Zitate Dezember 2022 - sich Selbst ein Licht sein (alle)

Devino M., Sonntag, 04.12.2022, 11:45 (vor 456 Tagen)

"Man muss sich selbst ein Licht sein; dieses Licht ist das Gesetz. Alle anderen Gesetze sind Produkte des Denkens und daher fragmentarisch und widersprüchlich."

- Krishnamurti -
***
Sei dein eigenes Licht. Dies ist heutiger Tage tatsächlich mehr ein Gesetz als vieles andere. Auch Krishna lehrt in der Bhagavad Gita, dass man seinen eigenen Weg gehen soll, auch wenn dieser fehlerbehaftet sein mag. Dass es dennoch mehr sei, als den perfekten Weg hinzulegen, der einem nicht entspricht und in dem man lediglich anderen folgt. Als Beispiel und Gleichnis mag daher vieles dienen, doch ist der Kern dessen auch, dass man dann in seiner eigenen Energie ist. Die Erfahrung, welche aus sogenannten Fehlern mitgenommen wird, unterscheidet sich von keiner anderen Erfahrung. Fehler zu machen, gehört ebenso dazu, in einer niedrigeren Schwingung, wie Teils allerlei Unsinn, mit dem man konfrontiert sein mag.

An und für sich geht man von einer relativ günstigen Zeitlinie aus, für die Menschheit, in der man sich bewegt. Es mag die Wasserprüfung zu atlantischen Zeiten gewesen sein und es mag eine gewisse Feuerprüfung auf die Menschen zukommen (z.B. in Form von Asteroiden). Dennoch geht man davon aus, dass vieles sich relativ glimpflich ausgehen wird. Nebst dem Einsatz der Logoi die recht erfahren genug sein dürften, gibt es sicherlich sehr viele geistige Helfer, auch solche die von Auswärts sind und unterstützen wo sie können, um verschiedenen Schaden möglichst gering zu halten. Auch wenn man vielleicht nicht die Gegelenheit erhalten wird, sich von irgend einem Astrologen als Beispiel, beraten zu lassen. Es wird gewiss auch immer wieder die eigene Inuition gefragt sein. Und hier bei dann entscheidend sein, dass man in der Lage ist, selbst Entscheidungen zu treffen.

Derweil ist man auch etwas auf Emanzipationskurs. Sich was sagen lassen, ist eine Sache, sich reinreden lassen - vor allem auch die persönlichen Entscheidungen im Leben (ggf. ungefragt), ist wieder etwas anderes. Und ohne dass man selbst gelegentlich für sich diverse Entscheidungen trifft, wie sollte man dann in Ausnahmesituationen in der Lage sein, selbst etwas zu entscheiden? Daher sollte man sich auf sein eigenes Licht stützen und sich so weit möglich in die eigene Energie begeben und von sich ausgehend agieren. Nur so wird einen auch das beizeiten erreichen, was einem irgendwo zukommen soll. Irgendwelche Befehle zu befolgen, die einem von obenherab von außen zu kommen, ist das Letzte wonach man sich richten sollte und auch noch ggf. annehmen, dass einen die Verantwortung für die Taten nicht betrifft.

Kommen gewisse Systeme ins Schwanken, merkt man ebenfalls, wie viele völlig verloren dastehen und unfähig sich geben, nur zwei oder drei eigenständige Sätze noch vernunftbegabt zusammen zu bekommen. Es mangelt dann an Reflektionsvermögen, welches allerdings auch sonst schon nie zum Einstaz kam, weil dass System der Dinge durch einen nur gedacht und gehandelt hat. So etwas lässt sich auch heute oft und an vielen Stellen beobachten. Auch hierbei ist es ähnlich, dass man eigentlich nie eigenständig nachgesonnen und reflektiert hat und gewohnt war, dass es sich irgendwie ergibt oder das was als Denken aufgefasst wurde, war stehts das System der Dinge dieser Welt, welches durchgerattert ist. Oft kamen sich gerade Solche so vor, dass sie viel schneller Denken könnten als alle anderen, aber es lag eher darin begründet, dass überhaupt kein eigenständigs Denken vorhanden war, von der Intelligenz des bestimmten Systems abgesehen.

Es braucht generell Zeit zum Reflektieren. Da es auch bereits mit einer gewissen Art von Energie durch sich fließen zu lassen verknüpft ist. Und daraus dann die entsprechenden Rückschlüsse aus den Energiekonstellationen zu ziehen. Nur so schöpft man und baut sein eigenes Licht auf, woran man sich dann auch orientieren kann, und dies unabhängig diverser äußerer Umstände. Ist im außen das Licht mal weg, welchen Einfluss sollte es auf das Innere Licht denn haben? Richtig, es leuchtet noch mehr und man hat Gelegenheit noch mehr nach innen sich seinem eigenen Lichte zuzuwenden.

Leider ist auch die spirituelle Szene nicht immer ein verlässlicher Lichtfaktor, vor allem hinsichtlich der äußeren Informationen. Auch hier mag man an vielen Stellen seine liebgewonnenen Bauchpinseleien nicht loslassen. In dem von einem viel dusteren Standpunkt das erzählt wird, was andere hören wollen, obwohl sie ohnehin so agieren würden, auch ohne die Informationen. Auch Botschaften wie, ein Zeitreisender erzählt, es wird das und dies passieren. Nun, oft ist es irgend ein Wichtigtuer, der andernfalls keine Beachtung finden würde, wenn er sich bloß auf irgendwelche bereits vorhanden Prophetien, von denen er überzeugt ist von sich gäbe und dass er von diesen überzeugt sei. Gehe durchaus davon aus, dass es welche gibt, die die Zeitlinie wechseln, aber weniger, kaum oder gar nicht in der Form, dass einer aus der Zukunft käme. Dann hätte so einer nämlich in erster Linie damit zu tun, zu erzählen, wie sich die Zukunftsgestaltung in sämtlichen Bereichen gewandelt hat und ausschaut, statt bloß bekanntere Prophetien oder ähnliches zu eröffnen.

