Reim und Fleiss (alle)

Felix, Freitag, 14. September 2018, 12:44 (vor 92 Tagen)

Goethe Aktuell

Alles verdienet Reim und Fleiss,
Wenn man es recht zu sondern weiss.

* * *

Sondern
Die Fähigkeit zu Unterscheiden, ohne Auszugrenzen.
Die Mentalebene ist in unserer Menschheit eine Ebene der Spaltung, Teilung.
Gedanken pflegen, die für alle(s) vorteilhaft sind, die integrativ sind. Dem Gedanken folgt Energie.

Fleiss
Eine (in unserer Gesellschaft) oft ziemlich missverstandene Qualität.
Fleiss geht Hand in Hand mit innerer Gelassenheit.

Fleiss heisst nicht Unterdrückung. Blindes, wahnsinniges organisieren 'arbeiten'. Fleiss heisst nicht Stress.

Fleiss heisst, dass man sich stetig kümmert, und nichts unter den Tisch fallen lässt. Diese Art Fleiss bringt eine gewisse psychologische Sicherheit mit sich. Das heisst nicht, dass man nicht überfordert werden kann (man wird mit ziemlicher Sicherheit immer wieder überfordert werden), aber es heisst, dass man diese Krisen ohne grösseren 'Ausfall' übersteht.

[Die Pyramide]

Der Blick aus dem Fenster

Felix, Freitag, 14. September 2018, 13:07 (vor 92 Tagen) @ Felix

Zwei Herren, beide ernsthaft erkrankt, belegten dasselbe Krankenzimmer. Einer der Herren hatte die Erlaubnis, sich jeden Nachmittag für eine Stunde aufzusetzen, damit die Flüssigkeit aus seiner Lunge abfließen konnte. Sein Bett stand am einzigen Fenster des Raumes. Der andere Herr musste die ganze Zeit flach auf dem Rücken liegen. Letztendlich unterhielten sich die beiden Männer stundenlang. Sie sprachen von ihren Frauen und Familien, ihrer Heimat, ihren Jobs, ihrem Militärdienst und wo sie im Urlaub waren. Jeden Nachmittag, wenn der Herr im Bett am Fenster sich aufrecht hinsetzte, ließ er die Zeit vergehen, indem er seinem Zimmernachbarn all die Dinge beschrieb, die er draußen am Fenster sah.

Der Herr im anderen Bett begann aufzuleben in jeder dieser Stunden, wo seine Welt erweitert und belebt wurde durch all die Geschehnisse und Farben der Welt dort draußen. Das Fenster überblickte einen Park mit einem schnuckligen See. Enten und Schwäne spielten auf dem Wasser während Kinder ihre Modellboote segeln ließen. Junge Verliebte bummelten Arm in Arm durch die unzählig bunten Blumen und eine schöne Aussicht auf die Silhouette der Stadt lag am Horizont. Wenn der Herr am Fenster all dies beschrieb mit allen kleinsten Details, schloss der Herr auf der anderen Seite im Raum die Augen und stellte sich die bildhaften Szenen vor. An einem warmen Nachmittag beschrieb der Mann am Fenster eine vorüberziehende Parade. Obwohl der andere Herr die Kapelle nicht hören konnte, konnte er sie vor seinem geistigen Auge sehen, während der Herr am Fenster sie mit anschaulichen Worten beschrieb. Tage, Wochen und Monate vergingen.

Eines Morgens, die Tagschwester kam um Wasser für das Bad zu bringen, fand sie den leblosen Körper des Herrn am Fenster, der friedvoll in seinem Schlaf verstorben ist. Sie war traurig und rief die Bediensteten, um die Leiche wegbringen zu lassen. Nach einer angemessenen Weile fragte der andere Herr, ob man ihn ans Fenster verlegen könnte. Die Schwester war erfreut über den Tausch und nachdem sie sich vergewisserte, dass er sich wohlfühlt, ließ sie ihn allein. Langsam, schmerzvoll stützte er sich auf einen Ellenbogen um seinen ersten Blick auf die echte Welt draußen zu richten. Er strengte sich an, sich langsam zu drehen um aus dem Fenster am Bett zu gucken. Es zeigte auf eine leere Wand. Der Mann fragte die Schwester, was seinen verstorbenen Zimmernachbarn veranlasst hatte, ihm so wundervolle Dinge von draußen vor dem Fenster zu erzählen. Die Schwester erwiderte, dass der Herr blind war und nicht einmal die Wand sehen konnte. Sie sagte "Vielleicht wollte er Sie nur aufmuntern."
(aus dem weltweiten Netz ohne Quellenangabe)

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Die Sonne scheint

Felix, Freitag, 21. September 2018, 07:00 (vor 86 Tagen) @ Felix

Goethe 15. September

Wo wir uns der Sonne freuen,
Sind wir jede Sorge los.

