Entlasten (alle)

Felix, Dienstag, 16.11.2021, 09:43 (vor 68 Tagen)

Fest in deutscher Hand. Was tragen wir heute?
Die Lasten von morgen? Entlasten. Überwiegend heiter.
Der Segen des neuen Tages. Ans schwarze Brett hängen.
Nägel mit Köpfen machen. Die Illusionen der Menschheit.
Die ganze Tragweite erfassen. Vielleicht mal loslassen?
Mal nicht ins Drama gehen? Innere Gelassenheit. Die sach-
dienlichen Hinweise. Meldung machen wäre möglich bei
jeder Polizeidienststelle. Vermeintliche Härte. Liebe.
Das kalte, klare Licht der Vernunft.

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Leichter und freier

Felix, Donnerstag, 18.11.2021, 17:04 (vor 66 Tagen) @ Felix

"Vom Eis bis hin zum Dampf, geben uns die verschiedenen Formen des Wassers in der Natur eine Vorstellung von den unterschiedlichen, dichtesten und feinsten Zuständen, welche die Materie, die psychische ebenso wie die physische Materie, annehmen kann. Über das Wasser (die Materie) hat das Feuer (der Geist) alle Macht; und wie das Wasser kann auch das Feuer auf den unterschiedlichen Ebenen, also auf der physischen, psychischen und spirituellen Ebene, verstanden werden. Deshalb wird die spirituelle Arbeit in der Einweihung oft symbolisch als die Wirkung des Feuers auf das Wasser dargestellt.

Durch das Feuer des Geistes erhitzt, ist die Materie ein Wasser, das immer reiner und subtiler wird. Welche Anwendungen können wir nun für unser Innenleben aus diesem Wissen über Feuer und Wasser ziehen? Sie sind zahlreich, aber hier möchte ich wenigstens eine nennen: Da das Feuer alle Macht über das Wasser hat, ist es möglich, psychische Tumore, die sich durch die Anhäufung unserer negativen Zustände gebildet haben, zu verkleinern, indem wir die Materie in uns (das Wasser) durch das Feuer (den Geist) zu Dampf werden lassen. Auf diese Weise werden wir uns endlich leichter und freier fühlen." (O.M. Aivanhov)

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Beim Bäcker

Felix, Samstag, 20.11.2021, 19:13 (vor 63 Tagen) @ Felix

Beispiel aus dem Bäckerladen, der Onkel zeigte eine Postkarte, auf der ein englischer Shiva abgebildet war (englische Schreibweise) und erklärte den Umstehenden, der englische Shiva entlastet spürbar die Wechselgeldfront. Prompt kam ein Kunde, um eine Bestellung abzuholen und hatte nur einen 50 Euro Schein dabei, aber die Bäckersfrau konnte nicht wechseln. Zack, tauchte ein Mann auf, wie aus der Luft herabgestiegen und sagte: kein Problem, ich kann das wechseln.

In Deutschland erwünscht, dass es so funktioniert. Aus der Luft kommt er rein, einer muss erscheinen, vom deutschen Volk erschaffen. Nicht nach außen gucken, entfernt abarbeiten. Der Onkel vermeidet, dass es näher rankommt. Verträge und Vertrag (Unterscheidung Mehrzahl und Einzahl). Sonst ist man noch der Struwwelpeter und die Haare sind länger, als der Körper groß ist. Erinnerung an Edvard Munch`s Bild: "Der Schrei", kann problemlos jeden Alkoholiker unter den Tisch trinken.

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Entlasten

Felix, Sonntag, 28.11.2021, 11:28 (vor 56 Tagen) @ Felix

O.M. Aivanhov
https://aivanhov.de/tagesgedanken/

"Welches auch eure Leiden und Schwierigkeiten seien, beklagt euch nie bei den anderen und setzt keine düstere Miene auf, im Gegenteil, versucht das Licht in euch zum Strahlen zu bringen. Ja, je schlechter es steht, desto mehr sollt ihr das Licht erstrahlen lassen. Wisst ihr, was dann nämlich passiert? Von allen Seiten werden Menschen kommen, die dieses Licht angezogen hat und sie werden euch sagen: »Wir möchten Ihnen etwas geben. Was benötigen Sie?« Ihr werdet sogar zu viel an guten Diensten haben, die man euch erweisen möchte, einfach aufgrund eures Lichts!

