Zitate Oktober 2021 - Es werde noch mehr Licht (alle)

Devino M., Samstag, 02.10.2021, 11:34 (vor 13 Tagen)

"Das Herz fühlt mehr, als die Augen sehen."

- Fred Ammon -
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Zwar ist es in der Tat so, dass die Augen, mehr auf die Dualität bezogen sind, jedoch das einfältige dritte Auge, die Dinge so sieht, wie sie energetisch sind. Die dahinter stehende Energie ist das Zeugnis davon, das etwas ist, wie es ist, und nicht die äußere Erscheinungsform. Andererseits steht das dritte Auge sogar über dem einfache Buddhi-Aspekt der Seele und ist mehr mit dem Atma (geistigen Willensaspekt) verbunden. Atma (geistiger Wille) beinhaltet bereits den Buddhi-Aspekt (Liebe/Weisheit), so wie der Buddhi-Aspekt den Manas-Aspekt (aktive Intelligenz) bereits beinhaltet.

Von der Seele zum Menschen hin bezogen, basieren alle Sinne und Wahrnehmungsorgane der Seele auf der geistigen Sehkraft und nutzen diese auf eigene Interpretationsweise. Somit ist alles Wahrnehmen einschließlich des Sinnesgewahrseins aufgebaut auf der geistigen Sehkraft. Mittels dessen lässt sich unter anderem erkennen, was der Liebesaspekt ist und was Emotionen der Astralebene sind, und dies deshalb, weil die geistige Sehkraft umfassender ist auf ihre Weise. Andererseits vom Menschlichen Stand ausgehend, ist alles höhere Gewahrsein, mittels Seelenempfindung zugänglich. Man empfängt es mittels seiner Seele. Die Sehkraft des dritten Auges entspricht der Schau der Monade selbst und die Seele ist hierbei, man kann sagen mittels der Liebe, die Vermittlerin des Geistigen. Das reine Fühlen mittels des Astral-/Emotionalkörpers, ist eine andere Schiene, als das Empfinden, welches durch die Seele vermittelt wird und bezieht sich auf eine andere Ebene. Während das Astrale vom Menschlichen Gewahrsein ausgehend, viel lebendiger und ausdrucksvoller erscheint, weil es ja auch der Menschlichen Triade angehört, ist der Buddhi-Aspekt mehr eine Überlagerung des physischen, astralen und selbst des Mentalen (in Summe Manas genannt). Soweit grob zusammenfassend und für manche nicht wirklich etwas Neues.

Fällt Licht auf etwas, dann muss das Licht auch irgendwo herkommen. Im Grunde ist das Licht oft eine höhere große Wesenheit (wie Maitreya als kosmischer Christus für die Erde) die sich mit verschiedenen Ebenen verbindet und so das eigene Licht als Kontrast einbringt, um den Unterschied zwischen dem aufzuzeigen, was auf der einen Seite ist, hin zu dem, wie etwas ist, wenn es vollkommen und verwirklicht wurde sich zeigt. Es gibt selten eine Vision oder irgend eine Schau geistiger Dinge, ohne dass eine Wesenheit umfassenderen Sinnes in positiver Weise dazu beiträgt. Es kommt nichts, von nichts. Es ist alles geistig ein gewaltiger Verbund von Wesenheiten (von Krishna, der sowohl den Buddha als auch den Christus in vollkommenem Licht ohne Schatten darstellt, bis hin zu Maitreya oder Sanat Kumara als planetarem Logos, der den solaren und kosmischen Logos auf seine Weise repräsentiert und widerspiegelt). Es besteht also nichts im Nichts, sondern alles in allem. Alle sind miteinander schichtweise verbunden, bis hin zum Menschlichen Kollektiv als solchem in ebensolcher Weise.

Wir durchleben derzeit also die Geburtswehen des Menschlichen Kollektivs, zum erwachen und aufsteigen in eine neue Dimension gemäß geistigem Dichtegrad. Auch sind die Dimensionen nicht irgendwo außerhalb, sondern sind ebenfalls Schichten in einem jeden, die mehr oder weniger entfaltet sind und alle höheren Dimensionen beinhalten energetischen alle niederen Dimensionen und Aspekte, was dann den entsprechenden geistig qualifizierten Dichtegrad ausmacht. Der Mensch beinhaltet sowohl das Mineral-Reich, als auch das Pflanzen- und Tier-Reich auf seine Weise in sich, ebenso wie er als Erwachsener sich als Kind ebenfalls mit beinhaltet. Die Verschiebung bezieht sich also daher auf alle Ebenen. D.h.z.B., dass der Mensch seine physische Aufhängung (dem Mineralreich und der 1. Dichte nach, die er mehr oder weniger in der 2. Dichte, da kein Mensch sich mehr wie ein Stein anfühlt) von z.B. 20% Mineralreich und 80% Pflanzen-/Astralreich, eine Spiralwindung höher hängt. So dass der Mensch z.B. 0-10% Minralreich, 50-60% Astralreich, 20% Mentalreich und 10% Buddhi-Reich (Spiritualkörper und Seelenebene) hin verlagert. Da kein beständiger Gradmesser außerhalb der Sphäre dieses Systems der Dinge besteht, wird man schwer einen Vergleich ziehen können, wie grobstofflich der Mensch vor 100.000 Jahren noch war.