Ebenso hat man schon gehört, dass 2 Remoteviewer, einen vollständigen Polsprung für November 2022 vorausgesagt haben. Als auch, wie 2 Remoteviewer dabei waren, bei einer Zusammenkunft der Föderation der Planeten und dass daher die Galaktische Föderation dies Lichts nicht bestünde als Schlussfolgerung dazu. Nun, warum sind es ausgerechnet zwei? Einer kann sich ja leicht irren, aber wenn es schon zwei sind, dann wird es wohl deutlich den Wahrheitsgehalt erhöhen. Nur wer sind dann diese zwei Remoteviewer und was haben sie denn bisher so an Wahrhaftigem hervorgebracht? Davon ist ja nichts bekannt. Und so nimmt man diverse Lügen auf. Und hat man 10 mal etwas verkündet und einmal mag was stimmen, dann hat man immer noch 9x die Unwahrheit gesagt und es ist völlig unglaubthaft dadurch alles. Nicht wenig wird auch die spirituelle Szene in der Form in Missgunst gebracht und macht sich unglaubhaft. Aber das ist sogar noch das geringere Problem, als wenn man gemeinsame Sache mit der Schwarzen Loge macht, ob man es nun weiß oder nicht, spielt da wohl keine Rolle. Allerdings wird man dann an vielen Stellen damit nicht von der Stelle kommen und die veränderten Umstände um einen, haben mit dem eigenen geistigen Fortschritt nichts zu tun, auch wenn man dem sich anpassend meinte, man wäre die Veränderung selbst. Auch hierbei kann man zwar was sagen, aber niemand braucht sich reinreden lassen und kann gefließentlich seiner Wege gehen und zusehen wo man sich dann wiederfindet.

Jedenfalls hat man sich auch schon ein wenig hinreißen lassen im Dez.2020 z.B., sich auf manches Datum zu stützen, was aus der vermeintlichen Licht-Szene so kam, als das man einfach mehr bei dem bleibt, was einem innerlich zukommt oder bereits bekannt ist. Auch wenn tatsächlich sich geistig im Dez.2020 wohl gewisse 3.Dimensionale Zeitlinien gelöst haben und alles weitere hier vertretene auf Erden, wohl 5D-tauglich zumindest sein wird. Ebenso findet sich natürlich auch sehr viel Verblendung wieder, wenn dann von Diamanten, Quanten und Kristalinen Menschen gesprochen wird, merkt man nicht selten sogar, dass da scheinbar nicht einmal eine Refelktion da ist, was diese Begriffe bedeuten sollen, sondern nur das es sehr Hoheitlich und besonders klingt und klingen soll. Ja die Menschen werden kristaliner mit der Zeit, und dies meint, dass sie lichtdurchlässiger und durchsichtiger werden (mit Kristalen hat es weniger zu tun, auch wenn ich sehen durfte, wie z.B. Andromedaner mit gewisser Art von Kristalsubstanz arbeiten im geistigen). Man wird in die Menschen bis zu einem gewissen Grad hineinsehen können und erkennen womit sie zu tun haben und verbunden sind oder wie sie sich fühlen. So das diverse Lügen im 5.Dimensionalen Raum so nicht mehr aufgehen werden und man es erkennen wird.

Diverses Übel mag auch dann gar nicht vollends verschwunden sein, aber sich nur noch sehr hinterhältig und im versteckten auf leisen Sohlen bewegen, statt offenkundig zu agieren, ohne dass dieses zur Verantwortung gezogen wird (aufgrund korrumpierter und verdorbener Strukturen im System der Dinge dieser Zeit). Daher muss man sich um vieles auch nicht allzu aktiv kümmern, es wird sich immer mehr selbst alles entlarven und ebenso durch aufkommendes Licht immer weniger Halt finden, zu kurz geraten oder überzogen sich abbilden und immer offensichtlicher alles werden (auch wenn es natürlich keinen Grund gibt, irgendwelches Übel zu befördern). Man hart also gewisser Dinge und schaut, dass man sich halbwegs vernünftig und eigenverantwortlich aufstellt und organisiert vor allem. Es finden ja weitere Bemühungen auch noch statt, die Menschheit zu dezimieren, so lange die Bereitschaft bei den Massen dazu besteht, weiterhin an verschiedenen Eugenik-Spielen mitzuwirken. Allerdings steht es auch der Lichtseite nicht zu, grundsätzlich Gottgegebenes Leben zu verkürzen, um etwas zu vermeiden, wozu vor allem Bereitschaft auf verschiedener Seite besteht. Nicht wenig mag auch die Folge früherer karmischer Ursachen sein, die nun ihre Auswirkungen fordern. Alles was eingebracht ist, hat mit irgendwelchen Kräften und Energien die im Raum sind zu tun, andernfalls hätte etwas überhaupt keine Kraft oder keiner würde darauf reagieren oder es wäre nur lächerlich so offensichtlich, dass nur noch ein Kasperle-Theater daraus entstehen würde.

Zitate Dezember 2022 - sich Selbst ein Licht sein

Devino M., Sonntag, 04.12.2022, 11:45 (vor 456 Tagen) @ Devino M.

Und daher ist es auch wichtig, dass eigene Licht zu vertreten und auch die eigene Wahrheit zu leben, statt anzunehmen, es zählte immer die Masse oder was irgendwo aus irgendwelchen äußeren Machtpositionen herrührt. Es ist nur deswegen so, weil es seine Anbeter und Anhänger findet. Es braucht einen nicht wirklich in Besorgnis treiben und es wird sich gewiss auch Geistig geführt so mancher Weg eröffnen, wenn man selbst nicht irgend einer künstlichen Verzweiflung erliegt. Alles befindet sich immer noch in göttlichen Händen tatsächlich und wo es scheinbar nicht so ist, dann ist es mehr künstlich aufgebaut und so lange bestehend, wie es entsprechend Gläubige gibt die dem ihre Energie zuführen sowie die daraus resultierenden Folgen. Es fällt letztlich alles auf die Ursache zurück, so lange die Wirkung nicht zusätzlich aufrecht erhalten wird und ebenso kann man durchaus sich mal zurück lehnen und das Karma seine Arbeit machen lassen. Mehr als Erfahrung ist es nicht und nach aktuellem Stand kann man grob sagen, dass ohnehin alle Sterben werden zu seiner Zeit. Ob es nun früher oder später ist, liegt ja in der Entscheidung des Individuums an sich. Was soll daran verkehrt sein? Es ist am Leben und an der Erfahrung die gemacht wird daher nichts verkehrt. Wesentlicher ist es, seinem eigenen Licht zu folgen und in der eigenen Energie mehr zu stehen und alles andere ist dann so, wie es ist, weil es nicht anders ist - man kann daher entgegen aller Zustände und Umstände seinen inneren Frieden machen und seiner Wege gehen, bis hin, dass man im äußersten in eine andere Zeitlinie wechseln könnte, wenn die äußere Welt tatsächlich nicht mehr in der Ressonanz zu einem ist, dies aber durch eine andere Zeitlinie eher abgedeckt wird. Dies heißt nicht nur, dass man selbst in eine positivere Zeitlinie umschwingt und an dieser Teilhat, es ist auch dem Übel erlaubt, in seiner eigenen Dystopie und anderen Zeitlinien seiner Erfüllung entgegen zu streben.

