Sammlung die aus Ruhe entsteht - BG 5:7 (alle)

Devino M., Donnerstag, 17. August 2017, 01:00 (vor 369 Tagen) @ Devino M.

Bhagavad Gita 5:7

Yogananda:
Kein Makel (keine karmische Schuld) haftet an einem heiligen Menschen, der tätig ist, sich um göttliche Vereinigung (Yoga) bemüht, sein Ichbewusstsein (durch seelische Wahrnehmung) besiegt, Herr seiner Sinne ist und sein Selbst im Selbst aufgehen fühlt, das alle Wesen durchdringt.

Prabhupada:
Wer in Hingabe handelt, wer eine reine Seele ist und wer Geist und Sinne beherrscht, ist jedem lieb und jeder ist ihm lieb. Obwohl ein solcher Mensch stets tätig ist, wird er niemals verstrickt.

Reclam:
Den, der der "Andacht" sich geweiht,
Sein ganzes Selbst geläutert hat
Und aller Wesen Sein umfasst,
Befleckt nicht mehr beim Tun die Tat.

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Welcher Teil einer Summe soll der Summe gelten, und welche ganze Summe einem Anteil?

Dasjenige, was in allem seinen Anteil hat, steht nicht für das, was nur dem Einzelnen Bedeutung verleiht.

Das was nur von individuellem Dasein ist, ist ohne das Individuelle von keiner weiteren Bedeutung.

Indem man alles gibt, ohne für sich etwas behalten zu wollen, darin ist man von allem befreit.

Hat man alles gegeben, ist die Ruhe eine selige.

In der Ruhe liegt die Kraft, weil die Kraft eine Summe dessen darstellt, was aus der bestimmten Ruhe an Sammlung hervorgebracht werden konnte.

Jedenfalls so, oder so ähnlich, und wenn es noch nicht anders wurde, ist es immer noch ganz so, oder so ähnlich...


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