Es ist also mehr ein Prozess, der mit gewissen Geburtswehen in einem Übergang zu anderen Spährenebenen einhergeht. Es mag hier und da vielleicht einen sprunghaften Gipfel geben, aber an sich ist es ein längerer Evolutionärer Vorgang. So dass auch der Astralkörper mehr durchlichtet ist und eine Spiralwindung höher auf der Astralebene selbst eine Aufhängung bekommt. Ebenso erhält der Mentalkörper eine höhere Schwingungsebene, bis hin dass das Buddhi-Reich (Seelenreich) selbst mittels Spirituellem Körper allen in einem gewissen Umfang zugänglich wird. Wie weit sich zwei verschiedene Welten wortwörtlich lösen, dazu konnte man selbst geistig bisher nichts erschauen. Aber sehr wohl eine Verschiebung der Erdachse inkl. einer Verschiebung der Erde auf eine andere Position, dies wurde einem wohl soweit man sagen kann von Maitreya selbst vor Jahren gezeigt. So dass die Erde wohl aus der Nichtigkeit (wie es in der Bibel heißt, ist die Erde/Menschheit wider eigenen Willen in die Nichtigkeit versetzt worden) erhoben wird. Es ist also sowohl die Erde als auch die Menschheit darauf dabei einen Umgestaltungsprozess zu durchlaufen. Die Trennung verschiedener Welten kann auch bedeuten, dass ich verschiedene Sphären lösen werden und gewisse negative Sphären und Kollektive keinen Einfluss mehr auf die Menschheit werden ausüben können. Ob einzelne Menschen die die Schwingung nicht halten können, einfach aus dem Leben scheiden werden, oder tatsächlich sich zwei parallele Welten für gewisse Zeit bilden, das z.B. vermag man derzeit nicht beurteilen können. Womöglich ist es aber auch die Entscheidung vom Logos im Zusammenspiel zur Menschheit und dem Einbezug verschiedener Wesenheiten, wie es sich dann im einzelnen gestalten mag und was als die beste Option für allen angesehen wird.

Alles ist miteinander verbunden, und ein jeder wird also auf seine Weise dies erfahren und durchleben. Geht man von Aussagen von Djwal Khul aus, dann wir das Licht auf Erden erst 2025 die höchste Strahlkraft erhalten, so dass spätestens dann das Übel sich wird nicht mehr hier halten und aufhalten können. Denn das Übel nutzt immer irgend eine Art von Schatten und Verblendung und Illusion aus, um auch selbst darin zu hausen. Der Prozess derzeit nimmt also dem Übel in natürlicher Weise den Raum weg. So dass verschiedene Dinge dann im Kollektiv zum Vorschein kommen und nicht mehr länger durch einen Schatten von Illusionen (mental) und Verblendungen (astral) getrübt werden können. Alles was sich im Außen abrollt, ist in irgend einer Weise notwendig, weil irgend eine Art von Leben darin eingegangen ist und daraus wieder erlöst werden darf. Man sollte selbstredend nicht Verbindung zu negativen Fraktionen (sei es negativ polarisierte Orion-Entitäten oder die schwarze Loge als Umkehrung der geistigen Hierarchie) suchen oder aufbauen, da damit die Menschliche Sphäre sonst verbunden und durchtränkt wird durch andere negative Sphären. Nur in der Weise gibt es die verschiedenen negativen Manipulationen, eine Herrschaft des Negativen als solches ist überhaupt nicht möglich, so lange dies nicht in den Willensaspekt (atma) gelangt. Es ist also falsch anzunehmen, die gesamte Menschheit würde vom Übel beherrscht. Mehr ist es eine Manipulation auf verschiedenen Ebenen, was natürlich das heutige Finanzsystem ebenso einbezieht wie auch verschiedene Ausbreitung von Informationen, die mindestens in verschiedener Hinsicht zu 80% falsch oder negativ sind. Jedoch ist keiner gezwungen sich dies in die eigene Aura zu holen und so auch das Menschliche Kollektiv damit zu tränken.

Alles Gute, was unter dem Himmel auf Erden getan wird, bleibt nicht ohne Auswirkung. Jede positive Einstellung des Einzelnen, die in Liebe und Weisheit gründet, hat ebenfalls einen positiven Effekt auf das gesamte Kollektiv. Man selbst sollte sich daher als Stellvertreter des Menschlichen Kollektivs verstehen, so wie es auch verschiedene auswärtige urteilsfähige Spezies in positiver Polarisation ansehen werden. Selbst wenn man selbst zur Sternensaat zählen mag mit unzähligen Inkarnationen innerhalb anderer Systeme, sollte man sich in Menschlicher Inkarnation für die Menschheit positiv einsetzen. Dann wird es auch mehr Unterstützung von verschiedener Seite geben. Und der Hilfe ist nicht wenig da, nur befindet sich diese meist auf Buddhi-Ebene (5-7 Dimension) oder auf atmischer Ebene (9. Dimension) bis hin dass manche in die kosmischen Kausal-Ebenen ab der 10. Dimension aufwärts übergehen und auch die Menschheit als Kollektiv mit dazu mittels Hilfestellung nutzen, um kosmische Verwirklichungen zu vollbringen.

Abschließende Anmerkung zur Multidimensionalität

Devino M., Samstag, 02.10.2021, 11:35 (vor 13 Tagen) @ Devino M.

Da es gar nicht mehr in einen Foreneintrag passt...

Es heißt: Hilf dir Selbst, dann hilft dir Gott. Man könnte heute auch sagen, hilf deinem Selbst und du hilfst der gesamten Menschheit oder sogar dem ganzen Kosmos. So viel auch Bewegung zur Sonnenwende immer eintreten mag, es ist nicht allein ausschlaggebend. So viel auch die Erde selbst umgestaltet werden mag und aufsteigen, es ist nicht alles für den einzelnen Menschen ausschlaggebend. So viel ein Einzelner geistig sich rührt und in positiver Hinsicht bewegt, dies ist ausschlaggebend für alle und alles. Die äußere Maya ist allerdings mitnichten eine Matrix (wie es dem gleichnamigen Film entspricht, und wie es vermutlich ähnlich sich im Antares-System abgespielt haben mag - danke den werten arkturianischen Lichtbrüdern auch für diesen Hinweis). Es sind Geburtswehen der kollektiven Bewusstseinsveränderung und des Erwachungsprozesses, bis hin auch der Erfahrungen der verschiedenen Sternensaaten die eingebracht wird und die ein jeder in verschiedener Weise durchlebt und erfährt, um so manches gemachte Trauma oder negative Erfahrungen zu verarbeiten. Noch ist gute Gelegenheit alles aufzuarbeiten, in dem man sich innerlich fühlend und empfindend allen eigenen Anteilen stellt, um das soweit abzuschließen, dass man in 3.Dimensionale Welten und in die 3.Dichte des Bewusstseins nicht mehr hinabzusteigen braucht.

