Mehrzweck (alle)

Felix, Donnerstag, 18.03.2021, 11:55 (vor 137 Tagen)

Krümelmonster. Kekse backen. Enten füttern. Von A bis Z. Die Wohnung auf den Kopf stellen. Schubladendenken. Schränke aufräumen. Vorräte durchsuchen. Datum abgelaufen? Den zweiten Strumpf suchen. Kaputtes Geschirr wegwerfen. Heulsuse. Rumzicken. Zum Sterben geboren? Die Frühgeburt. Im Brutkasten. Auf normalem Weg. Zu früh gefreut. In die Bresche springen. Wesensgleichheit. Kameradschaftlich. An Wunder glauben. Der siebte Sinn. Famose Sache. Sich aufregen bringt nichts. Innere Gelassenheit. Äußerst zuvorkommend. Danke.


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Mensch sein

Felix, Donnerstag, 18.03.2021, 23:24 (vor 136 Tagen) @ Felix

meditieren bedeutet im Deutschen, Mensch zu sein. Sowas ist Pflicht. Sich fragen, wo ist es schön, dass ich mich hinsetze und meditiere. Vielleicht streben in Hamburg 1,8 Millionen Menschen zu den Landungsbrücken. Geistig sind sie da, auch wenn sie unterwegs abbiegen. Harmonie und Konflikt. Empfindungen und Extreme abarbeiten. Kleinkrämerisch daran arbeiten. Dann öffnen sich die Details von alleine, ohne jemand danach zu fragen. Im Deutschen ist es so. Im Indischen eher nicht, die verwirklichen das mit Attributen.

Tagesgedanken

Felix, Freitag, 19.03.2021, 07:49 (vor 136 Tagen) @ Felix

"Wie viele Gelegenheiten werden euch gegeben, um die Mittelmäßigkeit des täglichen Lebens zu vergessen und zu überwinden! Aber denkt ihr daran, euch mit diesen Gelegenheiten zu beschäftigen? Die Stille der Nacht, der Raum, der Sternenhimmel bieten uns die besten Bedingungen, um ein wenig von den menschlichen Angelegenheiten Abstand zu nehmen und an andere Welten zu denken, in denen geistige Wesen in Harmonie und Herrlichkeit leben. All das, woraus unsere Sorgen, Beunruhigungen und Ängste bestehen, sind für sie nur winzige Ereignisse.

Ihr wendet ein: »Wie denn, winzige Ereignisse? Hungersnöte, Kriege, Massaker sind doch schrecklich!« Ja, sie sind schrecklich, aber die kosmische Intelligenz wirft darauf nicht den gleichen Blick wie wir. In den Augen der kosmischen Intelligenz sind nur die Ereignisse von Seele und Geist wichtig. Und eben, wenn die Menschen den Ereignissen von Seele und Geist mehr Wichtigkeit beimessen würden, anstatt sich auf ihre materiellen Interessen zu konzentrieren, dann wären sie den anderen gegenüber eben auch uneigennütziger, verständnisvoller und offener. Und wie viele Unglücke, wie viel Leid in der Welt könnten dadurch verhindert werden!" (O.M. Aivanhov)

https://aivanhov.de/tagesgedanken/

Mehrzweck

Felix, Freitag, 19.03.2021, 18:27 (vor 136 Tagen) @ Felix
bearbeitet von Felix, Mittwoch, 02.06.2021, 21:05

Ein Kurs in Wundern

Kapitel 28, III Punkt 6 und 7

6. Gott baut die Brücke, aber nur im Raum, der durch das Wunder rein und leer gelassen wird. Den Keim der Krankheit und die Scham der Schuld kann Er nicht überbrücken, weil Er den fremden Willen, den Er nicht erschaffen hat, nicht zerstören kann. Lass dessen Wirkungen vergangen sein und halte sie mit Händen nicht umklammert, die nur erpicht sind, sie für dich zu behalten. Das Wunder wird sie allesamt beiseite schieben und Ihm auf diese Weise Raum verschaffen, Der kommen und eine Brücke für die Rückkehr Seines Sohnes zu Ihm Selber schlagen will.

7. So zähle denn die silbernen Wunder und goldenen Träume des Glücks zu den einzigen Schätzen, die du im Schatzhaus der Welt behalten möchtest. Die Tür steht offen, nicht den Dieben, sondern deinen hungernden Brüdern, die eines Kieselsteines Glanz für Gold gehalten haben und einen Haufen Schnee, der leuchtete wie Silber, aufbewahrt. Hinter der offenen Tür ist ihnen nichts geblieben. Was ist die Welt denn als ein kleiner Graben, der wahrgenommen wird, als reiße er die Ewigkeit entzwei und teile sie in Tage, Monate und Jahre? Und was bist du, der du in der Welt lebst, denn anderes als ein Bild des Gottessohnes in zerbrochenen Stücken, von dem ein jedes in einem abgetrennten und ungewissen Stückchen Lehm verborgen ist?
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Warten

Felix, Samstag, 20.03.2021, 18:46 (vor 134 Tagen) @ Felix

Worauf? Warten lähmt.
Handeln. Selbst was tun.
Mit anpacken.
In Gedanken dabei sein.
Immer schön trippeln.
Sinnbildlich gesprochen.
Den Spannungspunkt halten.
Spritzig sein.
Einen Namenstag feiern?
Den Ahnen gedenken.
Geschmäcker sind verschieden.
Mit Salz, ohne Salz.
Vorkoster. Mundschenk sein.
Uralte Berufe.
Ehrenvolle Handlungen.
Ruhmreiche Taten.
Anerkennung folgt auf dem
Fuße. Oder auch nicht.