* * *

Sich der Sonne freuen.
Im Herzen.
Die Sonne im Herzen erfahren.
Die Sonne im Herzen empfangen.
Das Licht, die Liebe der Sonne im Herzen empfangen.
Die Menschen sind ein Transformationspunkt dieser reinen Schwingung der Liebe und unendlichen Freude, wie sie ein menschlicher Verstand unmöglich fassen kann.

Warum sind wir dann jede Sorge los?
Weil wer seine Aufmerksamkeit der Seele, der Sonne schenkt keine Zeit mehr hat für die "Probleme", der er ansonsten als Persönlichkeit hegt und pflegt.
Sie können auch regelrecht hinweggebrannt werden.

Das beweist auch wieder einmal die WICHTIGKEIT der Einfachheit. Ein einzelner Sonnenstrahl kann alle Sorgen hinwegfegen. Einfacher könnte es nicht sein, doch braucht man einen Geist der Einfachheit um ihn zu empfangen.

[Die Pyramide]

Konfliktgeschmeidigkeit

Felix, Freitag, 21. September 2018, 07:03 (vor 85 Tagen) @ Felix

Goethe 16. September

Diejenigen, welche widersprechen und streiten,
sollten mitunter bedenken, dass nicht jede
Sprache jedem verständlich sei.

* * *

Widersprechen und Streiten.
Aus welchem Grund?
In 9 von 10 Fällen ist es ein gekränktes Ego, oder eine andere beliebige Ego-Reaktion.
Gibt es im Himmel Streit?
In einer höher entwickelten Zivilisation sind die Grundsätze der Harmlosigkeit und Zusammenarbeit so banal wie bei uns das 1x1.

Weil jeder eine andere Sprache spricht, bringt es auch nicht viel zu streiten. Man kommt dann nur in Gefilde von Unterwerfung, weder dem Unterworfenen noch dem Unterwerfenden bringt das wirklich etwas. Will man das?

Es braucht also eine ganz neue Art, Herangehensweise mit Konflikten umzugehen.
An dieser Stelle ist des Ausspruch von Maitreya, dass die alten Wege nicht mehr funktionieren, nur allzu wahr.
Auf äusserst tragische Art und Weise.

[Die Pyramide]

Eine gute Gesellschaft

Felix, Freitag, 21. September 2018, 07:06 (vor 85 Tagen) @ Felix

Goethe 17. September

... allein wer zu vielen sprechen will, muss sich
zu mässigen wissen, wie man es in jeder
guten Gesellschaft tut.

* * *

zu vielen sprechen wollen
Warum solle man zu vielen sprechen wollen, wollen? Selbstverherrlichung? Wenn man ein Amt, einen Auftrag hat, kann man das machen. Ansonsten...

Sich zu mässigen wissen.
Das heisst nicht nur sich zu mässigen, sondern zu wissen, wie und wann man sich zu mässigen hat. das ist ein grosser Unterschied. Wille und Liebe.

jeder guten Gesellschaft
Was ist eine gute Gesellschaft? Ohne Disziplin und Tugendhaftigkeit keine gute Gesellschaft.

Sich zu mässigen, ist eigentlich das normalste in der Welt. Jeder anständige Bürger macht das. Das 'die wilde Sau rauslassen' wie das heute so oft geschieht, ist eigentlich eine Abnormität. Unwissenheit ist das Problem.

[Die Pyramide]

Richtungen und Weisungen

Felix, Freitag, 21. September 2018, 07:07 (vor 85 Tagen) @ Felix

Goethe 18. September

Aber man muss wissen, wo man steht und
wohin die anderen wollen.

