Kein verlängerter Spaziergang (alle)

Felix, Freitag, 02.01.2026, 08:25 (vor 2 Stunden, 4 Minuten) @ Felix

Einen Rhythmus aneignen, angewöhnen.
Es geht um Einfachheit, keine Angst vor Langeweile.
Die Psycho-Dröhnung draußen verteilen. Den Psycho-Bombast raustragen.
Kannst dir einen Baum suchen. Der muss gar nicht schön sein. Keine Befindlichkeiten. Der Baum muss einfach passend sein. Auf dem Weg zu deinem Baum guckst du dann immer ganz genau, ob auch keine Steine im Weg liegen, kein Geröll. Wenn die Leute komisch gucken oder gar fragen, was du denn da suchen würdest, einfach sagen: ich bin introvertiert und gucke, ob mir Steine im Weg liegen.

Die Extrovertierten wollen immer wissen, was passiert, bevor sie was tun,
aber die Introvertierten wollen gar nicht wissen, was passiert. Kannst auch
auf deine Hände achten und merkst dann, was passiert.

Pensions-Charakter ist ausdrücklich erwünscht. Zwar familiär, aber nicht zu eng, nicht in der Familie aufgehen. Kein Hotel mit sozialem Verkehrsfluss. Immer wieder zu dem Baum gehen und jedesmal ablegen zurück in der Pension. Wenn dann wieder Psycho-Dröhnung hochkommt, wieder anziehen und zum Baum gehen. Es ist wichtig, dass jedesmal ein Kreis abgeschlossen wird. Es soll kein verlängerter Spaziergang sein, sondern immer wieder ein neuer Gang. Es muss eine Willenserklärung dabei sein. Das ist mein Wille, wenn ich mich mühsam wieder anziehen muss, um nochmal rauszugehen. Das kommt einem zwar anstrengend vor, aber diese Anstrengung ist ein Aufwirtschaften. Erinnerung an den Spruch: "Durch eigenes Wesen wirken."

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