Die verschiedenen Seiten des Lebens (alle)

Devino M., Sonntag, 17.12.2023, 19:03 (vor 77 Tagen)

"Ohne Kehrseite wäre das Leben nur eine Fassade."

- Fred Ammon -
***
Wie definiert man Gesundheit heute? Als Abwesenheit einer Krankheit, die den natürlichen Zustand beeinträchtigt? Doch was ist der natürliche Zustand? Man selbst wollte auch nicht als Vorbild für beeinträchtigte Gesundheitszustände agieren und hat sich daher mithin zurückgehalten in den letzten beiden Wochen - wenngleich es grundsätzlich natürlich möglich gewesen wäre noch Beiträge zu verfassen und es auch an sich nicht weiter besorgniserregend ist. Ziel ist sogar mittelfristig 1-2 Beiträge die Woche wieder zu verfassen - vielleicht als Vorsatz für das nächste Jahr wieder.

Auf der einen Seite mag man vielleicht erst etwas, als sehr gut ansehen, wenn man auch den Gegensatz kennengelernt hat. Auf der anderen Seite, gerade zur Fassade hin, ist die andere Seite, grundsätzlich das subjektive Selbst und stellt eine Seelenvertiefung dar. Auch alles als eine Kehrseite oft, zu dem, was als Wirklichkeit angesehen und betrachtet oder angenommen und postuliert wird (mit viel Getöse in der äußeren Welt heute).

Was die negative Seite vieler Dinge anbetrifft, bekommt man heutzutage ja einiges geboten, zur Erfahrungsvertiefung. Um einmal die negativen Seiten betrachten zu dürfen, oder leibhaftig zu erfahren. Wann ist die Menschheit reif, für positive Erfahrungen, die auch wertgeschätzt werden und nicht für selbstverständlich angenommen? Wenngleich manches vielleicht nur eine Frage weniger Generationen sein mag. Den wesentlichen Wert auf Erden, stellt wohl tatsächlich, vor allem die bittere Erfahrungsmöglichkeit und Entfaltung dar. Und dies ist auch nur möglich, weil der entsprechende Rahmen hierzu noch geboten wird.

Man selbst kann vieles kaum ernst nehmen, von dem, was in der Welt als die sogenannte Normalität postuliert wird. Es ist ein Spiel von Narrativen, und nicht wenig Psychologie der Massen am Werk. Es hat keinen Sinn, sich auf irgend eine Seite davon zu polarisieren. Mehr ist es eher so, dass man es satthat, den ganzen Unsinn präsentiert zu bekommen. Allerdings ist es ja auch eine Frage eigener Konsumorientierung. Man kann vieles ja auch zunächst seitwärts liegen lassen. Es ist ja gar nicht ratsamt sich mit allerlei zu verbinden oder dies in die eigene Aura beständig zu holen.

Es braucht halt vieles seine Zeit. Wenn man zu weit vorauszueilen sich müht, dann ist der ganze Unsinn um so unsinniger. Von dem her ist man wohl gut darin beraten, sich mehr Zeit für sich selbst zu nehmen derweilen (grundsätzlich) - wie auch immer dies ausschauen mag und wessen einer auch bedarf. Und wenn man weiß, was man im Leben braucht oder in dieses holen möchte, kann weniger das hinzukommen, was man weniger braucht. Wobei dies ja vom Stand des Menschen und der Seele sowie dem Bedarf an gewisser Erfahrung, durchaus auseinander gehen kann.

Im Grunde genommen richtet sich alles danach aus, wie der eigene Wille tatsächlich ausgerichtet ist. Wenn einem etwas nicht so zusagt, und es ist ehrlich, dann kann sich alles drumherum positiv gestalten, dass es einem erspart bleibt. Wenn man sich nur widerwillig gegen etwas ausrichtet, dann kann es bedeuten, dass man genau das willentlich anzieht. Man muss sich ehrlich machen vor sich selbst als alles erstes mal. Ist man innerlich ehrlich auf etwas ausgerichtet und hat die Widerstände bei sich gelöst, dann braucht man sich um äußere Umstände nicht zu kümmern für gewöhnlich.

Doch was will man überhaupt wollen wollen? Das ist ein Punkt, wo man in vieler Hinsicht noch nicht hintergekommen ist. Das ist es nicht und jenes ist es nicht. Es ist vieles einfach nicht das Wahre. Kommt Zeit, kommt Rat. Und dies ist auch sichlicher eine Ursache, in vielem nicht zu wissen, wohin die Reise eigentlich gehen soll. Es ist einfach noch nicht die eigene Zeit, um in die eine oder andere Aktivität zu gehen. So, dass es den einen oder anderen Moment noch geben mag, worin man gern eingeht oder aufgeht. Auf der anderen Seite, bedarf es manchmal der Reflektion oder auch inneren Refelexion, um für sich und vor sich, heraus zu finden, worum es einem selbst überhaupt womit geht.

Sicherlich ist die Sonnenwende um den 21.12.2023 und generell die nächste Woche an sich, ein guter Zeitraum, um sich mehr mit seinem Inneren zu befassen, als dem äußeren Gepläre der Welt übermäßig Beachtung zu schenken...

Das erblühen einer neuen Zivilisation

Devino M., Sonntag, 24.12.2023, 11:20 (vor 71 Tagen) @ Devino M.

"Leben heißt beobachten."

~ Platon ~
***
Im Grunde kann man die Aussage nur bekräftigen, der Mensch beobachtet weit mehr das Leben nur, als zu leben oder gänzlich darin aufzugehen. Was mag wohl in nächster Zeit der Menschheit blühen? Im Grunde genommen, sobald man etwas aus der Zukunft heranzieht, neigt man sehr dazu, dieses bereits morgen alles zu erwarten, als die Zeit der Entfaltung, die es braucht, einzubeziehen. Das, was einem auch als die deutlichste Vision gezeigt wurde in März 2011 dürfte es wohl gewesen sein, war so, als hätte sich das Ereignis gerade entfaltet, man konnte es von der Realität nicht trennen, bis man es später über Tage realisiert hat, dass sich noch nichts davon ereignet hatte. Auch hatte man da nicht gerade irgendwelche Jahreszahlen dabei. Daher ist man lieber vorsichtiger mit dem sich darin zu versteigen, wann sich etwas ereignen wird.

