklichkeit der Seele gibt, und eine zusätzliche der des Menschen. Natürlich ist ein Mensch auch Seele, nur heißt Seelenfunktion noch lange nicht Seelenempfindung, Seelenbewusstsein und Seelen-Gewahrsein überhaupt.

Schließlich kann überhaupt nur so viel allgemeinhin erkannt werden, wie kein Eigeninteresse am Objekt der Betrachtungen haftet. Da es sonst ohnehin alles nur vermischt. Der Mensch wird also immer anders mit dem verfahren, wo seine Substanz dran hängt (ganz unabhängig davon, wie wahrhaftig es an sich ist oder nicht), ganz unabhängig also der höheren geistigen Wahrheit und Wirklichkeit. Und so kann sich etwas so und so in der Logik konstituieren, anders im Gefühl, noch anders im Seelenempfinden, da alles eine gewisse Frage dessen ist, welcher Energie und Willensausrichtung etwas folgt auf welcher Ebene.

Überhaupt ist vieles einfach nur eine Frage dessen, wo geistige Substanz und Energie da ist, und wie sie qualifiziert ist, und so wie der einzelne selbst konträr oder übereinstimmend sich damit verhält, so tritt für ihn diese Energie auch so und so in Erscheinung. Und entsprechend wird derjenige etwas vertreten und in der Richtung auch reden und argumentieren (es ist dadurch noch lange nicht mehr oder weniger Wahrhaftig an sich selbst). Es ist vieles in der äußeren Welt noch überhaupt nicht an der Stelle, überhaupt einen Anspruch auf irgendeine Wahrheit bestimmten Grades erheben zu können. Jedenfalls immer so lange, wie Widersprüche und Gegensätze vorherrschen und alles noch auf Blendwerk hereinfallen kann.

Danach wird man ohnehin nicht mehr nach äußeren Wahrheiten gehen, sondern zunächst nach den Inneren Wirklichkeiten wie man ihrer gewahrt. Und wird auch nicht mehr verwirrt werden, durch Aussagen, die sich auf einen Kontext beziehen, so dass man nicht geneigt wird, dieses auf andere Kontexte zu verwenden, die damit nicht im Zusammenhang stehen u.dgl.v.m.n. Und dann wird auch klar sein, dass vieles schon immer bestanden hat, und es bloß hinzu kommt. Der Mensch wird dadurch nicht weniger Mensch, auch hat er immer noch eine Persönlichkeit (nur hat diese eigene Interessen bzw. gar keine eigenen Interessen mehr im wesentlichen).

Denn oft wird angenommen, nur weil etwas Geistiges bestimmter Natur vertreten ist, dass dadurch alles andere aufhört parallel zu sein. Und dann wird mal schnell wo gegengeschossen - ohne zu Unterscheiden, was sich gegen Geist, Seele oder Mensch richtet und was die eigene Motivation woran überhaupt ist - noch was überhaupt auf der anderen Seite angetroffen wird oder wogegen was gerichtet. Und dann sind diejenigen, die vermeinen gegen das Böse vorzugehen, immer wieder diejenigen, die bloß selbst die Gedankenformen in der Richtung nähren und dasjenige in anderen angehen wollen, wo es das nicht gibt, weil es nur in ihrer eigenen Seele liegt.

Die Sache ist schon lange in verschiedenen Schriften klar erklärt: "An ihren Taten werdet ihr sie erkennen". Und man braucht sich auch nur die Taten anzuschauen, derer, die heute gegen wahrliche Taten sich richten (gibt ja verschiedene Ketzer und Hetzer - auch gegen die Theosophie, wie man unlängst selber mit zu tun bekam), schon wird klar, wessen Geistes Werk etwas gilt. Alles mal grundsätzlich gesagt und auf so manche Geistesströmung in der Menschheit bezogen vor allem. Wer auf die geistige Substanz achtet und sich fragt, wie viel Mühe für welches Werk welchen Umfangs aufgebracht wurde, und sich dann das nicht vorhandene Werk von Ketzern ansieht (ausgenommen der Unruhestiftung bis hinein in die Menschliche Seele), dann erklärt sich vieles von selbst. Auch warum das Gute keinen Bezug darauf nimmt [denn dem Geiste ist immer klar, dass das, was ist, ist, was nicht ist, war nie, außer dort wo es war; doch wenn man dort nicht ist, braucht man dort auch nicht hin, wenn man damit nichts zu tun hat].

