Schwierigkeiten heutiger Jüngerschaft (alle)

Devino M., Samstag, 08. Februar 2020, 19:48 (vor 233 Tagen) @ Devino M.

"Keiner der Meister, welche die sechste Einweihung erlangt haben, (wie der Meister M. und K. H.) diktieren zurzeit ihren Jüngern. Sie sind zu sehr von Weltproblemen in Anspruch genommen; sie wachen über die Geschicke der prominenten Persönlichkeiten in den verschiedenen Nationen und haben daher keine Möglichkeit, einem Jünger mit einem kleinen Tätigkeitsbereich Dokumente zu diktieren über Themen, über die man schon ein hinreichendes Wissen besitzt; der Jünger kann daraus schöpfen und ohne Hilfe allein weiterkommen. Nur zwei Meister benützen telepathische Übermittlungen und Diktate zur Beeinflussung mehrerer akzeptierter Jünger in dem Bestreben, diese ihre Jünger, die mitten im Weltwerk stehen, zu größerer Erfüllung des Planes anzuregen. Sie geben auf diese Weise einigen wenigen prominenten Denkern der Wissenschaft und sozialen Wohlfahrt das nötige Wissen an die Hand, damit diese die zur Förderung der menschlichen Freiheit richtigen Entscheidungen treffen können. Ich kenne jedoch keine anderen Meister die für diese Generation so vorgehen, denn sie haben ein gut Teil dieser Arbeit den Eingeweihten und Jüngern übertragen. Die meisten Mitteiler von Botschaften (an Aspiranten in der äußeren Welt) sind tätige Chelas von akzeptiertem Grad, die in der Gedankenaura des Meisters und seiner Gruppe leben und sich ständig bemühen, alle Arten von Menschen in der ganzen Welt und in allen Gruppen zu erreichen. So erklären sich die Unmengen von Mitteilungen, von inspirierten Artikeln, von persönlichen Botschaften und Instruktionen.

Wenn man zu dieser Fülle die gleich große Flut von Informationen hinzuzählt, die aus des Übermittlers eigenen Seelenkräften und aus seinem Unterbewusstsein stammen, dann ist man im Bild, woher die große Menge von Artikeln stammt, die heute veröffentlicht werden. Wir haben allen Grund, für die wachsende innere Bereitschaft und Empfänglichkeit für Neues dankbar zu sein.

Dass solche Ergüsse von Mitteilungen anfangs oft eine Steigerung des spirituellen Stolzes und persönlichen Ehrgeizes im Gefolge haben und dass die erhaltenen Instruktionen dadurch, dass sie stufenweise vom Denkvermögen zum Gehirn und von da in Worte und Sätze übertragen werden, oft nicht mehr dem Original entsprechen, ist nur zu wahr; und es ist gleichfalls wahr, dass die Quelle, aus der die Instruktionen stammen, oft missverstanden wird, ist doch der Mangel an Bescheidenheit und der mangelnde Sinn für Distanz eine große menschliche Schwäche. Doch wie dem auch sei, aus diesem kraftvollen Zufluss von der inneren Seite des Lebens her kommt neues Wissen, die Hingabe an den Plan nimmt zu und die Zeichen werden deutlicher, die uns schließlich die Gewissheit bringen. Der Mensch wird es wissen, und er wird es bald wissen, dass die Seele kein Märchen ist, das mit symbolischen Worten eine tiefverankerte Hoffnung poetisch verklärt; sie ist weder das Produkt eines menschlichen Abwehrmechanismus noch ein ausgeklügeltes Mittel, um einer harten Gegenwart als Notausgang zu dienen. Die Welt wird es wissen, dass die Seele eine Wesenheit ist, ein Geschöpf, das für all das verantwortlich ist, was sich in der Welt der Erscheinungen abspielt.
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Grundsätzlich ist es besser, sich der Literatur zuzuwenden, die die inneren Erfordernisse abdeckt, als diejenige, an der ein großes Eigeninteresse haftet. Weil es einfach die falschen Kräfte in einem nährt, die meist eh schon übersteigert vorhanden sind.

Die Jünger sind vermutlich die nächsten Jahre gefragt wie nie, denn es zeichnet sich ja schon ein großer Wandel ab. Keiner ist an seinem Werk gehindert. Wie auch? Denn alles ist ein Werk des Geistes zuerst. Und dann der Niederschlag des Geistigen in der Welt.

Klar sollte auch sein, das kein Meister für einen den Weg gehen wird, den man selbst zu gehen hat. Es wird nur Anleitungen geben, wie man den Weg effektiver beschreiten kann, oder man bekommt ein Wink auf eine Abkürzung mal. Die den entsprechenden Weg gegangen sind, brauchen ihn ja nicht immer wieder zu gehen. Wozu auch? Allerdings darf manches erst immer wieder verarbeitet werden.


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