Epikur: Der größte Reichtum

Devino M., Mittwoch, 07.12.2022, 23:49 (vor 452 Tagen) @ Devino M.

"Der größte Reichtum von allem ist die Unabhängigkeit von allem Äußeren."

- Epikur -
***

Gibt es überhaupt ein Außen, ohne eine Entsprechung zum eigenen Innern? Eigentlich nicht wirklich, oder so dass etwas für einen ist, aber überhaupt das Gewahrsein oder die inneren Kreise nicht berühren täte. Jedenfalls sobald man irgend eine Kenntnis davon erlangt - und mindestens vom geistigen Grundsatz her, auch im wesentlichen tatsächlich. Da man als Mensch mehrdimensional parallel besteht, ist das Äußere eine bestimmte Ebene, für gewöhnlich die Physische, von der zunächst ausgegangen wird. Alledings kommt man auch nicht umhin, die Physis zu pflegen und die Dinge, die der physischen Versorgung entsprechen mit zu organisieren und wird auf dieser Ebene gar nicht von allem gänzlich unabhängig sein können. Wobei auch dies ja der Selbstpflege mittelbar im umfassenden Sinnen entspricht.

Dazu steht geistig und auf diversen anderen (so gesehen höheren) Ebenen ebenfalls alles in irgend einer Wechselwirkung und nichts ist völlig ohne irgend eine Bedeutung da. Vieles gäbe es ohne etwas anderes so nicht oder es könnte als Sache für sich gar nicht definiert werden oder bestehen. Hinzu kommt auch, dass man vieles auf verschiedenen Ebenen gestellt bekommt, und auch dadurch bereits Verbindungen zum Kollektiv oder gewissen geistigen Wesenheiten eingeht. So einfach ist dies also nicht, in überhaupt irgendeiner Hinsicht gänzlich unabhängig zu sein. Und selbst wenn dem so wäre, was für eine Rolle täte dieses jeweils für irgend einen Anderen dann spielen und von welcher Bedeutung im umfassenderen Sinne sein? Die wesentliche Unabhängigkeit heißt daher schließlich Selbstverwirklichung.

Was heißt Erwachen anderes, als Seelengewahrsein an sich? Und was heißt Erleuchtung anderes, als dass etwas von der Monade durchlichtet wird (oder technisch genommen, vom Strahl der Monade)? Dies ist der wesentliche und unmittelbare Reichtum zunächst. Allerdings heißt es auch, dass die Dinge auf Seelenebene und aus der Seelenperspektive (auch unabhängig der Interpretation und Übersetzung in die Grobstofflichen Ebenen) eine gewisse Bedeutung haben und auf ihre Weise eine Reflexion bilden; was man vielleicht auch als Seelenlicht benennen kann. Ebenso haben die Dinge aus der Sphäre der Monade ebenfalls eine eigene Bedeutung und wären auch vom Blickwinkel der Monade zu reflektieren. Es ist wie eine eigene Ebene und vereinfacht gesagt, eine Art Schablone, auf der alles betrachtet einen bestimmten Zusammenhang ergibt.

Aufgrund der Inkarnationsviefalt, die als Halterung in einer bestimmten Energieschwingung und auch als geistige Aufhängung den inneren Kern bilden, ist die Erfahrung und Einsicht unterschiedlich gelagert. Auch mag der eine mehr hell hören, ein anderer mehr hell sehen. Einer mehr die Energie interpretieren suchen und bei Anderen wird es vielleicht das Lichtspektrum sein, worauf die Grundneigung aufsetzt. So dass jeder einen anderen Aspekt Gottes schon in natürlich Weise darstellt. Es gibt unterschiedliche Monaden und Seelen, weil sie alle ein gewissen anderen Aspekt darstellen, sonst würde es nur zu einem einzigen Aspekt verschmelzen. Dies ist auch alles gut so und bildet überhaupt die Vielfalt Gottes ab.

Worum es in dem Zusammenhang geht, ist, dass es Allen selbst obliegt, die geistige Refektion vorzunehmen. So dass man sein Seelenempfinden auf etwas ausdehnt und schaut, was es für einen Selbst bedeutet und wie es sich anfühlt. Das ist der innere Reichtum. Die Geistmonade (Überseele) ist der Speicher in den man alles ablegt. Vergleichsweise wäre es aus Menschlicher Sicht etwa die 9. Dimension und 6. Energiedichte und die Seele entspreche der 5. bis 7. Dimension und 4. bis 5. Energiedichte (den unterschiedlichen geistigen Anschauungen nach - wobei die Energiedichten sich mehr auf den äußeren Äther beziehen und die Dimensionen mehr auf die innere geistige Entwicklung).