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Wachsam

Felix, Sonntag, 21.03.2021, 12:44 (vor 134 Tagen) @ Felix

Unaufhörlich. Reihenweise. Alles ist im Wandel.
Jede Zelle ist mal dran. Tontauben. Turteltauben. Was
so kräucht und fleucht. Auf die Suche gehen. Einen Schatz
finden. Das Allerheiligste. Der gestiefelte Kater. Land der
Morgenröte. Backpfeifen verteilen? Ehrerbietung. Zum Dank
einige Gaben bringen. Der reich gedeckte Tisch. Und die
hungrigen Mäuler. Die Zeit der Ernte. Verdient ist verdient.
Der Marathonlauf. Extremläufer. Wenn`s nicht mehr geht,
einfach weiterlaufen? Das ist aber schwierig.

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Goethe

Felix, Montag, 22.03.2021, 20:37 (vor 132 Tagen) @ Felix

"Jung und Alte, Groß und Klein,
Grässliches Gelichter!
Niemand will ein Schuster sein,
jedermann ein Dichter."

Ich wollte immer Rentner sein.
All die Jahre im Berufsleben waren überschattet
von dem Gedanken, wenn ich erst mal in Rente bin.
Aber dann? Als Rentner empfinde ich den Alltag
viel arbeitsreicher als im Beruf damals.

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Der Magnet

Felix, Dienstag, 23.03.2021, 19:07 (vor 131 Tagen) @ Felix

"Magnetes Geheimnis, erkläre mir das!
Kein größer Geheimnis als Liebe und Hass."
(Goethe)

Kommentar: der Kumara hat auf der anderen Seite
den Magneten an der Stelle der Unwissenheit.

Die magnetische Anziehung

Felix, Dienstag, 23.03.2021, 19:12 (vor 131 Tagen) @ Felix
bearbeitet von Felix, Freitag, 28.05.2021, 20:35

Das Gesetz des magnetischen Impulses
http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2000/file2070.html

"Dies ist das grundlegende Thema der Bhagavad Gita. In diesem Epos über die Seele und ihre Entfaltung wird uns gelehrt «zu handeln, ohne an etwas verhaftet zu sein», um dadurch die Grundlage für spätere Verzichtleistungen zu legen, die wir ohne Schmerz und ohne ein Gefühl des Verlustes vollbringen können, weil wir die in uns ruhende Fähigkeit und Kraft erworben haben, uns von erlangtem Besitz innerlich frei zu machen."


Fortsetzung ...

"Erstens muss die Seele die Persönlichkeit aufgeben. Lange Zeiten hindurch hat sie sich mit dem niederen Selbst der Person identifiziert, hat durch dieses niedere Selbst Erfahrungen gesammelt und sich reiche Kenntnisse erworben. Die Zeit muss einmal kommen, da der Seele dieses Instrument «nicht länger lieb und wert ist», sondern das beiderseitige Verhältnis sich umkehrt. Die Seele fühlt sich dann nicht mehr mit der Persönlichkeit identisch, sondern die Persönlichkeit empfindet sich als Teil der Seele und gibt ihre eigenwillige Natur und ihr Sondersein auf.

All das, was durch einen ungeheuer langen mühevollen Kampf und Streit, durch Leid und Freude, durch Unglück und befriedigtes Verlangen erworben wurde und all das, was das nimmer ruhende Rad des Lebens der Seele als Besitz vermachte - all das muss aufgegeben werden. Eine Reihe von Loslösungsprozessen kennzeichnet dann das Leben eines Jüngers, bis er die Lektion gelernt hat und weiss, was Entsagung ist. Zweitens hat die Seele nicht nur die Bindung an das persönliche Selbst und die damit verknüpften Vorteile, sondern ganz entschieden auch jene Bindungen aufzugeben, die zum persönlichen Selbst anderer Menschen bestehen.

Sie muss lernen, andere Menschen nur von der seelischen Ebene her zu kennen, zu verstehen und sich dort zu begegnen. Das ist für manche Jünger eine harte Lektion. Sie mögen bereits wenig an sich selbst denken und schon gelernt haben, sich von ihrer Persönlichkeit loszulösen; sie mögen wenig unternehmen, um den Kontakt mit dem niederen persönlichen Selbst weiter zu pflegen. Sie sind dabei, über all das hinauszukommen und vielleicht haben sie es bis zu einem gewissen Grad schon erreicht; aber ihre Liebe zu ihren Kindern und der Familie, zu ihren Freunden und Vertrauten steht ihnen obenan und diese Liebe hält sie weiter in den niederen Bereichen gefangen. Sie wurden noch nicht inne, dass ihre Liebe in erster Linie den menschlichen Persönlichkeiten gilt und erst in zweiter Instanz den Seelen.