Die Leute glauben, ihr Unglück könne das Herz der anderen berühren, darum erzählen sie es und übertreiben es sogar, in der Hoffnung Hilfe und Beistand zu erhalten. Doch das ist nicht der Fall! Jene, welchen man solche Berichte aufzwingt, haben nur noch den Wunsch sich davonzumachen. Ja, unglücklicherweise ist es so: Unter derartigen Verhältnissen ist es selten, dass man sich Gehör verschaffen kann, weil die Menschen sich nur von Schönheit, Licht und Liebe angezogen fühlen. Also, je schlechter es steht, desto strahlender und fröhlicher solltet ihr werden."


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Licht

Felix, Donnerstag, 02.12.2021, 19:34 (vor 51 Tagen) @ Felix

"Um die Flamme zu nähren, muss die Kerze ihr Material liefern und wird dementsprechend nach und nach kleiner. Die Verbrennung ist also ein Opfer; ohne Opfer gibt es kein Licht. Das Feuer braucht Nahrung, und die Kerze ist eben diese Nahrung. Der Mensch kann mit einer Kerze verglichen werden, denn er hat alles nötige Material, um die Flamme in sich zu nähren. Dieses Material, das sind alle Äußerungen seiner persönlichen egoistischen Natur. Er muss sie opfern, um die Flamme in Gang zu halten.

Was ihn daran hindert, dieses Opfer zu bringen, ist die Furcht davor, sich aufzulösen, zu verschwinden. Natürlich muss etwas verschwinden, aber dieses Etwas muss genau deshalb verschwinden, damit etwas anderes erscheint, genauso wie das Material der Kerze verschwindet, damit das Licht erscheint. Ihr werdet sagen, dass nach einer gewissen Zeit nichts mehr von der Kerze übrig bleibt; das ist richtig, aber der Mensch kann für immer brennen. Wenn er einmal entzündet ist, kann er sich nicht mehr auslöschen, denn sein Brennstoffvorrat ist unerschöpflich." (O.M. Aivanhov)

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Frührunde

Felix, Samstag, 04.12.2021, 19:56 (vor 49 Tagen) @ Felix

die Frührunde begann so ...
und wieder liegt eine schwarze Nacht hinter uns und
wieder sind die Zeitungen voller depressiver Nachrichten.
Warum können sie nicht einen süßen kleinen Drachen abbilden
und mal nur positive Nachrichten veröffentlichen?

Zeitungsarbeit bedeutet, nicht passiv darauf zu warten,
dass was kommt, ein Drama, ein Unglück oder schlimmeres.
Immer nur Negatives von der angeblichen Wirtschaft oder
der angeblichen Politik? Es fehlt die klingende Freude,
es besteht eine Notwendigkeit der Einheit.


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Entlasten

Felix, Freitag, 10.12.2021, 09:26 (vor 44 Tagen) @ Felix

Geometrische Lichtarbeit war damals ein neuer Begriff für mich. In Hamburg wurden viele Kristallisationspunkte wahrgenommen, die aufgelöst werden wollten. Dazu wäre es gut, jeden Tag, quasi im Alltag, an möglichst viele Punkte zu gelangen und somit nicht jeden Tag die selben Wege zu beschreiten, auch wenn man berufsbedingt jeden Tag an den selben Ort will. Viele Lichtfäden spinnen, eben geometrische Lichtarbeit, einfach so im Vorbeigehen.

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Zentimeterweise

Felix, Mittwoch, 15.12.2021, 08:01 (vor 39 Tagen) @ Felix

Ödön von Horváth: "Geboren bin ich am 9. Dezember 1901 und zwar in Fiume an der Adria. Als ich 1,20 Meter hoch wurde, zog ich nach Budapest und lebte dort bis 1,21 Meter. Bei einer ungefähren Höhe von 1,52 erwachte in mir der Eros, aber vorerst ohne mir irgendwelche besonderen Schererein zu bereiten (meine Liebe zur Politik war damals bereits ziemlich vorhanden). Mein Interesse für Kunst, insbesondere für die schöne Literatur, regte sich relativ spät (bei einer Höhe von rund 1,70) aber erst ab 1,79 war es ein Drang, zwar kein unwiderstehlicher, jedoch immerhin."


