Sprache des Geistes - KiW 15:9:7 (alle)

Devino M., Donnerstag, 19. Oktober 2017, 01:37 (vor 274 Tagen) @ Devino M.

Ein Kurs in Wundern - T 15:9:7

Wenn der Körper aufhört, dich anzuziehen, und du ihm keinen Wert mehr beimisst als einem Mittel, um irgendetwas zu bekommen, dann wird es keine Störung in der Kommunikation mehr geben, und deine Gedanken werden so frei sein wie diejenigen Gottes. Indem du den Heiligen Geist dich lehren lässt, wie du den Körper nur zu Zwecken der Kommunikation nutzen kannst und auf seine Verwendung für die Trennung und den Angriff verzichtest, die das Ego in ihm sieht, wirst du lernen, dass du den Körper gar nicht brauchst. Im heiligen Augenblick gibt es keine Körper, und du erfährst nur die Anziehungskraft Gottes. Indem du diese als ungeteilt annimmst, verbindest du dich gänzlich mit Ihm, in einem Augenblick, denn du setzt deiner Vereinigung mit Ihm keine Grenzen. Die Wirklichkeit dieser Beziehung wird zur einzigen Wahrheit, die du je wollen könntest. Die ganze Wahrheit ist hier.
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Irgendwo wen umrennen, auch wenn man sich damit meinte in eine vorteilhaftere Position zu bringen, heißt doch nur sich zu verstricken. Vorteilhafter wäre es sicherlich, sich weniger oder gar nicht zu verstricken (wie rum auch immer).

Denn es greifen ja bei vielem mehrere Ebenen ineinander. Und selbst also wenn man auf einer Ebenen, meist das nur, worauf man sich fokussiert, einen Vorteil also davon hätte, sodann auf einer anderen Ebene ist alles vielleicht nur vermanscht oder zu Bruch gegangen.

Auch wenn man also keinerlei Gewahrsein davon hätte, womöglich nur, weil man es auch gar nicht wissen möchte, dieses alles wieder herzurichten und zu lösen, kann den kleinen Vorteil zu einem riesen Nachteil verwandeln. Nur dass man von diesem nichts ahnte.

Es ist nicht ratsam einen Körper als eine Waffe zu verwenden, und damit irgendwo rein zu rasseln, wo es nicht hingehörte, zu sein. Und nur Schaden zu stiften, um sich hinterher dort vorzufinden, wo man nie sein wollen wollte, es jedoch darf, weil man dorthin sich verstreut hat. Körper sind Kommunikationsmitteln und keine Waffen, und so auch dementsprechend konstruiert oder konstituiert. Jeder Geist verwendet alles in der Weise, wie es ihm und seiner innersten Wesensart entspricht.

Für den einen ist alle Art von Körperlichkeit bereits eine Art von trennendem Erlebnis. Für einen anderen ist es eine Art von Waffe oder Mittel sich etwas zu verschaffen, was vermutlich als glückbringend angesehen wird. Jedoch von der Natur der Sache schon her, muss es bedingt sein und bleiben. Und somit ist es meist von Leid und Kummer nicht zu lösen, denn es ist nur vergänglicher Natur und ein daraus herauslösen ein notwendiger Prozess.

Ist der Umgang also mehr vergeistigter Art, dann wird es einfach nur mehr zu etwas vom Eigeninteresse her gesehen, zu etwas neutralem, und wird nur noch als ein Kommunikationsmittel aufgefasst. Denn Geister in ihrem Element befindlich, kommunizieren ununterbrochen mit allem. Und dann stellt sich erst sehr viel später die Frage: Ist man gemäß seiner Geisteshaltung genug Geist, um auch ohne körperliche Zustände kommunizieren zu können?


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