-
Viele Jünger zerschellen an diesem Felsen während vieler Inkarnationen, bis ihre Liebe durch schmerzliche und böse Erfahrungen und durch dauernde Verluste all dessen, was sie so sehr ins Herz geschlossen hatten, auf eine neue, höhere und wahrere Stufe kommt. Sie erheben sich nun über die rein persönlichen Beziehungen und finden, nachdem sie die Bitterkeit des Verlierens und Erleidens empfunden haben, eines Tages wieder jene, die sie jetzt als Seelen lieben. Dann begreifen sie, dass sie nichts verloren, sondern etwas gewonnen haben, und dass nur das verschwand, was illusorisch, vergänglich und unwirklich war. Der Mensch in seiner wahren Gestalt - das ist der Gewinn, der niemals verloren gehen kann.

Dies ist sehr häufig das Problem von Eltern, die auf dem Pfad der Jüngerschaft sind und gerade durch ihre Kinder lernen sie die Lektion, die sie für eine Einweihung reif macht. Sie fesseln ihre Kinder an sich und das wirkt sich, da es gegen das Naturgesetz verstösst, unheilvoll aus. Es ist Selbstsucht in höchstem Grade. Wüssten sie es nur und sähen sie es recht, dann würden sie erkennen, dass man sich lossagen muss, um zu besitzen und dass man freigeben muss, um zu behalten. So verlangt es das Gesetz. Die Seele muss drittens lernen, auf die Früchte oder Gewinne von Dienstleistungen zu verzichten und muss lernen, Dienste zu tun, ohne an Resultaten, Einkünften, Personen oder Lob zu hängen. Darüber will ich später mehr sagen."

Das Gewölbe

Felix, Dienstag, 23.03.2021, 19:32 (vor 131 Tagen) @ Felix

Die Zielrichtung des siebten Strahls

«Unter einem Gewölbe zwischen zwei Räumen stand der siebte Magier. Der eine Raum war voller Licht und Leben und Kraft; Stille herrschte hier, erfüllt von planvoller Absicht; und eine Schönheit, die endlose Weite war. Der andere Raum war ganz erfüllt von Geschäftigkeit; hier herrschte geräuschvolle Aktivität, ein Chaos ohne Form, ein Tun und Treiben ohne richtiges Ziel. Der Magier hatte seine Augen auf das Chaos gerichtet. Es gefiel ihm nicht. Er stand mit dem Rücken gegen den Raum, in dem eine lebendurchpulste Stille herrschte. Er wusste es nicht. Der Gewölbebogen über seinem Haupt erbebte.

Er murmelte voller Verzweiflung: «Seit Ewigkeiten stand ich hier und suchte das Problem dieses Raumes zu lösen; ich wollte das Chaos neu ordnen, damit Schönheit zutage trete und das Ziel meiner Wünsche sichtbar werde. Ich versuchte, diese Farben in einen Traum von Schönheit zu weben und die mannigfachen Töne in Harmonie zu bringen. Kein Erfolg war mir beschieden. Nur meine Misserfolge sind augenfällig. Und dennoch weiss ich, dass ein Unterschied besteht zwischen dem, was ich vor meinen Augen sehen kann und dem, was ich hinter meinem Rücken zu verspüren beginne. Was soll ich tun?

Über dem Haupte des Magiers, unmittelbar hinter seinem Rücken, aber noch innerhalb des Raumes von geordneter Schönheit, begann ein riesiger Magnet zu schwingen, er bewirkte eine Kehrtwendung des Mannes, der innerhalb des Gewölbes stand, das im Begriffe war zu wanken. Der Magnet drehte ihn herum, bis er den Schauplatz und den Raum überblicken konnte, den er vordem nicht gesehen hatte.

Dann liess der Magnet seine Anziehungskraft durch das Herzzentrum des Mannes wirken. Der Magnet sandte seine Kraft der Abstossung hinaus: diese verminderte und verwandelte das Chaos, bis dessen Formen nicht mehr zu sehen waren. Schönheitsaspekte, die vorher nicht sichtbar waren, traten zutage. Und aus dem Raum erstrahlte ein Licht, das durch seine Kräfte und Lebensfülle den Magier zwang, ins Licht voranzuschreiten und das gefährliche Gewölbe zu verlassen.»

Die sieben Richtungen des Gesetzes der Abstoßung
http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab2000/file2081.html

Mooji

Felix, Donnerstag, 25.03.2021, 21:21 (vor 129 Tagen) @ Felix

Mooji - straight to the point
https://youtu.be/fdOF5ZuqNQA
One medicine for everything

Mooji möchte die Dinge auf den Punkt bringen, wie mit einer Taschenlampe. In Indien ist es üblich, eine Medizin für alles in den Läden zu bekommen und Mooji fragt, ob man vielleicht die eine Lösung für alle Probleme finden kann. Er mag keine langen Debatten, er hat nie gern gelesen, hat nur eine sehr kurze Aufmerksamkeitsspanne. Deshalb sollten seine Zuhörer lieber zur Sache kommen, ansonsten sei man ihn los. Wenn jemand so ausschweifend wird, ist ihm das zu anstrengend und er schläft förmlich ein. Finde heraus, wer du bist, anstatt dich zu fragen, was ist das Problem?

