Christus-Involution / Christus-Bewusstsein (alle)

Devino M., Samstag, 07.02.2026, 12:18 (vor 11 Stunden, 16 Minuten) @ Devino M.

Bhagavad Gita 1:7
Erfahre nun von mir die Führer meines Heeres, o Bester der Zweimalgeborenen.

BG 3:11,12
Nährt die Devas durch Opfer, und die Devas werden euch nähren; einander fördernd werdet ihr das höchste Wohl erreichen.
Die durch Opfer gestärkten Devas gewähren euch die gewünschten Genüsse.

BG 4:9,12
Wer die göttliche Natur meiner Geburt und meiner Taten erkennt, wird nach dem Tod nicht wiedergeboren, sondern kommt zu mir.
Die nach Erfolg im Handeln streben, verehren hier die Devas.

BG 7:23
Zu den Devas gehen die Deva-Verehrer; meine Verehrer kommen zu mir.

BG 8:16
Alle Welten bis hin zur Brahma-Welt sind Orte der Wiederkehr.

BG 9:23,25
Auch jene, die andere Devas verehren, verehren in Wahrheit mich – wenn auch nicht nach der rechten Erkenntnis.
Die Verehrer der Devas gehen zu den Devas; die Ahnenverehrer zu den Ahnen; meine Verehrer kommen zu mir.

BG 10:2,22
Weder die Götter noch die großen Seher kennen meinen Ursprung; denn ich bin der Ursprung selbst der Götter.
Unter den Devas bin ich Indra.

BG 11:15
Ich sehe alle Devas in deinem universalen Körper …

~ Krishna ~
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Kosmisches Feuer:
"Es gibt zwei Evolutionen, die Seite an Seite verlaufen: die menschliche und die Deva-Evolution."
"Die Devas sind die Erbauer der Formen."
"Der Mensch entwickelt Bewusstsein; die Devas entwickeln Substanz."
"Die Deva-Evolution schreitet durch Gruppenbewusstsein voran und nicht durch Selbstbewusstsein, wie es beim Menschen der Fall ist."
"Alles, was wir Energie, Kraft oder Substanz nennen, ist wörtlich devische Substanz.“
"Die höheren Devas sind intelligente Wesenheiten, welche die Naturgesetze verkörpern."

Initiation, Human, Solar:
"Einweihung ist die Geburt der Seele in den bewussten Ausdruck."

Weiße Magie:
"Der Schüler wird zweimal geboren: zuerst in die Welt der Menschen und später in die Welt der Seele."

~ Dwjhal Khul ~
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Um die Evolution und Entwicklung eines Christus am besten zu erklären, wendet man sich von allen Christlichen Lehren und Dogmen ab und wendet sich offen den Indischen und Theosophischen Erklärungen zu. Wobei diese hier überhaupt nicht auf die Stellen zu Christus ausgerichtet sind, sondern um den bestimmten Hintergrund zu betrachten. Ansonsten müsste man wohl eher anderen Stellen von DK oder die Kosmische Doktrin (Dion Fortune) heranziehen etc.

Devas bilden die Engel-Evolution, da es aber geistige und nicht-stoffliche Ebenen im wesentlichen sind, von denen diese ausgehen (4.6.8. Dimension) und wo sie ihre geistige Aufhängung haben, ist es an sich der reine Geist. Die ätherische Entwicklung urteilsfähiger Bewusstseinsträchtiger Spezies, entwickeln sich über 3.5.7.9. Dimension und haben hier sowohl ihren geistigen Höchststand für gewöhnlich abgebildet mittelbar und ihren physischen Tiefstand.