Daher heißt es in allem und von allem, was etwas im Seelenempfinden für einen bedeutet und dies dann nach unten zu übersetzen und als Mensch zu erfassen. Das ist auch mehr das, was von höher Dimensionalen Entitäten als die Aufforderung aufgefasst wird zu Fühlen (es da eher nicht um irgend ein bloßes herum emotionalisieren). Das was es in Persona und äußerlich anschauend bedeutet, ist eine andere Schicht und ein anderer Layer, als das, was etwas für die Seele bedeutet, und was einem aber tatsächlich entspricht und nicht der äußeren gängingen Anschauung oder dem Kollektiv nach. Das ist die eigentliche Unabhängigkeit von den äußeren Ursachen und Dingen, bis hin, dass man dann keine Abhängigkeit dazu bildet. Wobei dies selbst auf Seelenebene nur bedingt der Fall ist. Das was eigentlich zu allen tatsächlich unabhängig sein lässt, ist die Geistmonade. Vieles hat auch eine andere und eigene Durchdringungskraft und scheidet sich bloß dadurch auf natürliche Weise. Dadurch ist die Aussage dann wieder stimmig, dass das Innere wirklichen Reichtum und Unabhängigkeit bildet, wogegen das Äußere divese Abhängigkeiten und Ablenkungen dazu darstellt.

In nächster Zeit wird es sehr darum gehen, die eigene innere Bedeutung zu allem zu finden und wie es sich für einen selbst anfühlt. Alles äußere, sofern nicht bloß Schaubild und Sinnbild oder Scheinwelt, hat eine Innere Bedeutung, die bis zu einem gewissen Grad für jeden individuell sein wird und sich in der eigenen Energiesignatur vorfindet. Und dieses Innere ist mehr die eigene Realität, als die äußere Darstellung oder das äußere Abbild von etwas. Es ist alles mit dem inneren Sinn zu erfühlen, dann hat man die Dinge tatsächlich in der Hand. Sich nur von allem äußeren gegensätzlich und in einer trennenden Art und Weise zu polariesern oder für sich sein, bedeutet in keiner Weise einen geistigen Fortschritt.

Vielmehr zu allem einen inneren Bezug in sich zu finden und von diesem her zu agieren, macht unabhängig, und dann spielen aber die Äußeren Dinge keine entscheidende Rolle mehr, jedenfalls nicht für einen selbst. Und dies entspricht auch grob dem, sich durch diverse Themen zu kämpfen oder eben diverse Begriffe zu reflektieren und die eigene Bedeutung davon für sich auszuarbeiten. Dadurch entschwindet allerlei Täuschung und Verwirrung und auch allerlei Widerstreit, bis zur geistigen Reife und Unabhängigkeit an sich und doch ist man nicht weniger sondern vielmehr verbunden mit allem und zu jederzeit, ohne allerdings irgendwo noch länger anzuhaften, sondern mehr wie Luft, da zu sein, aber doch gar nicht ins Gewicht zu fallen oder aufzufallen, außer man wollte es wollen.

Epikur: Die neue Hoffnung kloppft an die Tür

Devino M., Montag, 12.12.2022, 22:49 (vor 447 Tagen) @ Devino M.

"Man darf das Schiff nicht an einen einzigen Anker und das Leben nicht an eine einzige Hoffnung binden."

- Epiktet -
***
Seine Hoffnung auf eine einzige Sache setzen, ist wie ein Tanz um ein Feuer. Doch welchen Nutzen hat ein Feuer am Tage? Das wahre Feuer, welches man selbst ist, gleicht dann nicht mehr als einer Fackel, die einen über die Nacht verhilft, doch bricht der Tag heran, verliert die Fackel jeden Nutzen. Aktuell brechen die Dämme allmählich und das von geringer Wahrhaftigkeit wird fortgerissen in den Fluten der Wahrhaftigkeit. Alles was also sich an äußere Nichtigkeiten des Lebens geklammert hat, wird so leicht auch in sich selbst keinen Halt finden können. Ihr seid das Licht der Welt, sagte schon Jesus, und nicht, diese eine Hoffnung sei euer Licht.

Die Welt, die sich um einen konstituiert, basiert auf der Energie, die in einem ist. Auch alles Licht, welches man erschaut, ist dasjenige, welches in einem ist. Damit die Dinge sich verändern können, bedarf es also einer Annahme und Aufnahme der Energien und Kräfte und des Lichts, die nach außen fließen und das Erschaffen, was an Veränderung gewünscht ist. Und das was ausgedient hat, kann dann erst gehen, wenn es losgelassen wird. Nicht in dem man sich also immer wieder auf etwas konzentriert, was da ist, verändert man es, sondern in dem man sich auf das konzentriert, was erwünscht ist und noch nicht da ist, vielleicht sogar, was überhaupt nicht denkbar wäre, damit zieht man die Veränderung heran, mit der man womöglich nicht gerechnet hat.

Daher konzentriere man nicht sein Licht auf eine bestimmte Sache, in die man all seine Hoffnung setzt, sondern man konzentriere das Licht in sich selbst und sei selbst die Hoffnung die man sich wünscht, in dem man das kosmische Licht in sich aufnimmt und ausdehnt, statt es in eine bestimmte Sache stecken zu wollen und dann um diese herum zu tänzeln. Darin wird immer mehr der sichtliche Unterschied liegen, zwischen denen, die in der Finsternis der Nacht weiter wandeln und sich nach jedem kleinen Hoffnungsschimmer richten, und solchen die im Licht des Tages wandeln und selbst die Hoffnung in sich tragen. Und ob man durch die verschiedenen Veränderungen in Bestürzung gerät oder sich von diesen einfach zu neuen Ufern und in ein neues Land tragen lässt und sogar die Bestürzung zur Hoffnung selbst wird, da diese nicht im äußeren sondern im innern begründet liegt.

An sich sind Äußeres und Inneres für einen etwas ausgeleiherte Begriffe und mehr von symbolischer Bedeutung auch für solches, wofür einem in mancher Hinsicht noch die Begrifflichkeiten fehlen. Auf der einen Seite sind viele neue und teils weniger vertraute Energien im Raume und es ist sinnvoll alles anzunehmen und sich soweit als möglich zu öffnen. Auf der anderen Seite ist noch manches Alte da, was ausgedient hat. Und wiederrum bahnen sich langsam Sturzbäche ihren Lauf, wo man sich vielleicht noch manchen Halt wünschen wird und eine gewisse geregelte geordnete Stabilität, die allerdings derzeit noch ein Hemmnis für manch Neues ist. Man sollte wohl Veränderung als neue Normalität für eine Zeitlang begrüssen, allerdings sich zügig klar machen, dass alle Hoffnung in einem liegen sollte und nicht auf irgend welchen vertrauten Dingen. Das Neue ist noch nicht vollends entfaltet und das Alte noch nicht gänzlich losgelassen und je mehr daran festgehalten wird, umso unangenehmer die Flut, die jenes forttragen wird. So in etwa empfindet man die Energien, die einem aktuell vorschweben. Allerdings bricht der Damm an mancher Stelle und man steht kurz vor unbekannten Gewässern und bevorstehenden Ereignissen.