Wetter

Felix, Montag, 29.03.2021, 20:17 (vor 125 Tagen) @ Felix

Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich das Wetter
oder es bleibt, wie es ist. Morgenrot und Abendrot. Eins von beiden
zieht Regen nach sich und eins ist ein Schönwetterbot`. Die Ernte verhageln
lassen? Miesepeter spielen? Um gutes Wetter bitten. Tauwetter für eisige Blicke.
Sich von Sonnenstrahlen kitzeln lassen. Frühlingsgezwitscher in der eigenen
Vorstellung. Und der Körper erhält sein Vitamin D. Wie praktisch.

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Die Lösung

Felix, Dienstag, 30.03.2021, 10:04 (vor 125 Tagen) @ Felix

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Wasser

Felix, Dienstag, 30.03.2021, 12:11 (vor 125 Tagen) @ Felix

Eine Geschichte von Leo Tolstoi

"Vor langer Zeit schien die Sonne unbarmherzig auf die Erde nieder. Die Quellen versiegten, die Brunnen vertrockneten, die Erde wurde hart vor Trockenheit. Das Gras verdorrte. Die Blumen neigten ihre Köpfe, die Bäume ließen ihre Zweige hängen und warfen ihre Blätter ab. Die Tiere hatten großen Durst und viele mussten verdursten. Ein Hündchen kam gelaufen und suchte nach einem Schluck Wasser. Es konnte aber keinen finden, und so legte es sich müde und matt auf den Boden.

Eine alte Frau war den ganzen Tag unterwegs mit einem Krug. Auch sie war auf der Suche nach Wasser. Sie war so schwach geworden, daß sie nicht mehr gehen konnte. Dem Tode nahe setzte sie sich an den Wegesrand. Ein alter Mann kam auf dem Weg daher. Mit schweren Schritten ging er auf einen Stock gestützt. Er hatte großen Durst. Seine Lippen waren ausgetrocknet. Er war schwach und trostlos.

Ein junges Mädchen stand mitten in der Nacht auf. Seine Mutter war todkrank. Sie brauchte dringend Wasser, sonst würde sie sterben. Das Mädchen sprach zu sich: ich will mich auf den Weg machen und einen Brunnen suchen, sonst wird meine Mutter sterben. Das Mädchen nahm den Krug und ging den ganzen Tag in der heißen Sonne. Lange war es unterwegs, aber es konnte kein Wasser finden. Da wurde es müde; denn es war schon Abend. Es setzte den Krug ab und legte sich nieder. Das Mädchen schlief ein und hatte einen wunderbaren Traum. Es hörte im Traum ein Quellen, Sprudeln und Fließen. Es träumte, wie der Krug gefüllt wurde bis obenan. Mit klarem, frischem Wasser wurde er gefüllt bis zum Rand.

Als es die Augen aufmachte am Morgen, sah es den gefüllten Krug. Es sprang auf voller Freude und dachte: jetzt kann ich endlich meinen Durst löschen. Aber da fiel ihm die Mutter ein. So nahm es eilig den Krug und wollte nach Hause laufen. Doch, da wäre es fast gestolpert. Das Hündchen lag vor ihm auf dem Boden, ganz schwach vor Durst. Da hatte das Mädchen Mitleid mit ihm, goß Wasser in seine Hand und gab dem Hündchen zu trinken. Das Tier fand wieder Kraft und lustig sprang es davon.

Der Krug aber war nicht leerer geworden. Er war auch nicht mehr aus Ton und Erde, sondern aus Silber und er leuchtete wie der Mond. Voll Staunen eilte das Mädchen weiter. Es traf die alte Frau und den alten Mann, die am Weg saßen, ganz elend vor Durst und dem Tode nahe. Das Mädchen spürte die Not der Menschen und konnte nicht vorübergehen. Es gab ihnen zu trinken. Doch der Krug wurde nicht leerer. Er strahlte jetzt wie die Sonne in leuchtendem Gold.

Vorsichtig trug es den Krug nach Hause und rief: Mutter, Mutter, ich habe Wasser für dich! Die Mutter aber sprach: Ich bin schon alt. Du sollst leben, mein Kind. Trink du zuerst! Da tranken sie alle beide vom Wasser im Krug und siehe da, der Krug war über und über besetzt mit Edelsteinen, die leuchteten und funkelten. Und aus jedem Stein entsprang ein Quell frischen Wassers und ergoß sich über alles, was dürstete.

Da trug das Mädchen den Krug hinaus ins Freie. Es sprudelte aus den Edelsteinen hervor, Quellen gleich,und viele Bächlein durchzogen das dürre Land. Sie tränkten die ganze Erde und überall, wohin sie flossen, wurde alles grün und voller Leben. Die Gräser und die Blumen wuchsen, die Bäume streckten ihre Äste aus. Die Hasen und Rehe kamen und löschten ihren Durst. Die Menschen füllten ihre Krüge und tranken und wurden erfüllt von Leben und Freude. Die Erde wurde neu, zu einem wunderbaren Garten wurde sie.