Ohnehin mal zum Thema, wie man Prohezeiungen versteht. Nach meinem derzeitigen Kenntnisstand, ist die Menschheit in 39 Zeitlinien derweil ausgedehnt (man hätte somit eher über 300 Mrd. Menschen etwa grob). Die Zeitlinien sind über höhere Dimensionen nach oben verbunden, weniger in unmittelbarer Wechselwirkung zueinander stehend (denn historisch kann nur ein Ereignis die physische 3. Dimensionale Welt prägen und sich manifestieren in einer Zeitlinien). Man kann es sich mehr als physische Welten nebeneinander in verschiedenen Dimensionen mehr vorstellen, die sich nicht unmittelbar gegenseitig beeinflussen. Auch ergießen sich die Welten quasi von oben her nach unten und sind scheinbar in ihrer eigenen Dimension und getrennt von allem anderen. Auch würde man vergeblich auf selbem Schwingungsniveau die anderen Zeitlinien suchen, sie sind in einer anderen Adresse und Ausdehnung von oben nach unten. D.h. man müsste in der höherdimensionalen Aufhängung die Zeitlinie wechseln und dann sich nach unten in die 3. Dimension erst begeben. Nicht nebeneinander, dass man sich selbst ein wenig umstellt und schon wechselt man in eine andere Zeitlinie. Es muss über eine höhere Dimension gehen und durch ein Portal wie man es gesehen hat.

Eine Seele kann, muss aber nicht, gleichzeitig in diversen Zeitlinien inkarnieren (Inkarnationen erfolgen ohnehin aus höheren Dimensionen her und die Seele verbleibt idR. in der 4. Dimension bei der unbewussteren Masse und geht hoch bis zur 5. Dimension etwa). Bei manchen Seelen, vor allem solche, die höhere Sinne einbeziehen, ist die Seelenaufhängung oft in der 7. oder sogar 9. Dimension - daher auch das tiefere Seelengewahrsein, bis hin zur Schau gewisser Dinge und Ereignisse. Daher stellt sich bei jeder Prophetie sogleich auch die Frage, auf welche der 39 Zeitlinien sich diese überhaupt beziehen mag, sofern diese überhaupt eine verwirklichte und manifeste Realität antrifft?

Dazu sei angemerkt, sobald sich ein gewisses Wissen offenbart hat im Kollektiv, kann das Kollektiv an sich die Ereignisse umlenken und ändern, sodass manche Prophetie sich einfach erübrigt und dann scheinbar als unsinnig da steht, tatsächlich aber eine andere Zeitlinie meinen kann oder eben sich durch kollektive Änderungen erübrigt hat. Doch wäre es ohne die Prophetie zu einer Änderung im Kollektiv gekommen in der Ereignisentfaltung, oder hätte dann andernfalls das Ereignis aus der Prophetie Raum genommen an der Stelle der Ereignisentfaltung? Oder hat die Prophetie vielleicht gerade nur damit gedient, dass die Ereignisse dann nicht mehr eintreten brauchen? Wie hieß es in der Bibel von manchen Propheten her? Tuet Busse, da euch dieses oder jenes andernfalls blüt.. auch sind noch nicht alle Ereignisse aus der Bibel eingetreten, vom Zeitstand her. Heißt Busse an der Stelle womöglich nur, dass man sich dieses oder jenes bewusst machen sollte als Kollektiv?

Und schließlich ist die Zeit ein Raumteiler und an die Sphäre selbst gebunden und nicht gänzlich übergreifend. Anders gesagt, hat die Galaxie an sich eine Zeit, das Sonnensystem seine Zyklen und eine Zeitsphäre und einmal die Erde, auch eine gewisse Zeit, die sich zwar nach anderen Zyklen richten mag oder davon abhängig (was im wesentlichen mit der Klimaentfaltung zu tun hat), dennoch zählt man in Tagen seine Zeit für sich auf Erden. Die Drehung der Erde um die eigene Achse, spielt außerhalb der Erde für alles andere eigentlich keine Rolle. Es entfaltet sich von höheren Dimensionen nach unten sehr viel mehr, als dass die einzelne Raumdehnung alles entscheidend wäre. Dies ist ein weiterer Faktor, der die Umschreibung von Ereignissen maßgeblich verändern kann. Vor allem wenn man dazu auch noch diverse Zeitlinien einbezieht.

Dazu sei angemerkt, dass sich alles nach Energie und Kraft ausrichtet, ohne diese tut sich nichts. Der 3. WK findet bereits als Informationskrieg seit Jahrzehnten statt. Die Ereignisse und Dinge, die präsentiert werden, haben oft nichts mit dem zu tun, was sich wo tatsächlich ereignet. Dazu hat man verschiedene Kreise, die nur in die bestimmten Dinge einbezogen sind und die Massen werden unmittelbar belogen und bekommen etwas anderes präsentiert. Wie will man also schon von dem her die Prophetien von z.B. Irlmeier oder Baba Vanga prüfen? Wenn man z.B. manches auch genau so gut, auf die Mentale Energie nur beziehen könnte und Mentalebene meint. Das in so einem Zusammenhang gewisse Lügen offen gelegt werden und sich dadurch gewisse als Krieg prophezeiten Ereignisse sich bereits ausagieren können. Daher würde jede subjektviste Prophethie, die nur die Energie beschreiben würde, womöglich die genauste und diverse Zeitlinien einbeziehend auch umfassendste sein. Nur könnte fast kein Mensch etwas damit anfangen, da man es kaum mit unmittelbaren äußeren Ereignissen (worauf der sehr materialistische Mensch z.B. fast ausschließlich ausgerichtet und fokussiert ist) verknüpfen.

Um den Rahmen der Vorstellungswelt bei manchen gänzlich zu sprengen. Ist der Kampf, der als Gog vs. Magog in der Offenbarung angedeutet wird, ein Kampf z.B. zwischen Ost und West oder ein vielleicht ein Kampf zwischen Innererde und äußere Erdoberflächenpopulation? Und ist die Oberfläche in dem Fall die positive Seite, oder die Innererde (meist höhere Dimension, teils 7.-9. Dimension bis hin zu Shamballa)? Ist der Kampf gegen Blut und Fleisch gerichtet, oder ist es womöglich ein geistiger Kampf um den es beständig geht? Was sind die Kollektiven Energien im Raum die zu klären sind? Diese werden auch immer wieder anklopfen, bis es sich geklärt hat. Daher kann ein jeder selbst, bis zu einem gewissen Grad, sofern man sich vor allem auch etwas globaler informiert, selbst beurteilen, was sich wo ereignen wird müssen. Welches Übel notwendig ausgeräumt werden muss, wie z.B. die selbstverherrlichende Finanzoligarchie, die aus dem Ruder gelaufen ist und gegen die Menschheit arbeitet. Sicherlich ist es ein großer Knack- und Wendepunkt, der zu klären. Dazu auch, wie weit es noch zur fortschrittlichen Menschlichen Zivilisation zählen kann, sich weiter gegenseitig physisch die Köpfe einzuschlagen. Ebenso die Wissenschaft, wie weit sie gegen den Menschen oder zu Gunsten der Menschheit Anwendung findet (angefangen beim öffnen verschiedener Patentschubladen bis hin zur Lösung einer freien globalen Nutzung der Elektrizität).