Ein jeder Mensch ist also Multidimensional und eine jede Ebene verändert sich auf seine Weise, so dass andere Erfahrungen und Sphären dann zugänglich werden, die einem höheren Dichtegrad entsprechen, jedoch das Bewusstsein des Menschen (egal welcher Sternensaat man angehören mag) als Menschlichem Gattungswesen bisher nicht fähig war, diese Schwingungen verarbeiten zu können. Der Vorteil den einer aus der Sternensaat z.B. hat, ist nur dann gegeben, wenn er mit den Seelenaspekten verbunden ist und damit arbeitet. Es ist nicht so sehr der Mensch also selbst. Auch sollte man sich klar machen, dass man zwar als Mensch auch die Seele ist, jedoch die Seele die verschiedenen Inkarnationen beinhaltet und sich der Mensch als kleiner Egomane darauf nicht viel einzubilden braucht (da es sonst nur das negative Ego sowie negative Persönlichkeit mehr hervorbringt und man sich selbst mehr im Wege steht, als es Grund gäbe sich der scheinbar nichtigen Menschlichen Anteile für die man auch hier mithin ist, nicht zu stellen. Da es genau darum geht, die Menschheit in sich anzuheben, statt es nieder zu drücken und für Nichtig zu halten. Nichts ist Nichtig, weil eine jede Ebene von einer anderen nur dadurch sich sondert, weil es die anderen Erfahrungsebenen überhaupt gibt.

Alles was man also abgewickelt bekommt, sollte man auch möglichst machen. Und dies nicht in einem fanatischen Sinne, dass man meint von einem Tag auf den anderen etwas plötzlich vollkommen handhaben zu können. Sondern einfach Schritt für Schritt, in dem man unermüdlich seinen geistigen Weg beschreitet.

Meister Eckhart: Gibt es Gott persönlich?

Devino M., Montag, 04.10.2021, 22:26 (vor 11 Tagen) @ Devino M.

"In dieser Liebe, in der Gott sich selber liebt, in der liebt er die ganze Welt. In dieser Lust, in der Gott sich selber genießt, in der genießt er die ganz Welt."

- Meister Eckhart -
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Es mag nicht wenig, vielleicht auch recht hochdimensionale Entitäten geben, die erklären werden, dass Gott alles ist, was es gibt und Er aber nicht als Person zu verstehen ist. Das ist aber falsch, Gott gibt es ebenso auch als Persönlichkeit. Für die Erde sagte Krishna, dass Er die höchste Persönlichkeit Gottes ist seinerzeit. Nun, man wird Ihm vielleicht einen hohen Entwicklungsstand attestieren, aber viele werden dann sagen, es ist nur eine hochentwickelte Wesenheit gewissen Umfangs. Es werde keine Verwirklichungen von sagen wir z.B. 7 Dimensionen ausreichen um Gott persönlich zu begegnen. Dimensionen konform zu Einweihungen genommen, ist ein Avater jemand der 15 Dimensionen verwirklicht hat, wobei diese nicht ab der äußersten und 1. Dimension nach oben aufbauend beginnen müssten (wie es für Gattungswesen zutrifft, und selbst hier würde man sich darauf nicht festlegen wollen, was verschiedene Seinsebenen anbetrifft (alle Ebenen konnten nur auf einmal entstehen und nur, weil verschiedenartige Seelen zeitgleich auf allen Ebenen ins Entstehen kamen, sonst gäbe es weder Ebenen noch eine Dimensionale Entwicklungsleiter). Es können auch Dimensionen 20-35 z.B. sein, vom irdischen Blickwinkel genommen. Ganz abhängig davon, wo Gott einen ins Entstehen rief und brauchte. Vielleicht braucht man auch 30 Einweihungen oder verwirklichte Dimensionen um Gott persönlich anzutreffen, und dann nicht bloß als das eigene höhere oder höchste Selbst, sondern weil diese Entwicklung im Selbst vorhanden ist. Geistig wird so jemand den Status einer großen Wesenheit haben letztlich. Es bedarf eines gewissen Umfangs, da Gott diesen Umfang auch erst nutzen kann um sich kenntlich und verständlich zu machen. Bis dahin erkennt man Gott so, wie man sich selbst erkennt und diesem jeweiligen Umfang nach. Man kann auch anmerken, dass hier im Forum zu lesen, das aushalten von vielen Energien und Dimensionen bedarf (und dies meint man sehr allgemein auf das Forum und viel mehr auf das Melchizedek-Format an sich bezogen und zunächst unpersönlich in den Raum gestellt).