Dann wurde es Nacht. Alles war ruhig und still. Nur das Wasser hörte man fließen und strömen. Da träumte das Mädchen, daß die Quellen und Bäche, die dem Krug entsprangen, über die ganze Erde flossen, ja über die Erde hinausflossen, hinein in den weiten Himmelsraum. Und es sah, wie aus jeder Quelle ein wunderschöner Stern emporstieg. Es entstand ein großer Stern, ein Sternbild, das leuchtet in der Nacht und sagt: Ich bin euch Wegweiser, damit ihr keine Angst zu haben braucht. Ich leuchte euch und leite euch. Habt Vertrauen, dass das Leben gut ist. Habt die Liebe. Sie macht die Erde schön. Sie kann Vertrocknetes zum Leben erwecken."


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Tagesgedanken

Felix, Donnerstag, 01.04.2021, 08:40 (vor 123 Tagen) @ Felix

"Alles ist in Bewegung, ändert sich, verwandelt sich.
Man kann sich auf nichts verlassen. Sie können Leuten begegnen, sich mit ihnen treffen, geschäftliche Angelegenheiten regeln, aber zählen Sie nicht auf ihre Beständigkeit, denn dann leben Sie in Illusionen und werden ewig unglücklich sein, weil Sie feststellen, dass die Dinge ganz und gar nicht so ablaufen, wie Sie es geplant und gehofft haben, dass nichts nach Ihren Wünschen abläuft. Ihr dürft euch bei nichts auf Stabilität verlassen, was immer es auch sei. Wenn ihr das verstanden habt, seid ihr nicht mehr unglücklich, weil ihr euer "Kapital" nicht mehr auf einer "Bank" gelassen habt, die bereits von vornherein pleite ist. Ihr werdet an euch selbst gearbeitet haben, um euch weiter zu entwickeln, stärker zu werden, Klarheit zu gewinnen; wenigstens das ist etwas Sicheres." (O.M. Aivanhov)

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Porsche statt Bollerwagen

Felix, Freitag, 02.04.2021, 16:29 (vor 122 Tagen) @ Felix

Wenn die Deutschen mit einem Bollerwagen losziehen, rasen die aus Hannover mit einem Porsche durch die Gegend. Die langweilen sich nicht. Langeweile mit sozialen Dingen verscheuchen. Der Blitz ist für die aus Hannover langweilig. Geistig zur Gita aufsteigen und es ist voller Dämonen von denen aus Hannover, sie sind verkleidet. Das Überbewusstsein ist da, wo die Tugend ist. Die Hannover Dämonen lenken ab von den wirklichen Dämonen. Juno umarmen, wie bei Kant beschrieben? Damit geben die aus Hannover sich gar nicht ab, die machen das mit dem Auto. Das Auto aus Hannover drängt sie zurück, der Wille drängt sie in die Tugend.

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Die innere Sonne

Felix, Sonntag, 04.04.2021, 09:22 (vor 120 Tagen) @ Felix

"Jedes Mal, wenn ihr die Möglichkeit habt, denkt daran, folgende Übung zu machen: Schließt die Augen, konzentriert euch, und versucht, euch dem göttlichen Zentrum in euch selbst zu nähern. Nach und nach werdet ihr fühlen, dass die Gedanken, die Gefühle, die Wünsche, die nicht harmonisch schwingen, zu diesem Zentrum zurückgezogen werden, um welches sie kreisen sollen. Ihr leidet darunter, dass ihr euer psychisches Leben nicht beherrschen könnt, ihr würdet euch gerne wie eine gut organisierte Welt fühlen:

Versucht, jene widersprüchlichen Elemente, die in alle Richtungen streben, zurückzurufen, und lehrt sie, um eure innere Sonne zu kreisen, genau so wie die Planeten um die Sonne kreisen. Ja, dann kann man von Ordnung sprechen, von Gleichgewicht, von Harmonie, vom Reich Gottes. Weil es ein Zentrum gibt, eine Sonne, einen Kern, finden alle anderen Elemente ihren Platz, ihre Laufbahn, und es gelingt ihnen ohne Zusammenstöße." (O.M. Aivanhov)

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Hinweis

Felix, Donnerstag, 08.04.2021, 16:33 (vor 116 Tagen) @ Felix

Es gab mal den Hinweis, dass man im Außen nicht hingehen muss. Stutz. Ja, bevor man irgendwo hingeht, erstmal anhalten und sich fragen, muss ich da überhaupt hin? Diese Meditation schadet ja nicht. Und bedeutet, dass man frei ist, ungeregelt auszusteigen. Und wenn man z.B. Hass auf jemand hat, kann man den Hass auf diese Vision fallen lassen. Eine Umbildungsform draus machen. So kann es kommen, dass die Menschen viele Umbildungsformen haben.

Weltenesche

Felix, Freitag, 09.04.2021, 09:01 (vor 115 Tagen) @ Felix

Tolle Geschichte. Das Wissen schlummert vor sich hin. Manchmal dauert`s ziemlich lange, bis man sich der Dinge bewusst wird. Vielleicht wäre das vorher zuviel gewesen. Überforderung. Die Türen öffnen sich, wenn die Zeit gekommen ist. Manchmal auch als Licht, das einen Schock versetzt. Offenbarungen mit dem rechten Timing. Alles zu seiner Zeit.