* * *

Das Leben ist dynamisch.
Es bewegt sich ständig, nichts ist 'sicher'.
Man muss schon wissen, wo man hin will, und wo man nicht hin will.
Man muss sich schon einen Grundsatz oder einen Willen geben, und den pflegen.
Wenn die Anderen nicht in die gleiche Richtung gehen, dann geht man halt nicht mit. Punkt.
Man muss sich an die eigenen Grundsätze halten wollen, weil die Welt wird es nicht für dich tun.
Über die Moralität der bewusst oder unbewusst gewählten Grundsätze muss an dieser Stelle nicht gesprochen werden. Das muss jeder mit seinem Herzen ausmachen.

[Die Pyramide]

Der Pfad zu Gott ist schmal

Felix, Freitag, 21. September 2018, 07:11 (vor 85 Tagen) @ Felix

Goethe 19. September

Da soll nun Stern zu Sterne deutend winken,
Ob dieses oder jenes wohlgetan;
Dem Irrtum leuchten zur verworrnen Bahn
Gestirne falsch, die noch so herrlich blinken.

* * *

Kategorie: Spiegelkabinett. Projektionen. Wunschvorstellungen.
Gott ist unmittelbar und direkt. Und er schätzt es auch, wenn die Menschen die Dinge nicht unnötig verkomplizieren, verdrehen, wenden, irgendetwas daraus machen, usw.
Mit dem Affenverstand kann man das Universum nicht begreifen, das ist nur möglich mit dem Bewusstsein.

Wie dem auch sei, vielleicht will man als Mensch (Göttlichkeit als Mensch) ja gerade die Erfahrung des Verdreht Seins einmal gemacht haben. Vielleicht kommt man ja gerade dafür mal auf die Erde.

Wenn die Sterne noch so herrlich blinken... bis man als Kollektiv diese Verblendung/Illusion überwunden hat, wird es wohl noch lange dauern.

[Die Pyramide]

Harmonie

Felix, Freitag, 21. September 2018, 07:17 (vor 85 Tagen) @ Felix

Goethe 20. September

Nehmt die ernste Stimmung wahr,
Denn sie kommt so selten.

* * *

Die ernste Stimmung
Harmonie
Andacht
Effiziente Nutzung der Enerige
Ökonomie

Kinder können in allem Ernst, und doch mit offenem Herzen, spielen.
Wie so oft, könnte man sich als Erwachsener daran ein Beispiel nehmen.
Es ist nicht so schwierig, aber man man müsste es wollen.

Vielleicht kommt die ernste Stimmung in der Gesellschaft selten, aber privat kann man sie pflegen.
Ernste Stimmung ist nicht 'Kopfdenken'.

[Die Pyramide]

Erinnerungen

Felix, Freitag, 21. September 2018, 08:07 (vor 85 Tagen) @ Felix

Philosophie studieren, um mehr davon zu verstehen und zu begreifen?
Na, das passt ja, noch jemand, der verstehen und begreifen will.
Sladdi wollte damals auch verstehen. Kommentar:
"Wenn du unterwegs bist, gibt`s kein Verstehen!

Philosophie studieren bedeutet, dass man gerade viel weniger lernt.
Es ist ein Opfern damit verbunden.
Es laufen ja keine Wissensmonster an den Universitäten rum,
wie Kant oder Heidegger, die einem was beibringen könnten.
An der Uni gewinnt man keine Kenntnisse, es sind education-Anstalten.
Durch den Leidensdruck wird man lernen.
Und aus den eigenen Fehlern kann man gut lernen.
Auch von den Fehlern der anderen.
Sich dem Gesetz des Dienens zu verschreiben bringt was.

Der Onkel empfahl wieder die Methode mit den Begriffen.
Begriffe im Alltag bilden und wenn es einem noch so blöd vorkommt.
Wichtig ist, diese Begriffe auch auszusprechen.
Oder man hält Selbstgespräche: wenn man seine eigene Stimme hört,
erlaubt man bestimmten Wesenheiten zu wirken,
indem sie einem Kenntnisse, bzw. Wissen vermitteln

Zum Schluss hieß es dann: Erotik, Polarisieren und Gewalt
können Konfliktgeschmeidigkeit nicht ersetzen.
Erstmal durch die Spiegelgesetze durch.

