Repräsentanten - KF (alle)

Devino M., Montag, 17. September 2018, 23:27 (vor 92 Tagen) @ Devino M.

Eine Abhandlung über Kosmisches Feuer
Denk-Elementarwesen und feurige Elementarwesen
d) Über den Aufbau des Kausalkörpers


http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1200/file1216.html

Es wird dem nachdenklichen Leser demnach einleuchten, dass in dieser Tatsache das wahre Verhältnis zwischen den verschiedenen Gruppen von Egos begründet liegt, ganz gleich, welche Evolutionsstufe sie erreicht oder welchem Strahl oder Grundpläne sie auch angehören mögen. Die hier zugrunde liegende Wahrheit sollte verständlicher werden, wenn man folgende okkulte Sätze durchdenkt:

«In der Halle der Unwissenheit regiert Kama-Manas. Von mancherlei irrigen Wünschen beschwert, sucht der Mensch in den trüben Hallen dichtester Maya nach dem Gegenstand seiner Herzensneigung. Er findet ihn auch dort, stirbt aber, ehe er all die ersehnte Frucht gesammelt hat. Die Schlange beißt ihn, und die erwünschte Freude entweicht ihm, ehe er zuzugreifen vermag. Alle, die in dieser Weise nach eigensüchtigen, karmischen Früchten trachten, müssen sich gegenseitig verabscheuen; daher sind Hader und Habsucht, böser Wille und Hass, Tod und Vergeltung, Heraufbeschwörung von Karma und der Donnerschlag der Rache für diese Halle so bezeichnend.

In der Halle der Belehrung regiert der Intellekt und sucht zu führen. Wünschen höherer Art, die Folge von Manas und seiner Anwendung, tritt an Stelle des niederen Kamatriebes. Der Mensch wägt ab und vergleicht, und sucht im Zwielicht intellektueller Bestrebungen nach der Frucht des Wissens. Er findet sie, aber bloß um festzustellen, dass Wissen nicht alles ist; er stirbt auf dem freien Felde des Wissens, und an seine sterbenden Ohren dringt ein Schrei: «Wisse, dass der Wissende grösser ist als das Wissen; der Eine, der danach sucht, ist grösser als das Gesuchte.»

In der Halle der Weisheit regiert der Geist; der Eine innerhalb der Geringeren übernimmt die Oberaufsicht. Tod ist in diesen Hallen nicht bekannt, denn seine beiden großen Pforten sind durchschritten worden. Zwietracht und Streit verschwinden beide, und nur Harmonie bleibt übrig. Die Wissenden erkennen sich als Eins; sie sehen das Feld, auf dem das Wissen wächst, als Dissonanz und Absonderung Brahmas an. Wissen kennen sie nur als eine Methode, als ein von allen benutztes Werkzeug der Zweckdienlichkeit, und als bloßen Keim zu späterer Erkenntnis. In dieser Halle kennzeichnet sich alles hohe Bestreben durch Übereinstimmung jedes einzelnen mit jedem anderen, durch Verschmelzung des einen mit allen, und durch Einheit im Handeln, im Ziel und im geschickten Einsatz der Befähigung.»

Wenn man diese Worte durchdenkt, wird man sich darüber klar werden, dass wahre Einheit auf der Erkenntnis beruht, dass das größere Leben stets die geringeren in sich einschließt, und dass jede Ausdehnung des Bewusstseins den Menschen diesem erkannten Einssein näher bringt.
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Es ist die Stellung die man im größeren Ganzen einnimmt. Und doch ist es nicht die Stellung, im Sinne eines Ranges. Es ist die Stellung, für die man einsteht, und doch ist es nicht viel mehr, als die Verantwortung für sein Sein zu übernehmen. Denn wo auch immer man dafür vollends einsteht, da findet sich auch ein kosmischer Zusammenhang, da man diesen dann einbringt. Mit diesem hat man bereits alles in allem. Womit es dadurch keine Rolle spielt, wo man anfängt. Denn man fängt bei sich an und zugleich bei allem was da ist.

Das bestimmte Wissen, dass einer hat, bindet ihn an die Ebene, in der Weise wie er zum Repräsentanten des bestimmten Wissens wird. Je begrenzter das Wissen, desto begrenzter der Aufenthalt. Je umfassender das Wissen, desto umfassender der Verbleib bei diesem. Denn umso mehr muss der Wissende aufbringen, um zu erkennen, dass er mehr als das entsprechende Wissen ist.

Somit sind wir alle Repräsentanten. Zum einen für den Funken in uns allen, zum anderen für das, was den Funken umhüllt und verhüllt. Wahre Einheit kann man nicht lehren, nur einsehen und erfahren. Alles dazu Gesprochene, ist mehr Hülle als Fülle.


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