Wann ist wohl die Menschheit zu welchem Schritt bereit? Von mir aus schon vieles davon hätte gestern sein dürfen.. und wann ereignet sich der Polsprung und der Schleier zwischen Astralebene und der physischen Ebene wird aufgelöst? Solche Ereignisse erwartet man in nächster Zeit durchaus. Und sofern es sich um zyklisch orchestrierte Ereignisse handelt, die meinet wegen von einem Sonnenblitz ausgelöst werden mögen - dann kann es gut mit einer Sonnenwende einhergehen. Dennoch hat man es mehr im Zusammenhang mit einer Art kosmischer Zusammenschaltung von einer Art von Getriebe wie Zahnrädern gesehen, die plötzlich greifen und die Erde wird verschoben in der galaktischen- oder solaren Stellung. Man geht auch davon aus, dass die Sonne dann eine andere Farbe annehmen wird usw. Es dürfte wohl zur Lebzeit noch kommen, das Jahr mag man nicht bennenen. Laut Theosophie soll das Licht den Höchststand in 2025 erreichen. Vielleicht mag es da eine Sonnenwende auch geben, die etwas in der Richtung alles auslösen mag. Zeit im Raum und Zeitlinie lässt man einfach offen. Zudem sollte jeder selbst sich nach seinem Inneren hauptsächlich richten und selbst Kontakt zu Höherdimensionalen aufnehmen und sich nach seinem höheren hin verbinden. Und dazu ist derzeit die beste Zeit, vielleicht die beste, die es sogar bisher gab.. und nicht die Zeit mag es richten, sondern die höchste Energie und Kraft zum Wohle aller.

Glück & Schmerz im Angesicht der Ewigkeit

Devino M., Mittwoch, 03.01.2024, 18:13 (vor 60 Tagen) @ Devino M.

"Das Glück ist nur ein Traum, und der Schmerz ist wirklich."

- Voltaire -
***
Die Aussage ist aus meiner Sicht eindeutig falsch. Schmerz entsteht auf der Seite einer Verkörperungsform ausschließlich. Es ist das Empfinden des Äthers, welcher nicht mehr im energetischen Fluss ist oder wenn mit einer Energie nicht angemessen umgegangen wird. Möglich ist natürlich auch ein Empfinden des Schmerzes, sei es von einem anderen Indiviuduum oder sogar eine Art kollektiver Schmerz. Doch was leidet unter Schmerz? Ist es nicht immer irgend eine Art von Körper? Denn der Geist selbst kennt keinen Schmerz. Ist das Leben ein Traum? Oder ist Derjenige der einen Traum hat, der Traum? Keine Verkörperung hält ewig, damit hat jeder Schmerz einen Anfang und notwendig auch ein Ende. Alles Glück, welches tiefergehend im Geistigen und in der Seele stets liegt, ist nur dadurch begrenzt, dass man sich in Verkörperungsformen sich begibt für verschiedene bedingte Erfahrung, um am Ende noch mehr die Glückseligkeit wertschätzen und diese tiefergehender auszudehnen, in allem, worin man gewachsen ist.

Auf der anderen Seite das Glück. Kann Glück ein Gegenstand oder irgendwie gegenständlich sein? Oder ist Glück immer ein inneres Empfinden? Nun, was bleibt, wenn der Traum aus ist oder eine Verkörperung abgestreift wird? Bleibt der Schmerz oder vergeht er im selben Augenblick, sobald man sich höheren Sphären zuwendet oder eine Verkörperung abstreift? Es bleibt die Energie in den höheren Ebenen erhalten. Diese Energie ist die Verwirklichung oder das innere Strahlen, welches man aus der Erfahrung gewonnen hat. Darin verbleibt kein Schmerz den man mitnimmt. Was verbleibt ist das bestimmte innere strahlende Licht. Dieses ist es, was auch als größtes Glück erfahren werden kann, weil man im Geiste sich ausgedehnt hat und mehr Licht und bestimmte Energiequalitäten entfalten konnte.

Somit ist Schmerz etwas, was dem Traume anhaftet und Glück ist die innere Freiheit der Seele selbst, welche gerade nicht zur Traumwelt gehört. Daher wäre die Aussage "Der Schmerz ist nur ein Traum und das Glück ist wirklich" eher zutreffend - außer vom materialistischen Standpunkt, wenn man sich auf die Seite der Materie stellt. Auch ist Schmerz immer nur so lange da, wie ein Körper besteht, der den Schmerz erfahren können kann, da reiner Geist keinen Schmerz kennen kann. Denn der natürliche Zustand des reinen Geistes ist göttliche Glückseligkeit. Was sonst? Auch ist die strahlende Energie und die ausgearbeiteten Aspekte, wie Intelligenz und Liebe, das, was tatsächlich bleibt. Und wie sollte dadurch die Freude und das Glück nicht von wesentlich bleibenderer Natur sein, da diese gerade nicht an die Form gebunden sind? Nur vom stark materialistischen Standpunkt her, mag man das Glück nur als flüchtig erhaschend, doch in der vergänglichen Form nicht aufrecht erhalten können.

Es kommt wohl immer mehr die Zeit, dass viele Aussagen, die vom materialistischen Standpunkt getroffen wurden, immer öfter zu revidieren sein werden. Sie werden geradezu kaum noch einen Sinn ergeben oder teils lächerlich oberflächlich erscheinen u.ä. Sicherlich mag es viele esoterische Grundprinzipien geben, die umgekehrt, immer einleuchtender und auch für die breite Masse verständlicher und zugänglicher sein werden. Zwar mag es Sprünge geben in der Entwicklung, doch wird man wohl auch mit Vielen noch einige Geduld mitbringen dürfen. Denn das, was für einen selbstverständlich sein mag, ist für andere womöglich eine ganz neue Sichtweise und noch unerschlossene Perspektive und damit mag einiges zu verarbeiten sein und seine Zeit brauchen, sich entsprechend umzustellen und neu zu orientieren. Und man wird immer mehr wohl erkennen, wie manche Perspektive auf einer Ebene Sinn machen mögen, aus einer anderen Perspektive oder Ebene allerdings einfach verdreht sein. Diese Verdrehung an die man glaubt, ist das, was manche Beschränktheit hervorbringt. Glaube zählt, worauf auch immer bezogen.

