Trefflich (alle)

Felix, Donnerstag, 29. März 2018, 11:37 (vor 53 Tagen)

Alles verkehrt herum.
Von der anderen Seite.
Die Hebelgesetze?
Knebel. Mundtot machen.
Scheinheilig. Vierspännig.
Im Zeitalter der Pferdekutschen.
Der Drachen haben wir viele.
Hausdrachen.
Der Haussegen hängt schief.
Verbal und nonverbal.
Hemissphäre und Stratossphäre.
Die heiligen Plätze.
Das Allerheiligste. In wessen
Verantwortung liegt das wohl?
Zu spät bemerkt.
Vierkantig rausgeworfen.
Unterlippe nach vorne schieb.
Beleidigt bis zum Anschlag.
Reden schwingen.
Wissen, wann genug ist.
Jetzt.

[image]


Vollkommene Muster

Felix, Donnerstag, 29. März 2018, 21:12 (vor 53 Tagen) @ Felix

Goethe 28. März

Wer unvollkommene Muster nachahmt,
beschädigt sich selbst; er will sie nicht über-
treffen, sondern hinter ihnen zurückbleiben.

* * *

Was sind unvollkommene Muster?
Gibt es vollkommene Muster?
Es gibt harmlose Muster.
Vollkommen und unvollkommen sind sehr relative Begriffe.
Die beste aller Welten wählen, in dem Moment.
Zurückbleiben heisst, sich nicht zu bewegen.
Fragmentierung. Integration. Spaltung. Erlauben.
Der Anfang vom Ende. (Morahs)


Sonnenglanz

Felix, Donnerstag, 29. März 2018, 21:14 (vor 53 Tagen) @ Felix

Goethe 29. März

Im Sonnenglanz durch Morgennebelduft.

* * *

Sich von der Natur beeindrucken lassen.
Sich von der Sonne beeindrucken lassen.
Sich von Gott beeindrucken lassen.
Sich Zeit nehmen.
Die Probleme fallen ab. (unbewusste falsche Identifikation)
(Morahs)


Osterspaziergang

Felix, Montag, 02. April 2018, 06:53 (vor 49 Tagen) @ Felix

Fischers Fritze. Frische Fische, direkt vom Kutter. Zwei mal die
Woche Fisch essen? Die Karwoche. Die Fastenzeit beenden. Die Suche
nach den ersten grünen Spitzen. Frühblüher im Schnee. Tauwetter? Im
Frühtau zu Berge. Eine Bergwanderung machen und gleichzeitig mal
nach dem Osterhasen gucken. Der Osterspaziergang.
Erinnerung an den Goethekalender.

[image]


Osterspaziergang 2

Felix, Montag, 02. April 2018, 07:27 (vor 49 Tagen) @ Felix

:-)

Der gestrige Osterspaziergang führte die Familie zur Eisdiele,
trotz der niedrigen Temperaturen. Von weitem sah es so aus, als
hätten sie den Laden geschlossen, aber die Tür ließ sich öffnen,
die Eisbehälter waren beleuchtet. Und wo war der Eismann? Der
tauchte plötzlich aus einer Ecke auf, es sah aus, als hätter er dort
ein Nickerchen gemacht, bzw. als wäre er über seiner Zeitung
eingeschlafen.

Wir waren acht Personen und die beiden Kinder hatten dringende Fragen,
aber der Eismann konnte kein deutsch. Aha, diese günstige Gelegenheit,
wir nahmen Unterricht und lernten italienisch dank seiner Hilfe. Nun
weiß ich auch, dass ich die Sorte Stracciatella bislang immer deutsch
ausgesprochen hatte. Es fehlte der italienische Zischlaut. Und Erdbeere
auf italienisch? Fragola. Danke.

Später wollte ein Gast Haselnusseis. Oha! Ein Stirnrunzeln erfüllte
das gesamte Eiscafé. Per Fingerzeig wählte die Dame eine Sorte, die wohl
so ähnlich aussah und wir hörten, wie der Eismann ihr den Namen der Eissorte
vorsprach. Es klang nach einem Phantasienamen, so wie die eine meiner drei
Kugeln den Namen "Picasso" hatte. Sehr lecker.


[image]


Eine Reihe von schönen Tagen

Felix, Sonntag, 08. April 2018, 10:24 (vor 43 Tagen) @ Felix

in Vertretung ...

Goethe 3. April

Alles in der Welt lässt sich ertragen,
Nur nicht eine Reihe von schönen Tagen.

* * *

Wenn man sich verkriechen will, sind dunkle Tage besser geeignet.
Schöne Tage sind aber insgesamt viel leichter zu ertragen.
Als Mensch erträgt man nur so uns so viel Licht aufs Mal. Würde man alles Licht,
das man ist, auf einmal sehen, man würde wahnsinnig oder ohnmächtig oder tot.
Wichtig ist, dass die Menschen sich gegenseitig Raum geben. Und sich selber auch.
Dann können sich doch die Probleme in Luft auflösen. (Die Pyramide)


Erwarten

Felix, Sonntag, 08. April 2018, 10:27 (vor 43 Tagen) @ Felix

Goethe 4. April

Was du erwartest, schätzest du sehr.