Wie viele Einweihungen dahingehend hat Odin als Beispiel angenommen? Schätzungsweise 50? Natürlich wird diejenige Wesenheit selbst als Gott von vielen Seiten erkannt und verehrt und ist aber auch nur ein gewisser Teil des einen Gottes an sich (auch wenn es in der selben Art und Weise keinen anderen Stellvertreter gibt durch den Gott so hervortritt, und genau an der Stelle ist es daher und aufgrund der Verwirklichten Einweihungen eine Gottheit - auch wenn sie sich selbst kaum dafür in diesem Sinne halten wird, ebenso wie aufgestiegene Meister sich für solche nicht halten, sondern das zum Ausdruck nur bringen was sie sind und erreicht haben). Man kann sich zwar nicht in diesem Sinne erinnern Gott persönlich getroffen zu haben, wird es womöglich aber vor der Inkarnation in der Zentralsonne doch erlebt haben, soweit man es annehmen kann, was war, bevor man hier her kam. Jedenfalls ist man sich sehr sicher, dass man Gott persönlich antreffen kann und dies nicht bloß ein großes Ganzes ist, in unendlichen Manifestationsformen. Und auch nicht unbedingt in der Form und mittels verschiedener großer Wesenheiten, die ein größeres Spiegelbild Gottes abgeben, soweit es sich um Mahatmas (als die großen Seelen handelt). Vielmehr wird für Gott die Schwierigkeit dahingehend bestehen, sich in einem entsprechenden Umfang auf Augenhöhe zu treffen, weil diejenigen es einfach nicht aushalten werden können. Daher tritt Gott dann mittels verschiedener Wesenheiten in Erscheinung, soweit wir uns auch mehr aus Evolutionärer Betrachtung daran annähern. Von der Evolutionären Sichtweise her, ist alles Gott was ist und man sieht es sowohl an Körperformen und den Gestirnen am Himmel, als auch anhand jeglicher Evolution die besteht. Jeder wird es im wesentlichen auf seine Weise nur fassen können, wie er es fassen können kann.

Alle Evolution ist Gott, alles Geist (Involution) dahinter, ist auch Gott. Daher genießt Gott sich durch sich selbst, da Er letztlich nur sich selbst als Maßstab hat und alles ist ein Spiegelbild seiner Reflexion. Der Reflektor dahinter, der nicht in Erscheinung tritt, das ist die Persönlichkeit Gottes und diejenige auch, die mittels allem Leben wirkt, als das eine Leben oder als die eine Quelle (auch wenn Quelle ein Evolutionäres Konzept für das ist, was Involutionär nicht erkannt wird, letztlich). Jedoch bildet dahingehend alles einen Zusammenhalt, weil es eine Intelligenz und Persönlichkeit dahinter gibt. Diese höchste Persönlichkeit Gottes wird aber nicht auf Evolutionärem Pfad angetroffen, sondern eigentlich nur auf dem Involutinärem oder unter Einbezug eines gewissen Umfangs davon. Nachdem was man grob innerlich von seinem höheren Selbst dazu offenbar erhielt, sind es ca. 30 verwirklichte Dimensionen oder Einweihungen die mithin erforderlich sind, um Gott selbst in Persönlicher Weise ohne mittels anderer Wesenheiten Einfluss (also nur eine Fassette von Gott letztlich) anzutreffen [wobei man dies auf den Evolutionären Zustand bezieht - zwischen den Inkarnationen wird dies so nicht benötigt werden, aber man wird es in der Evolutionsentwicklung nicht erinnern als dann in der Weise].

Selbst also bei Verwirklichter Einweihung und 9. Dimension als Beispiel, heißt es noch nicht, dass man Gott persönlich begegnet sein muss oder man wird in sich kein Fassungsvermögen haben es rezeptieren und erkennen zu können, wo es vielleicht doch der Fall sogar war (man hat letztlich auch nur ein Spektrum und eine Bandbreite an Verwirklichungen (und meist ist dies sogar mehr ans Gattungswesen gekoppelt, als an die individuelle Verwirklichung, jedenfalls im gewissen Sinne involutionär betrachtet). Auch wird jeder letztlich nur die Verwirklichungen in anderen erkennen, die bis zu irgend einem Grad in einem selbst mithin liegen, alles andere wird einfach, sagen wir Dimension Nr. 42 betreffen, als Beispiel, und es wird anderen, die dahingehend keinen Bezug haben, nicht einsichtig sein. Und da auf Erden ohnehin nur Dimensionen 1-9 (oder Einweihungen theosophisch) von äußerster Evolution her zugänglich sind oder einen Effekt überhaupt haben und nutzbar gemacht werden können, wird es also jenseits aller Schleier oder mehr noch jenseits allem fassbarem liegen. Im Grunde ist es ja schon schwer genug sich mit irgend einem geistigen Umfang wo anzunähern, ohne dass andere gleich ihre ganze Verblendungen dagegenstemmen und sich selbst zunächst Recht in allem geben, und dem außer sich irgend eine Rolle zuweisen, um mittels Schubladendenkens damit umzugehen. Für Mahatma-Seelen besteht die größte Schwierigkeit ihrer Größer darin, dass sie kaum ein Spiegelbild antreffen werden, um sich selbst darüber reflektieren und erkennen zu können. So geht es auch Gott im größtmöglichen Sinne, da Er sich selbst dann nur auf die gesamte Schöpfung hin reflektieren kann. Die Zentralsonne wird auch der größte Stellvertreter Gottes für alle sein, und auch diese Wesenheit die Gott am meisten kennen wird, hat eine Persönlichkeit und einen Namen.