Auch sollte man sich selbst vor Augen halten, warum man denn selbst innerhalb verschiedener geistiger Beschränktheiten erfährt und nicht einfach zur 5. oder gar 7. oder 9. Dimension aufsteigt oder darin stets ist? Sind es nicht falsche Vorstellung und Verblendung verschiedener Art, welche einen davon abhalten gänzlich ins Licht zu gehen? Natürlich wird man also auch seine Stellschrauben anpassen dürfen und sich immer wieder revidieren. Nicht so sehr auf irgend welche Aussagen bezogen, sondern ganz konkret auf seine innere Einstellung und sein eigenes streben und weben, welches nicht die geistigen Dinge so antrifft wie sie in dem Moment tatsächlich sind. Andererseits ist man auch hier, um gewisse Verwirklichung machen zu können.

Angenommen die Erde wird umgestaltet und auf die Dimensionen und Ebenen 3-12 umgestellt (die Astralwelt mit der Physischen zur 5. Dimension verschmolzen). Dann wars das mit der 1. und 2. Einweihung gemäß Theosophie, wie es heute gerade auf Erden bevorzugt gelernt werden kann und man kann dann nur noch die 3. Einweihung und aufwärts hier holen. Für alles andere darf man dann wo anders seinen Spielplatz suchen. Also kann es sehr berechtigte Gründe geben, sich in seiner Weise in die Materie zu stürzen, doch Glück bringt nur die dauerhafte geistige Entwicklung hervor und der Schmerz besteht, so lange man gewisse unschöne Erfahrungen in niedrig schwingenden Welten macht und dies ist doch sehr vergänglich als dann, und dies ist wohl auch gut so...

Lebenshaltung und geistige Willens-Ausrichtung

Devino M., Dienstag, 16.01.2024, 22:41 (vor 47 Tagen) @ Devino M.

"Wenn wir unser Leben mit dem Kopf
und mit dem Herzen gestalten,
brauchen wir keine Ellenbogen."

- Fred Ammon -
***
Bei uns in der Wohnanlage haben wir 10 Häuser und 150 Wohnung. Für gewöhnlich kennt man zumindest einen Großteil vom sehen her, und mindestens, solange man innerhalb der Wohnanlage unterwegs ist, grüßen sich fast alle untereinander. Es gibt ein paar Ausnahmen, die es scheinbar aus irgend einem Grunde nicht für nötig erachten o.ä. Jedenfalls kann man sich danach ein wenig blöd vorkommen, wenn man nicht zurück gegrüßt wird. Und sicher könnte man sich dem anpassen und es gezielt bei diesen unterlassen. Allerdings, macht man es aus Prinzip und grüßt genau diese Menschen erst recht und sollen sie sich doch selber blöde hinterher vorkommen, oder mit ihrer eigener mehr arschigen Art und Weise auseinandersetzen.

D.h., es gibt keinen Grund sich anderen in einer mehr negativen Art und Weise anzupassen. Es tut einem keinen Abbruch und macht im Prinzip zunächst keinen Unterschied, einen Gruß auszusprechen. Ebenso wie man grundsätzlich entweder ehrlich ist oder nicht. Sicherlich kann man auch vielleicht mangels Verblendung auch mit sich nicht im Reinen sein und so mag es dadurch bereits eine Art Unehrlichkeit in der Grundhaltung geben. Auch mögen ehrliche Menschen gar für naiv gehalten werden, weil man sie vielleicht leichter übervorteilen könnte. Doch wäre man besser dran, wenn man sich in einer negativen Weise anderen anpasst?

Denn was brächte denn ein äußerer Vorteil? Man würde sich damit nur von sich selbst mehr entfernen. Und worin läge dann welches Glück für einen noch? Denn schließlich kommt das größte Glück aus der nächsten Nähe des eigenen höchsten Selbst. Und dies unterscheidet vom inneren Prinzip her, nicht zwischen dem, was einen selber nur betrifft, und dem was, was andere betrifft. Vor den Augen des höheren Selbst, sind alle gleich und werden im Grunde genommen auch alle in gleicher Weise behandelt. Die negative Haltung erwächst nur aus, in dem man die niedere Schwingung mehr betont oder bevorzugt, als die höhere Schwingungsnatur. Nur darin wird dann der Vorteil gesucht und gefunden.

Der Nachteil ist jedoch, dass man die höhere Schwingungsnatur zunächst für die niedere Schwingungsnatur opfert. So sind alle Ellenbogenmentalitäten grundsätzlich ein Zeugnis dessen, dass man die höhere Natur zunächst zum Vorteil der niederen Natur opfert. Man mag also in der niederen Schwingungsnatur seinen Vorteil gefunden haben, doch die Glückseligkeit der höheren Schwingungsnatur dafür hergegeben haben. Und wo soll denn das Glück für einen zu finden sein, wenn nicht in einer größeren Anbindung zur eigenen höheren Natur?

Denn im Grunde ist auch alle innere Unruhe, Unausgewogenheit oder auch Begierde und Verlangen dadurch da, dass gewisse Energien ins Selbst geholt wurden, die einem nicht entsprechen oder die man selbst nicht ist und die ihresgleichen im Äußeren suchen. Zwar mag es alles dazu da sein, daraus zu lernen. Jedoch ist man im Selbst zentriert, dann gibt es kein Verlangen nach irgend etwas und man ist in einer gewissen Grundhaltung, wunschlos glücklich zu sein. Mit Herz und Vernunft als Ausrichtung, ist man sicherlich besser gestellt, als durch irgend einen rein äußeren Gewinn oder Vorteil.

Soll natürlich nicht bedeuten, dass man sich die Butter vom Brot nehmen lässt und sichs schön redet, dass man damit ja glückseliger wäre. Das ist nicht damit gemeint, denn man ist auch nicht gänzlich von der äußeren Welt getrennt, da auch diese ein gewisses Spiegelbild von einem ist, wenngleich vielleicht durch eine größere Illusionsverzerrung geprägt, als höher schwingende Welten. Man hat ohnehin nur das irgendwo um sich, was im eigenen Gewahrseinsfeld liegt und im eigenen Frequenzspektrum oder in einer gewissen Weise innerhalb des Spektrums des Gattungswesens.