* * *

Erwarten.
Erwarten kann sich auf den Willen beziehen. Dieses Erwarten ist ein Erlauben, ist aber dennoch bedingungslos.
Nichts kann das erwartete Endziel aufhalten. Trotzdem gibt es innerhalb dieses Willens schier oder tatsächlich unendliche Geduld. Die Geduld selbst ist unendlich, aber die Möglichkeiten sind zeitlich und räumlich begrenzt, bestimmt.

Selbstverständlich schätzt/liebt der Wille seine Schöpfung bedingungslos, weil er sie ja tatsächlich selbst ist.
(Die Pyramide)


Komplett

Felix, Sonntag, 08. April 2018, 10:29 (vor 43 Tagen) @ Felix

Goethe 5. April

Der geringste Mensch kann komplett sein,
wenn er sich innerhalb der Grenzen seiner
Fähigkeiten und Fertigkeiten bewegt.

* * *

Komplett
Komplett ist man, indem man sich an das Gesetz hält.
Wer gibt, dem wird gegeben.
Zuviel Wissen verursacht Leid. Aber Wissen braucht es trotzdem.
Komplett ist doch immer vom relativen Standpunkt abhängig, und heisst
für einen Sonnenlogos bestimmt etwas ganz anderes als für einen Menschen.
Ergebenheit. (Die Pyramide)


Fleiss

Felix, Sonntag, 08. April 2018, 10:31 (vor 43 Tagen) @ Felix

Goethe 6. April

Wie sind die Vielen doch beflissen?
Und es verwirrt sie nur der Fleiss.
Sie möchten's gerne anders wissen
Alls einer, der das Rechte weiss.

* * *

Fleiss ist an sich gut.
Hinter Fleissigkeit steht immer ein bewusster oder unbewusster Motivator.
Fleiss kann somit allem Möglichen dienen.
In der Arbeitswelt gilt, Fleiss ist gut, aber, Selbstgewahrsein ist noch viel wichtiger.

Fleiss mit einer schlechten Motivation führt zu nichts. Wird abgerissen.
Fleiss mit einer teils selbstsüchtigen, teils selbstlosen Motivation führt zwar in der Objektivität auch zu nichts,
kann aber weitere Tore öffnen. Fleiss unter Selbstlosigkeit... ist Befreiung. (Die Pyramide)


Reinheit der Form

Felix, Sonntag, 08. April 2018, 10:34 (vor 43 Tagen) @ Felix

Goethe 7. April

Eine reine Form hilft und trägt,
da eine unreine überall hindert und zerrt.

* * *

Die Form, aus der Sicht des Lebens. Des Lebens, das sich durch die Form auszudrücken sucht.
Die Form aus Sicht der Persönlichkeit, des 'in der Form gefangenen'.
Im Idealfall ist eine Form durchlässig und rein.
Im Idealfall gibt es eine Gleichschaltung zwischen allen Elementen.

Die Reinheit der Form ist wichtig, wird vor allem durch Askese erlangt.
Dies heisst aber noch lange nicht, dass dieser Mensch sein Herz auch für seine Mitmenschen geöffnet hat.
Das heisst noch lange nicht, dass er liebende Güte praktiziert.

Das Unreine, das hindert und zerrt, löst man mittels Selbstakzeptanz auf.
Wie sonst will man eine Wunde in SEINEM Körper heilen, wenn nicht durch bedingungslose Liebe?
(Die Pyramide)


Der edle Mann und die edle Frau

Felix, Dienstag, 10. April 2018, 08:47 (vor 41 Tagen) @ Felix

Goethe 9. April

Ein edler Mann wird durch ein gutes Wort
Der Frauen weit geführt.

* * *

Ein edler Mann geht mit dem was ist recht um, darum findet auch ein gutes Wort einer Frau bei ihm Gehör. Gewisse Dinge, die für eine Frau selbstverständlich sind, muss sich ein Mann erst aneignen. Männliche Tugenden, weibliche Tugenden. Den „Kampf der Geschlechter“ müsste es nicht geben. Stattdessen Bildung und Wohlwollen. Aber wo bliebe dann der Reiz... (Die Pyramide)


Eine bunte Gemeinde

Felix, Donnerstag, 12. April 2018, 11:27 (vor 39 Tagen) @ Felix

Goethe 10. April

Welch eine bunte Gemeinde!
An Gottes Tisch sitzen Freund und Feinde.