Allein das Verständnis, was ein Mensch ist, ist kaum gegeben, da ein Mensch sich aufgrund allerlei Unsinns, gar nicht kennt und erkennen kann. Ein Mensch ist mehr als kein Geschöpf - da ein Geschöpf keine wirklich individuelle Seele besitzt und etwas Geschaffenes ist, ohne selbst die Schöpferkraft inne zu haben, die ein Mensch hat (obwohl es viele Geschöpfe auf Erden gibt, die sich für Menschen halten, während viele Menschen sich selbst nur für Geschöpfe halten und in der Weise verstehen). Ein Mensch ist auch kein Wesen. Im Menschen sind Schöpferkräfte am Werk, die man als Wesen bezeichnen könnte, bei Wesen besteht im gewissen Sinne ein Mangel des Seins, welches man als Persönlichkeit versteht. Man könnte bei Wesen mehr von Schöpferkräften ausgehen, die individuelle Formen zwar annehmen können, aber nur immer Teilaspekte sind. Und somit ist es falsch, Menschen als Geschöpfe oder als Wesen zu verstehen oder zu deklarieren. So wie es auch falsch ist, Menschen als Arbeitskräfte zu deklarieren. Damit möchte man keinen Mensch haben, sondern die Kraft daraus bloß schöpfen oder erhalten (daher sollte man es mehrfach prüfen, ob man sich auf eine Stelle bewerben mag, wo eine Arbeitskraft bloß gesucht wird). Bei vielem kann man nur anraten, es zu prüfen und zu prüfen und zu prüfen, bevor man es als dieses oder jenes anfasst. Man kann natürlich in einem Menschen irgend etwas ansprechen und ihn mittels dessen dirigieren, aber der Mensch bleibt dann außen vor. Und das ist die heute Schwierigkeit mithin, dass alles mögliche mittels des Menschen aufgerufen wird, aber man die Menschlichkeit und den Menschen auf alle erdenkliche Weise nur als Mittel versteht und so auch die Menschen sich gar nicht als Menschen bisher erkennen und erleben können. Wenn das einmal der Fall ist, wird auch der Mensch und die Menschheit sich in der kosmischen Rolle erst erfassen und erleben können. Dann wird man sich als Stellvertreter Gottes wortwörtlich erleben und auch Gott in einem anderen Licht erkennen können, als meist nur der dogmatisch vorherrschenden Vorstellung und selbst mit gewissem Grad an geistigem Gewahrsein, endet dies doch wieder an irgend einer Wesenheit oder ggf. Gottheit, aber nicht dem Einen, bishin, dass man dann zur Überzeugungen gelangen wird, es gebe nicht den einen Gott oder es wären lediglich religiöse Konzepte (wie es ja auch meist der Fall ist). Allerdings wird einem nicht jedes auswärtige Leben, ein besseres Verständnis Gottes liefern können, als man es selbst womöglich aus involutionärer Sicht und allem inneren Einbezug können kann.

Krishna: Natur der Täterschaft

Devino M., Donnerstag, 07.10.2021, 00:10 (vor 9 Tagen) @ Devino M.

Bhagavad Gita 18:30-32

"Vernunft, die stets das Rechte wählt,
Die weiß, was gut zu seiner Zeit,
Und Bindung und Erlösung kennt,
Das ist
Vernunft voll Wesenheit.

Vernunft, der zwischen Gut und Schlecht
Zu scheiden fehlt die Urteilskraft,
Die deshalb in die Irre geht,
Das ist
Vernunft voll Leidenschaft.

Vernunft, die alles sieht verkehrt,
Weil sie von Finsternis umhüllt,
Die Falsches für das Richt'ge hält,
Die ist von
Dunkelheit erfüllt."

- Krishna -
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Das erklärt sehr vieles von dem, was in unrechter Weise getan oder unterlassen wird oder dem, was in rechtschaffener Weise getan oder unterlassen wird. Und warum an sich schon nur jeder 3te bestenfalls in die Rechtschaffenheit zu finden vermag. Es kann schon zum verzweifeln sein, wenn z.B. an Bindungen festgehalten wird, aus Saumseligkeit, obwohl auf der anderen Seite keine Urteilskraft z.B. besteht und Schaden rundum kultiviert wird, weil Trägheit und Leidenschaft sich die Hand reichen. Wie viel Gutes Werk damit gehindert oder zunichte gemacht wird an vielen Stellen. Es erklärt, warum sich alles dann so verläuft, wie es sich auf seine Weise gebärdet.

Natürlich haben alle dann vor sich selber im Sinne ihrer Bestrebungen in allem Recht. Vom Standpunkt der Tugend, Leidenschaft oder Trägheit aus gesehen, scheinen genau die Gründe dafür vorzuliegen, um das Bestreben in der einen oder anderen Weise zu forcieren und vielleicht wenig Verständnis für andere Haltungen zu zeigen. Oft empören sich viele über die Dinge, die sie selbst bei sich bietender Gelegenheiten nicht anders machen würden, weil es ebenso in ihrem Naturell vorliegt, was sie außerhalb von sich vermeinen verurteilen zu müssen.

Es erschafft sich so auch jeder seine Wirklichkeit, von der er annimmt, es sei die einzige wahre und jeglicher Fehler liegt bei den anderen allein usw. Und jeder findet dann genug Beweise für sich, um Recht zu behalten aus seiner Perspektive. Doch selten prüft einer ernstlich, ob sein Standpunkt überhaupt von wahrhaftigerer Natur ist. Man wird in vielem seine Bestätigung erhalten, weil man die Dinge ja so auch arrangiert, dass sie der eigenen Ausrichtung entsprechen. Und doch wandelt einer in Finsternis und Trägheit, ein anderer in Leidenschaft zum Schaden an anderen geneigt und ein weiterer in der Tugend, und ebenso gestalten sich die daraus resultierenden Taten.

So auch die erschaffene Realität selbst, von der angenommen sein mag, dass sie die Beste von allen sei, und doch wenn man ernsthaft prüfte, auf welcher Natur sie gründete, dann fände man oft heraus, dass es vielleicht weit bessere Alternativen gibt mit mehr Wesenhaftigkeit dahinter. Nur würde es bedeuten, dass anzunehmen und zu ändern, was man ja selbst nicht in rechtschaffener Weise machte. Diesen Schritt gehen dann nur wenige in ernsthafter Ergebenheit zum eigenen Selbst. Es ist ja viel einfacher, alles Schlechte von sich auf andere zu projizieren und diesen anzukreiden, in der Annahme man würde sich selbst von dem entledigen, was einem das eigene Selbst in allem anderen bloß vor Augen führt, weil es dem eigenen Selbst entspricht und oft entspringt. Ganz unabhängig der äußeren Maya, die ihren Tanz um einen vollführt.

