Minimalgrenze des Werts der Arbeitskraft - Kap (alle)

Devino M., Sonntag, 20. Januar 2019, 16:16 (vor 93 Tagen)

Das Kapital - Karl Marx
1. Buch 4. Kapitel - Die Verwandlung von Geld in Kapital
3. Kauf und Verkauf der Arbeitskraft

Die letzte Grenze oder Minimalgrenze des Werts der Arbeitskraft wird gebildet durch den Wert einer Warenmasse, ohne deren tägliche Zufuhr der Träger der Arbeitskraft, der Mensch, seinen Lebensprozess nicht erneuern kann, also durch den Wert der physisch unentbehrlichen Lebensmittel. Sinkt der Preis der Arbeitskraft auf dieses Minimum, so sinkt er unter ihren Wert, denn sie kann sich nur so in verkümmerter Form erhalten und entwickeln. Der Wert jeder Ware ist aber bestimmt durch die Arbeitszeit, erfordert, um sie in normaler Güte zu liefern.
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Von dem her gesehen, kämpft ein Mensch um sein überleben. Sofern seine Tatkraft lediglich dem entspricht [an Gütern], was sein Leben sichern soll. Daher ist es bitter, wenn die Menschliche Arbeitskraft mit der Beschaffung von Gütern allein, gleichgestellt wird. Oder wenn die Arbeitskraft den Waren gleich gesetzt wird.

Es ist klar, irgendwo treffen sich der Mensch von seiner erbrachten Leistung und die Ware als Gut. Sicher ist die Arbeitsleistung eines Menschen als Reproduktion ersetzbar durch die Arbeitsleistung eines beliebig anderen Menschen. Von dem her ist die Arbeitskraft vergleichbar mit allen erzeugten Gütern.

Nimmt man jedoch die potenziellen Möglichkeiten, dann sind diese von Gütern her gesehen, von ihrer Konsumierbarkeit, bereits in ihrer Form vollendet. Ein Mensch an sich, ist daher viele, so wie seine Vielschichtigkeit. Ein Geschöpf ist ein Geschöpf. Daher ist die Schwierigkeit in diesen Dingen, das Menschen als Geschöpfe gehalten werden (teils von Geschöpfen selbst - zudem diese gar nicht anders können können).


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