Zitate April 2019 - die goldenen Regeln (alle)

Devino M., Montag, 01. April 2019, 23:43 (vor 106 Tagen)

"Die beste Methode, der Welt zu dienen, ist, den egolosen Zustand zu gewinnen."

- Ramana Maharshi -
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Ja nu, überhaupt nur dort, wo man nicht selber alles für sich beansprucht, kann sich etwas einfinden, woran man einen Dienst erweisen kann.

Für das niedere Ego ist dies immer ein gewisser Einschnitt, wie als ob es dazu gebracht wird, ein Rücktrittsrecht in Anspruch nehmen zu müssen.

Andererseits ist dann etwas dort, wo vorher nichts bestimmtes war. Man arbeitet sich daran ab, und auf der anderen Seite wird etwas gelöst oder erlöst.

Also kann man nur dort einen Dienst leisten, wo bei einem selbst jeweiliges bereits erlöst ist. Andernfalls steht das niedere Ego einem schnell im Weg rum.

R.Maharshi: Das wahre "Ich" ist das Selbst

Devino M., Mittwoch, 03. April 2019, 09:44 (vor 105 Tagen) @ Devino M.

"Das Ego ist der "Ich"-Gedanke. Das wahre "Ich" ist das Selbst."

- Ramana Maharshi -
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Du fragst dich vielleicht, "bin ich jetzt das Selbst"?
Komm sei ehrlich mit dir, du kennst die Antwort bereits.

Das Selbst fragt sich nicht, ob es das Selbst ist! Es erkennt sich nur in allem und durch alles. Doch ist es in dem Zusammenhang durchaus sinnvoll, öfter mal inne zu halten und sich zu Fragen: "Wer bin ich gerade?"

Der Ich-Gedanke, ist das was sich immer wieder konstituiert, oder was dieses und jenes gerne sein möchte. Das Selbst ist das, was kontinuierlich verbleibt. Doch ist es im gewöhnlichen Falle meist im Hintergrund und selten mal vordergründig vorherrschend.

Das gewöhnliche Anzeichen des Selbst ist es, dass man die verschiedensten Einsichten nacheinander abarbeiten darf, um Platz für neue Einsichten zu schaffen. Es ist dann kein Bedürfnis da, dieses oder jenes sein zu wollen. Man ist einfach - und in einem gewissen Sinne wunschlos zufrieden.

R.Maharshi: Zusammenkunft mit dem Selbst

Devino M., Freitag, 05. April 2019, 10:01 (vor 103 Tagen) @ Devino M.

"Das Ego in Gestalt der Ich-Vorstellung ist die Wurzel des Baumes aller Wahnvorstellungen: wird sie vernichtet, ist aller Wahn gefällt."

- Ramana Maharshi -
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Jedes Ich was sich in der Weise konstituiert, ist ein System des Wahnsinns, denn es hat dann nichts mehr mit irgend etwas anderem wirklich zu tun. Ob mehr oder weniger vernünftig, befindet Es sich in Dissonanz zum Selbst, wie zu allem anderen dadurch auch.

Auf einer solchen Basis ist alles was herkömmlich für "normal" angesehen wird, nicht weniger wahnsinnig, als allerlei Exzentrik. So lange keine Zusammenkunft mit dem Selbst gegeben ist [dessen muss man sich gar nicht direkt bewusst sein, es ist eine Frage dessen, wie weit irgend eine Art von Substrat im Gewahrsein enthalten ist].

Die Dissonanz des Egos verleitet einen Menschen sich selbst immer als gesondert zu allen und zu allem anderen anzusehen. Das Ego kann auch rein funktional verstanden werden, jedenfalls so lange keine Aktivität allein darauf begründet und daraus entsteht.

R.Maharshi: Wissenheit ist ein Segen

Devino M., Dienstag, 09. April 2019, 10:05 (vor 99 Tagen) @ Devino M.

"Die Menschen wollen die nackte und die einfache Wahrheit nicht begreifen, die Wahrheit ihres alltäglichen, stets gegenwärtigen und ewigen Gewahrseins. Das ist die Wahrheit des Selbst."

- Ramana Maharshi -
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Die Bhagavad Gita lehrt, dass das höchste Wissen, eine Erkenntnis des Selbst ist. Und sinngemäß zwischen dem Feld (aller Art von Verkörperung) und dem Herrn des Feldes (der innewohnenden Seele) unterscheiden zu können [d.h. ein Kenner des Feldes zu sein, zählt als höchstes Wissen]. Denn nur das Selbst kann einem das Wissen vermitteln, wie etwas in dem Moment ist.

