Zitate Juni 2021 - Schöpferisches Handeln (alle)

Devino M., Sonntag, 06.06.2021, 23:44 (vor 56 Tagen)

"Sei - versuche nicht, zu werden."

- Osho -
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Weniger als man ist, kann man nicht werden; denn man ist nicht wirklich weniger als man ist, ohne zu sein, wer man ist. Also ist es nur beschränkt wahr und mehr ein Traum, wenn man nicht der ist, wie man im Umfang seiner selbst ist. Wahrheit kann keinen Gegensatz oder ein Gegenteil haben.

Die Annahme verschiedener Wahrheit liegt mehr im Schöpfertum - bis zu einem gewissen Grad allerdings auch danach zu handeln, obwohl es nur in die Kategorie von Verblendung oder Illusion fallen würde. Und darin liegt der tiefere Sinn des Seins. Man erschafft mit seinem Sein ebenso alles, was ist und was war und was sein wird. Denn es ist Teil von einem, als der der man sein wird.

Alle Information wie man sie aufnimmt, annimmt und auch weitergibt, spiegelt ein Weltbild wieder. Es ist nie neutral, sondern fördert eine Anschauung. Da man selbst stets Teil der bestimmten kollektiven Sphäre ist, ist man zugleich ein Brennpunkt. Ein Brennpunkt für die eigene Schöpfung, im eigenen Umfeld (alles womit man verbunden ist), als auch für und innerhalb des Menschlichen Kollektivs. Nebst dem, was man in Summe bereits in sich vereint hat, ist man also mit der Erschaffung seiner eigenen Wirklichkeit in einer größeren Verantwortung, als das man sich die Wirklichkeit aufgrund verschiedener Informationsannahmen vorgeben lassen sollte.

R.Maharshi: Eine Geistige Sichtweise

Devino M., Mittwoch, 09.06.2021, 23:44 (vor 53 Tagen) @ Devino M.

"Der Körper stirbt, aber der Geist, der ihn übersteigt, kann vom Tod nicht berührt werden. Das bedeutet, ich bin unsterblicher Geist."

- Ramana Maharshi -
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Aus der Sicht der Geistes, ist alles mehr wie eine Hautschicht die als eine Körperform auf einer Ebene angezogen oder eben die bestimmten Schichten die einer Inkarnation angehören werden wieder abgestreift. Alles reinen Geistes ist und bleibt unverändert, genau genommen sind die höheren Ebenen nie weniger oder mehr präsent als sie grundsätzlich sind (lediglich die Vertiefung in eine Inkarnation und die Auslebung ggf. verschiedener Rollen und Identitäten lassen das Gewahrsein geistiger Wirklichkeiten entschwinden).

Denn ähnlich ist es ja bei denen im Jenseits, die nach ihrem verscheiden auf der physischen Ebene es nicht realisieren können, dass sie verstorben sind. So dass sie weiterhin sich den höheren geistigen Ebenen nicht zuwenden - aufgrund ihrer vorgestellten Wirklichkeit, wird auch das Licht höherer Ebenen als etwas anderes angenommen, als es ist, so dass es gefürchtet wird u.ä. Dies dürfte allerdings auch nur auf die bestimmten Seelenanteil sich beziehen, das was auf der Ebene des reinen Geistes (Monade/Geist-Triade) abspielt, geht in gewissen Teilen noch darüber hinaus.

Jeder ist also reiner Geist. Auch ist jeder in seiner Weise eine Art von Seele. Alles ist Gott. Es ist alles in der Weise in Gott, dass Gott selbst in seiner Weise in allem ist. Gott erlebt alles durch jeden Einzelnen. Denn es ist der Odem Gottes, der Inkarniertes Leben bedingt. Und alle atmen letztlich nur einen Geist, der sich als inkarnierter Logos auslebt. So dass alle Leibes-Frucht letztlich dem Logos gebührt (wobei hier der planetare Logos im Solaren Logos eingebettet liegt, der Solare in der Zentralsonne/Galaxie-Zentrum wiederum - woraus alle Inkarnationsformen hervorgehen und daher alles eines Geistes und eines Göttlichen Lebens ist).

R.Maharshi: Wunschlosigkeit des Selbst

Devino M., Dienstag, 22.06.2021, 19:50 (vor 40 Tagen) @ Devino M.

"Sei das Selbst - und Wünsche und Zweifel werden verschwinden."

