D.Alighieri: Willensverhältnisse (alle)

Devino M., Mittwoch, 12. Juni 2019, 10:09 (vor 183 Tagen) @ Devino M.

"Das Grundprinzip unserer Freiheit ist die Freiheit des Willens, die viele im Munde führen, wenige aber verstehen."

- Dante Alighieri -
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Viele gehen davon aus, wenn sie das tun, wonach auch immer ihnen in dem Augenblick ist, dass dies am meisten dem eigenen Willen dann entspricht. Vom 4.ten Naturreich ausgehend, ist der Wille als solches am ehesten dadurch umschrieben, dass alles was zur Grundstimmung in der man sich befindet dazu gehört und auch das meiste wessen man gewahr werden kann, zum Willen gehört.

Erst vom 5.ten Naturreich ausgehend, lässt es sich zuordnen, was zum eigenen Willen gehört und was nicht. Oder was überhaupt sich im eigenen Willen befindet und was dem eigenen Willen unterliegt und was nicht. Jedenfalls hat das Verhalten, was man bedingt aufgrund der vorherrschenden Stimmungslage an den Tag legt, vorrangig mit der Tätigkeit und Motivation zu tun, nur bedingt mit dem Willen. Tatsächlich weiß zumindest die Mehrheit nicht, was der Wille wirklich ist (oft auch mit Affekten und Begehren aller Art verwechselt).

Man kann also sagen, der Wille ist vorher schon da, bevor irgend etwas anderes da ist. Alle Tätigkeit wird erst nach der Willensformulierung auf den Plan gerufen. Von dem her sei gesagt, dass wahrscheinlich bei jedem der größere Teil von allem, gar nicht seinem wirklichen Willen unterliegt. Sondern immerzu irgendein Wille aus kollektiven Verhältnissen aufgerufen wird, welcher meist für den eigenen Willen gehalten und befolgt wird. Dies lässt sich allerdings auch darauf zurückführen, dass vieles genutzt und in Anspruch genommen wird, was zur Allgemeinheit gehört und worüber dann das Willensverhältnis aufgerufen wird.


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