Allerdings gibt es kein Wissen da draußen, was einem die Erleuchtung bringt. Es ist alles in uns. Und es ist auch jederzeit in uns vorhanden, nur mögen wir es aufgrund des Schutts der Unwissenheit nicht erkennen. Grundsätzlich ist da also nichts kompliziertes dran. Die Wahrheit ist schlicht, wenn sie erkannt wird, lediglich das Ego macht die Dinge kompliziert.

Im Grunde reicht sich jeder selbst. Nur die rechte Erkenntnis und der rechte Gebrauch, ist's, worauf es ankommt.

N.Maharaj: Verkehrsregeln

Devino M., Samstag, 06. April 2019, 13:01 (vor 102 Tagen) @ Devino M.

"Zu sagen 'ich erkenne mich selbst' ist ein Widerspruch in sich selbst, denn was erkannt wird, kann nicht 'ich selbst' sein."

- Nisargadatta Maharaj -
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Man ist sich selbst dann besonders nah, wenn die Folgen der eigenen Taten einem unmittelbar auf den Fersen sind. D.h. wenn dem unmittelbaren Genuss das Leid im Gepäck sogleich nachfolgt.

Hat man nur die Vorzüge auf seiner Seite, selbst wenn man schlechtes tut, dann gibt es guten Grund zur Sorge. Denn man kann sich nur aus etwas wieder lösen, nachdem man alles empfangen hat, was von einem dorthin gelangt ist.

Dazu kommt, dass man sich nur selbst in allem erkennen kann. Und hat man sich vollständig in allem selbst erkannt, erst dann kann man dasjenige auch erkennen, was davon man nicht selber ist.

Buddha: Rette dich selbst (vor dir)

Devino M., Sonntag, 07. April 2019, 10:42 (vor 101 Tagen) @ Devino M.

"Niemand rettet uns, außer wir selbst. Niemand kann und niemand darf das. Wir müssen selbst den Weg gehen."

- Buddha -
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Jeder ist ganz entscheidend selbst dafür verantwortlich worin er ist.

Selbst wenn also die Wirkung von irgend etwas beseitigt wird, ist die Ursache dadurch immer noch nicht gelöst.

Es ist also genau so alles, wie man es wollte, um daraus das zu lernen, was auch immer man daraus sich vorgenommen hatte zu lernen.

Es anders zu sehen ist falsch, weil man dann wieder die Verantwortung woanders hin zu legen versuchte. Dies alles ist als Grundsatz und vom grundsätzlichen Standpunkt gesagt.

N.Mandela: Liebe und Hass

Devino M., Mittwoch, 10. April 2019, 10:05 (vor 98 Tagen) @ Devino M.

"Niemand wird mit dem Hass auf andere Menschen wegen ihrer Hautfarbe, ethnischen Herkunft oder Religion geboren. Hass wird gelernt. Und wenn man Hass lernen kann, kann man auch lernen zu lieben. Denn Liebe ist ein viel natürlicheres Empfinden im Herzen eines Menschen als ihr Gegenteil."

- Nelson Mandela -
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Kann die Seele überhaupt hassen? Welchen Grund könnte es ohne irgend eine Art von Verkörperung für die Seele dafür überhaupt geben? Meist entsteht Hass durch irgendeine Art von Beeinträchtigung die als ungerecht empfunden wird (allerdings möglicherweise auch aufgrund irgendwelcher Einbildungen, Illusionen und Verblendungen). Oder wenn irgend ein Schaden verursacht wird, vielleicht auch mutwillig, auch daraus könnte Hass auf Seiten des Geschädigten leicht Hass aufgebaut werden. Jedenfalls ist die reine Seele zunächst frei davon [da sie weder Schaden noch Beeinträchtigung erfahren kann, ohne irgendwelche Verkörperungen].

Allerdings kann der gleiche Hass übergreifend in mehreren Inkarnationen auftreten. Dann nämlich wenn das selbe Karma ins Spiel kommt, und in der selben Weise wie sonst auch damit umgegangen wird, ohne dass Einsicht aufgebaut wird, die schließlich überwiegt. Denn bekanntlich baut Hass ebenfalls Bindungen auf oder hält diese aufrecht.