Im Gattungswesen mag die Verwirklichung des Physischen, Astral-/Emotionalen und Mentalen sein, so, dass es bereits das beinhaltet, was durch die Verwirklichung des Mineral-, Pflanzen- und Tierreichs eingesammelt wurde. Und es mag ähnlich einen Halt geben, wie das, was als Verwirklichung in der Seele an Sammlung besteht und vergleichbar inhärieren, wie man sich als Mensch auch als Kind beinhaltet und erinnert. So, dass mit der Einstellung, dass das Äußere nichts mit einem zu tun hätte, man sich selbst eine gewisse Wertlosigkeit und Sinnlosigkeit und zufällige Willkür zuordnet und sich dann über das erlebte Ergebnis nicht unbedingt wundern braucht.

Daher sollte man nach dem sich richten, was man als wahrhaftig oder angemessen ansieht und sich dann von äußeren Umständen nicht beeindrucken lassen. Allerdings durchaus rezeptieren, was einem etwas sagen soll und nicht die Welt als willkürliche Umstände auffassen, die mit einem nichts zu tun haben. Wenn man also meint von lauter dieser oder jener Art negativer Menschen umgehen zu sein, dann sollte man immer zuerst sich nach innen fragen, ob man derlei aus z.B. anderen Inkarnationen womöglich selbst beinhaltet und dies daher einem auch immer wieder begegnet, bis man bereit ist sich weiter zu entwickeln. Doch wenn Andere, ein anderes Niveau bevorzugen, dann braucht man sich darauf nicht einstellen oder daran anpassen, um seiner Selbst willen nicht und eben das hochhalten, was einem möglich ist oder entspricht.

Schließlich sind die höheren Ebenen nicht weg, wenn man sich im Niederen fokussiert. Und das wesentlichste von allem, ist die Willensausrichtung. Da wie Krishna auch in der Gita aussagt, ist der Mensch nur ein fleischgewordner Glaube. Und alle Haltung und Ausrichtung, ist auch mit die Ausrichtung des Willens. Daraus gestaltet sich nämlich die Welt, die einen umgibt. Daher ist man nicht nur in der niederen Schwingungswelt unterwegs, sondern immer zeitgleich in verschiedenem anderen, was man nicht außer Acht lassen sollte und es sich selbst wert sein, nicht in einer sinnbefreiten Welt zu agieren.

Glaubensmuster und Willensausgestaltung

Devino M., Sonntag, 21.01.2024, 13:46 (vor 43 Tagen) @ Devino M.

Bhagavad Gita 13:20
"Man sollte verstehen, dass die materielle Natur und die Lebewesen anfanglos sind. Ihre Umwandlungen und die Erscheinungsweisen der Materie sind Produkte der materiellen Natur."

- Krishna -
***
Im Selbst zentriert, ist man grundsätzlich wunschlos glücklich. Im Nicht-Selbst zentriert, bedeutet es, dass man Kräfte und Energien von außen bereits in sich aufgenommen hat und diese Energien und Kräfte führen einen teils mittels Affekten dazu, nach außen in Aktivität zu gehen. Bis zu einem gewissen Grad ist es ja keine Frage, da auch Krishna selbst an anderer Stelle aussagt, dass es erforderlich ist, im Äußeren mit den Dingen umzugehen und sei es nur, um seinen Körper und seine Inkarnation aufrecht erhalten und entsprechend versorgen zu können. Denn man ist ja ebenso auch der Physische Körper auf einer Ebene, jedoch ist es nur eine Ebene von vielen.

Angeregt durch Birgit Fischer, die ein Video rausgebracht hatte gestern, und darin die Venusier vorstellt, hatte man selbst Verbindung gesucht. Es kamen nur wenige Sätze an Austausch zu stande, da man sich weiterhin etwas schwer tut, mit höheren Dimensionen im telepathischen Austausch zu sein, vielleicht noch etwas zu verkopft hierfür, um längere Erklärungen anzunehmen und zu empfangen. Man hatte angefragt, ob die Venusier, Hathoren sind? Dies wurde mit einem klaren "Ja" bestätigt. Dann hatte man hinsichtlich Geld mal angefragt, da man auch überlegt sich berufstechnisch dieses Jahr oder spätestens nächstes Jahr zu verändern. Es hieß hierzu, dass die eigenen Glaubenssätze geprüft werden sollten, ob man für Geld arbeiten gehen muss, oder ob man bereit ist, auch Geld für das was man tut oder tun möchte zu empfangen?

Eine gewisse Leichtigkeit stellt sich ein, wenn man das eingetrichterte "für Geld muss man Arbeiten gehen", etwas auflockert, es sind ja Kräfte mit solchen Überzeugungen verknüpft, die dann auf einem lasten. Auch wenn man von den höheren Ebenen her, nicht die Materie ist oder der physische Körper, so ist es ja doch ebenfalls multidimensional gesehen der eigene Körper und eine Dimensionsschicht von einem und auch das Weltgewahrsein was mit damit verbunden ist. Auch dieses gilt es zu hegen und zu pflegen, wie auch ebenso gewisse höhere Ebenen, wenn man ein Gewahrsein darin aufrecht erhalten möchte. Ist nicht alles schließlich miteinander verbunden?

Allerdings können manche Glaubenssätze weit schwerer wiegen. Denn der Glaube und Wille entspricht der Natur der Geistmonade oder Überseele. Als Mensch kann man nur Entscheidungen treffen, doch ist alles bereits im Willen der Geistmonade enthalten oder man hat weder Kenntnis noch Gewahrsein noch Umgang damit. Vielleicht mag es auch ein Glaubenssatz sein, jedoch ist Glaube auch das, was das gesamte Weltbild definiert und würde man nicht glauben, so könnte man auf der irdischen Ebene nicht sein [wie Krishna auch hierzu sagt: Der Mensch ist ein fleischgewordner Glaube nur]. Es gibt einen freien Willen, dieser liegt aber in der Willensessenz und nicht im menschlichen Ego. Auch alles Bewusstsein und Gewahrsein ist die Empfindungsnatur der Seele oder die Sehkraft der Seele, die sich mittels einer extroversion einem als Menschen verfügbar gemacht wird.

Daher können auch sehr glaubensstarke oder auf hohen Ebenen ausgerichtete Seelen sehr stark irgendwelche Glaubensmuster bei anderen festigen, die erst aufwendig rausgearbeitet werden müssen, um davon nicht beherrscht zu werden. Auch dies ist zwar vielleicht positiv gemeint, aber nicht immer wirklich hilfreich. Wobei ja alle irgendwelche Überzeugungen haben oder auch sich ihr Weltbild irgendwo zu erklären suchen. Und dazu dürfen ja alle alles glauben, was sie wollen. Denn alles ist, weil es durch ein Bewusstsein hervorgebracht oder eingebracht wird. Auch das Übel darf seine Überzeugungen daher haben.