Daher lassen sich auch nur wenige und meist die Tugendhaften etwas sagen, die anderen wollen alles bereits besser wissen und erfahren letztlich nicht mehr als den Beleg ihrer eigenen Täuschung, um dann selbst in der Täuschung zu sagen, dass sie Recht haben, ganz so wie es der eigene Schatten und Schleier gebietet. Letztlich kann nur dem etwas gesagt werden können, wo ein offenes Ohr tatsächlich vorhanden ist. So sehr man vieles auch erkennen und den Unsinn daraus offen zu legen vermag, es würde bei vorherrschender Leidenschaft oder Finsternis, nur umgedreht werden und gegen den Tugendhaften gerichtet werden. Wobei der Tugendhafte meist sich hinreichend selbst belehrt und von Hinweisen mal abgesehen keinerlei Belehrung benötigt.

Schließlich wird man an vieler Stelle einsehen, dass ein jeder eigener Natur folgt und man daran auch nicht viel ändern kann. Mehr dadurch, mit besserem Beispiel einfach voran zu gehen. So dass ein jeder der Augen und Ohren hat, dem Beispiel folgen kann. Allen anderen darf das Recht aus Fehlern zu lernen eingeräumt bleiben und auch ihre Umwege so umfassend gestalten zu dürfen, wie sie es für sich benötigen. Denn was sollte man an der Natur ändern wollen, wie sie nunmal vorliegt und kultiviert wurde? Also folgt Erfahrungsschleife auf Erfahrungsschleife und die Zeitlinien der Erfahrung die gewählt werden, gehören dazu, um die Natur zu kultivieren, selbst wenn diese auseinander gehen.

Der Verblendete folgt seinem Pfad genauso richtig, wie der Rechtschaffene seinem Pfad folgt. Es unterliegt ja der dahinter stehenden Natur. Der Tugendhafte ist auf dem Pfad der Leidenschaft genauso verkehrt, wie der in Finsternis gehüllte den Pfad der Tugendhaftigkeit für Unsinn und seinen Unternehmungen für wenig dienlich ansehen wird. Es ist falsch eine Natur ändern zu wollen die jemand wählt. Es ist seine freie Wahl, so lange einer also nicht anders wählt, muss das Bemühen scheitern, eine Natur ändern zu wollen, die nicht geändert werden kann, weil es dann widernatürlichem Verhalten entspräche. Es liegt schlichtweg in der Wahl der eingeschlagenen Natur. Die Natur hat auf seine Weise recht und kann nicht gedreht werden an sich.

Es ist vieles daher nicht so verkehrt wie man meint. Man kann sich also an vielen Stellen eher zurücklehnen und darauf vertrauen, dass alles den Weg geht, wie es der gewählten Natur entspricht. Und wenn es in verschiedene Zeitlinien auseinander driftet, wird jeder sich letztlich in verschiedener Weise selbst bestätigt sehen, weil ihm die Natur recht geben wird, mit welcher einer sich umhüllt hält. Und man wird sich seine Erklärungen zurecht legen, anhand dessen, wovon man umgeben ist. Es ist im gewissen Sinne beruhigend, dass man überhaupt keinen von etwas überzeugen muss, auch wenn man mehr als deutlich erkennen vermag, wie falsch etwas sein mag. Doch ist der Spielplatz den Gott allen darreicht groß genug und so auch die Wege die sich einschlagen lassen. Es ist nicht verkehrt, einen kürzeren oder längeren Weg zu wählen um Gott besser verstehen zu lernen. Man halte nicht die falschen Begleiter daher fest, sondern orientiere sich an denen, die einen zu mehr Tugendhaftigkeit hingeleiten, statt mit den falschen Begleitern in eine Richtung zu gehen, die man nicht einschlagen möchte, in der Überzeugung, man müsse irgend wen von irgend etwas überzeugen. Wohlwollende Hinweise sollten dem Wohlwollenden z.B. genügen, wie auch dem Verblendeten die Verblendung genügt und alles andere der eigenen Verblendung nicht genüge zu tragen vermag. Und es ist nicht verkehrt, sondern der Natur gemäß angemessen. Wen wollte man also verändern wollen, wenn nicht sich selbst zu mehr Tugendhaftigkeit allein im Zweifelsfalle? Denn es gehört zu verschiedener Natur dazu, Gott zu suchen und erfahren zu wollen, wie er nicht ist, wie es zu anderer Natur gehört, sich Gott soweit als möglich zu nahen.

H.Erhardt: Für Gott da sein

Devino M., Sonntag, 10.10.2021, 22:22 (vor 5 Tagen) @ Devino M.

"Manche Menschen wollen immer nur glänzen, obwohl sie keinen Schimmer haben."

- Heinz Erhardt -
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Es entspricht wohl dem Hang, Wirkungen erzielen zu wollen, dass nur die scheinbar positive Seite allem zugekehrt wird. Nicht dass es einen Grund gäbe mit negativen Neigungen und Eigenschaften irgendwo hausieren zu gehen. Der Fehler liegt eher darin, mit Nichtigkeit, die zwar einem etwas selber bedeuten mag, irgendwo vordergründig aufzutreten. Dabei wäre die größte und auch wesenhafte Wirkung dadurch erzielt, wenn man mehr auf das Hintergründe Selbst bei sich und anderen setzt.