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Gute Besserung

Felix, Sonntag, 19.12.2021, 17:42 (vor 35 Tagen) @ Felix

Ohne nachzudenken und ohne zu überlegen. Lieber die sanfte Tour. Wie ist das werte Befinden? Auf dem Wege der Besserung. Immer auf unbekanntem Terrain entlang. Aalglattes Parkett. Tanzturniere. Akrobatische Verrenkungen. Die Grenzen des Möglichen überschreiten. Sehnenzerrung, Bänderriss. Versäumnis, fehlende Achtsamkeit, mangelnde Fürsorge. Das Streben nach Vollkommenheit. Ich brauche keine Millionen. Mir fehlt kein Pfennig zum Glück. Alte Schlagertexte schwirren uns im Kopf herum.

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Entlasten

Felix, Donnerstag, 23.12.2021, 20:46 (vor 30 Tagen) @ Felix

Postkarte

Am Ende
des Pfades
ist Freiheit,
bis dahin
Geduld.


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Der moderne Stubenhocker

Felix, Samstag, 25.12.2021, 19:39 (vor 28 Tagen) @ Felix

"Der moderne Stubenhocker,
d.h. der Typ des modernen Menschen,
atmet zu wenig und isst zu viel,
und die Folgen zeigen sich im
vorzeitigen Altern."
(Paul Dahlke)

Der moderne Stubenhocker hat keine eigene Erscheinung mehr. Atmung und Ernährung sind die Fundamente der Wirksamkeit der Rede. Der moderne Stubenhocker hat seine eigene Rede verloren. Der moderne Stubenhocker lässt das System durch sich reden.

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Immanuel Kant

Felix, Mittwoch, 29.12.2021, 08:00 (vor 25 Tagen) @ Felix

"Es gibt noch ein Gefühl von feinerer Art, welches entweder so genennet wird, weil man es länger ohne Sättigung und Erschöpfung genießen kann oder weil es sozusagen eine Reizbarkeit der Seele voraussetzt. Das feinere Gefühl, was wir nun erwägen wollen, ist vornehmlich zweifacher Art: Das Gefühl des Erhabenen und des Schönen. Das Erhabene rührt und das Schöne reizt. Die Nacht ist erhaben, der Tag ist schön. Die Miene des Menschen, der im vollen Gefühl des Erhabenen sich befindet, ist ernsthaft, bisweilen starr und erstaunt. Dagegen kündigt sich die lebhafte Empfindung des Schönen durch glänzende Heiterkeit in den Augen, durch Züge des Lächelns und oft durch laute Lustigkeit an."

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Zartheit

Felix, Mittwoch, 05.01.2022, 22:29 (vor 17 Tagen) @ Felix

aus dem Buch:
"Sai Baba spricht über Beziehungen"


"Es geschah in Afrika. Eine Elefantenherde verwüstete die Felder, die die Dorfbewohner in mühevoller Arbeit bebaut hatten. Daraufhin wurde alles neu gepflanzt. Kaum war das erste Grün zu sehen, träumte eine sehr gläubige Bewohnerin, die Elefantenherde werde wieder kommen und es sei nicht die Herde, sondern nur ein Elefantenbulle, der so rücksichtslos sei. Er sei von Menschen verletzt worden und habe deshalb die Achtung vor deren Feldern verloren.

Am nächsten Abend war es soweit. Die Frau bat die Götter um Hilfe. Ihr wurde bewusst, dass sie etwas tun musste, um den Elefantenbullen zu erreichen. Sie nahm deshalb eine Schale Hirsebrei, legte ein paar Gemüseblätter als Verzierung darauf und ging mit Gottes Namen auf den Lippen auf die Elefantenherde zu. Diese kleine zarte Frau ging diesen Kolossen entgegen.

