Ein neues Naturreich tritt in Erscheinung (alle)

Devino M., Freitag, 18. Dezember 2020, 21:57 (vor 71 Tagen)

Alice Bailey und Djwhal Khul
Jüngerschaft im Neuen Zeitalter
- Band I
Gespräche des Tibeters mit Jüngern

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1300/file1378.html

Es ist von Wichtigkeit, dass ihr euch darüber klar seid, dass sich heute etwas Neues ereignet. Ein neues Naturreich tritt in Erscheinung, das fünfte Reich; dies ist das Reich Gottes auf Erden oder das Reich der Seelen. Es ist im Begriff auf der Erde verwirklicht zu werden und wird aus Menschen bestehen, die gruppenbewusst werden und in Gruppenformation arbeiten können, Dies wird deshalb möglich sein, weil diese Menschen eine selbst herbeigeführte Vollkommenheit erlangt haben (wenn sie ihrer Natur nach auch relativ ist) und mit gewissen in der Gruppe gewonnenen Bewusstseinserweiterungen identifiziert sein werden. Es wird auch deshalb geschehen, weil sie Liebe für ihre Mitmenschen erlangt haben, geradeso wie sie sich in der Vergangenheit selbst geliebt haben. Werdet euch in Gedanken ganz klar hierüber, meine Brüder, und begreift, wenn möglich, die volle Bedeutung dieses letzten Satzes.
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Es ist erforderlich zu erkennen, dass man selbst als ein mehr Geklärter, als ehedem, derjenige ist, der Licht in sich selbst bringt. Selbstverständlich ist in irgend einer Weise (ob nun mittels Lichtarbeiter in konzentrierter Form oder sonst durch die verschiedene Art der Pflege) ausschließlich Eigeninitiative überhaupt das einzige mögliche Mittel. Selbst wenn man nicht die Chakren im wörtlichen Sinne abarbeitet, dann die Energiezentren der Menschen- und der Seelentriade nach. Man kann sagen die Triade der Menschlichen Erfahrungswelt und auch ebenso die vom menschlichen Stand gesehen Seelen-Triade, bilden Atome gewisser Ebenen ab. Und das eigene Atom jeder Ebene zu läutern und damit die Ebenen oder Energiezentren zu klären ist ein wesentliches Ziel.

Somit ist es durchaus angebracht, sich Zeit für sich zu nehmen und sich zu läutern und zu klären. Sprich, Licht- und Energiearbeit an sich selbst zu leisten, um damit für andere hilfreich zu sein. Wobei jede Art von Verwirklichung und Pflege an sich, hilfreich ist, sein kann, oder an mancher Stelle ein Erfordernis darstellt. Natürlich kann man daher nur so viel Lieben, wie man in sich trägt. Und natürlich kann man nur das an anderen Lieben, was man auch in sich trägt, da man alles andere, überhaupt nicht zu erkennen vermag. Und hier sind wir an der Stelle, worin sich die Geister scheiden. Auch ist Gruppenarbeit nicht dazu da sich persönlich besser zu fühlen, sondern es geht darum, den entsprechenden Gruppen-Gesinnungs-Geist in die Menschheit auszudehnen. Es geht um ein geeintes Kollektiv schlussendlich und nicht darum persönliche Neigungen und Meinungen breitzutreten, sondern seinen eigenen Beitrag zum Kollektiv dessen Teilnehmer man ist, zu leisten [hauptsächlich in geistiger Weise - gern in schweigsamer Liebe allein].

Sobald man zu selbstbezogen ist und Egozentrik ein Thema darstellt, wird man sich gar besser als die eigene Seele halten und das größere Selbst, was man als Seele ist, nicht annehmen können - bis hin, dass die eigene Seele gefürchtet wird und den großen Feind darstellt. Damit fehlt die Selbstannahme von sich und damit auch von allem anderen um sich. So dass alles um sich nicht mehr als ein Teil von sich innerhalb des Seelengewahrseins erkennt und daher die äußere böse Welt um sich entsteht. Sobald jeder hinreichend die äußere böse Welt in sich transformiert und gewandelt hat, kann es diese gar nicht geben. Und alles was entsteht, entsteht wie es auch schon ehedem war, aus allem was eingebracht wird. Lässt man den Abfall weg, so ist die schöne heile Welt sogleich da [von gewissen Feinheiten und umständlichem Wohlstand abgesehen].

Gruppenarbeit als Kollektiv

Devino M., Freitag, 18. Dezember 2020, 22:39 (vor 71 Tagen) @ Devino M.

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1300/file1379.html

Jeder Jünger muss lernen, seine eigenen Ideen über persönliches Wachstum den Gruppenerfordernissen unterzuordnen, denn um eine koordinierte Gruppe zu werden, die als eine brauchbare Einheit funktioniert, werden einige Jünger ihren Fortschritt in gewissen Richtungen beschleunigen und andere ihr Tempo vorübergehend verlangsamen müssen, um ihn dem Schritt der Mehrheit anzupassen. Dies wird automatisch geschehen, wenn die Gruppenidentität der dominierende Faktor in den Gedanken jedes Jüngers ist, und Verlangen nach persönlichem Wachstum und geistiger Befriedigung in zweiter Linie kommen. Die Gruppen innerhalb jedes Ashrams sollen schließlich ebenso miteinander arbeiten, wie die verschiedenen Abteilungen irgendeiner großen Organisation erfolgreich als Einheit zusammenwirken. Sie müssen reibungslos und auf eine intelligente Art und Weise funktionieren.