A.Schweitzer: Eine ewige Erlösung

Devino M., Sonntag, 26. April 2020, 13:33 (vor 146 Tagen) @ Devino M.

"Es gibt keine ewige Verdammnis, es gibt nur eine ewige Erlösung."

- Albert Schweitzer -
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Vieles ist eine Frage der Perspektive.

Soweit man selbst in etwas ist, worin Gott ist, ist man in Gott.
Und so viel wie Gott darin ist, so viel ist Gott in einem selbst.
So viel wie man nicht in Gott ist, aber etwas anderes zu sein scheint.
So viel ist Verblendung da, an der man sich abarbeiten darf.

Nur so viel wie man vermeint zu sein, worin Gott jedoch nicht ist, so ist für dieses, was nicht in Gott ist, die ewige Erlösung nah, doch ist es nicht verpflichtend. Das was Gott verpflichtet ist, das kann nicht mehr uneins mit Gott sein und nicht mehr verloren gehen.

Auch gibt es darin dann keinen Zweifel mehr, sondern eine gewisse Art von Glückseligkeit, denn es gibt keine Distanz mehr zwischen dem, als wer man sich erfährt, und dem, was in Gott liegt. Denn dieses liegt auch in einem selbst, und so zeugt Gottes Geist selbst, in Verbindung mit unserem eigenen, von der Natur der Dinge an sich selbst. Aus der Sicht Gottes ist alles Eins, nur die Schöpfung wirft eine Differenzialrechnung auf, bis diese von Gott in der einen oder anderen Weisen beglichen wird, da Gott selbst mit sich nicht uneins werden kann.

Konfuzius: Das Recht zu Sein

Devino M., Dienstag, 14. April 2020, 11:46 (vor 158 Tagen) @ Devino M.

„Indem man über andere schlecht redet, macht man sich selber nicht besser.

- Konfuzius -
Das Verhältnis zu anderen und untereinander, besagt nichts aus, über die Sphäre des Geistes. Wo einer nur noch das ist, was vor Gott zählt. Die Rollen die uns gewiesen werden, ist das Angebot des Umgangs innerhalb der Spähre die den einen dem anderen gleich sein lässt. Doch bestimmt diese Sphäre auch nicht das Sein anderer in anderen Sphären.

Es empfiehlt sich anderen alle Freiheiten einzuräumen, wie man sie sich selbst einräumt, auf die Geistigen Möglichkeiten bezogen, auf die Möglichkeiten der gemeinsamen Sphären, räumt man sich selbst das gleiche Recht ein, wie allen anderen.

Man wird anderwärts nicht besser oder schlechter, nur weil man innerhalb einer Sphäre diese oder jene Stellung hat, denn was die Menschen untereinander haben, definiert nicht ihre Position zum Göttlichen selbst.

L.N.Tolstoi: Bildung der Zivilisation

Devino M., Montag, 20. April 2020, 16:02 (vor 152 Tagen) @ Devino M.

“Mein Leben ist nun, mein ganzes Leben, unabhängig von allem, was mir zustoßen kann, in jedem seiner Augenblicke - es ist keineswegs mehr sinnlos, wie es früher war, vielmehr hat es einen unanzweifelbaren Sinn: das Gute, das hineinzubringen in meiner Macht steht!“

-Leo N. Tolstoi -
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Das äußere Abbild in der Erscheinungswelt ist nur eine projizierte Vorstellung dessen, was nicht ist, oder nur bedingt ist. Die Menschheit ist ein Spektrum von Energiefrequenzen zu einer Emanation gebündelt. Die Welt der äußeren Erscheinung nach zu ordnen oder bloß danach sein Leben ausrichten wollen, ist bloß ein grobes Missverständnis eigener Natur.