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Notizen

Felix, Samstag, 10.04.2021, 12:27 (vor 114 Tagen) @ Felix

notwendig ist es, etwas zu tun, statt Hass zu schieben.
Einfach alles 100 % pflegen. Nicht drüber nachdenken wie,
sondern anfangen zu pflegen. Ohne Strategien, alle Strategien
fallen lassen. Es wird besser dadurch, dass man Dinge pflegt.
Gefühl ist viel zu grob. Gewaltliebe im Westen ist Hass
und sehr verbreitet.

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Notizen

Felix, Dienstag, 13.04.2021, 16:16 (vor 111 Tagen) @ Felix

Bildungseinrichtungen
mit Symbolweisheit statt symbolischer Gewalt.
Die Menschen brauchen Visionen.
Ein Stacheldrahtzaun auf einer 2 m hohen Schulhofmauer,
plötzlich ein verheißungsvolles Geräusch, klacker, klacker, klacker ...
eine Nebelkrähe hat eine Walnuss in den Schulhof geworfen.
Vielleicht geht sie ja auf. Wenn sie aufgeht, war das eine Bildungs-
einrichtung mit Symbolweisheit statt symbolischer Gewalt.

Hydraköpfe

Felix, Mittwoch, 14.04.2021, 12:58 (vor 110 Tagen) @ Felix

Die Arbeiten des Herkules (die 8. Arbeit)

"Da erinnerte sich Herkules der Worte seines Lehrers. «Wir erheben uns, indem wir niederknie'n.» Herkules warf die Keule von sich, kniete nieder, fasste die Hydra mit seinen blossen Händen und hob sie in die Höhe. In der Luft hängend schwand ihre Kraft. So kniend hielt er die Hydra über sich empor, damit die reinigende Luft und das Licht die rechte Wirkung habe. Das Untier, nur stark in Dunkelheit und im morastigen Schlamm, verlor rasch seine Macht, als Sonnenstrahlen und Wind es berührten.

Zuckend wehrte es sich, ein Schauer durchlief seinen abscheulichen Körper. Schwächer und schwächer wurde sein Wehren bis der Sieg errungen war. Die Häupter sanken herab, mit keuchenden Mäulern und glasigen Augen fielen sie zu Boden. Aber erst als die Hydra leblos lag, bemerkte Herkules das mystische Haupt, das unsterblich war. Dieses eine unsterbliche Haupt schlug Herkules vom Rumpf der Hydra ab und vergrub das noch wild zischende unter einem Felsen. Zurückgekehrt stand Herkules vor seinem Lehrer. «Der Sieg ist errungen,» sagte dieser. «Das Licht, das an dem achten Tor scheint, ist jetzt mit deinem eigenen vermischt.» http://netnews.helloyou.ch/bkgr/toc24.html


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Ruhe

Felix, Donnerstag, 15.04.2021, 10:03 (vor 109 Tagen) @ Felix

Versunken im Schilf. Die jungen Enten. Still ruht der See. Die Böschung runter. Das Spiel der Libellen. Geduldiges Warten der Fischreiher. Mit dem Boot. Jetzt fahrn wir übern See. Das fleißige Lieschen. Die treulose Tomate. Unkenrufen zum Trotz. Ganz gegen ihre Art. Und ganz sachte ändern sich die Dinge. Mal einen anderen Weg nehmen. Geometrische Lichtarbeit. Entkristallisieren im Vorbeigehen. Der verzauberte Prinz. Küss mich.


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Visionen

Felix, Samstag, 17.04.2021, 04:01 (vor 107 Tagen) @ Felix

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Die Menschen brauchen Visionen.
Ja, im Unsichtbaren hat Mutter Erde bestimmt
schon Heilkräuter wachsen lassen, die uns helfen,
dieses komische C-Getüddel zu überwinden. Mit
unserer Gedankenkraft ist alles möglich.

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Fundsache

Felix, Samstag, 17.04.2021, 18:00 (vor 107 Tagen) @ Felix

Fundsache von damals ...
warum heißt es Licht Liebe und Schwert? Das Schwert passt doch gar nicht in diese Reihe. Und ob das passt. Man stelle sich nämlich ein geistiges Schwert vor. Und damit gehe man durch alle und alles hindurch und nichts ist mehr wie es mal war. Dasselbe wurde in einem Nachbarforum gefragt und ich hab sofort die EKG-Fahne geschwenkt, hihi ... ich kenne da jemand, sie lag auf der "Streckbank", denn es sollte ein EKG gemacht werden. Die Ärzte brauchen das noch, brauchen noch äußere Beweise. Aber diejenige hat derweil geistig gearbeitet und zwar statt des Schwertes mit der geistigen Axt und siehe da, das EKG Gerät spielte verrückt. Es schlug so doll aus, dass die Arzthelferinnen aufschrien und der Arzt herbei eilte und die Welt nicht mehr verstand.