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Aktuell

Felix, Freitag, 21. September 2018, 08:11 (vor 85 Tagen) @ Felix

Goethe 21. September

Zu strenge Fordrung ist verborgender Stolz.

* * *

Fordern?
Geben!

Zu strenge Forderung an sich selbst... Hass? Brutalität? Was sagt das innere Kind dazu? Die Menschheit ist super darin, sich selbst zu versklaven. Was natürlich aus diesem entspringt ist genau das Gegenteil, genau das Gegenteil von dem was man "eigentlich wollte". Was beweist uns das? Der Mensch ist ein komplexes Wesen, und möchte in all seinen Anteilen wahr- und angenommen werden. Selbst-Integration. Auch die 'niederen' Anteile. Man muss diese ja integrieren, man kann sie nicht unterdrücken, abspalten oder sonst etwas. Die wahre 'Religion' der Liebe.

Die verschiedenen Aspekte müssen zusammenkommen... nicht sich trennen. Da wird man ja wahnsinnig hier, auf diesem Planeten. [Die Pyramide]


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Hydraköpfe

Felix, Samstag, 22. September 2018, 12:52 (vor 84 Tagen) @ Felix

Die Arbeiten des Herkules (die achte Arbeit)


Die Tötung der neunköpfigen Hydra

"Da erinnerte sich Herkules der Worte seines Lehrers. «Wir erheben uns, indem wir niederknien.» Herkules warf die Keule von sich, kniete nieder, fasste die Hydra mit seinen bloßen Händen und hob sie in die Höhe. In der Luft hängend schwand ihre Kraft. So kniend hielt er die Hydra über sich empor, damit die reinigende Luft und das Licht die rechte Wirkung habe. Das Untier, nur stark in Dunkelheit und im morastigen Schlamm, verlor rasch seine Macht, als Sonnenstrahlen und Wind es berührten. Zuckend wehrte es sich, ein Schauer durchlief seinen abscheulichen Körper. Schwächer und schwächer wurde sein Wehren bis der Sieg errungen war. Die Häupter sanken herab, mit keuchenden Mäulern und glasigen Augen fielen sie zu Boden. Aber erst als die Hydra leblos lag, bemerkte Herkules das mystische Haupt, das unsterblich war. Dieses eine unsterbliche Haupt schlug Herkules vom Rumpf der Hydra ab und vergrub das noch wild zischende unter einem Felsen. Zurückgekehrt stand Herkules vor seinem Lehrer. «Der Sieg ist errungen,» sagte dieser. «Das Licht, das an dem achten Tor scheint, ist jetzt mit deinem eigenen vermischt.»

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/toc24.html


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Gegen den Strom

Felix, Donnerstag, 27. September 2018, 19:45 (vor 79 Tagen) @ Felix

Goethe 22. September

Ich weiss es aus eigener Erfahrung, was das für
eine schwere Sache ist, gegen den Strom
zu schwimmen.

* * *

Gegen den Strom schwimmen?
Oder gegen den Strom kämpfen?
Innerlich Protestant sein.

Aus eigener Erfahrung.
.
Kein Wunder wird in den Schriften eine eher zurückgezogene Lebensweise empfohlen.

[Die Pyramide]

Problemlösung

Felix, Donnerstag, 27. September 2018, 19:48 (vor 79 Tagen) @ Felix

Goethe 23. September

Wenn etwas ins Stocken gerät, so weiss man
immer nicht, ob die Schuld an uns oder
an der Sache liegt.

* * *

So klar kann man die Sache und selbst vielleicht gar nicht trennen.
Wenn es keine Übereinstimmung mit der Sache und selbst gäbe, könnte man die Sache ja gar nicht wahrnehmen.
Man löst ganz einfach das Problem.
.
Fingerzeigen hat noch nie etwas gebracht (ausser LEID).

Tamas Rajas Sattva
Ins Stocken geraten...
Sind doch alles nur Geisteszustände.

Was kann man tun, wenn man mit einer Situation konfrontiert ist, wo 'die Sache ins Stocken geraten ist'?
Man kann ins Ego gehen, einen Schuldigen suchen, viel Lärm machen, wild hin- und herschiessen...
Oder man kann sich vergegenwärtigen, ich weiss es nicht (weil im Verstand ist es garantiert nicht), und dann erlauben, was auch immer dann folgt.