Worin auch immer sich die Seele hinein senkt, es sind verschiedene Emanationen, die dieses oder jenes beinhalten und in einer bestimmten Weise anordnend damit das Leben innerhalb dieser Emanation damit verfährt. Bestimmte Frequenzen ziehen die gewissen Dinge in die Sphäre der jeweiligen Emanation. So ist das Leben darin also von Frequenz, Emanationen, nach Ebenen in einem Sphärenverbund geordnet.

So bringt sich eine Seele in eine Sphäre und Emanation ein, so lange man Anteil daran hat, an der Spezies einer Gattung. Jeder bringt seinen Teil ins Gattungswesen ein, mehr oder weniger sinnvoll, entnimmt das was er braucht, so lange man Anteil an der Sphäre hat. Doch letztlich gehört konkret keinem dieses oder allen alles. Erst wenn man sich als Gattungsgeist mit erkennt und damit arbeitet, kann sich eine Zivilisation darauf aufbauend bilden. Alles spielt eine Rolle und nichts ist grundsätzlich unbedeutend. Vor allem wenn man es mit den Dingen an sich selbst zu tun bekommt.

Wenn man annimmt, die Sicht der Dinge der Welt, wäre so, wie die Menschheit es sieht, dann hat man nicht einmal erkannt, wie wenig man überhaupt erkannt hat, wohl in der Annahme es würde bei aller Schöpfung nur um den Menschen gehen, dabei ist alles was der Mensch kennt, nur ein Mikro-schmales Frequenzband als Bruchteil von Emanationen, wovon es noch unzählige andere gibt, die wenig oder keine Schnittmenge dazu bilden. Man kennt also nur ein Mikroskopisch Kleines Frequenzband, und geht davon aus, es wäre alles, dabei ist es fast nichts, von allem was sonst da ist. Und daraus wird in Verarbeitung der Signale des Frequenzbandes (als Energie gewissen Spektrums und Schwingung aufgefasst) die äußere Welt projiziert und konstituirt sich im jeweiligen Stoff und jeweiliger Substanz nach. Nun hat alles was in die Sphäre eingebracht wird eine Bedeutung. Wir alle bilden und dehnen diese Spähre weiter aus und verantworten unseren Teil dazu mit unserem gesamten Tun.

Die Zivilisation bilden, heißt für und nicht wider die Sphäre die man Menschheit nennt sich zu betätigen. Wozu inkarniert man sonst in einer Sphäre? Ausgenommen man wollte sich im Sinne jeweiliger Sphäre betätigen...

A.Einstein: Es gäbe genug...

Devino M., Freitag, 24. April 2020, 09:52 (vor 148 Tagen) @ Devino M.

"Es gäbe genug Geld, genug Arbeit, genug zu essen, wenn wir die Reichtümer der Welt richtig verteilen würden, statt uns zu Sklaven starrer Wirtschaftsdoktrinen und -Traditionen zu machen."

- Albert Einstein -
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Die Menschheit als eine Sphäre der Schaffenskraft aufgefasst, dann gehört selbst alle Verkörperungsart der Sphäre selbst, denn diese besteht aus den Elementen der Sphäre selbst und nichts, was ein Mensch wirklich aus sich heraus selbst mitgebracht und erschaffen hat. So gehört eigentlich alles entweder allen, oder gar Gott allein. Soweit irgend eine Mensch sich hinstellt, um über die Besitztümer der Welt zu herrschen, und dies nicht vollständig im Willen Gottes, so ist dieser Mensch der Widersacher aller anderen Menschen innerhalb der Sphäre. Vor allem wenn er das, was allen gehört, den selbigen nochmals verkauft, in dem er für sich selbst zuerst einen Anspruch darauf geltend macht.