Aktivitäten

Felix, Sonntag, 18.04.2021, 05:58 (vor 106 Tagen) @ Felix

"Man kann die Menschen nicht dazu zwingen, sich zu wandeln. Wenn sie selbst kein Bedürfnis danach empfinden, wenn sie die Bedeutung einer geistigen Philosophie und Disziplin nicht begriffen haben, kann man sie nicht dazu zwingen, man muss sie in Ruhe lassen. Ihr Verhalten zeigt nur, dass sie noch sehr jung sind und Erfahrungen und Lektionen brauchen. Sie werden leiden, sicher, und diese Leiden werden sie eines Tages dazu zwingen, ihr Leben zu ändern.

Vor denjenigen jedoch, die mit ihrem prosaischen, stumpfen und begrenzten Leben nicht zufrieden sind, öffnet sich ein weites Feld großartiger Aktivitäten. Diese Aktivitäten werden symbolisch durch das dargestellt, was die Mythologie als die »zwölf Aufgaben des Herkules« bezeichnet hat. Die zwölf Aufgaben des Herkules sind mit dem Tierkreis verbunden, sie repräsentieren zwölf Tätigkeiten für den Menschen, die es ihm ermöglichen, die zwölf Tore zu öffnen und zum neuen Jerusalem zu werden, der Stadt des Lichts, in der es weder Dunkelheit, noch Krankheit, noch Tod mehr geben wird." (O.M. Aivanhov) http://netnews.helloyou.ch/bkgr/toc24.html

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Der Pfefferstreuer

Felix, Montag, 19.04.2021, 20:44 (vor 104 Tagen) @ Felix

Lachen ist die beste Medizin.
Damals waren wir in Berlin und wenn es zu ernst wurde,
hab ich irgendwas witziges eingestreut, das war der Pfefferstreuer
mit der Aufschrift: Humor.

:-P

Einwurf

Felix, Mittwoch, 21.04.2021, 10:12 (vor 103 Tagen) @ Felix

Nach Alternativen suchen. Platz schaffen. Manches ist noch brauchbar. Und manches muss symbolisch weg. Aus der Traum. Eine Ära geht zuende. Die Pfennigfuchser. Großzügig sein. Nicht horten. Eine Nullrunde fahren. Überall Wasseruhren eingebaut. Am falschen Ende sparen. Verstopfte Wasserrohre. Geschirrspüler verbrauchen weniger Wasser? Abneigung gegen Mikrowellengeräte. Skepsis beim Handykonsum. Die Alten verstehen. Selber alt geworden. Mist.


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Viel Energie

Felix, Donnerstag, 22.04.2021, 07:52 (vor 102 Tagen) @ Felix

Das Melchizedekforum hat viel Energie bekommen,
für das ganze Wassermannzeitalter. Der Zweck des
Melchizedekforums ist die Pflichterfüllung. Aus
Einsicht die eigene Pflicht erfüllen.

Ergebenheit

Felix, Donnerstag, 22.04.2021, 20:57 (vor 101 Tagen) @ Felix

Ergebt Euch und macht freiwillig mit. Die Widerstände aufgeben. Früher oder später dürfen wir uns den Widerständen stellen. Erklimmt sie. Rauf und drüber über die Hürden. Lasst sie schmelzen. Durchschaut ihr Wesen und wandelt sie um. Verwandlungen so oft es geht. Umbildungsformen so viel wie möglich. Wer hat die meisten? Wer ist am einfallsreichsten? Ideen. Einen Haufen voller Ideen. Bergeweise. Soweit das Auge reicht.

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Gespenster

Felix, Freitag, 23.04.2021, 13:20 (vor 101 Tagen) @ Felix
bearbeitet von Felix, Samstag, 24.04.2021, 17:03

Die Nacht ist lang, das Leben kurz, der Himmel sieht so finster aus. Wo kommen die Gestalten her? Es werden immer mehr. Aus allen Ecken und Winkeln. Gespenstertreffen, heut mal bei dir. Nichts ist ewig und morgen scheint die Sonne. Lauter Floskeln. So bequem. Zu oft gehört, man kann sie nicht vergessen. Aber man könnte auf sie verzichten. Hüstel.


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Prosa

Felix, Samstag, 24.04.2021, 17:05 (vor 100 Tagen) @ Felix

Kinokritik ist auch Prosa, sie öffnet einen Raum und der geneigte Leser kann sich dann weiter mit dem Thema beschäftigen. Im Verteiler wird auch Prosa geschrieben, ein bißchen blabla und Auseinandersetzung. Meister R. hat seine Prosa St. Germain genannt. Er ist nicht selbst losgeritten, sondern ist als St. Germain überall aufgetaucht, während er gemütlich in der Meditation sitzen blieb. St. Germain war auch in Hamburg-Altona und zuletzt in Schleswig-Holstein.

Geduld

Felix, Samstag, 24.04.2021, 22:08 (vor 99 Tagen) @ Felix

Wir sind voller Geduld und warten, wie es weitergeht.
Wir formulieren das zumindest so, denn eigentlich sind wir
voller Ungeduld. Der 7. Strahl sagt: nur meine Niederlagen
sind offensichtlich.