Das Selbst ist wie ein Pingpong-Spiel, es ist immer vorhanden. Es ist im Grunde der Hintergrund, der alles reflektiert und auch als Reflexion dient. Da man mehr als sich Selbst letztlich nicht erkannt bekommt. Man muss auch nicht in allem Recht haben, da es letztlich auf einen allein selten bis gar nicht ankommt und oft genug auch nicht geht. Das oberflächliche Schauspiel in allem, beeindruckt die Oberflächlichen am meisten. Und wer nur darin glänzen will, der gibt halt sein bestimmten Schauspiel zum besten.

Dann lieber Gott in allem wirken lassen und sich dort als Werkzeug für Gott anbieten, wo es notwendig wird. Im wesentlichen aber hilft man am meisten, wenn man bei sich selbst zunächst zu Hause ist, und ansprechbar und erreichbar. Dort wo man für Gott als Werkzeug dient, ist man zugleich Gott auf seine Weise. Kann es daher etwas wertvolleres noch geben? Würden weniger unnütze Töpfe gekocht (auch bei vermeintlich dem, wo man von Hilfeleistung selber ausgehen mag), dann herrschte weit mehr Klarheit und allen wäre es einfacher zu erkennen, was als nächstes zu tun ist...

A.Schweitzer: Stunden der Sammlung

Devino M., Dienstag, 12.10.2021, 23:17 (vor 3 Tagen) @ Devino M.

"Suche Stunden der Sammlung, damit die Seele zu dir sprechen kann."

- Albert Schweitzer -
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Das ist eine gute Erklärung zur Bedeutung von Nachdenken/Nachsinnen. Etwas durch seine Seele durchlaufen zu lassen und dann eine Deduktion daraus zu ziehen - im Gegensatz zum Mind-Fuck, der gemeinhin als Denken verstanden wird. Es ist heutzutage kann man sagen elementar, sich Zeit zu nehmen um sich geistig zu sammeln. Vorher ist man auch kaum ernsthaft Handlungsfähig.

Ebenso anderen irgendwo helfen zu wollen, ohne überhaupt bei sich selbst angekommen zu sein und sich selbst bis zu einem gewissen Grad angenommen zu haben. Man sollte schon eine innere Ahnung haben, woran und worin jemand anderes ist oder worauf es überhaupt zunächst ankommt. Ansonsten projiziert man nur seinen eigenen Unsinn auf andere und fängt an sie demgemäß zu behandeln. Oder bei etwas helfen zu wollen, womit andere überhaupt nichts zu tun haben oder zu tun haben wollen. Andererseits meint es natürlich nicht, dass man um die Verblendungen anderer unbedingt aufwendig herumtanzen braucht oder es falsch wäre, Schaden abwenden zu wollen, sofern man es im Rahmen seiner Möglichkeiten kann, unabhängig also mancher Verblendung. Es geht im Zweifelsfalle eher darum, der Seele zu helfen, statt sich auf das zu stützen, was eine Person meinen meint oder auch entgegen dieser.

Wenn einer in seinem Kokon webt, wird er nun einmal das, was sich gegen seine Verblendung richtet, in irgend einer Weise als Angriff interpretieren, vom Stand des Egos aus und widerrum seine Verblendungen dagegen stemmen oder auf andere allen erdenklichen Unsinn projizieren, um so gesehen sein Ego zu schützen. Da jeder in irgend einer Weise in seine Verblendungen und Illusionen eingeflochten ist, denn sonst würde man den reinen Geist so gewahren, wir er ist, und daher ist schon ein wenig Fingerspitzengefühl erforderlich. Wobei natürlich die Form selbst auch einen gewissen Umfang bildet und nicht zugleich Verblendung sein braucht, sondern die Erfahrungswelt, die man zu durchleben sich vorgenommen hat. Der reine Geist ist vom Formaspekt aus, nur schwer fassbar und darum ist dann die Intuition gefragt.

Man kann durchaus annehmen, dass gerade heutiger Tage, nichts ohne Grund geschieht. Mindestens hat ein Geist ja etwas initiiert und es ist eine Kraft und Energie dahinter, denn sonst wäre etwas nicht. Daher sind auch viele Veränderungen durch die erforderlich, die als nächstes zu den bestimmten Dingen und Sachverhalten stehen. Es nutzt auch nichts, manche dann zu polarisieren oder als "böse" zu klassifizieren, obwohl es vielleicht diejenigen sein könnten, die etwas verändern würden, wenn sie wüssten woran sie sind oder wo sie ansetzen sollen. Alle sind aus irgend einem Grund also dort platziert wo sie sind. Entgegen der allgemeinen Masse sollte jemand geistig gesinntes z.B. eher nicht demonstrieren gehen, sondern geistig die Sammlung suchen und Licht in alles womit er verbunden ist einbringen. Damit sich alles irgendwo ordnen kann. Da das Übel mehr als selten so in Erscheinung tritt, dass man grad mit dem Finger drauf zeigen könnte. Es wird oft genug mehr diejenigen nur treffen, die selbst Irregeführt wurden und eigentlich durch hinreichend Erkenntnis, gerade am rechten Platz stehen, um etwas dann zum positiven wenden zu können. Der Kampf gilt nicht wider Fleisch und Blut.

Am meisten hilft also jemand geistig gesinntes, indem er alles durch seine Seele laufen lässt und erfährt um dann Licht einzubringen und Liebe entstehen zu lassen. Um dann meistens äußerlich gar nichts zu machen, allerdings auch die gewisse Bereitschaft zu halten, für den Fall der Fälle und wo erforderlich auch äußerlich dann entsprechend zu handeln. Damit erhält auch die gewisse Masse, die mit einem verbunden sein mag, den entsprechenden Impuls wo erforderlich ist, handeln zu können. Steht man geistig nicht bloß unnütz im Weg, ist oft schon viel geholfen. Wenn man sich selbst rettet, hat man mehr geholfen, als zu meinen, man müsste andere retten, während man vielleicht doch nur andere mehr belastet, als zu nützen. Immer also zuerst bei sich anfangen geistig, d.h. in die innere Stille und Sammlung erst gehen, bevor man irgend ein bloß äußere Aktion ausführt um sich von sich selbst bloß abzulenken.