Klar kann man aus behüteten Verhältnissen heraus leicht großspurig belehrend irgendwo drüber herziehen und etwas aburteilen. Darauf verweisen, wie eindeutig blöde etwas sei u.dgl.m. Dennoch weiß man dann noch nicht, wie man selbst im vollen Umfang dieser Verhältnisse damit umgehen würde. Liebevolles mitempfinden, ist sicherlich in vielen Fällen die Lösung, allerdings auch dieses darf erst kultiviert und entwickelt werden. Der Vorteil ist, dass es tatsächlich mehr der ursächlichen Natur der Seele entspricht [sofern man sich nicht allzuweit auf Abwege begibt].

P.Picasso: Um ihrer selbst willen

Devino M., Freitag, 12. April 2019, 11:10 (vor 96 Tagen) @ Devino M.

"Ich male ein Gemälde um seiner selbst willen, ich male die Dinge um ihrer selbst willen. Die Bedeutung steckt in meinem Unterbewusstsein. Es gibt keine bewusst propagandistische Absicht in meiner Malerei, außer im Guernica-Bild."

- Pablo Picasso -
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Die direkte und ehrlichste Weise mit den Dingen umzugehen, ist, sie um ihrer selbst willen zu tun.

Alles andere verknüpft zusätzlich etwas damit, oder bezieht eine Mittelbarkeit hinzu, so dass es nicht mehr der unmittelbare Umgang damit wäre.

Allerdings gibt es einen Unterschied, zwischen Unterbewusstsein, und dem großen Unbewussten, wovon man zwar Fassetten erahnen mag, sich diese Dinge dem Bewusstsein jedoch nicht einzuverleiben vermag. Unterbewusst sind diese Dinge per se dadurch nicht, sie können genauso gut Überbewusst sein. Oder auch gänzlich anderer Natur sein, als das aktuell konstituierte Bewusstsein sie einbeziehen können könnte.

Seneca: Heilsamkeit

Devino M., Dienstag, 16. April 2019, 01:17 (vor 92 Tagen) @ Devino M.

„Ein Teil der Heilung war noch immer, geheilt werden zu wollen.“

- Seneca -
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Auch die Krankheit bedarf zunächst eines Geistes, der von dieser überzeugt ist.

Denn ohne Geist, gibt es weder eine Krankheit, noch ein Gewahrsein davon, noch überhaupt etwas, was dem ausgesetzt sein kann.

Ebenso die Gesundheit und Heilung, sie bedarf eines gesunden Geistes, der keinen Zweck in irgendeiner Krankheit für sich sieht. Der Rest entfällt ganz, zum Teil, oder entfällt dann auf etwas anderes, dessen äußerem Einwirken es entspricht.

Alles andere ist vergebene Liebesmüh. Ohne das des Geistes Ordnung zuerst hergestellt ist, gibt es auch keinen Geist, der Heilsamkeit aufrechterhält. Ohne das der Geist willig vorhanden ist, wird alles Bemühen des Geistes wahre Stärke bloß weiter trüben.

E.Tolle: Die Schönheit einer Blume

Devino M., Mittwoch, 17. April 2019, 23:48 (vor 90 Tagen) @ Devino M.

"Einem Menschen, der die Schönheit einer Blume sieht, werden dadurch vielleicht - sei es auch nur flüchtig - die Augen geöffnet für die Schönheit seines eigenen tiefsten Wesens, seiner eigenen wahren Natur."

- Eckhart Tolle -
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Grundsätzlich sollte man so viel Zeit als möglich mit dem was zu den guten und schönen Dingen und Künsten gehört verbringen. Denn damit vergrößert man das Gute und Schöne ebenso auch in sich selbst, was einem wiederum hilft, noch mehr der schönen und guten Dinge um sich herum erkennen zu können.

Denn einer der eine Blume betrachtet, wird nur die Schönheit in der Blume erkennen können, die er auch in sich selbst besitzt. Eine Kuh auf der Wiese wird kaum all zu viel Zeit darauf verwenden, die Schönheit von Blumen zu betrachten, sondern sich wohl eher Fragen, ob die Blume nahrhaft für sie sein könnte.

Sicherlich gibt es auch solcherlei, was zur Notwendigkeit zählt, und womöglich weniger schön ist. Doch hat man die Notwendigkeiten soweit erledigt, sollte man so viel Zeit als möglich, auf die schönen und guten Dinge verwenden. Damit man davon mehr erfüllt ist, als von den unschönen Dingen.

