Die Kunst richtig zu sterben (alle)

Devino M., Dienstag, 01.04.2025, 15:54 (vor 3 Tagen) @ Devino M.

Bhagavad Gita 8:5,6 + 9,10

Jeder, der sich im Augenblick des Todes, wenn er seinen Körper verläßt, an Mich erinnert, gelangt augenblicklich in Mein Reich. Darüber besteht kein Zweifel.

O Sohn der Kunti (Arjuna), der Gedanke, mit dem ein Sterbender seinen Körper verlässt und an dem er lange festgehalten hat, bestimmt seinen nächsten Daseinszustand.

Der Yogi gelangt zum Höchsten, Glanzvollen Herrn, wenn er in der Stunde des Todes seine Lebensenergie voller Liebe und mit der durch Yoga erworbenen Kraft tief auf die Stelle zwischen den Augenbrauen (den Sitz des geistigen Auges) konzentriert und seinen Geist unverwandt auf jenes Wesen richtet, das jenseits aller täuschenden Dunkelheit besteht und hell wie die Sonne erstrahlt - auf den Einen, dessen Gestalt unvorstellbar ist, feiner als das feinste Atom, auf den Lebenserhalter, den Großen Herrscher, der ewig und allwissend ist.

~ Krishna ~
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Es gibt ja auch die goldene Regel von Krishna "der Mensch ist ein fleischgewordner Glaube nur"! Die noch mehr aussagt an sich, dass alles zählt, woran einer glaubt. Beim oberen Auszug aus der Gita, gibt es unterschiedliche Auffassung, vor allem mit Einbezug der Aussagen, zu welcher Jahreszeit einer verstirbt (abnehmender und zunehmender Sonne). Viele traditionelle Yogis, wie ich meine auch Bhaktivedanta Prabhupada, haben die Auffassung, dass es abhängig ist, zu welcher Jahreszeit einer verstirbt. Ob er dann zur Erde wiederkehrt oder nicht. Während Yogananda und die Linie, die Auffassung dazu hatten, dass es mit der geistigen Entwicklung zu tun hat.

Letzteres wird ja auch unter anderem durch die Theosophie bestätigt:

Eine Abhandlung über weisse Magie - Alice A. Bailey - Regel XI

Im Todesprozess sind also die beiden Hauptausgänge: Das Sonnengeflecht (Solarplexus) für das astral polarisierte, physisch eingestellte Menschenwesen und damit für die grosse Mehrheit, und das Kopfzentrum für den mental polarisierten und geistig orientierten Menschen. Dies ist die erste und wichtigste Tatsache, die man berücksichtigen muss, und man wird leicht erkennen, wie die Tendenz eines Lebens und der Brennpunkt des Lebensinteresses die Art des Ausgangs beim Tod bestimmen. Man kann auch verstehen, dass die Bemühung, das astrale Leben und die emotionale Natur zu beherrschen und das Selbst auf die Gedankenwelt und die geistigen Dinge hin auszurichten, eine bedeutsame Wirkung auf das Erscheinungsbild des Todesvorganges ausübt.

Wenn der Studierende klar denkt, dann wird es ihm deutlich sein, dass der eine Ausgang für den geistigen und hochentwickelten Menschen gilt, während der andere das Menschenwesen niederen Grades betrifft, das kaum über den Tierzustand hinausgekommen ist. Was gilt nun für den Durchschnittsmenschen? Es wird jetzt ein dritter Ausgang vorübergehend verwendet: genau unter der Spitze des Herzens finden wir ein anderes ätherisches Gewebe, das eine Ausgangsöffnung bedeckt. Wir haben also folgende Situation:

1. Der Ausgang im Kopf, der von dem intellektuellen Typus, von Jüngern und Eingeweihten der Welt benutzt wird.

2. Der Ausgang im Herzen, der von dem gütigen wohlgesinnten Menschen benutzt wird, dem guten Bürger, der ein einsichtsvoller Freund und Mitarbeiter philanthropischer Bestrebungen ist.

3. Der Ausgang in der Region des Solarplexus oder Sonnengeflechts, den der emotionale, unintelligente, gedankenlose Mensch und derjenige verwendet, dessen tierische Natur stark ist.

Das ist der erste Punkt in den neuen Mitteilungen, die während des nächsten Jahrhunderts allmählich zum allgemeinen Wissensgut im Westen werden sollen. Vieles davon ist den Denkern des Ostens schon bekannt und ist gewissermassen ein erster Schritt zu einem vernünftigen Verstehen des Todesvorganges.

~ Djwhal Khul ~
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Es ist eine Frage des Bewusstseinsstands. Sofern man in den 3 niederen Menschlichen Erfahrungswelten (physis, astral, mental) nur identifiziert ist, ist es das Niveau vom Solar-Plexus. Wenn dort der Ausstieg aus der Materie auf Solarplexus-Niveau erfolgt, dann ist es auch wahrscheinlich, dass man auf Erden wieder auf ähnlichem Ninveau reinkarniert und am Rad des Karmas teilhat.