Es gilt alles, was im emotionalen oder mentalen Feld eingebracht wird, auf seine Weise, da es zunächst keine Rolle spielt, wie und von wem es eingebracht wird. Der Kampf gilt bekanntlich nicht dem Fleisch und Blut. Allerdings so wie das Übel verzweifelt wirkt, deutet es darauf hin, dass der Spielraum nicht ausgedehnt sondern für die negative Polarität eingeengt wird, weswegen das Gegenteil nach außen dann forciert wird. Die Lösung ist im wesentlichen auch, den Spielraum für negative Polarität und Positionierung einzuschränken und nicht mehr daran zu glauben. Ansonsten wird man endlos im äußeren einen Kampf ausfechten und es wird sich nichts ändern, wenn die Überzeugungen in einer negativen Polarität weiter aufrecht erhalten werden. Es kommt daher auch auf die Glaubenssätze aller an und mehr, dass diese im Licht der Erkenntnis und Liebe [Wohlwollen allen gegenüber] aufgelöst werden.

Etwas bekämpfen, führt dem nur Energie zu, wenngleich man nicht alles im äußeren hinnehmen sollte, weil es ja mit einem nichts zu tun hätte. Aus einer nicht-trennenden Sichtweise, hat alles mit einem zu tun. Wenngleich man nicht alles selber lösen kann oder braucht. Allerdings sollte man es innerlich für sich gelöst haben, damit man sich in dem einen oder anderen Glaubensfeld nicht verfängt. Auch ein Atheist ist ein Gläubiger, vielleicht sogar mehr noch, als manch Esoteriker, von der reinen Glaubenskraft ausgehend. Doch was stört einen, wenn sich wer in glaubensvoller Selbstbeschränktheit und Kleinlichkeit übt? Sollte man da nicht locker drüber stehen können?

Ist es daher nicht wertvoller in der Liebe und positiven Polarität zu bleiben, in Anbetracht manchen Übels, welches sich in Glaubensstärke an Dystopie und negativer Polarisation übt? Sind es nicht auch nur Glaubenssätze und Überzeugungen (vielleicht mehr egozentriert und selbstsüchtig) - die jedoch dadurch das höhere Selbst oder die Seele nicht verschwinden machen, auch bei solchen nicht. Es sind alles nur Themen, die auf der Suche nach einer (Er)Lösung sind. Und wird man nicht damit den negativen Spielraum einengen, wenn man diesem mit der Fackel der Erkenntnis und Liebe begegnet, ohne sich auf die Überzeugung und den Glauben an die Nichtigkeit nennenswert einzulassen? Wie sollte es dann im Außen noch länger greifen, wenn innerlich die Energie dafür nicht mehr besteht?

Ist es nicht ohnehin so, dass der Glaube gewisser Massen dazu genutzt wird, damit diese selbst die negative Welt erschaffen, die manch Übel ersinnt und ohne einen Glauben daran, gäbe es nichts im Außen, was negativ gegen die Menschheit gerichtet werden könnte? Also bei wem liegt die Verantwortung? Sind es nicht die Gläubigen selbst? Und ist das Übel oder dann die Unwissenheit das Problem in dieser Welt? Wollte sich keiner mehr veräppeln lassen, wäre auch kein Raum mehr da, dass sich das Übel einfindet, welches etwas zum eigenen Vorteil nutzt und genauso schnell könnte sich alles nach Außen hin ins positive Wandeln, wenn die Gläubigen etwas anderes glauben und anders agieren. Ist also nicht alles doch genau so, wie es in Summe gewollt wird? Wieso sollte man also anderen verbieten wollen, an Verblendung und Illusion zu glauben? Denn wenn man diese als solches erkannt hat, stört man sich daran nicht mehr länger...

Erkenne dich selbst

Devino M., Donnerstag, 01.02.2024, 19:58 (vor 31 Tagen) @ Devino M.

Kritik der Urteilskraft §91

Wenn wir bloß auf die Art sehen, wie etwas für uns (nach der subjektiven Beschaffenheit unserer Vorstellungskräfte) Objekt der Erkenntnis sein kann: so werden alsdann die Begriffe nicht mit den Objekten, sondern bloß mit unsern Erkenntnisvermögen und dem Gebrauche, den diese von der gegebenen Vorstellung (in theoretischer oder praktischer Absicht) machen können, zusammengehalten; und die Frage, ob etwas ein erkennbares Wesen sei oder nicht, ist keine Frage, die die Möglichkeit der Dinge selbst, sondern unserer Erkenntnis derselben angeht.

- Immanuel Kant -
***
Ein Beispiel zur Anschauung zunächst hierzu. Ein Mensch, der sich für spirituell hält, ob er dies nun auf seine spezifische Weise nun sei in seiner Anschauung oder sogar in dem, wofür ihn Andere halten mögen. Wenn dieser Mensch nun durchs Leben geht und auf andere Menschen trifft, sich nun aber für spiritueller sieht, und andere für weniger entwickelt hält. Ja sogar Andere (aufgrund seines Sonderseins) für niederwertig entwickelt und in allem, was sie in ihrem Alltag tun, sie für gar für niederträchtig in ihrem Bestreben hält. Ja vielleicht mag einer sogar sich vegan ernähren und andere dafür verurteilen, was sie zu sich nehmen und ähnliches.

Hingegen mögen andere, in dem sie sich anschauen, wie dieser Mensch sich nach außen gibt oder dies in seinem Rahmen nun ist, eben diesen Menschen für sehr vorbildlich halten und erstrebenswert ein ähnliches Leben zu führen. Wenn man die subjektive Seite heranzieht und nun das anschaut, was dieser eine sogenannte sehr sehr sehr spirituelle Mensch, anderen innerlich tatsächlich entgegenbringt und auf diese projiziert. Wie sehr hilft dieser Mensch anderen dadurch? Und nehmen man nun die Anderen, die das positive und lichtvolle in Demjenigen erkennen und dieses in ihm sehen und auf ihn projizieren. Wer handelt dann positiv anderen gegenüber?

