A.Lincoln: Die Läuterung (alle)

Devino M., Mittwoch, 19. Juni 2019, 09:09 (vor 172 Tagen) @ Devino M.

"Ich muss nicht unbedingt gewinnen, aber ich muss ehrlich sein. Ich muss nicht unbedingt erfolgreich sein, aber ich muss nach dem Licht streben, das in mir ist."

- Abraham Lincoln -
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Jeder kann nur so viel erkennen, wie er von seiner Energie her, diesem gleich kommt, oder dessen Energie feiner ist, als das zu Erkennende. Ausgenommen, er ist Teil dessen, und bekommt dieses vermittelt, aufgrund der Teilhaberschafft [man könnte sagen, die Einsicht kommt dann von Amtswegen]. Besser ist es immer, wenn es aufgrund eigener Errungenschaft ist, damit hat man dann mehr Freiheiten im Umgang damit.

Es ist nicht schwer seine Energie zu reinigen. Indem man sich entweder beizeiten um alles kümmert, oder in dem man sich Zeit nimmt und dies vermittelst seines Willens vornimmt (mit zur Hilfenahme von Visualisierungsmethoden u.Ä.z.B., wobei hier letztlich die Absicht und der eigene Wille entscheidend sind, damit dies greifen kann).

Hat man sich in dieser Weise nicht gekümmert, und kommt einem dies auch nicht von Amtswegen zu, dann hat man keine Einsicht, weil das Licht der Erkenntnis zu einem nicht gelangen kann. Es hat sich also jeder selbst zu läutern und an seiner Läuterung zu arbeiten, und damit man lichter wird und von feinerer Energie, und so die Erkenntnis zu einem dringen kann, statt vor einem her wegzuweichen.

Dieser Zusammenhang ist evident und dürfte mit einfacher Reflektion jedem einleuchtend sein. Anders gesagt, ohne Reinheit, keine Einsicht [auf Dauer]. Andernfalls wird man immer nur das rezitieren können, was bereits bekannt ist, ohne selbst neue Erkenntnis hervorbringen zu können. Mit jeder Stufe der Läuterung (oder Schicht die man auflöst oder verfeinert) fließt neues Licht ein und neue Einsicht, bis man diese auch wieder durchdrungen und abgearbeitet hat.

So schält man sich, bis zur höchsten Erkenntnis selbst. Kann einem auch keiner abnehmen, denn letztlich belastet man andernfalls alle anderen nur mit sich selbst, statt irgendwo zu nützen mittels seiner Selbst. Erwartet man dazu, dass andere für einen alles pflegen und klären sollen, so gehört man nicht sich selbst, bis alle Versäumnis nachgeholt wird. Hier passt dann auch die Aussage: Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott! Die Erkenntnis entspricht nämlich immer dem Entwicklungsstand desjenigen. Das ist auch die Ursache dafür, dass jeder nur den Wahrheitsgehalt den Schriften entnehmen kann, wie es seinem eigenen Entwicklungsstand entspricht. That's all - wie man so schön sagt!


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