Die Christus-Entwicklung impliziert die Deva-Evolution, während diese für den allgemeinen Eingeweihten (abhängig seines gewählten Pfades) nicht unbedingt erforderlich ist. Das Christus-Prinzip ist eine Ausrichtung stehts auf die höchste geistige Ebene, als eine Art tieferen Instinkt. Es ist ein Bewusstseinsspagat vom stofflichen zum rein Geistigen. Dies wird möglich, weil beide Evolutions-Spiralen beschritten und entwickelt werden und es ist ein bestreben immer diese Ebenen miteinander zu verbinden innerlich. Das ist das Wesen mithin dieser Entwicklung, es ist eine mitunter stärker Mitentwicklung auf der involutionären und geistigen Seite, womit allerdings auch einhergeht, gewisse Elemente (zumindest als Seele, wenns drauf ankäme) beherrschen zu können. Der Eingeweihte ist letztlich ja immer die Seele, auch wenn es Schlüssel-Inkarnationen geben mag, die entscheidend mit involviert sein mögen.

Selbst inhärent kennt man auch die Sichtweise des Körper-im-Körper-Gewahrseins. Statt dass ein Gewahrsein mittels z.B. Kausalkörper (Chakren) oder Astralebene (Astralsinne-/Körper) erfolgt, dann ist es eine Schicht die erfasst wird und verschiedene Spiegelungen aus dieser Ebene (sofern etwas überhaupt außerhalb eigener Projektionsbildnisse erfasst wird). Bei dem Gewahrsein aus der Christus-Perspektive, ist es eher so, dass direkt der andere, als Miniatur im eigenen Körper (wie überlagerte) Körper wahrgenommen wird, und dadurch alles wesentlich unverfälschter erkannt werden kann, da es bishin die Seele oder meist Geistmonade des anderen mit umfasst oder einbezieht. Allerdings bezieht sich die Sicht auf ganz andere Dinge, als das, was per Remote-Viewing über die Astralebene äußerlich irgendwie erfasst wird (es beinhaltet wenig persönlich getriebenes Interesse um dies zu befrieden - sondern eher Inkarnationsumfassend oder übergreifendes).

An sich ist der Christusweg, der schnellste Weg (wenn man sogar die Deva-Evolution weglässt), vor allem wie es detailliert in der Theosophie beschrieben wird, für die geistige Entwicklung. Es ist quasi die schnelle Reise nach oben (meist ohne wiederkehr), ohne allerdings oft auch viele schöne Inkarnationserfahrungen mitzunehmen. Es ist eigentlich der direkte Geist und wie man diesen nach unten runterbringt und zugleich aber der schnellste Weg, wenn man ihn geht, um sich von unten nach oben zu entwickeln. Es ist das Prinzip des Verbindens von Geist-Ebene zum Äther. Wogegen Buddha-Bewusstsein mehr ein Spezialist ist, der gewisse Dinge einer Ebene so gut beherrscht, dass er es für gewisse Kollektive Teile mit übernimmt oder sogar verantwortet, und hierfür Einsichten kassiert. Es mag Pfade geistig geben, wie sicher beim Logos auch, wo die Deva-Evolution unabdingbar wird. Und diese Deva-Evolution und zuzüglich einer Ätherischen Evolution, ist für mich das, was als "Zwei-Mal-Geboren" erwähnt wird im Indischen.

Auf der anderen Seite gilt im Theosophischen ein gewisser Einweihungsstand als die geistige Geburt zur/als Seele. Dies ist auch das, was als der zweite Tod nach biblischen Kontexten aufgefasst werden kann, wenn im extremen Falle die Seele negativer als der menschliche Äther ist und aus der Aura des Logos entfernt wird (sie leben nur noch von den Lebenden, nicht mehr von Gott her) - allerdings dürften das wohl nur eher seltenere Extremfälle sein - denen selbst Karma nicht aufgebürdet werden kann, da sie eben nichts mehr empathisch (selbst im Tode nicht) mehr empfangen wollen (vielleicht aufgrund dessen, was angerichtet wurde) usw. Ist aber nicht das Problem der Allgemeinheit und nur randläufig erwähnt um den Zusammenhang etwas abzurunden.