* * *

An Gottes Tisch.
Der All-Eine.
Persönliche Differenzen.
Die Vielfalt des Lebens so akzeptieren wie sie einem begegnet.
Das Wort Feind muss im Sprachgebrauch der Menschheit nicht notwendigerweise vorkommen.
Nicht auf persönliche Präferenzen achten, stattdessen eine gesunde Geisteshaltung pflegen. Diese bezieht natürlicherweise alles mit ein. (Die Pyramide)


Liebesbeziehungen

Felix, Samstag, 14. April 2018, 12:47 (vor 37 Tagen) @ Felix

Goethe 12. April

Welche Frau hat einen guten Mann,
Der sieht man's am Gesicht wohl an.

* * *

Auch in 'Liebesbeziehungen' darf man sich grundsätzlich um rechte Beziehung bemühen.
Eine Liebesbeziehung mag eine Transformationsstätte für allen möglichen Kram sein, aber sich grundsätzlich respektieren darf man dann doch...

Weiblichkeit und Gerechtigkeit.
Wie das schon die alten Ritter wussten, Frau und Hof werden beschützt.
Frau und Mann sind eine Ergänzung, und nicht etwas, das sich gegenseitig ausnutzt.
Wir brauchen ein positiveres Bild von Beziehungen. Und ein nüchterneres. Für den zweiten Strahl sind Beziehungen auf jeden Fall anstrengend. (Die Pyramide)


Selbstdialog

Felix, Samstag, 14. April 2018, 12:48 (vor 37 Tagen) @ Felix

Goethe 13. April

Was fragst du viel: Wo wills hinaus?
Wo oder wie kanns enden?
Ich dächte, Freund, du bliebst zu Haus
Und sprächst mit deinen Wänden.

* * *

Wie kanns enden...
Der Anfang und das Ende.
Kognition.
Gefangenschaft.
Wer ist der Erlöser hier?
Die innere Gelassenheit.
Die Achtsamkeit.
Die Standhaftigkeit.

Es gibt Dinge, die muss man mit sich selbst besprechen.
Im Selbstdialog kann man das Meiste klären.
Man muss nicht immer nach Aussen rennen.
Wie will das Aussen auch mehr Ahnung haben als das Selbst.

Die Welt ist schon ein Rätsel.

(Die Pyramide)


Der Grund des Strebens

Felix, Dienstag, 17. April 2018, 21:25 (vor 34 Tagen) @ Felix

Goethe 16. April

Sehe jeder, wo er bleibe.
Und wer steht, dass er nicht falle.

* * *

Jeder hat Selbstverantwortung, ob er sie wahrnimmt oder nicht, ob er daran glaubt oder nicht.
Dharma oder Karma.

Fallen ist ein relativer Begriff, und besagt, wie man sich in dem Moment in seinem System aufgestellt hat. Sei es bewusst oder unbewusst. Die eigentliche Aufstellung wird sowieso von Oben dirigiert, der Mensch kann nur Handlungen machen, die zum einen oder anderen führen.

Wo man bleibt, wo man hingeht. Streben (in eine Richtung) ist zwar für den Menschen notwendig, er 'muss' sich bewegen, jedoch ist die Qualität des Strebens auch ausschlaggebend. Man könnte sagen, Hauptsache man bewegt sich, und das stimmt auch, insofern dass man dabei sich selbst und seiner Umgebung bewusst wird und etwas lernt. Sämtliches (?) menschliches Streben ist jedoch mit einem Makel behaftet, welchen Grades auch immer. Man kann sich also schon mal mit dem Gedanken anfreunden, dass alles, was man auch nur mit einem Quäntchen Selbstsucht erbaut hat (wissend oder unwissend), wieder einreissen darf. Auch wenn es zwischenzeitlich gewinnbringend ist. Alle Projekte in dieser Kategorie fallen unter 'Im Steinbruch der Persönlichkeit arbeiten'.

Wenn man erkennt, dass Streben aufgrund eines unbewussten Antriebes immer nur 'einer Karotte nachrennen' ist (egal wie relativ vollkommen sie ist), dann ist die Folge davon entweder Depression, oder bewusstes Arbeiten unter der Kontrolle des Geistes, der Seele. Oder beides. (Die Pyramide)


Extreme

Felix, Dienstag, 17. April 2018, 21:28 (vor 34 Tagen) @ Felix

Goethe Aktuell

Man müsste das Extrem auch extrem behandeln,
frei, grandios, imposant.

* * *

Extreme sind durchaus wertvoll.
Wie will man in der Mitte sein, wenn man nicht voll und ganz bereit ist, die Extreme zu erleben.
Man kann nicht Ja zur Mitte sagen, und Nein zu den Extremen. Aber man kann Ja zu den Extremen sagen und Nein zur Mitte.

Manchmal ist es nötig, in die Extreme zu gehen. Ist Bewegung. Bringt Veränderung. Bringt eventuell Ausgleich.
Praktischer ist es jedoch, die Extreme zwar zu erlauben, aber dann doch zu Verzichten.
(Die Pyramide)


powered by my little forum