J.Krishnamurti: Seelische Gesundheit (alle)

Devino M., Mittwoch, 17. Juni 2020, 22:01 (vor 126 Tagen) @ Devino M.

"Es ist kein Anzeichen von seelischer Gesundheit sich an eine zutiefst gestörte Gesellschaft anpassen zu können."

- Jiddu Krishnamurti -
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Es gibt so sehr vieles, was vor allem in der Gesellschaft zu überdenken wäre. Die Spaßgesellschaft von heute, kann man ohnehin kaum in irgend einer Hinsicht ernst nehmen [und bedenkenswert, wo und wie weit man seine Lebenszeit darin verschwenden sollte].

Als Beispiel "Herrschaft in der heutigen Welt", so etwas gibt es nur Ebenenübergreifend, auf selber Ebene ist dies schlichtweg Manipulation zu nennen. Allerdings ist ja auch eine Regierung ebenenübergreifend. Und im wesentlichen sind die Seelen selbst die Bürger eines bestimmten Landes. So dass man als Seele anteilnehmend, und abhängig vom genutzten System mit unter, sich gewissen Regeln des Landes unterstellt. Herrschaft an sich, ist dann entweder Naturbedingt, oder durch Entitäten. Diese können also die Herrschaft auch manipulativ anwenden, wenn es sich gegen den betroffenen richtet (sei es auch bloß um des eigenen Vorteils willen), oder in wohlwollender Weise, eine Herrschaft, auch weil sich das Individuum in irgend einer Weise in Abhängigkeit dazu stellt [sei es auch aus bloßer Unfähigkeit oder auch als Teil deiner Gesellschaft oder gewissen Kreisen u.dgl.v.m.n.].

Natürlich sollte man prüfen, wovon man in welcher Weise wie beherrscht wird, oder es zulässt. Von allem anderen ganz zu schweigen. Selbstverantwortung sollte Tagesordnung sein. Wo und in welchem Umfang es einem möglich ist.

Wenn man es genau nimmt, sollte der Mensch eine Aura als Kugel um sich wahrnehmen, und die Kugel sollte voll des Gewahrseins sein, ob der verschiedenen Emanation die durch die Aura fließen. Ansonsten schläft man und entweder träumt man bloß rum, oder hat kein Selbstgewahrsein [wobei ja doch hinsichtlich der genutzen Arten von Körperlichkeit jeder ein gewisses Spektrum in sich wahrnimmt, doch hinsichtlich der äußeren Welt ist es zunächst überwiegend eine Projektion der erwarteten Dinge und nicht immer diese so wie sie an sich selbst überhaupt sind - geschweige denn etwas über die 3-Dimensionale + Astral/Emotionale Welt abgesehen, ist es wohl selten darüber hinausgehend bei der Mehrheit - nur wer hindert denn die Mehrheit daran?].

Jemand der sich in der Welt als eine bestimmte Göttlichkeit oder Seele ausgäbe (und dies sogar zurecht und wohlwissend), würde als verrückt angesehen. Doch fragte man, wer denn beurteilt, wie weit wer anderes verrückt sein soll? Wird man vom seinem Namen, der im Ausweis steht [und den man wohl kaum selbst als Seele ausgewählt hat - logischerweise sich die Seele damit auch kaum identifizieren wird], wird derjenige nicht wissen wer er ist. Also wie will ein Unwissender demnach, etwas beurteilen können wollen? Es ist schon zu albern. Wo liegt der Unterschied also? Nun die Seele weiß wer sie ist. Das ist evident. Alles andere absurd. Also erklärt sich damit die heutige Gesellschaft selbst für verrückt, und ist gezwungen, aufgrund ihres Naturells, das zu projizieren, was sie selbst ist, auf der Suche nach dem passendenden Spiegelbild. Doch zeigen sich die Dinge in einer Seele anders, als in Persönlichkeiten, einer Individualität, einem Ego, bei Mensch oder Geschöpfen, die sich als Menschen ausgeben usw. und je nach jeweiliger Präsenz. Wenn man die Unterschiede nicht kennt, kann man ohne diese auch noch weniger beurteilen können, außer dem nur, was man selbst in sich trägt, kaum mehr. Ist dies Gesund? Oder überdenkenswert in vieler Hinsicht. Um dann eine gesündere Gesellschaft erst aufbauen zu können [damit der wortwörtliche Affenzirkus mal langsam abebbt - es zeigt sich heute bloß wie selten zu vor, was für ein Affenzirkus für gewöhnlich an der Tagesordnung ist, man sieht es heutzutage den Leuten in der Öffentlichkeit sichtlich an, und wird genötigt, mitzuspielen ;-) ].

Denn wie sollte eine Gesellschaft gesund sein, wenn keiner der sein darf, der er im umfassenderen Sinne ist und wie er sich selbst worin erkennt und erfährt? Defakto muss also einer vorgeben etwas anderes zu sein. Sich entmündigen und die spezifischen Beschränktheit möglichst vorweisen oder wenigstens so tun als ob, damit derjenigen nicht zuprojiziert und polarisiert wird, mit allem Müll, denn sich "allerlei Individuum" um ihn sich einfallen lässt. So mal grob ein Spektrum aufgezeichnet, wie gesund diese Gesellschaft und selbsternannt-höchste Spezies dieses Planeten sich für gewöhnlich in etwa gibt.


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