F.Dostojewski: Liebevolle Hinwendung

Devino M., Donnerstag, 18. April 2019, 09:55 (vor 90 Tagen) @ Devino M.

"Liebe die Tiere, liebe jegliches Gewächs und jegliche Dinge! Wenn du alles liebst, so wird sich dir das Geheimnis Gottes in allen Dingen offenbaren, und du wirst schließlich alle Welt mit Liebe umfassen!"

- Fjodor Dostojewski -
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Erst einzelne Dinge lieben, dann viele Dinge lieben, und schließlich alle Dinge lieben. Dann liebt man erst die gesamte einen umgebende Welt.

Lieben heißt nicht allem bloß ein Gefühl zuzuordnen und alles mit Gefühlen zu belegen. Es heißt eher seinen Willen im Sinne dieser Dinge einzusetzen. Die schlechten Dinge, die nimmt man besser gar nicht in seinem Willen erst auf [außer es gehört zu den notwendigen Dingen, oder betrifft einen selbst, dann muss man dieses im eigenen Willen auch aufnehmen, da man sonst nicht man selbst ist]. Deswegen sollte man sich lieber mehr den schönen Dingen und Künsten widmen. Da ansonsten alles im Willen früher oder später landet, womit man sich wirklich befasst.

Hierbei ist auch beachtenswert, dass in jedem Menschen im Unterbewusstsein irgendwo die Mineral-, Pflanzen- und Tierwelt steckt [die Tierwelt oft genug nicht bloß im Unterbewusstsein]. So dass wenn man tatsächlich die Pflanzenwelt liebt, man jeweiliges auch in anderen Menschen lieben würde usw.

F.Dostojewski: Umstellung der Wertverhältnisse

Devino M., Dienstag, 23. April 2019, 10:08 (vor 85 Tagen) @ Devino M.

"Um die Welt zu ändern, sie neu zu gestalten, müssen zuvor die Menschen sich selbst umstellen."

- Fjodor Dostojewski -
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Die Gleichung ist natürlich sehr simpel: andere Menschen = andere Welt.

So mag sich allerdings jemand sagen, er tut ja zumindest nichts schlechtes (auch wenn vielleicht nichts gutes allgemeinhin) dazu.

Doch man nutzt schließlich ja alles, ist ja nicht so, dass man nie nichts dazu tut. Und allein schon durch den Gebrauch der verschiedensten Gegenstände, ist zunächst etwas gemacht worden, damit man die entsprechenden Gegenstände überhaupt da sind [und dies nur wegen demjenigen, der diese Gegenstände gern für seinen Gebrauch da hätte]. Und so trägt man eine ganze Menge sogar dazu bei, durch den ganz normalen Gebrauch schon, dass ganze Ketten von Erfordernissen dazu sorgen, dass man die Gegenstände gebrauchen kann. Nicht alles ist wirklich immer förderlich [an der dahinterstehenden Industrie, Produktion, Handel u.dgl.m.n.], mit dem, wenn man meint, man würde ja nur ganz normal vor sich hinleben...

F.Dostojewski: Die Biosphäre

Devino M., Donnerstag, 25. April 2019, 09:48 (vor 83 Tagen) @ Devino M.

"Auch der armseligste Mensch, mag er noch so eingeschüchtert und heruntergekommen sein, ist ein Mensch und unser Bruder."

- Fjodor Dostojewski -
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Der Mensch ist grundsätzlich mehr als jedes Tier, weil er mindestens Tier und mehr noch ist. Auch sollte man als Mensch sich grundsätzlich für nicht mehr erachten, als jeden anderen Menschen. Rein also menschlich gesehen, ist kein Mensch mehr als ein anderer Mensch wert.

Das heißt allerdings natürlich nicht, dass man alles Schlechte in anderen mit unterstützt oder fördern sollte. Schlimm genug ist ja, dass hinreichend verkannt wird, dass alle in einer Biosphäre leben, und dass diese ausgebeutet wird, um irgend einen Vorteil innerhalb der Biosphäre auf Kosten dieser und vermittelst der Rohstoffe zu erreichen. Was bringt nur all dieser Reichtum darin, den man weder mitnehmen kann, wenn man daraus scheidet, noch hat es überhaupt einen Nutzen, wenn die Biosphäre zum leben unbrauchbar gemacht wurde.

