Auge des Herrn - KF (alle)

Devino M., Freitag, 02. November 2018, 00:22 (vor 15 Tagen) @ Devino M.

Eine Abhandlung über Kosmisches Feuer
Denk-Elementarwesen und feurige Elementarwesen
III. Der Mensch als Schöpfer in mentaler Materie
a) Die Erschaffung von Gedankenformen

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1200/file1232.html

e. In all seiner okkulten Betätigung in mentaler Materie, die auf der physischen Ebene zur Manifestation kommen und damit objektive Gestalt annehmen soll, muss der Mensch als eine Einheit wirken. Das setzt voraus, dass der dreifältige, niedere Mensch fähig ist, sich dem Ego unterzuordnen, damit dessen dynamischer Wille dem physischen Gehirn auferlegt werden kann.

Die Art, wie der auf der physischen Ebene lebende Mensch sich bewusst in mentaler Materie betätigt, lässt sich in zwei Phasen zerlegen: zuerst ist da der einleitende Vorgang der Gleichschaltung mit dem Ego, damit der Plan, der Zweck und die Methode seiner Erfüllung dem physischen Gehirn eingeprägt werden kann; darauf folgt die zweite Phase, in welcher der Mensch unter bewusster Anwendung des physischen Gehirns sich dazu anschickt, den Plan auszuführen, durch zielstrebigen Willen die dazu notwendige Form aufzubauen, sie mit Energie zu erfüllen und «dann ständig im Auge zu behalten». Damit wird in okkulten Worten die große Wahrheit ausgedrückt, die aller Energieversorgung zugrunde liegt. Das «Auge des Herrn» wird in der christlichen Bibel oft erwähnt, und in okkultem Sinn ist es das Auge, welches seinem Diener, der Gedankenform, Macht verleiht. Wissenschaftliche Forscher interessieren sich mehr und mehr für die Macht des menschlichen Auges; seine Fähigkeit zur Kontrolle und Erkenntnis, die sich überall beobachten lässt, wird sich wissenschaftlich und okkult erklären lassen, sobald man sie als ein Werkzeug einleitender Energie studiert.

Daraus erhellt sich, dass eine Gedankenform das Erzeugnis von zwei Arten von Energie ist, nämlich:

derjenigen, die in erster Linie vom Ego auf abstrakten Stufen ausgeht,

derjenigen, die daraufhin vom Menschen auf der physischen Ebene vermittels des Gehirnes ausgesandt wird.

Die Tatsache, dass die Menschen den ersten Faktor im allgemeinen nicht anerkennen, ist die Ursache für vielerlei Übelstände. Wenn erst einmal die «Wissenschaft vom Selbst» gebührende Bedeutung erlangt hat, werden die Menschen darauf bedacht sein, in allen Denkvorgängen den egoischen Impuls zu ermitteln und wahre egoische Energie in Anspruch zu nehmen, bevor sie beginnen Deva-Substanz zu handhaben und aus Deva-Lebewesen Formen zu erbauen.
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Es gibt noch eine Dritte Art, nämlich die des Kollektivs. Im übertragenen Sinne ist es dann wieder so, dass es doch vermittelst des Selbst übertragen wird, also egoischer Natur ist. Dann vor allem, wenn es mit Einsichten zusammenhängt.

Eine eher subtilere Art und Weise hängt mit dem Gattungswesen zusammen. Soweit wie es mit kollektiv-mentalen Gedankenformen einhergeht, von welchen sich der Durchschnittsmensch eher unbewusst bestimmen lässt [weil die Mehrheit dieses und jenes so sieht, wird es adoptiert und oft ohne zu hinterfragen für normal gehalten oder so übernommen]. Das Gattungswesen an sich und nach seiner Eigentümlichkeit zeichnet sich zwar weniger in einer mentalen Schnittmenge aus, jedoch gibt es Anfälligkeiten für solches, was in ähnlicher Weise für Jedermann gewisse Gültigkeit aufweist.

Das Augenmerk einleitender Energie fällt letztlich wohl mit der Aufnahme von allem, worauf das Augenmerk fällt, in den eigenen Willenskreislauf zusammen. Es wird auch schwer möglich sein, etwas wirklich [auch okkult] zu betrachten, ohne dass es dem eigenen Willen gänzlich fern bleibt. Irgendeine Rückkopplung wird es jedenfalls geben. Deswegen kommt man dann nicht drum herum, einen Teil von dem zu bearbeiten, was man sich geistig anschaut. Es dürfte sich im wesentlichen um den Teil handeln, den man irgendwo aufgeladen und bestärkt hat.

In diesem Sinne und überhaupt, kommt man allerdings auch nicht dran vorbei, mit irgend etwas von sich, für allerlei hinzuhalten. Es fängt eben damit an, dass man das Gehirn von der Seele beeindrucken lässt. Es geht dann weiter dahin, bewusst etwas zu opfern, was einem mehr oder weniger schwer fällt. Bis man vollständige Hingabe erlangt, und so mit allem in einer Weise hinhält, in einer anderen Weise allerdings auch alles empfängt, nämlich zur Seele gereift und als Seele. Womit man dann auch das Auge des Herrn ist [sagen wir vermittelst der Bewusstheit der Seele - denn der Herr wird kaum die Unbewusstheit und Besinnungslosigkeit zur Sicht verwenden].


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