Man sollte sich selbst vertrauen und sich nicht für geringschätzig erachten oder sich unter Wert verkaufen, um irgend welcher äußerer Dinge und Hoffnungen. Man selbst ist das Licht und die Hoffnung die gebraucht wird in der Welt, wenn sich Werte und Dinge anfangen zu kreiseln und keinen Stand anbieten können, ist man selbst der Stand von allem. So dass man nicht von den Dingen abhängt, sondern die Dinge von einem. Man selbst ist die kosmische Energie und der Halt für die Dinge um sich. Die Werte sollten nicht nach außen sondern auf die innere Energie verlegt werden, um den Halt nicht zu suchen, sondern den Halt zu bilden für die neuen Energieströmungen. Dann wird man nicht von den äußeren Veränderungen mitgerissen, sondern bildet einen Teil davon und ist auch nicht verloren darin. Man sei der Fluss selbst, statt sich von der Strömung umherschubsen zu lassen und Halt zu suchen.

Dadurch sollte die allgemeine Bestürzung einen nicht in der Form antreffen und sogar zur Freude und zum Trost gereichen, weil die alte Energie freigesetzt wird und für etwas Neues gebraucht werden kann, was bis dahin undenkbar war, auch wenn vieles ungewohnt erscheinen mag anfangs. Der äußere Zirkus wird dann recht schnell verschwinden, da es doch letztlich alles auf Energie die im Raum zur Anwendung kommt fusst und nicht auf den äußeren Dingen die in Erscheinung treten. Daher sollte die neue Hoffnung nicht mehr auf den Dingen ruhen, sondern auf den Hoffnungsträgern und Menschen selbst, die sich in Einklang mit den neuen Energien befinden oder sich schneller auf diese eisntellen, indem sie sich diesen öffnen. Irgendwie geht einem etwas die Sprache abhanden, um das zu benennen, was noch ein wenig vage vorschwebt. Die Hoffnung wurde vielleicht lange Zeit in die Zukunft gelegt, doch kloppft diese Zukunft inzwischen an der Tür und es geht nur noch darum die Tür zu öffnen und sich überraschen zu lassen. Dann stellt sich nur die Frage, ob man bereit dazu ist, für die Hoffnung die einst gehegt wurde? Um diese anzunehmen und zu mutig zu vertreten.

Aristoteles: In die Selbstermächtigung eintreten

Devino M., Freitag, 16.12.2022, 22:38 (vor 443 Tagen) @ Devino M.

"Die Natur macht nichts vergeblich."

- Aristoteles -
***
Die Natur macht nichts vergebens, weil es dem Kraftausdruck folgt und auf der vorhanden Energie aufbaut und aufsetzt. Dazu sucht die Natur die Vielfalt, um Gott selbst in Form des Lebens so vielseitig als möglich zum Ausdruck zu bringen. Doch ist es beim Menschsein nicht viel anders, jede Art von Gedanken bereits baut eine Energie auf. Als Beispiel beim Autofahren, sollte es eng werden, sollte man sich nicht auf ein Hindernis konzentrieren, sondern auf die Lücke wo man langkommen kann. Wie viel denkt man die Dinge also so, wie sie sein sollen, anstelle dessen, wie sie nicht sein sollen? Man erzeugt kraft seines Denkens eine Energieform. So sollte man sich auch nicht auf alles konzentrieren, was schief laufen kann, sondern auf das, wie es passend wäre.

So kann man sich krank denken und auch gesund denken. Statt also über irgend einen Mangel oder eine Krankheit immer wieder nach zu denken und die Gedankenform oder Denkart mit Energie aufzuladen, sollte man zwar registrieren, was da ist, aber zugleich den Gedanken ersetzen, in dem man bei Krankheiten als Beispiel die Farbe grün visualisiert und wie die Sache sein soll, wenn sie gesund ist. Man befasst sich mit etwas und reflektiert evtl. auch die Eventualitäten einmal durch, aber zum Abschluss eines jeden solcher Gedanken, setzt man die Farbe grün und visualisiert Heilung, bevor man es loslässt. Denkt man erneut an das entsprechende Gebrechen, wie es im Krankheitszustand ist, ersetzt man erneut das Denken zum Abschluss durch Heilung und lässt es los.

Selbst technische Geräte, die nicht rund laufen sollten, kann man ebenso behandeln, statt auf den Fehler sich zu konzentrieren, denkt man, wie es richtig laufen könnte, selbst wenn man annehmen muss, dass es wohl eh nicht funktionieren dürfte. Man übernimmt damit zugleich auch die Verantwortung für die eigene Schöpferkraft. Ohnehin sollte man immer mehr in die Selbstermächtigung gehen, statt irgend welche Opferrollen einzunehmen. Wenn die Umstände ungünstig scheinen oder vor allem alles, was man an Angst finden kann, sollte man schnellstmöglich durch Zuversichert ersetzen und die Energie aus Opferrollen und jeglicher Angst möglichst bewusst rausziehen und auch Konfrontation, sofern erforderlich, nicht scheuen (denn mehr als ableben und ins Jenseits treten passiert schon nicht und es kommt eh nach aktuellem Stand der Dinge früher oder später dazu). Soweit notwendig auch überlegen welche Möglichkeiten und Instanzen einem alles zur Verfügung stehen. Im äußersten Falle um geistige Unterstützung ersuchen.