- Ramana Maharshi -
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Wenn man alles selbst ist und alles in einem, was wollte man noch wollen wollen? Darin zeichnet sich die Wunschlosigkeit des Selbst aus. Trieft man voller Wünsche und wird man davon getrieben, entspricht es mehr dem Verlangen nach mehr Lebenserfahrung. Und doch ist es nie so, dass das Selbst nicht wäre. Es ist nur mehr oder weniger ein bewusster Teil der gemachten Erfahrung und Teil des Gewahrseins. Lässt man Wünsche mehr fahren, wendet sich das Rad der Erfahrung mehr zum Selbst mithin.

Wesentlich ist die innere Erfahrung, weniger die äußere Erscheinung. Und die hängt nicht unwesentlich damit zusammen, wie weit man sich dem Zustrom des Selbst innerlich geöffnet hat. So dass der Umfang des Erlebten in der Erfahrung ein ganz anderes Spektrum annimmt. Ebenso was man woraus abgewinnt. Zweifel sind ein notwendiger Teil, wenn man nur auf die Erscheinung setzt und innerlich nicht gewahrt, was dahinter steht und einen erwartet. Vom Selbst ausgehend hat man zumindest eine grobe Ahnung in welchem Zusammenhang etwas steht und was sich woraus zu entwickeln vermag.

Das Selbst rollt sich mithin in der Erfahrung (soweit es dem Selbst entspricht) aus und ist dadurch mehr oder weniger beteiligt (abhängig des Anteils an Erscheinungswelt oder Orientierung am Selbst). Innerlich mal die Anschlüsse prüfen und woraus sich welche Energie in einem selbst ergibt. Alles ist in der Bewegung, in die man es letztlich willentlich versetzt hat, durch sein bewusstes oder unbewusstes Streben. Was davon kann man loslassen? Was davon ergibt sich woraus? Es ist meist Teil der Energie, die durch die affizierte Erfahrung aufgerufen wird im eigenen Selbst - je mehr das äußere mit dem inneren in Übereinklang gebracht wird.

Je mehr man im eigenen Selbst aufgeht, um so weniger Verlangen geht in die Erscheinungswelt und desto glücklicher ist man grundsätzlich, wenngleich nicht gleich ob der verschiedenen Zustände und Umstände. Deren sinnfreie Ursachen allerdings einen umso größeren Kontrast bilden. Und doch bedarf es zunächst fast immer mehr einer Veränderung der inneren Einstellung, als irgend etwas anderes. Letztlich kommt man also nicht umhin festzustellen, dass das Bildungssystem nicht mehr dem geistigen Niveau der Menschheit entspricht und viel Handlungsbedarf besteht - wenngleich noch manch Wille und Einsicht dazu in einer zu geringen Schwingungen verharren mögen.

Platon: Erwachen als Menschliches Kollektiv

Devino M., Sonntag, 13.06.2021, 22:11 (vor 49 Tagen) @ Devino M.

"Es gibt ein Auge der Seele. Mit Ihm allein kann man die Wahrheit sehen."

- Platon -
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Es gibt an und für sich nicht die eine überragende Wahrheit, die Wahrheit ist die einzelne Seele selbst. Und dann die Summe der Seelen. So kann auch eine große Wesenheit als Summe von Seelen gesehen werden, die auf ihrer kosmischen Bahn verschiedene andere Seelen in sich vereint. Für gewöhnlich dadurch das eine gewisse Dienstleistung bereitgestellt wird. So wie die Sonne, die Erde und so auch andere in ihrer Weise geistig. Ja im Grunde ist alles, was ist, dadurch da, dass es von einer Wesenheit erzeugt worden ist (angefangen als geistigem Keim in Form einer Idee und die Stimulierung der Naturgewallten, hin zu dem, dass diese etwas so sei, wie es Form annimmt).

Jeder ist im kleineren Rahmen, auf das menschliche Kollektiv bezogen, eben so ein Brennpunkt. Kommt man in bestimmte kollektive Verantwortung (geistig als Seele), was auch von verschiedenen Amtswegen in seinem Spektrum der Fall ist, dann hat man nebst gewissem Verantwortungs-Gewahrsein einen geistigen Eindruck, von dem, womit man es eben darum geistig zu tun hat. Es folgt alles den geistig-energetischen Gesetzten - man kann hier sagen, der Selbst-Anziehungs-Kraft. Vom Stand der Seele ist also die Wahrheit der Aspekt und das Spektrum, welches die Seele durchzieht und womit die Seele selbst verbunden ist. Es kann also auch eine umfassendere Wahrheit geben, derer man nicht gewahr sein mag. Dennoch kann und sollte man immer bei sich selbst durchaus anfangen, bei den Notwendigkeiten allem voran.