Ist es nicht so, dass alle, die das Positive in jenem spirituellen Menschen sehen und auf ihn projizieren, etwas Positives in den ätherischen Raum einbringen und zwischen sich und diesen spirituellen Menschen platzieren. Und hingegen dieser entsprechende spirituelle Mensch, auf andere nur negative Dinge projiziert? Wer hilft wem an der Stelle mehr? Wenn die Projektionen eine Wirkung und Kraft haben, womit hat der spirituelle Mensch in der Anschauung anderen wirklich gedient - ok, vielleicht mag es noch ein positiv angeregtes Beispiel oberflächlich betrachtet noch für andere darstellen, auch sich mehr in esoterischer Entwicklung zu bemühen. Aber grundsätzlich haben die Anderen, die etwas Positives projizieren, den Äther positiv damit aufgeladen, während Derjenige, der sich für spiritueller hält, als alle anderen, bringt beständig anderen nur Negativität entgegen und mittels seiner Projektion bürdet er anderen eher negative Energien mittels seiner Polarisation auf.

Denn eines sei mal deutlich erwähnt, das eigene Selbst oder die Seele, unterscheidet nicht zwischen sich und anderen innerlich, sie alle haben einen Raum im eigenen Selbst, denn andernfalls hat man ohnehin kein wirkliches Gewahrsein von anderen und ist lediglich mit Projektionen und Polarisationen beschäftigt. Ist denn die Seele wirklich hier, um sich von allen Anderen um sich, denen man begegnen mag in welcher Art auch immer, abzusondern und abzugrenzen? Oder um sich vor diesem oder jenem vermeintlichen Übel zu schützen? Oder ist die lichtvolle Seele hier, um Licht ins Dunkel zu bringen und anderen wirklich ein Beispiel zu sein, in dem, wie man sein Licht erstrahlen lässt und damit alles Übel in den Schatten zurückzudrängen stattdessen?

Wir gegen die, ist ein Spiel der Trennung. Leider wurde dies auch im Esoterischen Raum nicht selten munter mitgespielt, in dem man sich für besser als andere hält. Oder in dem man selbst aufsteigen wird und die anderen werden in einer abgespaltenen anderen Welt zurückbleiben. Ist es nicht so, dass oft dann ein beliebiger Durchschnittsmensch, vielleicht oft etwas Positives in mehr esoterisch orientierten Menschen sieht, während diese umgekehrt, Trennung fabrizieren, in dem sie andere als minderbemittelt sehen und eines Aufstiegs in eine höher schwingende Welt als unwürdig? Wer bringt da tatsächlich die Spaltung ins Spiel an der Stelle?

Es kommt schließlich ohnehin alles etwas anders als man denkt. Sodass viele esoterische Wunschvorstellungen sich gewiss nicht in der Weise erfüllen werden und oft im esoterischen Bereich viele Menschen, geistig auch überhaupt nicht weiter sind, als alle anderen Menschen auch. Nur weil man sich mit spirituellen Themen befasst hat, ist man genauso wenig spiritueller dadurch, wie jemand, der sich rein intellektuell mit philosophischen Inhalten befasst hat, oder gar etwas dazu studiert hat, sogleich ein Philosoph auch ist (es ist auch eine Sache, philosophische Themen nachzuvollziehen, die andere Philosophen brachten, oder mit philosophischen Begriffen um sich zu schmeißen, aber was ist die eigene Einsicht zunächst, die selbst hinzugetan wird oder eingebracht? .. das entspräche ja dem Philosophen an sich dann eher). Man hält sich nicht für das, was man wirklich ist. Ein Meister der Weisheit hält sich auch nicht für einen Meister, noch betitelt er sich selbst in der Weise, es ist ein natürliches Element für ihn in der geistigen Natur unterwegs zu sein, in der er ist. Vor allem aber, erkennt man diese Natur meist auch in den Anderen, obwohl sie diese selbst in sich nicht anschauen und erkennen mögen.

Denn alles, wessen man gewahrt, ist dies, was man in sein Selbst bereits hereingezogen hat. Oder was man bereits verwirklicht hat. Alles, was man überhaupt nicht in sich hat, wird man auch im Außen nicht erkennen oder anschauen und keine Resonanz hierzu erfahren. Ähnlich ist es auch mit dem Frequenzspektrum, welches man als Spezies (oder individuell als Seele) einbringt, ist solcher Natur, wie es den Verwirklichungen entspricht, die inhärent vorhanden und entwickelt wurden. Und was sich in anderen Frequenz- und Schwingungsspektren bewegt, wird nicht erkannt werden. Und dies ist auch der eigentliche Kern der Aussage: "Erkenne dich selbst" gemäß dem Orakel von Delphi. Erst das, was man in sich aufnimmt und zu verwirklichen beginnt, kann auch in einer mehr äußeren oder ätherischen Weise angezogen werden.

Auch gibt es keine Verwirklichung, die als geringer oder höher angesehen werden kann. Denn alles ist Verwirklichung innerhalb des Äthers, oder inhärent in sich als eine Kohäsion dazu, ist es eine Verwirklichung. Wenn jemand seinen Alltag verwirklicht, in der einen oder anderen Hinsicht, ist es ätherisch nicht geringer, als irgend ein beliebiges esoterisches Thema, welches gelernt wird oder mit etwas umzugehen als eine Fähigkeit. Es spielt geistig keine Rolle im Wesentlichen. So spielt es auch keine Rolle wo ein Mensch sich bewegt, er ist dadurch nicht weniger beseelt, als jeder noch so spirituelle Mensch, auch wenn hierbei gerade die Seelenpräsenz eine gewisse Rolle spielen sollte oder den Unterschied ausmachen kann. Da würde sich aber damit sogleich das nächste Thema auftun, nämlich, dass der Astralkörper nicht die Seele ist und eher der Ätherkörper schon eine nahe Entsprechung zur Seele und dem Selbst hätte. Wo allerdings m.E. auch die breite esoterische Szene allerdings mit hereinfällt, denn man kann sich die verschiedensten astralen Fähigkeiten aneignen und doch letztlich keinen Meter näher an seine Seele damit gelangen als durch den Alltag an sich u.ä.

So kannst du jetzt schon leben

Devino M., Donnerstag, 15.02.2024, 22:30 (vor 17 Tagen) @ Devino M.

"Wie du am Ende deines Lebens wünschest gelebt zu haben, so kannst du jetzt schon leben."

- Mark Aurel -
***
Na als römischer Kaiser, kann man leicht Reden schwingen dieser Art. Eben so zu leben, wie man es sich bloß ausmalen mag. Einerseits wird man sich manche technologische Errungenschaft damals gar nicht vorstellen können, wie sie heute für selbstverständlich gehalten wird. Sei es zum Beispiel, mit einem Handy, mit fast allen, zu fast jederzeit, von fast überall ins Gespräch treten zu können. Oder mal eben fließend warmes Wasser zu haben. Wie es wohl wäre, wenn man so etwas zu jener Zeit haben wollen wollte, um so leben zu können, wie man es sich nach heutigem Standard für gewöhnlich hat?