Zwar ist auch der Planet begrenzt, und alles darauf nicht grenzenlos, dennoch sollte auch heute der Stand noch allen genügen, wenn es zu allen hin verteilt, statt vorenthalten und weggenommen wird. Nur um dann z.B. ein Finanzsysteme der Knechtschaft zu etablieren, welches regeln soll, wer etwas zu besitzen hat, und wer nicht. Derlei ist nicht von Gott geschaffen und auch nicht im Willen Gottes! Und nur zu gern vergessen die Begünstigten sofort, dass sie selbst keinen größeren Anspruch an der Sphäre haben, als alle anderen die innerhalb dieser sich betätigen. Man enthält das Göttliche Erbe im Äußeren vor, nur sollte man nicht vergessen, dass alles mit allem verbunden ist und einen Art Ausdruck der Kräfte bildet. Am Ende zählen die Energie- und Kraftverhältnisse und nicht die äußere Erscheinung die als erstes von allem vergeht. Und das bildet zu einem Teil das Karma, was diejenigen wieder genau dort hin führt, nur meist auf die andere Seite positioniert, damit diejenigen selbst den Ausgleich wieder vornehmen können, für die Kräfte, die sich zwar an sich gerafft haben, die ihnen aber nicht gehören und die sie selbst auch nicht sind (auch wenn sich viele für sonst was davon halten mögen).

Das Problem ist also wie man sieht, dass letztlich die selben immer wieder sich gegenseitige übervorteilen und verarschen. Und diesen Haufen, nennt man heutzutage Menschheit! Wie es auch den Schriften heißt: Der Mensch herrscht selbst zum eigenen Schaden über andere Menschen. Dadurch und deswegen ist die Ungerechtigkeit da. In erster Linie ist es ein Missverständnis eigener Natur!

F.Dostojewski: Sich umstellen

Devino M., Mittwoch, 29. April 2020, 10:01 (vor 143 Tagen) @ Devino M.

"Um die Welt zu ändern, sie neu zu gestalten, müssen zuvor die Menschen sich selbst umstellen."

- Fjodor Dostojewski -
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Zwar ist die Welt in Anbetracht der Elemente bis zu einem gewissen Grad gegeben, allerdings bezieht es sich nur auf den rohen Umgang. Im wesentlichen besteht alles, mindestens in der Bedeutung für uns selbst, in der Weise, wie wir daran glauben. Zuerst wird die Welt geglaubt, wie sie sein soll, dann wahrgenommen gemäß dem, wie an die Welt geglaubt wird. Hat das eine mit dem anderen keine Schnittmenge, dann geht man von Verblendung aus. Doch ist die Welt ja zuerst eine Summe aus den verschiedensten Kräften und Energien, die auch nicht alle bloß unserem eigenen Geist gehorchen. Doch hängt viel mehr von unserem Geist ab, als es zunächst den Anschein macht.

Das funktionieren von verschiedenen Paranormalen Phänomenen gründet auf einem Geist, dem nicht zuerst beigebracht wurde, dass dieses oder jenes nicht funktionieren kann. Nicht erst der Welt glauben, dass sie so und so sei, um dann dieses nicht wahr haben zu wollen. Damit hat man bereits mit seinem Denken ähnlich die Kräfte ausgerichtet, um dann noch wirklich daran etwas ändern zu können. Sondern zuerst glauben, wie die Welt sein soll. Ähnlich dem, dass ein Mensch irgend eine Art von Hoffnung braucht, nach der er sein vorwärtsstreben richtet, so braucht die Welt erst all dessen, was eingebracht wird, um zu sein, was sie ist. Es sind zu wenig positive Gedanken darauf gerichtet, wie die Welt Alternativ sein könnte. So dass die Gedanken, wie sie um der Sache willen bereits bestehen und immer wieder aufs neue gedacht und geglaubt werden, damit wird die Welt erschaffen, wie sie immer wieder aufs neue erschaffen wird.

Am meisten kann der Mensch in seinem Denken schöpferisch sein. Menschen sind Söhne des Denkens, vom geistig-schöpferischen her gesehen. Aus den Gedanken folgt schließlich die Realität der Dinge für den einen, wie ein Zutragen zum gesamten Denken Menschlicher Schaffungskraft einer Sphäre, in der man lebt. Oft sind es blinde und unreflektierte Annahmen, die unsere Realität bestimmen, wie sie nicht sein braucht, weil man den Teil mitdenkt, den man eigentlich so nicht bräuchte. Die alternative wäre sich die Mühe zu machen, grundsätzlich selbst nachzudenken, und dies besser, als wie es allgemein in der Masse gedacht und angenommen wird.

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