C.Bukowski: Einsamkeit (alle)

Devino M., Montag, 11. Februar 2019, 09:52 (vor 155 Tagen) @ Devino M.

"Wirkliche Einsamkeit hat nicht unbedingt etwas damit zu tun, wie alleine man ist."

- Charles Bukowski -
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Sicherlich gibt es unterschiedliche Formen des allein seins. Einmal die, dass man sich in einem Raum physikalisch allein aufhält. Die andere Art von Einsamkeit kann sein, dass man sich geistig in gewissen Räumen allein aufhält.

Letzteres kann viele Ursachen haben, oft jedoch die, dass man mit den um einen stehenden Seelen nicht angemessen umgeht. Wenn man z.B. mit Macht und Gefühl fanatisch auf alles losstürmt, von dem was auch nur ansatzweise zu Gewahrsein kommt oder ähnliche bzw. verschiedene abarten des Umganges, die dazu führen können. Auch wird zuweilen Dualität auch als eine gewisse Dissoziation empfunden, als eine innere Abspaltung durch das eigene Ego, so dass man sich allein vorkommt, obwohl dies eine sich gänzlich selber auferlegte Art des Alleinseins ausmacht.

Die andere Variante ist, dass man allein ist, weil man schlichtweg auf einer anderen Schwingung unterwegs ist, um z.B. gewisse Dinge zu erlernen. Denn manchmal ist es erforderlich, dass man abgesondert gewisse Auswirkungen erfährt, die man in irgend einer Art von Verbund so nicht erfahren könnte, sofern man stets einen Teil davon bildet. U.dgl.v.m.n.

Davon abgesehen heißt Alleinsein noch nicht notwendig Einsamkeit, und Einsamkeit noch nicht notwendig das man alleine ist. Denn man könnte auch unter vielen anderen, sich immer noch einsam vorkommen [gerade dann, wenn man sich geistig in unterschiedlichen Bereichen/Räumlichkeiten bewegt], und wenn man allein ist, kommt man sich nicht notwendig einsam vor [wenn man zwar im äußeren Sinne allein in einem Raum ist, innerlich jedoch nicht].


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