J.-P.Sartre: Freiheit

Devino M., Donnerstag, 14.10.2021, 22:44 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 3 Min.) @ Devino M.

"Unsere Freiheit ist heute lediglich der Entschluss, die Freiheit zu erkämpfen."

- Jean-Paul Sartre -
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Das was an Unfreiheit da ist, ist zunächst das, was geglaubt werden soll. Die präsentierten Informationen, werden präsentiert, damit sie angenommen und geglaubt werden sollen. Jeder ist grundsätzlich geistig frei. Unmündigkeit entsteht dort, wo die Weigerung entsteht, eigenständig zu denken und die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Alle äußere Einschränkung, ist die Einschränkung des Systems der Dinge der Welt und es betrifft nicht die geistige und innere Freiheit eines jeden. Wenn man beides für das selbe hält, dort macht man sich selbst zum Knecht, zuerst der äußeren Dinge und dann der entsprechenden inneren Erfahrung dazu.

Natürlich ist es ein Hohn wider die Menschheit, erst alle zu belügen, und dann dort, wo Wahrheit aufkeimt, diese verhaften zu wollen, weil diese als Lüge hingestellt wird. Man kann sich gut vorstellen, dass die Unterwanderung in Atlantis mittels gewissen auswärtigen Übels, welches stets das Mittel von Eliten missbraucht um die breite Menschheit mittels dieser zu knechten, ähnliche Formen annahm, wie so manches, was in der Welt heute präsentiert wird. Ein paar Privilegien und schon wird bereitwillig die Menschheit verkauft und verraten nur den eigenen kleinen und lächerlich vergänglichen Vorteil vor der Nase. Mehr Kurzsichtigkeit geht nicht. Geschweige denn, dass jegliches Verständnis der Seele, die hinter allem Bewusstsein steht und des Geistes Gottes, welcher hinter allem Leben steht, zuförderst abhanden gehen muss.

Dennoch sollte man sich klar machen, dass die Freiheit im Geist da ist und nicht beschränkt werden kann, alles äußere ist die Annahme einer Form, die für wahr genommen wird, aber immer einer Annahmen entspricht und nicht dem Geist und diesen nur in der Form beeindruckt, wie man Form und Geist vertauscht oder für das selbe hält. Natürlich ist manches ein trauriges Beispiel für Unmenschlichkeit. Gewiss ist vieles auch dazu, um selbst als Kontrast zum Licht zu dienen und um im nächsten Moment dann vor diesem zu fliehen. Es läuft die Zeit nicht der Menschheit davon, sondern dem Übel. Wichtiger ist zu schauen, was man in seinen Geist annimmt, statt im außen sich darum zu mühen, das alte System der Dinge der Welt aufrecht erhalten zu wollen. Durch Annahme verschiedener Informationen, wird die Aufmerksamkeit und das Denken dazu verwendet, um verschiedene Formen mit Energie aufzuladen. Glaubt keiner daran, dann ist es nichts weiter, als bloß ein unnützer Gedanke. Glauben viele daran, dann bildet etwas die Realität, die man alsdann erlebt. Daher ist der Geist weit essenzieller, als das was in der Maya an Verblendungen durchgespielt wird.

Daher braucht man keine Freiheit zu erkämpfen, wenn man nicht zuerst glaubt, dass diese eingeschränkt ist. Denn selbst im Kampfe dagegen, wird diesem Energie zugeführt. Es ist wohl zu hoffen, dass die Aussagen von Seth in früheren gechannelten Werken bald Verwirklichung findet: "Macht eure Komiker und Schauspieler zu Politikern und die Politiker zu Komikern und Schauspielern" - so sinngemäß. Und schon wäre die Welt ein viel besserer Ort. Wie so oft ist es das, was einer unbedingt begehrt, oft das, wozu einer gar nicht geeignet und fähig ist. Und das, was man vielleicht nicht so gern mag, aber viel Verständnis für etwas aufbringen kann, etwas, was man durchaus können kann. Man sollte den Schlussteil eines Schauspiels nicht verhindern versuchen, wenn man das Schauspiel nicht mehr länger mitspielen möchte. Und auch wenn etwas gegen eine Wand fährt, heißt es nicht, dass die Wand schlecht ist, oder dass es hinter der Wand nicht auch noch weiter geht. Daher sollte die Freiheit sowohl im Geiste aufrecht erhalten werden und nichts anderes akzeptiert werden, als auch geschaut werden, dass man sich nicht gegen die Wand pressen lässt und demjenigen den Vortritt überlassen, was mit Scheuklappen gegen die Wand rennen möchte. Denn Freiheit ist ja auch, jemanden gegen die Wand laufen zu lassen, der gegen eine Wand laufen möchte. Wird zum Krieg aufgerufen und keiner geht hin, um zu kämpfen, dann gibt es keine Krieg. Es bedarf immer der bestimmten Gläubigen, die sich zu Handlangern dirigieren lassen. Das Übel macht sich selbst sein eigenes System zunichte, wenn man es dem Übel überlässt und alle sich ihrer Seele und Menschlichkeit besinnen und etwas anderes nicht annehmen. Das ist die Freiheit und Mündigkeit, die zuförderst erkannt werden sollte und alles andere fällt dann von selbst weg, wenn sich kein Gläubiger zur Ausführung findet, bis hin, dass das Übel sich selber zerfleischt, wenn sich kein Mittel für den Missbrauch jeglicher Art anbietet und vorfinden lässt.

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