Die Belehrung - BG 16:11 (alle)

Devino M., Mittwoch, 24. Januar 2018, 01:26 (vor 177 Tagen) @ Devino M.

Bhagavad Gita 16:11

Yogananda:
Sie halten die Befriedigung sinnlicher Triebe für das höchste Ziel des Menschen und meinen, dass diese Welt "alles" sei. Bis zum Augenblick ihre Todes sind sie in irdische Plagen und Sorgen verstrickt.

Prabhupada:
Sie glauben, die Sinne zu befriedigen sei die vorrangigste Notwendigkeit für die menschliche Zivilisation. So sind ihre Ängste und Sorgen bis an ihr Lebensende unermesslich.

Reclam:
Vom falschen Wahne stets beherrscht,
Als wohn' im Leben nur das Glück,
Als sei das Höchste der Genuss,
Genießen sie den Augenblick.

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Und wem wollte mans verübeln, wenn er das ihm Naheliegendste, oder das, was ihn sein Umfeld stets lehrte bloß befolgt? Die Belehrung ist es, was den Unterschied ausmacht!

Denn ist einer über gewisse Dinge umfänglich belehrt worden, und tut etwas dennoch dawider, so tut er es entgegen besseren Wissens. Damit steht dies in einem anderen Verhältnis nämlich.

Das hieße, derjenige kann es nicht mehr der allgemeinen Unwissenheit zuordnen, sondern macht es zur eigenen Sache damit und lädt es so auf sich selbst und nicht mehr zur Allgemeinheit dadurch.

Und ist alles und jeder also hinreichend belehrt, dann kann es keinen mehr geben, der etwas zur allgemeinen Verantwortungslosigkeit erklärt, und so kann jeder dann in die volle Verantwortung hinsichtlich seiner Machenschaften genommen werden. Und das Feld der Unwissenheit kann gelichtet werden!


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