Weben und Streben - KiW L58 (alle)

Devino M., Sonntag, 18. Februar 2018, 02:10 (vor 64 Tagen) @ Devino M.

Ein Kurs in Wundern - Lektion 58

1. Meine Heiligkeit umhüllt alles, was ich sehe.

Aus meiner Heiligkeit kommt die Wahrnehmung der wirklichen Welt. Da ich vergeben habe, sehe ich mich nicht mehr als schuldig an. Ich kann die Unschuld akzeptieren, die die Wahrheit über mich ist. Mit verständigen Augen gesehen, ist die Heiligkeit der Welt das Einzige, was ich sehe, denn ich kann nur die Gedanken bildhaft vor mir sehen, die ich über mich selber habe.
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Vor allem in der Wahrnehmung ist alles, was da ist, von einem selbst konstruiert, denn anders könnte es gar nicht eigene Wahrnehmung genannt werden. Wahrnehmung könnte alsdann auch etwas vor sich Wahr-machen heißen. Und je gepflegter etwas oder alles ist, desto klarer wird es zu vernehmen sein.

Wenn man es am Beispiel der Mentalebenen nimmt (oder übergeordnet Manas an sich) und man zermantscht diese, weil man es für etwas unnötiges hielte, so sind diese Bereiche dadurch nicht verschwunden, sondern unbrauchbar für einen (und je nachdem was es ist, ggf. für das eigene Umfeld gleich mit daher) und die Anwendung dessen wird nur schwierig von statten gehen oder sich als gänzlich ungänglich erweisen.

In dem Zusammenhang, wie es mit der Wahrnehmung also auch ist, wäre dies auch das eigene Werk und gehörte alsdann als ein Teil von und zu einem. Und so mit allem, denn es gibt von dem was Funktional gegeben ist, nichts unnötiges, sonst wäre es nicht funktional. Wovon man mehr oder weniger Gebrauch macht, sei dahin gestellt.

Je weiter also lediglich das Mundwerk vorauseilt, umso schwieriger wird es mit den Taten einzuholen sein. Außer man möchte zu einer Art Maulheld werden, denn nichts ist gänzlich unbedeutend, vor allem wenn man einen geistigen Weg beschreiten möchte. Dann ist es keine Frage, sondern eine Notwendigkeit, alles auf sich zu nehmen, was erforderlich ist und was da so herumliegen mag, vielleicht schon seit geraumen Zeiten, so dass man es gar nicht mehr erinnert. Ansonsten wird ein geistiger Weg auch ungänglich für einen, denn wenn es leicht wäre, was bräuchte man darüber Worte verlieren ohne Taten?


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