Eine Abhandlung über Kosmisches Feuer -
IV. Makrokosmische und Mikrokosmische Äther

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1100/file1107.html

Die ersten drei Einweihungen bringen die Vollendung dieser Ergebnisse und führen zur vierten, bei der die Intensität der vereinten Feuer die vollkommene Verbrennung aller Schranken bewirkt und dazu führt, dass der Geist durch bewusst gelenkte Anstrengung aus seiner dreifachen, niederen Hülle befreit wird. Der Mensch muss die Befreiung bewusst zuwege bringen. Diese Ergebnisse werden vom Menschen selbst und dadurch herbeigeführt, dass er sich von den drei Welten freigemacht und selbst das Rad der Wiedergeburt gebrochen hat, anstatt sich auf ihm zerbrechen zu lassen.
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Bei der vierten Einweihung stirbt auch die niedere Persönlichkeit. So dass auch gewisse Identifizierungen, die einen auf einem niederen Niveau halten, entfallen. In letzter Zeit ist mir öfter bereits aufgefallen, dass die Glaubenssätze/Überzeugungen, eine Art von energetischer Schale oder Barriere bilden, welche die von unten nach oben aufsteigenen Kräfte und Energien, blockieren und verstreuen. Und es ist wahrnehmbar, bis hin sogar auszumachen, an welcher Art von Glaube oder Überzeugung es liegt. So dass es ätherisch eine Art Schale bildet und dadurch das Schwingungsniveau immer mehr einfängt. Nach einigen Schalen kommt eben die Energie nicht mehr weiter hoch und jemand agiert nur auf Niveau vom Basis-Chakra, Sakral-Chakra und Solarplexus.

Auch hatte man mal die Einsicht, dass oft Menschen gar nicht verhungen, weil sie körperlich verhungen würden, sondern durch ihren festen Glauben daran. So dass vieles eine große Rolle spielt, wie der Glaube ausgestaltet ist, da viele dieser Überzeugungen auch Inkarnationsübergreifend dann gelten können. Daher ist der Glaube auch im religiösen so betont, dass er wichtiger noch ist, als was äußerlich einem wiederfahren mag. Dennoch wird man wohl bei schmerzvollem dahinscheiden auch mit höherer Wahrscheinlichkeit auf Erden wiederkehren.

Der wesentliche Tod, ist also die vierte Einweihung, in dem man die niedere Persönlichkeit opfert und sich auf das Höhere ausrichtet. Bei der niederen Triade wird der Solarplexus als das eigene Kopfzentrum erfahren. Nimmt man den Solarplexus im Bauchbereich war, dann ist man in der Seelentriade, sobald die Energieströmungen den östlich gelehrten Chakren entsprechen und man es in sich so auch erfährt und die Energie zum Solarplexus gesondert unten fließend wahrnimmt.

In der Geisttriade verbinden sich die 7 Chakren wieder zu einer dreiheit. Unten im Bauchbereich nimmt man den Willen (atma) wahr, was noch einmal die Chakren überlagert und gesondert da ist. Im Herzzentrum die Verbindungen und im Kopfzentrum die Einsicht, was dann aber statt Solarplexus, dem dritten Auge und Kopfzentrum und dem echten Kopfgewahrsein entspricht. Es sind drei gesonderte und sich teils überlagernde Gewahrseinsarten. Hat man dieses tiefer Gewahrsein nicht in der einen oder anderen vertiefenden Hinsicht in sich und kommt noch hinzu, dass man seinen plappernden Verstand hat und nicht einen Gedanken längere Zeit fokussieren kann, dann wird man im wesentlichen im Solarplexus hängen, als Kopfzentrum.

Ansonsten beim Versterben, kann man sowohl an Christus Jesus, als auch an Krishna oder den Sonnenlogos Helios denken und sich drauf ausrichten, oder prüfen was für einen die korrekte Ausrichtung ist. Je Höher die Ebene, die man erwischt und auch ggf. entsprechende Gottheit, desto höher kann man aufsteigen, was m.E. eine besondere Gelegenheit dafür anbietet. Alles andere landet überwiegend im Astralbereich und Hades/Jenseitsebenen. Dazu gibt es den Film "Astral-City - Unser Heim", was es wohl sehr gut abbildet. Daher ist richtig Sterben eine Kunst für sich.

Man könnte zusammenfassend sagen, die meisten missverstehen Sterben. Statt alle Überzeugungen aufzuarbeiten und so zu "glauben" wie aufgestiegene Meister der Weisheit ab der 5. Einweihung glauben - bis hin dass man den physischen Körper auflösen und sich ggf. neu materialisieren kann (Mayavirupa) - glaubt die Mehrheit dran, dass man ein Körper ist, der dann altert und stirbt. Aber was davon ist tiefergehende Wirklichkeit und was davon nur eine bezeugte Realität? Denn offenbar geht es auch anders. Also ist es wieder bloß irgend eine Art von Glauben, die zu diesem oder jenem Resultat führt (nebst etwas evolutionärer und involutionärer, sprich geistiger Arbeit).

Soll heißen: Innerhalb der falschen Überzeugungen und niederen Beweggründe ersterben, aber nicht das bis aufs äußerste treiben, und äußerlich sterben. Wäre der beste Weg, in dem Sinne, richtig zu sterben. Da sieht man mal wieder, auf Erden, wo es hinführt, wenn man den Irrsinn aufs äußerste treibt und zu sehr aufs äußere Sterben aus ist. So ist es auch, dass manche lieber sterben, als manche Glaubenssätze aufzugeben. Das sterben im niederen Beweggrund und Erhöhung der Schwingung über das Solarplexus-Niveau sind ausschlaggebend.


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