Letzten sehr frühen Morgen hatte man einen Traum, dass zunächst auswärtige Flugobjekte auftauchen, immer mehr, verschiedene und schließlich auch vorm Haus landen. Man tauchte in ein Gespräch mit Plejadiern ein. Markant war, dass diese ähnlich groß, eher kleiner sogar waren und dazu auch Hilfsroboter und andere Spezies dabei waren. Schließlich gab es auch irgend welche technischen Einsätze von Technik und man hatte doch etwas Sorge, dass eine Art Angriff sein könnte. Man wachte auf und nach kurzer Zeit schlief man wieder ein, träumte dann aber den Traum weiter (was eher ungewöhnlich für einen ist - und eine ähnliche Schlafposition und Haltung kanns begünstigen, was in dem Fall auch nicht der Fall war). Der Eindruck daraus war, dass es auch eine Art von Konfrontation war, wie das Unterbewusstsein und man als Mensch auf so etwas reagieren und damit umgehen würde. So als wäre es ein Antesten des Menschlichen Glaubensstands und wie das Unterbewusstsein auf derlei reagieren würde. Lustiger Weise wurde es durch ein Channeling der Arkturianer heute ebenfalls aufgegriffen, wobei hier auch betont wurde, dass die Menschheit sich selbst um die hausgemachten Probleme kümmern sollte und es nicht so sehr Aufgabe der Auswärtigen wäre alles in Ordnung zu bringen (jedenfalls nicht allerlei Menschengemachtes). Auch hierbei ist die Selbstermächtigung und geistige Ausrichtung mit unter für einen fruchtbaren Austausch nicht unwesentlich.

Alles ist nicht umsonst was man denkt, was man tut, wie man sich worauf ausrichtet und verbindet. Man kann sich auf fast alles ausrichten und mit fast allem verbinden, da man ja auch ohnehin an alles angebunden ist. Selbst mit technischen Geräten ist eine gewisse Synthese und Verbindung da und hierbei auch eine Frage, wie man sich darauf konzentriert. Man selbst ist stets der Geist, der auch alles beeinflusst und man ist eigentlich nie nur passiv wahrnehmend. Daher sollte man immer auch prüfen, in welchem Zustand man etas hinterlässt und möglichst etwas nährendes oder positives in der Ausrichtung und Verbindung hinterlassen, bevor man sich wieder etwas anderem zuwendet. Schließlich ist es grob auch das, was man zwischen sich selbst und etwas platziert oder wie man den Willen ausrichtet und die Energie qualifiziert und lenkt, selbst wenn man sich dessen nicht bewusst ist oder sich dieses nicht bewusst macht (wie etwas verbleibt und hinterlassen wird von meinem und wie auch der Wille und die Energie daher ausgerichtet bleiben).

Je mehr geistiger Fortschritt und Bewusstsein auf einer Seite ist, umso mehr wird man damit auch letztlich konfrontiert werden, sofern man wenig positiv agieren sollte. So wie die Natur auf ihre Weise nichts vergebens macht, so sollte man sich als energetisches geistiges Wesen auch so sehen und verstehen, dass alles worin und in welches Weise man agiert, nicht vergebends ist und so auch von sich immer eine gewisse Achtsamkeit einfordern. Denn es ist alles womit man zu tun hat, auch meist nicht ohne Grund so, wie es ist, und in erster und letzter Instanz hat es durchaus daher immer mit einem zu tun, soweit wie etwas sich im eigenen Gewahrseinskreis einfindet. Unabhängig wie es ist, man hat die Möglichkeit, mindestens innerlich für sich selbst, es besser zu hinterlassen oder auch zu eigenen Gunsten positiv zu verändern, nur dadurch, dass man mittels seines Bewusstseins die Energie positiv beeinflusst, denn neutral gibt es da nicht wirklich, sondern nur etwas was sich gleichschwingend und in Ressonanz zur eigenen Energie und zu einem verhält und dadurch in dem Sinne für neutral gehalten werden mag. Und wie auch immer sich etwas aufstellt, man kann für sich es immer noch auf seine eigene Art anordnen und sich geistig unabhängig positionieren ohne sich bestimmen zu lassen, sondern nach dem was der eigenen Selbstermächtigung entspricht und einem angemessen ist.

Zhuangzi: Eine Herzenslehre

Devino M., Dienstag, 20.12.2022, 23:48 (vor 439 Tagen) @ Devino M.

"Ein Weg bildet sich dadurch, daß er begangen wird."

- Zhuangzi -
***
Alles macht die Erfahrung Gottes und bildet einen Teil der Reflexion Gottes auf die Evolution und als Evolution. Bewusstsein ist an sich eine Relfektieren der Energie und das herausbilden eines Empfindens in Entsprechung der bestimmten Energie. Vielfalt gehört dazu, um eine entsprechende Breite der Reflexion zu ermöglichen. Da jeder Blickwinkel eine andere Art der Erfahrung repräsentiert. Das Übel macht die Erfahrung der Nacht und ist daher durchaus auch von Wert, als Bewusstsein der Nacht. Es wäre vergleichsweise die Erfahrung der Nachtseite und daher mag das Bewusstsein eher beschränkter Natur sein, auch wenn es ebenfalls seine bestimmte Qualität einbringt, um ein bestimmtes Verständnis zu ermöglichen und hervorzubringen. Was auch dem Dahinscheiden entspricht, welches zur Wiedergeburt führt (gemäß Bhagavad Gita). Während die positive Polarisation einen größeren Ausdruck Gottes und daher ein umfassenderes Empfinden einbezieht.

So ist alles ein Weg, der da ist, weil dieser von irgendwem begangen wurde oder wird. Als Erweiterung des Göttlichen an sich, ist kein Weg grundsätzlich falsch oder richtig. Es ist alles ein Weg und eine Ergänzung der Erfahrung. Im Grunde öffnet das Übel den Raum für leidvolle Erfahrungen, wodurch die Empfindungsfähigkeit auf den Plan gerufen wird in Aktion zu treten (einmal in dem Moment für das Erleiden, während das Übel selbst meist nur im Intelligenzaspekt unterwegs ist und einmal als Karma für denjenigen, der noch das Empfinden entwickeln möchte). Ob eine Seele dessen bedarf, kann der individuellen Seele überlassen bleiben. Schließlich ist man nicht gezwungen alle Wege mitzugehen. Genug Wege und Möglichkeiten gibt es und gerade das, was anders ist, ist auch das was Gott als alles was ist, erweitert. Während Konformismus zwar die Energie einer bestimmten Art steigern und diese aufzuladen vermag und eine Art von Intension erzeugt, doch ist die Vielfalt das, was die Tiefe Gottes in der Erfahrung bildet.