Um im umfassenderen Sinne als Seele leben zu können, sollten natürlich alle Grundbedürfnisse und alles Lebensnotwendige grundsätzlich für jeden gesichert sein. Nur dann wird keine Existenzangst u.ä. ins Menschliche Kollektiv geflochten. Wenn es um etwas geht, dann ist es das Erwachen als ein Menschliches Kollektiv, dass sich seiner selbst gewahr und bewusst ist. Und mehr als bei sich selbst braucht man so sehr nicht anfangen, denn es ist alles als ein Teil von einem in einem, so wie man selbst Teil vom Menschlichen Kollektiv ist. Also geht es letztlich um jeden Menschen, der geistig Teil der Menschheit ist und sich auf seine Weise als eine Seele gewahr. Und jeder dieser Menschen hat jeder Zeit einen gewissen Einfluss auf das gesamte Menschliche Kollektive Feld. Alle sind als Seele für die Menschheit als ein erwachendes Kollektiv mehr oder weniger hier.

K.Marx: Beziehungen und Kontakte

Devino M., Samstag, 19.06.2021, 12:43 (vor 44 Tagen) @ Devino M.

"Der wirkliche Reichtum eines Menschen ist der Reichtum seiner wirklichen Beziehungen."

- Karl Marx -
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Vieles von dem, wie man sich fühlt und was einem zuströmt innerlich entstammt den inneren Kontakten die man unterhält. Alles ist eine Art Beziehung. Ob zum Menschen, zu Tieren, ja selbst wie man gewisse Gegenstände behandelt, all das zeugt von einer Art Verhältnis. Wenn der äußere Schein oder Materialismus beiseite gelegt wird, ist die geistige Qualität welche mehr zu Tage treten wird, die Art, wie man geistige Kontakte und Beziehungen unterhält.

Alles beeinflusst sich selbst, zum Guten wie Schlechten, oder dem, was als neutral gilt, weil es gleicher Schwingung entspricht. Somit hat ein jeder weit mehr Einfluss jederzeit auf sein Umfeld und das menschliche Kollektiv, als allgemeinhin wohl angenommen wird. Es sind sogar eben die ähnlichen Schwingungsmuster, die eine ähnliche Einstellung innerlich erzeugen und einen ähnlichen Glauben fördern, welcher den Verbund von Konventionen verschiedener Art fördert. Das ist in etwa das, was als neutral und als normal gilt. Warum? Einfach weil es so gehalten und angenommen wird.

Daher ist vieles weit weniger vorgegeben und fest, als wie es aus materialistisch geprägten Anschauungen und Sichtweisen scheinen mag. Es ist der innere Einfluss den man gegenseitig mitunter ausübt und womit sich alles auf einem gleichartigen, dem neutral-normalen Niveau, einzupendeln pflegt. Dabei ist alles eine Art Erfahrungen geistiger Kontakte und Beziehungen. Nimmt man den planetaren und solaren Logos hinzu, dann ist alles eine Folge der Erfahrung der inneren Verbindung und Beziehungen zu solcherlei Wesenheiten, die dem eigenen Geist den planetaren Sinneseindruck und eine Erfahrungswelt im gewissen Verhältnis aufprägen.

Nimmt man mehr alles emotionaler Natur, ist es meist das, was dem direkteren inneren Umfeld entspricht und ein Wechselspiel emotionaler menschlicher Beziehungen für gewöhnlich. Dazu auch alles Mentale. Es ist so viel von allem da und in eben der Qualität, wie es von irgend einem Geist hervorgebracht wird. Daher auch die Tragweite, vor allem der geistigen Kontakte die man zu Wesenheiten und geistigen Entitäten unterhält. Es sind mehr die bestimmten Kontakte und Beziehungen die dann die geistige Erfahrung und Einsicht vermitteln helfen, als vieles, was sich einer bloß selbst zuschreibt. Selbst die gesamte innere tiefe des Gewahrseins und Bewusstseins, ist mitunter eine Folge der Fassbarkeit verschiedener geistiger Verbindungen und wie man damit umgeht. Denn wessen wollte man gewahr werden, wenn nicht dessen, was ist wirklich ist? Also was nutzt einem alle Fähigkeit auf eigener Seite, wenn sie nichts mit anderen zu tun hat und keinen Nutzen für andere? Somit ist alles was besteht, die Summe der Einheit allen Geistes. Und alles ohne Verhältnis dazu, dürfte letztlich Illusion und Verblendung sein. So auch alle Abwesenheit Geistiger Kontakte und Beziehungen oder das mangelnde Gewahrsein dessen, liegt meist nur an einer illusorischen Trennung oder Überlagerungen mittels Verblendung.