[Die Pyramide]

Jeder Moment ist neu

Felix, Donnerstag, 27. September 2018, 19:51 (vor 79 Tagen) @ Felix

Jeder Moment ist neu, also nimm dein Recht zu wählen

Goethe 24. September

Von allen Geistern, die ich jemals angelockt ...,
fühl' ich mich rings umsessen, ja umlagert.

* * *

Von allen Geistern...
Lass dich nicht beherrschen!

Jede Ursache bedingt eine Wirkung.
Jede Wahl ist in Substanz geschrieben.
Das mag hart erscheinen.
Doch Gott ist barmherzig.
Er gibt dem Menschen, was er will, eine unglaubliche Freiheit geniesst der Mensch in dieser Hinsicht.
Denn das Gesetz des freien Willens ist sakrosankt. Ansonsten bräuchte es diese Art von Schöpfung nicht.
Wenn man genug hat, vom "Spiel" in der Dualität, dann ergeht der Ruf zurück in die Einheit.
Und so setzt man erneut Ursachen, die ihre Wirkung entfalten werden.
Fragt, und es wird euch gegeben werden.
Daran, dass jeder Selbst-Meisterschaft erlangen muss, ändert das nichts.
Auch mit Gottes Hilfe, ist das Ziel, selbstverantwortlich und selbstbewusst mit Allem-Was-Ist umgehen zu können.

[Die Pyramide]

Versöhnen

Felix, Donnerstag, 27. September 2018, 19:53 (vor 79 Tagen) @ Felix

Versöhnen, das können schon die Kinder

Goethe 25. September

Grosse Talente sind das schönste
Versöhnungsmittel.

* * *

Ist es nicht so?
Versöhnungsmittel
Versöhnen, heisst auf einer Ebene des freien Flusses miteinander kommunizieren zu können. Auf einer Herzensebene. Ohne Kontrolle.
Versöhnen IST eine Herzensangelegenheit, und nicht eine mind-Angelegenheit. Alles was der mind zu tun hat, ist Ja und Amen sagen.
Das grösste Talent ist das Selbst, das Selbst hat alle Talente. Wer also ein Talent lebt, lebt auch das Selbst.
Vergeben und Versöhnen sind nicht dasselbe.
Vergeben befasst sich mehr mit dem Erlösen des in der Persönlichkeit gefangenen.
Versöhnen ist tatsächlich Sohnschaft, der lebende Sohn.

[Die Pyramide]

Reue und Sorge

Felix, Donnerstag, 27. September 2018, 19:55 (vor 79 Tagen) @ Felix

Goethe 26. September

Tat steht mit Reue, Handeln mit Sorge in
immerwährendem Bezug.

* * *

Reue und Sorge sind negativ.
Aber sie können zu echter Veränderung führen, aber nur wenn man das dann auch wirklich tut.
Sorge kann berechtigt sein, Sorge kann aber auch nur das Festhalten an einem vermeintlichen Wunschgedanken sein. Vertrauen ist besser als Sorge, aber blindes Vertrauen ist auch nicht gut.
Eine Tat bereuen kann sentimental sein, zeigt noch nicht notwendigerweise Tugend an. Aus Reue muss Einsicht und Wille erwachsen.

[Die Pyramide]

Aktuell

Felix, Donnerstag, 27. September 2018, 20:08 (vor 79 Tagen) @ Felix

Der Mensch ein Narr?

Goethe 27. September

Die Menschen sind nun einmal so, dass jeder,
was er tun sieht, lieber selbst vornähme, er
habe nun Geschick dazu oder nicht.

* * *

Leben und Leben lassen. Unter dem Gesetz der Harmlosigkeit. Das ist alles was es zu begreifen gibt.

lieber selbst?
Dem anderen etwas wegnehmen?
Die Menschheit hat sich massenhaft ungesunde, unbewusste Muster aufgeladen, die sie wieder loslassen darf...
Wenn man etwas tun will, sollte man sich fragen, ob es zweckdienlich ist. Man darf sich bewusst werden, woher der Antrieb etwas zu tun kommt. Das bedingt nur, dass man nach Innen schaut, ehrlich mit sich ist, und erlaubt.

[Die Pyramide]

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