Sie reichte den Elefanten ständig die Schale mit dem Hirsebrei entgegen. Der Elefantenbulle verstand zwar nichts, blieb aber stehen. Die Elefantenkühe waren von der Zartheit dieser Geste berührt. Es wurde ihnen unmittelbar klar, dass sie nie wieder die Felder dieses Dorfes beschädigen durften. Sie hoben ihre Rüssel und trompeteten. Es war eine Geste von Herz zu Herz. Der Elefantenbulle konnte daraufhin nicht anders, als sein Verhalten dem der Kühe anzupassen. Die Kraft der Zartheit hatte auch ihn über die Elefantenkühe erreicht." (Stephan von Stepski-Doliwa)


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Tagesgedanken

Felix, Sonntag, 09.01.2022, 20:25 (vor 13 Tagen) @ Felix

"Die Menschen essen, trinken und atmen, und auf diese Weise treten sie in Kontakt mit den Elementen Erde, Wasser und Luft und ernähren sich von ihnen. Aber sie haben noch nicht gelernt, sich vom vierten Element zu ernähren: dem Feuer, dem Licht. Und dabei ist das Licht für uns noch notwendiger als die Luft, denn es nährt unser Gehirn. Das Gehirn will auch essen, und das Licht ist seine Nahrung. Es ist das Licht, das die Fähigkeiten erweckt, die uns ermöglichen, in die göttliche Welt vorzudringen.

Ihr erwidert, dass man seinen gesamten Körper, das Gehirn mit einbezogen, ernährt, wenn man isst, trinkt und atmet. Ja, aber solange ihr euch damit zufrieden gebt, euer Gehirn mit festen, flüssigen und gasförmigen Teilchen zu ernähren, die nicht diejenigen Elemente sind, die ihr am meisten braucht, werden euch viele Tatsachen der subtilen Welt entgehen. Die Überlieferung berichtet, dass Zarathustra den Gott Ahura Mazda eines Tages fragte, wie sich der erste Mensch ernährte, und Ahura Mazda antwortete ihm: »Er aß Feuer und trank Licht.« (O.M. Aivanhov)

https://aivanhov.de/tagesgedanken/

Erinnerungen

Felix, Donnerstag, 13.01.2022, 11:48 (vor 10 Tagen) @ Felix

Maitreya hat auf brennendem Grund gestanden, um dann freiwillig das zu tun, was getan werden musste. Tipp des Tages: freiwillig das tun, was getan werden muss. Odin in Schamballa als Buddha im goldenen Festgewand. Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf, das wird umgewandelt. Die Menschen müssen Manas verwirklichen. Das haben sie bisher noch nicht angefasst. Und wie macht man das? So wie der Onkel das macht: mit Postkarten schreiben.

Zuerst nur einen guten Gedanken, einen guten Satz aufschreiben und später die Postkarte tatsächlich vollständig schreiben und abschicken. Oder auch das folgende: bevor ich irgendwo hingehe, zuerst einen guten Gedanken bilden und den auch einhalten bei dem Vorhaben. Auch wenn es einem alles ganz langweilig vorkommt. Die Menschen wollen immer Reize. Aber gerade das Langweilige, das ist es, was uns hilft, was uns weiter bringt. Der Mensch kann nicht mehr, als dass man ihm hilft. Die Anrufungsmethode ist nicht im Detail. Kleine Igel, kleine Engel.

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Achterbahnfahrten

Felix, Dienstag, 18.01.2022, 13:54 (vor 5 Tagen) @ Felix

"Martin Luther war mit Gesundheit nicht gerade gesegnet: Hämorrhoiden, Gicht, heftige Verstopfungen, Magen- und Herzleiden sind überliefert. 1537 fand in Schmalkalden ein Treffen von 18 protestantischen Fürsten und 28 Städten statt, bei dem unter der Federführung Luthers ein politisches Programm formuliert werden sollte. Doch Doktor Luther konnte wegen einer schweren Nierenkolik nicht an den Beratungen teilnehmen.

Die Ärzte griffen zu bewährten Mitteln wie Knoblauch und Pferdemist, allein, nichts wollte helfen. Der große Mann konnte kein Wasser lassen und erwartete sein Ende. Das aber wollte er nicht in der Fremde, sondern im heimischen Wittenberg erleben. Der Wunsch war die Rettung. Denn Reisegefährt und Straßenzustand brachten solche Erschütterungen zustande, dass sich die Nierensteine lösten. Heutzutage halten Forscher bei Nierensteinen Achterbahnfahrten für Erfolg versprechend." (Kalenderweise)

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