Christus ist sicherlich kein Dogma, auf welches man alles ablädt, und sich selber nicht entwickelt geistig, sondern es ist das Gegenteil, oder hat mit ihm nur nur namentlich aber nicht an sich selbst groß zu tun. Und es bedarf nur eines Christuses in einem solaren- / Planetaren-System. Weil es der Hierophant ist, der die geistige Hierarchie in einem System wörtlich verkörpert. Und da kann es nicht mehrere Verkörperungen geben. Oder anders gesagt, es gibt nur eine positive geistige Gesamthierarchie, alles andere, wären Ableger, wie die schwarze Loge, und da ist es dann wieder ein anderer Hierophant. Daher evtl. die falschen Christusse-Andeutung von ihm selbst und was ihm schon zur Lebzeit alles offenbart wurde, auf seinem praktischen Einweihungsweg (s. Theosophie).

Es gibt und gab auch andere Einweihungswege, wie die der Maya und Azteken etc. Und da gehe ich nicht von wahrscheinlich von Spaniern angedichteten Menschenopfern aus - selbst wenn es auch dort gewisse Schwarzmagische Rituale gab. Aber wenn man Völker dahinschlachtet, dann muss man irgendwelche Gründe für gewöhnlich erfinden, warum man es macht (Sieger schreiben die Geschichte blabla) - was soll man also von dem Glauben schenken, was überliefert wird heute? Jedenfalls sind gemäß Castaneda ganze Ortschaften gemeinsam geistig Aufgestiegen (Verbrennen am Feuer von innen / auflösen des Körpers geistig). Diese sind wohl zu den Plejaden gewandert und könnten vielleicht mit fortschrittlicher Technologie evtl. mit zu den Erstkontakten mit offiziellem offenen Austausch gehören. Es hängt am Ende alles kosmisch zusammen, wie sehr man sich auf Erden von allem zu spalten versucht, was ohnehin durch geistige Entwicklung meist bedingt ist. Und daher kann man zwischen Kristen (verurteilenden Eiferern von Dogmen) und Christen ggf. so unterscheiden, wie auch die Christen gemäß religiöser Entwicklung nicht notwendig viel mit Christus und der geistigen Hierarchie zu tun haben müssen (in meinem Namen habt ihr das und das gemacht.. aber ich kenne euch nicht.. sagt die Bibel und er im Voraus).

Wer wie gut die Wahrheit am ende trifft, seht ihr am großen gesamt-Licht. Auch sollte man überhaupt aufhören andere geistige Pfade und Entwicklung beurteilen zu wollen, wenn man sie nicht gründlich kennen gelernt und verstanden hat und selbst dann gibt es auf jeder Ebene immer noch seine eigene Abwandlung. Die Synthese im Höheren ist wesentlicher als alles äußere, was eine Frage von kleiner Zeit und Dauer lediglich ist und ausdrückt, aber auch hieraus, lässt sich bei weitem nicht die größere Entwicklung ableiten. Allerdings bringt es auch nichts, sich sehr viel zuzusprechen (zumal man es oft im größeren Zusammenhang nur ist, was man im größeren Zusammenhang ist). Ansonsten gilt, das was Wirklich ist, kann nicht mehr aufhören zu sein und was nicht ist, hatte nie eine Substanz und Bestand.

Kurzum ist Christus-Bewusstsein = Zweimalgeboren zu sein und Deva- und Äther-Evolution zu entwickeln. Und ist im Gewahrsein, eine Art von Körper-im-Körper-Erfahrung mit Einbindung höherer Einsichten. Als Prinzip ist es immer die Synthese von Geist und Äther zu suchen und zu verkörpern. Letztlich in der Entwicklung wird man Verkörperer einer geistigen Hierarchie und für diese ist man der Christus. Zumindest das Kernwesen vom Christus metaphysisch betrachtet.


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