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Yogananda

Felix, Sonntag, 25.04.2021, 09:00 (vor 99 Tagen) @ Felix

"Was der Mensch dringend braucht, ist dies:
mehr Zeit, um sich an der Natur zu freuen, sein Leben zu vereinfachen und alle eingebildeten Notwendigkeiten aufzugeben; mehr Zeit um sich an dem zu freuen, was er tatsächlich zum Leben braucht, seine Kinder und Freunde besser kennen zu lernen und vor allem sich selbst und den Gott, der ihn erschaffen hat, zu erkennen."

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Keine Taschen

Felix, Freitag, 07.05.2021, 12:24 (vor 87 Tagen) @ Felix

Einen Vortrag halten. Sehr aufgeregt sein. Vorher Entspannungsübungen machen? Oder einfach an was schönes denken? Beruhigungstabletten schlucken? Oder Liebe statt Angst murmeln? Sich daran erinnern, dass wir alle nur zu Gast sind auf der Erde? Dass die Menschen lernen möchten, im Grunde ihres Herzens? Sich bemühen, ein gutes Vorbild zu sein. Locker bleiben. Und immer daran denken, das letzte Hemd hat sowieso keine Taschen.

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Das Glas Wasser

Felix, Freitag, 07.05.2021, 19:14 (vor 87 Tagen) @ Felix

Erinnerungen ...
das berühmte Glas Wasser kam zur Sprache,
welches entweder noch halb voll oder schon halb leer sein kann.
Helmut Schmidt hatte das mal angebracht und das hatte eine tiefere
Bedeutung in dem damaligen Zusammenhang. Sie könnte die Telefonate
einfach als Glas Wasser betrachten, das noch halb voll ist und dankbar
sein und zuhören, ohne soviel zu grummeln.

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Geschichten

Felix, Samstag, 08.05.2021, 10:07 (vor 86 Tagen) @ Felix

Die hohen Felsen. Der Fels in der Brandung. Das Wasser des Lebens.
Der Wille zum Sieg. Eigentümlichkeiten. Ein Wasserballett. Triumvirat. Herumnölen.
Elfentänzer. Hochzeiter. Essenszubereiter. Kriegsdienstverweigerer. Zivildienstleistende.
Helfende Hände. Es ist angerichtet. Kommt alle zu Tisch. Das jüngste Gericht. Um milde
Gaben wird gebeten. Das Verlieren des guten Rufes. Der ungeniert Lebende. Der
handzahm Gewordene. Geschichten, die das Leben schreibt.

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Wanderungen

Felix, Sonntag, 09.05.2021, 22:34 (vor 84 Tagen) @ Felix

Von den Höhen der Berge herab ins tiefe Tal. Lebenswanderungen.
Mit und ohne Lunchpaket. Sich zu Tode frieren. Oh, diese Kälte. Warme
Decken für alle. Unterschlupf gewähren. Die Herzen sind das Obdach für die
Vielen. Seilschaften. Alle hängen an einem seidenen Faden. Goldrausch und
Liebeskummer. An Eides statt. Eidesstattliche Erklärung. Wir nehmen ihn
bei der Hand und führen ihn. Führe uns nicht in Versuchung. Große
Wegstrecken. An jeder Ecke wartet eine Überraschung.

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Vollgas

Felix, Dienstag, 11.05.2021, 11:26 (vor 83 Tagen) @ Felix

Du Tränentier, was machst du denn? Bleibst du hier auf der Strecke?
Es lauert doch die Großkopfuhr und das an jeder Ecke. Sie frisst die Zeit
von allen den, die rasten woll`n und ruhn. Doch die so emsig vorwärts
gehn, gegen die ist sie immun. Die sieht sie nicht, die hört sie nicht,
die freu`n sich ihres Lebens. Da ist die Angst vergebens.

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Geschichten

Felix, Dienstag, 08.06.2021, 11:38 (vor 55 Tagen) @ Felix

Erinnerung an den Spruch: "Rechts und Links kann man nicht verwechseln. Welch ein Illtum."
Wenn man von den Kräften da draußen besessen ist, kann man leicht Pullover und Mantel verwechseln. Oder es fällt einem sogar leichter, nackt zu laufen. Beim Bäcker traf der Onkel einen "Mathematiker". Der saß am Tisch und brütete über einem Matheheft und sagte zum Onkel: ich bewundere Sie, dass Sie im Pullover gehen bei dieser Kälte. Hüstel. Er hatte was verwechselt.

Der Mathematiker saß an einem Tisch, der sonst draußen steht. Und er hat nicht kapiert, dass man sich drinnen nur an Stehtischen aufhält. Nur draußen wird gesessen. Und er hat offensichtlich nicht gewusst, dass ein Mathematiker äußere Stille braucht. In dem Bäckerladen herrschte reger Betrieb, die Tür ging immer auf und zu. Seltsamerweise braucht ein Philosoph die äußere Bewegtheit, aber damit rechnet kaum jemand. Der Philosoph ist das Raubtier und der Mathematiker ist das Opfer. Die Menschen denken, sie können einen Philosophen verflixpieken. Hecht im Karpfenteich. Mit Platon gesprochen heißt es: als Mathematiker anfangen und dann als Philosoph weiter machen.

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