Somit hat Karl Marx an der Stelle recht, die geistigen Kontakte und Beziehungen im umfassenden Sinne sind sehr essenziell und wertvoller als vieles, was für wertvoll erachtet wird und doch sich bloß mit Vergänglichkeit auszeichnet, anstelle dessen, was man immer hat, weil man etwas immer ist und dazu dass, was innerlich keine Rolle spielt, weil es kaum einen Bezug zu einem hat (materielle Gegenstände), oder das, was fortwährend und unvergänglich ebenfalls seine Bahn zieht und somit selbst für und vor Gott unvergänglich ist. Man ist an mancher Stelle ohnehin so wie man vor Gott ist, und alles was man erlebt und erfährt, ändert nichts an dem Verhältnis, welches man mit Gott bildet. Wenn man ist, dann ist man, weil man vor Gott ist, allerdings wird sich die Essenz daraus durch die Erfahrung verschiedener anderer Ebenen nicht verändern.

C.Morgenstern: Täglich die Geistgirlande weben

Devino M., Sonntag, 27.06.2021, 12:26 (vor 36 Tagen) @ Devino M.

"Jeder Mensch ist ein neuer Versuch der Natur, über sich ins Reine zu kommen."

- Christian Morgenstern -
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So man Teil einer inkarnierten und manifestierten Natur ist, so gibt es auch unterschiedliche Blickwinkel und eine entsprechende Erlebnisnatur. Und täglich webt der Menschliche Geist eine Geistgirlande in den Äther dieser Natur. Diese enthält die Farben der Ebenen und Chakren, die mehr oder weniger aktiv sind und gepflegt werden. Auch ein Tier hegt eine solche Girlande, wobei diese mehr nur zwei Farben in ausgeprägter Weise enthält, denn das Mentale Nachdenken und die Chakren aufwärts sind dem Tier im Bewusstsein nicht als Individuum gegeben. Obwohl vom Stand der ätherischen Natur aus, dennoch zunächst für alle die Ausgangsbedingungen gleich sind und alles nur den Umgang mit dem Äther verschiedener Ebenen/Energiezentren (Chakren) widerspiegelt.

Ein Spektrum von allem ist also der Spielfilm, den die eine oder andere Geistnatur treibt und doch Spektrum deshalb, weil in vielem nur bestimmte Ebenen eingeflochten sind, andere Ebenen aber keine nennenswerte Rolle spielen (eingefaltet sind). Als Quellenergie-Wesen ist also ein jeder ein Bündel von über 300 Ebenen/Dimensionen und hat das Potenzial dazu, sich in sämtlichen Ebenen betätigen zu können, sofern er ein Gewahrsein erlangt und diese Ebene/Dimension in sich selbst zunächst ausrollt, damit sich diese äußerlich vor einem ausrollen können. Sobald einer also das entsprechende Energiespektrum in sich selbst aktiviert, aktiviert er es auch um sich selbst. Denn das Innere und Äußere sind eine Synthese. Man erschaut immer das Innere im Äußeren und nimmt die entsprechenden Energiebänder/Emanationen auf, derer man gewahrt und bringt diese dann ins Spiel. Obwohl parallel noch sehr viel mehr Energie-Emanationen präsent sein mögen, sind die kein bewusster/gewusster Teil des eigenen Geistes und für einen nicht vernehmbar und dennoch können sie entsprechend belebt/präsent sein oder nicht. Man ist mehr auf die Ebenen und Dimensionen beschränkt, die man in sich auch aktiviert. Wodurch sich diese Dimensionen Geistig in einem ausrollen und äußerlich somit in Erscheinung treten und erfasst werden können.

Dort wo man sich vorwiegend aufhält (Beispiel zu Hause/bei der Arbeit u.ä.) und vor allem wenn man nicht gerade täglich seinen Ort wechselt (wodurch der Eindruck und Selbstausdruck im Äther eher verblasst im Vergleich), wird die Geistgirlande im Äther am deutlichsten ein- und ausgeprägt und bei entsprechender Pflege und vorwiegend ähnlicher Betätigung. Ob es daher ratsam ist viel auf Reisen zu sein? Dem eigenen Geistäther dürfte es vermutlich weniger gut bekommen. Nur wer weiß schon, wem was warum wichtig ist oder auch nicht!? Die Geistgirlande durchzieht mehr oder weniger Ebenen, abhängig dessen, was einbezogen wird und ist daher unterschiedlich lang (in die Höhe gestreckt) und unterschiedlich breit (abhängig der einbezogenen Bänder aus Energie-Emanationen). Was allerdings auch mit der Verarbeitungsdichte an Geist-Informationen zu tun hat. Es ist auch eine Frage, was die jeweilige Seele und die entsprechende Evolution im Stande ist an Geistigen Informationen zu empfangen, zu verarbeiten und zu verwerten auf entsprechende Weise.