Doch wie muss es sein, so weise philosophische Führer gehabt zu haben? Das kann man sich heute ja auch mal wünschen, um so leben zu können, wie man es sich ausmalt, wie es sein können könnte und wie es dem Wohle aller dienen würde? Also kommt man an Kompromissen wohl gar nicht vorbei in einer bedingten Wandelwelt. Denn wie sollten alle sich alles wünschen und ausmalen können, wo bliebe da noch wer, der einem den einen oder anderen Wunsch noch erfüllen täte? Und dazu, was macht man bei sich widerspechenden Vorstellungen? Wer hat welchen Vorzug? Und wäre es ohnehin nicht so, dass vieles Nachteilhaftes gar nicht bestünde, wenn es nicht manche vorziehen würden, ihren Vorteil auf Kosten anderer zu hegen?

Wo käme man denn hin, wenn man sich ein Leben wünschte, wo Dummheit abwesend ist? Doch gäbe es überhaupt ein Verständnis von Dummheit, ohne das ausgeprägte Beispiel, welches heute überrepräsentiert und munter zur Schau gestellt würde? Wenn es keinen Mangel an allerlei Lebennotwendigkeiten für alle gäbe? Könnten dann manche überhaupt noch den Wunsch ausleben können, an Mangel zu leiden? Wer hat es sich denn gewünscht, dass alles da ist, was vermeintlich unerwünscht wäre? Natürlich ist es eine rühmliche Ausrichtung, das Leben so auszurichten, dass man hinterher sagen kann, man hätte es so ähnlich auch alles gewünscht. Doch wäre es dann nicht einfacher, hinterher zu sagen, dass man eben doch das hatte, wie man es sich gewünscht hatte? Und in die Zufriedenheit zu gehen, eben in dem, was einfach ist?

Letztlich loben die meisten doch ohnehin das am meisten und preisen es anderen an, was sie halbwegs im Leben erreicht haben und für gut befinden? Dem einen ist die geistige Entwicklung wichtig, dem anderen seine finanzielle Unabhängigkeit u.dgl.m.? Aber wollte man dann hinterher nicht vielleicht manches anders erreicht haben wollen? Und wie sehr unterscheiden sich denn Ego-Wünsche, von dem, was die Seele eigentlich will? Welche die unangenehmen Erfahrungen vielleicht sogar sucht, während das niedere Ego evtl. nur die Bequemlichkeit allem voran stellen möchte? Und wie ist es erst mit dem einen oder anderen Nachteil oder sogar Makel, wo manche vielleicht nur sich wünschten, ein normales Leben leben zu können, wie die bestimmte Mehrheit?

Ist also vielleicht doch gar nicht so einfach, erstmal zu beurteilen, wie das Leben für einen besser gewesen sein könnte? Oder an welcher Stelle manche Biegung vielleicht hinterher gewünscht sein mag, aber hätte man diese genommen, wäre man vielleicht noch unglücklicher dran und hätte doch gar nicht das erhalten, was man sich darunter ausmalt, wie etwas gewesen wäre, sofern man diese Weggabelung des Lebens beschritten hätte. Letztlich kann man sagen, ist die Erfahrung vermutlich doch die, die am meisten an irgendeinem Willensstrang angestrebt worden ist. Und letztlich ist jede Erfahrung wertvoll auf seine Weise.

Ist doch klar, dass meinem sirianischem Gemüt allerlei gepriesene Fortschritt heute, nur sehr rückständig vorkommt und wie sollte man überhaupt seinen gewohnten Lebensstandard befriedet bekommen in den heutigen Umständen in der Menschheit? Wie sollte man sein Leben so ausgestaltet zufriedenstellen zivilisatorisch ansehen können, wenn man sich nicht einmal solch Abgründe vorstellen könnte, unter welchen manche scheinbar gerne sich regiert und beherrscht sehen und dazu zufrieden sind, von vorne bis hinten belogen, ausgepresst zu werden. Wenn schon die banal Vernunft beleidigt wird, hin zu dem, was der Masse zum Fraße vorgesetzt wird. Es ist daher schon viel guter Wille erforderlich, unter solchen Umständen überhaupt gewisse Inkarnationen anzutreten, die eigentlich unterhalb der Würde vieler Seelen sich befinden.

Andererseits, welche Gelegenheiten sich bieten, trotz aller Widrigkeiten, den Menschen als Licht dienen zu können. Und letztlich wie sehr schafft man es, die Ausdehnung des Übels zu unterbinden, einfach nur in dem, mit der Fackel des Lichts, der Finsternis der Spielraum vorenthalten wird, nach eigenem Gutdünken die eigenen selbstgefälligen Wünsche nur auszuleben auf Kosten vieler? In dem man eben das Licht entsprechend drauf richtet, in dem man hier ist und dies erkennt und nicht als akzeptabel annimmt oder sich nur als hilfloses Opfer stumm einreiht oder es für lediglich normal in unbewusster Haltung akzeptiert? Und sind nicht eben hierfür viele lichtvolle Seelen angetreten, die hier nicht unbedingt sein müssten?

Ist es dann nicht doch letztlich manch kurzweiligen Nachteil wert, wenn die gesamte Menschheit, bis hin in kosmische Weiten, irgendwann Seufzer der Erleichterung und Wellen einer höheren Schwingung eingeschlagen werden? Und die energetische Qualität, die unter verschiedenen Umständen erworben wird, ist diese nicht von einer entsprechenden Schönheit und Kraft, die nur unter bestimmten Umständen überhaupt erarbeitet werden kann? Daher ist letztlich nichts vergebens und alle Nichtigkeit ist nur vorübergehend, doch die Geistige Errungenschaft, bietet sich gerade in allem Ungemach einem an.

Gelegenheiten über Gelegenheiten und es kommt nur auf die entsprechende Einstellung an, allem etwas abgewinnen zu können. So, dass man alles besser hinterlassen kann, als man es vorgefunden hat und so auch die Qualität in sich, kann durch alles, zu einer größeren Stärke wachsen, wenn die passende Ausrichtung und Einstellung eingebracht wird. Und sei es nur, dass man die Einsicht daraus gewinnt, wie man es hätte besser machen können. In dem man bei anderer Gelegenheit es dann auch besser macht. Nichts an der Erfahrung ist vergebens, jedenfalls aus der entsprechenden Seelenperspektive betrachtet. Und wie könnte eine Erfahrung überhaupt eintreten, wenn nicht an irgend einer Stelle, ein Wille dazu da ist?

powered by my little forum