Vieles mag daher zwar für einen selbst nicht bedeutsam scheinen, doch braucht man nicht weiter beurteilen, was dies für Andere bedeuten mag, noch sollte. Was nicht sein soll, darf nicht sein? Es gäbe dieses oder jenes nicht, wenn es nicht sein soll. Es ist eine Energie und ein Bewusstsein da, weil es da ist. Man kann sich etwas anschauen, sich seinen Weg wählen und gehen, ohne sich von diesem oder jenem beanspruchen zu lassen. Man braucht das Übel nicht zu befördern, aber man braucht es auch nicht unbedingt zu bekämpfen, da es ohnehin sich selbst verzerrt, wenn es anderweitig nicht genährt wird. Gewisse Erfahrungen sind da, weil in irgend einer Weise danach verlangt wurde, denn es gäbe ohne irgend eine Art von Raumangebot, keine Möglichkeit dass irgend etwas greifen kann.

Man kann sich durchaus fragen, womit und wodurch man die Göttliche Gegenwart erweitern kann. Allerdings kann dies natürlich dann auch herausfordernd sein. Ohnehin sind viele herausfordernden Umstände genau dazu da, um einen aus der Reserve zu locken, um sich selbst zu erfahren. Es gibt nichts zu fürchten und nichts zu verlieren, grundsätzlich. Man kann über sein Vermögen hinaus nicht beansprucht sein, da der Gewahrseinskreis nur so viel enthalten und einbeziehen kann, wie man damit grundsätzlich umzugehen vermag. Nebst der Seele greift ansonsten auch die Überseele. Die Erfahrung und das Licht der Seele haben ihren Anspruch, gewiss die Überseele (Geistmonade) hat einen noch weitergreifenden Anspruch auf ihre Weise, weil es auch stets in der eigenen Natur sich bewegt.

Das multidimensionale Geistige ist weniger dazu da, damit man darin schwelgen kann, sondern es geht auch darin darum eine Erweitung Gottes auf seine Weise an den Tag zu legen. Man sollte schon bereit sein, sich vollends darauf einzulassen. Wenn man die bestimmten äußeren Dinge unbedingt haben möchte, heißt es nicht, dass dies von höherem Geiste getragen sein wird und man wird daher sich an mancher Stelle für das eine oder andere in seinem Rahmen entscheiden müssen. Wenn man alles haben möchte, kann es schon passieren, dass einem nichts bleibt. Wenn man zu allem bereit ist, sprich sich dem Geistigen vollends zu öffnen und hinzugeben, dann wird man alles bekommen, ohne sich dessen bis dahin bewusst gewesen zu sein, dass einem dies so möglich wäre.

Und wenn es heißt, ins kalte Wasser zu springen, wozu sollte man an etwas festhalten, nur weil es vertraut vorkommen mag und einem irgend eine Art von Sicherheit und Kontinuität oder Stabilität suggeriert? Was hat man damit gewonnen, was nicht schon in einem da war dahinghend? Natürlich kann man sich fragen, ob es Gottes würdig ist. Um der Weg für einen angemessen ist. Doch letztlich ist alles Gangbare zunächst eine Option und man kann viele frühere Vorstellungen zur konventionellen Moralität an den Sargnagel alsdann hängen. Denn was bringt es einem, sich als Gutmensch zu geben, während man weder Empathie noch Verständnis der tatsächlichen Situation oder den Umständen entgegen zu bringen vermag? Man macht sich damit nur schnell etwas vor, um sich selbst im eigenen moralischen Weltbild zu gefallen.

Es bedürfen Andere nicht der Belehrung über Werte, sondern einer Erweiterung des Mitempfindens, wodurch alles andere sich in natürlich Weise selbst ergibt. Und auch hierzu kann Leid und Übel mehr beitragen, als selbstgefällige Gutmenschlichkeit (vor allem dem äußeren Anschein nach). Es geht um ein lebendiges Erfahren und Mitempfinden, was der Herzenslehre entspricht. Der werte Wertekompass ist nicht selten verrückt am spielen heutiger Tage bei vielen und die innere Gesinnung wird hervorgekitzelt und auch gewisse Themen die es aufzuarbeiten gilt. Dies kann auch der Natur sein, die einem nicht entspricht und worin man sich verfangen hat oder schon über viele Lebenszeiten und Inkarnationen hineinmanövriert hat. Doch was ist man wirklich? Ist es die Erfahrung allein, die man ist? Oder ist es das Herz welches durch die Erfahrung gewachsen und veredelt wurde? Ist man der Weg? Oder ist dieser nur dazu da gewesen, um erkennen zu können, welchen Anteil Gottes man auf dem Weg selbst verkörpert? Die Reise des Empfindens, ist es worum es stets geht und was den Kern jeder Herzenslehre ausmacht und äußere Wertvorstellungen überflüßig (erst recht solcher Natur, wie man sie Anderen aufdrängen mag, in dem man sich selbst für besser hält, als Andere, während doch das Empfinden sich mehr bei Anderen einstellt, als auf Seitens der Selbstgefälligkeiten in bloß moralischen Wertvorstellungen).

F.Schiller: Alles Höchste

Devino M., Sonntag, 25.12.2022, 00:12 (vor 435 Tagen) @ Devino M.
bearbeitet von Devino M., Sonntag, 25.12.2022, 09:28

"Alles Höchste, es kommt frei von den Göttern herab."

- Friedrich Schiller -
***
Alles was ist, ist, weil es erschaffen ist. Weil es zuerst aus dem Geistigen erzeugt wurde. Das heißt jede Körperform, alles was überhaupt von der Evolution erfahren und erlebt werden kann, ist erschaffen (das Erschaffende ist dauerhaft, nicht das Erschaffene). Daher ist das Verkörperte auch vergänglich, sobald die Formseite ausgedient hat, wird sie abgelegt und aufgelöst. So dass auch alles Bestreben in äußerer Körperform fortwährend zu existieren ein Trugschluss ist. Es ist nur dann möglich, wenn es aus dem Geiste erneuert und immer wieder erschaffen wird. Dadurch ist alles nur, weil es vom Göttlichen her gegeben ist zu sein. Und geht man selbst in das Göttliche ein, lernt die Art Natur zu beherrschen, dann ist es einem selbst gegeben, da man die kosmische Repräsentanz mitbringt und nicht nur Nutznießer ist.