Im Zweifelsfalle greift ein jeder auf das zurück, was ihm vom Kollektiv her zugänglich ist. Nicht immer ist dies aber dem vorzuziehen, was man selbst vor sich täglich im Geiste webt, denn man ist ja andernfalls nicht wirklich man selbst und das Kollektiv drückt sich durch einen verstärkt daher aus, anstelle des eigenen Selbst usw. Auf diese Art von Geistgirlande greift ein jeder zurück, als die eigens gepflegten Dinge und was einem dann entsprechend leichter fällt dadurch, weil es in einem und im Äther stärker ausgeprägt ist bei einem oder was einem schwerer fällt daher u.dgl.v.m.n.

A.Feuerbach: Wunderglaube

Devino M., Mittwoch, 30.06.2021, 23:32 (vor 32 Tagen) @ Devino M.

"Glaube ist Wunderglaube, Glaube und Wunder absolut unzertrennlich."

- Anselm Feuerbach -
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Es ist ratsam, den höheren Ebenen entgegen offen zu sein, damit diese unterstützen können. Statt auf ein Weltbild in dieser oder jener Weise zu verharren u.ä., oder gar auf seine Person u.dgl. Allerdings ist es auch so, dass die Unterstützung durch irgend eine Art anderen Lebens erfolgt, welches ebenso ein Teil von Gott ist, wie man selbst und sich dessen nur in einer anderen Art und Weise gewahr und bewusst sein mag. Denn wo nichts ist, braucht Gott auch nichts zu tun, und wo etwas ist, dort tut Gott für gewöhnlich mittels dessen, was sich Ihm zu Diensten weiht. Es geht dann darum den großen Plan der Schöpfung für Gott mit zu verwirklichen.

Was ist jedoch Dienst? Denn im Grunde bedeutet es keine sich zur Schau bringende Tätigkeit, um diese dann als Dienst etikettieren zu können. Verschiedene Lichtarbeiter sind bereits durch ihre Inkarnation auf Erden im Dienst, denn ihr Geist selbst wirkt bereits erhellend auf das Menschliche Kollektiv ein, ebenso durch das woran sie glauben und was dem Menschlichen Kollektiv als alternatives Weltbild nahegebracht wird mitunter durch die entsprechende Präsenz. Es ist mehr eine gewisse Überpräsenz dessen da (gewesen und in Auflösung begriffen), was die verschiedensten gegensätzlichen Tendenzen oder z.B. Verstreutheit des Selbst erzeugt. Was mit unter durch verschiedene noch unerlöste Themen beim Einzelnen oder im Menschlichen Kollektiv bedingt wird/wurde und nicht notwendig irgend eine Art von Übel meinen meint.

Wunderglaube als Grundhaltung ist sicherlich gesünder, als zementierte Weltbilder (beim einzelnen wie kollektiver Natur) weiter zu untermauern. Denn alles ist eine Art von Glaube, auf den Willensaspekt bezogen genommen. Der Leichtgläubige wird anderen Leichtgläubigkeit vorstellen und postulieren, doch genau umgekehrt verhält es sich, denn der Leichtgläubige ist derjenige, der sich nur dem Glauben der Massen beugt und meist nicht im Stande ist oder es sich zutraut, sein eigenes Weltbild zu gebrauchen und sich seines eignen Glaubens zu bedienen, nicht einmal die Glaubensvorstellungen die in einem bestehen in Frage stellen (denn oft sind diese dann bloß Massenerzeugnisse des Kollektivs - der Kraftzusammenhänge, wo der Einzelne nicht über den Kollektiven Durchschnitt herausragt).

Dabei wird alles so bedient, wie es selbst dient (und oft kann von höheren Ebenen auch nur das gebraucht werden, das nicht von sich als Person bereits vollauf eingenommen ist und innerlich auch ansprechbar für Impulse u.ä). Deswegen ist Dienen obligatorisch. Dennoch kann dieser Dienst ein sehr unterschiedliches Dienstgebiet und Art und Weisen des Dienstes einbeziehen, vielleicht ohne dass man sich dessen in dem Kontext bewusst ist. Also nicht verzagen, Gott selbst fragen.

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