Daher ist jemand, der äußerlich arm sein mag und heruntergekommen dazu, immer noch ein besserer Mensch, als einer der die Biosphäre für das gesamte Leben darin schädigt. Nur um einen eigenen Vorteil und Gewinn auf Kosten aller rauszuschlagen. Man hasse daher die Sünde, doch liebe den Menschen (auch wenn es nicht immer leicht fallen mag, unter den besonderen Umständen).

F.Dostojewski: Das Predigen

Devino M., Montag, 29. April 2019, 09:59 (vor 79 Tagen) @ Devino M.

"Bevor ihr den Menschen predigt, wie sie sein sollen, zeigt es ihnen an euch selbst."

- Fjodor Dostojewski -
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Während einem an nichts mangelt und man schön bequem vom Sofa aus an einem Computer sitzt, ist es sicherlich leicht (vielleicht gar von oben herab) über andere Menschen (oder die Menschheit im Allgemeinen) herzuziehen. Doch wie heißt es an anderer Stelle? Wäre man selbst in der selben Situation, so würde man manches gar schlimmer machen.

Immerhin, sitzt das bei einem selbst, was man so predigt, dann könnte es sich noch als hilfreich erweisen. Denn man spricht doch nicht nur als Mensch, sondern auch als Seele zugleich. Und strahlt das Licht der Seele eben jene Qualitäten aus, so kann dass von anderen erkannt und ebenfalls umgesetzt werden. Wird das Jeweilige nicht ausgestrahlt, dann riskiert man eine dicke Lippe.

Oft ist es besser, wenn man lieber 3x nachgedacht hat, bevor man nichts sagt. Und einmal mehr noch, bevor man etwas sagt, und wie man es sagt. Es fällt nicht allen alles gleich leicht oder schwer. Wenn man das zusätzlich polarisiert, dann hat man's jedenfalls denen, die sich schon mit schwer tun, noch zusätzlich das Joch erschwert.

J.Paul: Bis zum Verstummen

Devino M., Freitag, 26. April 2019, 09:56 (vor 82 Tagen) @ Devino M.

"Man kann jemanden bis zum Verstummen widerlegen, ohne ihn doch zu überzeugen. Das Gefühl überlebt die Einsicht wie der Schmerz die Trostgründe."

- Jean Paul -
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Natürlich ist es Quatsch jemanden überzeugen zu wollen. Denn jeder ist selbst in der Berufung seine Einsicht gemäß seiner Möglichkeiten zu entfalten. Auch ist jeder nunmal für sich selber verantwortlich.

Und wenn man es genau nimmt, wird auch jeder von irgend etwas beherrscht, was auch immer es sei [ob es von unten, von oben, von außen oder mehr von innen her ist]. Wenn es nun mehr dies und weniger jenes ist, oder umgekehrt, was spielt das letztlich für eine Rolle? Und hält einer an etwas fest, nun, vielleicht braucht er dies. Soll er es also halten, so lange er kann und braucht.

Daher kann man das Nützliche passend entwickeln und daran arbeiten, es bei Bedarf wo anbieten, und ein jeder kann selbst entscheiden, wonach und wohin er geht. Das Gute oder Nützliche zeichne sich eben als das Gute und Nützliche aus, und mehr auch nicht.

A.Einstein: Das Zwischenmenschliche

Devino M., Dienstag, 30. April 2019, 10:08 (vor 78 Tagen) @ Devino M.

"Ich spreche mit jedem gleich, egal ob es sich um den Müllmann oder den Präsidenten der Universität handelt."

- Albert Einstein -
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Erst einmal jeden als Menschen behandeln und das Zwischenmenschliche auf die Reihe bringen, bevor man mit Details und Titeln anfängt. Letztlich ist der Mensch eine Schöpfung Gottes, alles an äußeren Ämtern u.dgl. ist zunächst von Menschen gemacht. Was sollte man also daher mehr achten?

Zwar ist heutzutage Respektlosigkeit auch an der Tagesordnung, das sollte damit allerdings nicht gemeint sein. Umgekehrt, es sollten die einfachen Dinge zunächst beachtet und respektiert werden, damit alles andere nicht bloß zur Heuchelei gerät.

Denn wie heißt es doch in den Schriften? "Wie soll einer Gott lieben, den er nicht sehen kann, wenn er nicht seinen Nächsten um sich zu lieben vermag?"

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