Um eine gewisse Demut der Göttlichen Ewigkeit und Schöpfung gegenüber kommt man nicht umhin. So dass man die Schöpfung ehren sollte. Menschenverachtung und Schaden an der Menschheit ist notwendig ein Missverstand aller Geistigen Natur gegenüber. Leid am eigenen Leibe ist ein Mittel um das Mitgefühl zu entwickeln, welches die erforderliche Empathie ausbildet, um alles Leben an sich, für gleich dem eigenen Leben erachten zu können. Glücklich also die Menschen, die sich dem Göttlichen aller Art geweiht haben. Denn der Himmel auf Erden heißt so viel, als dass man zunächst Zugang zu den höheren Dimensionen und Energieebenen erlangt. Und hierfür muss sich äußerlich nicht gleich alles ändern, es ist zunächst ein innerer Weg, und das Innere ist es, was anderen Sinnes werden darf.

Sobald das Innere andere Energiedichten einbezieht, wird sich der Sinn ändern und eine innerer Wandel eintreten. Der Innere Wandel dehnt sich dann aus und erzeugt die Welt um sich, die dem Inneren Geiste entspricht. Es geht allem voran um die Einsicht, die aller Erfahrung abgewonnen werden kann. Nicht darum etwas äußerlich zu ändern, ohne den Inneren Bezug. Im Grunde wäre aller äußere Umstand vergebens konstruiert worden, wenn es nicht der inneren und geistigen Erfahrung dienen würde. Und so ist es auch nicht, da beides immer in einer Symbiose und Synthese sich befindet, ob man sich dessen bewusst sein mag oder nicht. Man wird also immer wieder nicht umhin kommen festzustellen, dass alles wie es ist, seine grundlegende Ordnung und Berechtigung hat. Alles entspringt einem Glauben oder auch einem Vielglauben und verworrenem oder viel verzweigtem Glauben. Alles ist jedoch nur, weil die Macht im Glauben liegt.

Selbst also alle Täuschung und alles was daraus an scheinbar negativen Erfahrungen existiert, ist ein Beleg des Glaubens und Zeugnis davon, dass der Glaube die letztliche Grundlage von allem ist, was besteht (wie sehr die Form auch angebetet werden mag). Es dient alles der Erweiterung Gottes von allem was ist. So listig und hinterhältig, oder lichtvoll und voller Liebe sich was geben mag. Vom Stand des Glaubens her, nimmt sich das nichts, außer, dass es eine andere Art von Hinwendung und Zuwendung ist. Daher glaube man an Gott in allem und als alles was ist, und löse den Blick von der dargebotenen Hypnose, dass es nicht alles in Gott ist und so in Ordnung wie es ist. Das Äußere ist kein Prinzip, welches anzubeten wäre, sondern kaum mehr als Glaubensbezeugnis und allerlei daraus resultierende Handlung.

Alle Macht ist Innerlich und im Geiste, daher muss sich aller äußerer Lug und Trug immer sehr abmühen und die Früchte sind sehr bescheiden und um das Karma derlei nicht zu beneiden. Es hat alles seinen Verdienst und Lohn bereits genossen, in dem, worin es äußerlich auf Kosten anderer um des eigenen selbstsüchtigen Vorteils wegen agierte. Im Grunde ist dieses Agieren auf dem Kraftaufbau basierend, worin auch das nachfolgende Agieren wieder in selbiger Energiedichte weiterhin bestehen wird. Das worin der Glaube gesetzt wird und Energie hinfließt, und welcher Energiedichte es entspricht, darin erfolgt auch alle weitere Verkörperung und weiteres Agieren darin ist unvermeidlich.

Es lohnt also immer - wie es Krishna in der Bhagavad Gita lehrt - sich dem Geistigen zu widmen und kein Bemühen ist je vergebens, welches im Geiste mündet. Weil es dem Glaube und der Energie entspricht, die einen mit eben diesen geistigen Ebenen und Reichen verbindet und die einem eine andere Erfahrung ermöglicht. Und doch muss es keine spirituell abgehobene Lehre sein, sondern es ist die energetische und einsichtsvolle Erweiterung zunächst, die einen in allem begleitet, im noch so banalsten Alltag. Nicht irgend eine abgehobene spirituelle Praxis ist es auf die es ankommt, sondern die innere geistige Offenheit und vielleicht etwas loslassen aller Konventioneller Weltanschauungen. Alles äußere ist ein Zusatz, nicht die Grundlage und Basis von allem.

Schlußendlich ist alles Glaube. Es wäre genau so möglich, eine völlig anderes Weltverständnis anzunehmen und sogar ein gänzlich anderes Gewahrsein von allem und ebenso eine andere Wahrnehmung und daran geknüpft eine andere Erfahrungsform. Denn nicht aus dem äußeren wird der Geist geboren, sondern ein jeder Geist gebiert alle körperliche Erfahrung bis hin zum Körper selbst. Es bedarf eben dieser Einsicht nur vollends, und des inneren Sinnes, um alles ändern zu können. Daher kann es gar nicht anders sein, als dass alle Rettung und alles Heil, von einer gesunden Geistigen Einstellung herrühren und entfaltet werden. Und dies ist mächtiger, als alles äußere Gebärden, welches letztlich nur die mittelbare Macht verzerrt präsentieren vermag, doch die unmittelbare Macht entsteht im Geiste von allen und ist der Funke entsprechend entzündet, gibt es äußerlich nichts und niemand mehr, der einer Rettung bedarf. So dass das erste und letzte was ist, der reine Geist ist und bleiben wird. Alles kann vergehen, doch das Göttliche Erbe ist anzutreten, wann auch immer, es kann nicht vergehen noch aufhören zu sein. Das Menschsein ist die Schöpfungsebene die erfahren und erkannt werden möchte, um dann vom Geistigen anerkannt zu werden und nicht das Geistige muss vom Menschen anerkannt sein um sein zu können - und viel mehr auch nicht. Gott ist hingegen der Geduldigste von allen, und hat sich die meiste Zeit von allen anderen genommen und wurde so zu dem Einen von allen (während die Ergahrung aller anderen kürzer greift als die Seine).

powered by my little forum