Dies wird dann möglich sein, wenn die individuellen Mitglieder in den Gruppen und die individuellen Gruppen ihre eigenen Identitäten aus den Augen verlieren, im Bemühen, dieses Experiment der Hierarchie erfolgreich zu gestalten. Die Gefühle, Reaktionen, Wünsche und Erfolge des einzelnen zählen ganz entschieden nicht. Nur das wird als bedeutungsvoll angesehen, was die Gruppenbemühung fördern und das Gruppenbewusstsein bereichern wird. Nur das erregt z.B. meine Aufmerksamkeit, was meiner Jüngergruppe größere geistige Kraft verleiht oder was ihr Licht verstärkt oder ihr Strahlungsvermögen abschwächt. Ihr müsst euch daran erinnern, dass ich meine Jüngergruppen stets als subjektiv und als Gruppe betrachte. Ich sehe das gesamte Strahlungsvermögen; ich bemerke den vereinten Rhythmus und den vereinigten Ton und die Farbe; ich höre den Klang, die sie als Gesamtheit aussenden. Darf ich noch einmal wiederholen, dass eure Individualitäten in gewissem Sinn für mich von keinerlei Interesse oder Belang sind, es sei denn insofern als sie die Gruppenschwingung erhöhen oder abschwächen.

Als Persönlichkeit seid ihr für uns, die Lehrer auf der inneren Seite, belanglos. Als Seele seid ihr von hochwichtiger Bedeutung. Jeder Jünger in der Gruppe irgendeines Meisters mag viele Schwächen und Grenzen haben. Diese wirken für die anderen in der Gruppe als Hindernisse. Aber als Seelen sind solche Jünger einigermaßen erwacht und lebendig und haben ein gewisses Maß von Gleichschaltung erlangt. Dies ist der Fall mit euch allen in meiner Gruppe. Als Seelen hege ich euch und suche euch zu helfen und zu erheben, zu entwickeln und zu erleuchten.
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Man mag sich gar nicht ausmalen, wie oft Gruppenunterfangen durch Hindernisse persönlicher Natur (da jede Persönliche Energie in Gruppenkontexten an sich schon fehl am Platz ist - wenn der Persönliche Strahl anstelle des Seelenstrahls dominiert) behindernd und kontraproduktiv wirken. Es fängt damit an, dass energetische Rezeptoren und Zentren blockiert werden. So dass dadurch geistige Arbeit verhindert wird. Bis hin, dass geistige Einsichten nicht empfangen und dadurch auch nicht vermittelt werden können. Und so alles hinabgezogen und nicht gefördert wird oder aufgrund gewisser Energien Gruppen beschäftigt werden, deren Wirken und Zweck womöglich in einem ganz anderen Spektrum liegt oder liegen könnte oder gar sollte.

Jeder ist auch nur so weit nützlich, wie er sich einzubringen vermag. Dies gilt grundsätzlich immer und in allem. Und es geht vor allem um das Menschliche Kollektiv. Wer meint, es geht darum persönlich bedient zu werden, hat womöglich seine Rolle weder begriffen noch seinen Nutzen erkannt. Nämlich, dass es immer um die Seele im Hintergrund bei allem ging, und nie darum persönlich irgendwo glänzen zu können.

Dabei ist vieles bloß eine Frage der geistigen Ausrichtung in der Weise, was man zu Tage fördert. Von der eigenen Energie her ist man nie ohne Tätigkeit. Was zählt? Alles. So ist es auch eine Frage, wie man an andere heran tritt. Denn jeder Jünger zeichnet sich darin aus, dass er seine Hausaufgaben gemacht hat und dann schaut, wo er anderen helfen kann. Er zeichnet sich gewiss nicht darin aus, wie er sich selbst wo erleichtern kann und völlig ungeachtet der Folgen, für alles, worin er selbst zum Hindernis wird.

Deswegen ist Gruppenarbeit bisher vor allem für diejenigen etwas, die bereits ihre Hausaufgaben freiwillig gemacht haben. Denn worin sollte man womit zutragen und beitragen können? Stören schließt ebenso karmische Folgen nicht aus - wie alles andere was man tut das entsprechendes Karma in Form der verschiedenen Früchte nach sich zieht.

Woran haben die Jünger also gearbeitet, wenn stets von Gruppenarbeit gesprochen wird? Na an den technischen Voraussetzungen, die die Menschheit im neuen Zeitalter erwarten und der Möglichkeiten damit geistig überhaupt umgehen zu können, als auch der Möglichkeiten an sich. Doch was machen dann die Jünger im neuen Zeitalter? hmm.. vermutlich einfach an anderen Dingen weiterarbeiten, wie gehabt. Ein Jünger zeichnet sich durch sein inneres Jüngersein aus, so wie ein Meister sich an dem auszeichnet, was ihn aus seinem energetischen Tätigsein macht. Er ist nicht Meister, weil er so bezeichnet wird, oder bezeichnet werden möchte, sondern weil es seinem Umgang mit den Schöpfungskräften entspricht.

Die Schwierigkeiten die die Jünger hatten, denen werden auch die Menschen als künftiges Gruppenkollektiv genau so begegnen. Und darin kann der Jünger dann auch von Hilfe sein, weil er den Weg gegangen ist und die bestimmten Wegmarken kennt. Und ebenso sind die Meister von Hilfe, weil sie in einem umfassenderen Sinne die Wege gegangen sind und die Dinge um die es geht zu beherrschen vermögen. Dass heißt nicht, dass sie alle nur erdenklichen Dinge beherrschen (außer wörtlich genommen), die oberhalb ihrer Möglichkeiten liegen, doch sind diese für die Menschheit schlichtweg noch nicht fassbar. Und eben in diesen geistigen Möglichkeiten, sind alle eins. Heißt noch nicht, dass ein Meister vom Himmel gefallen ist. Nicht einmal das jemandem ungebührlich etwas in den Schoß von seinem Geistigen Vermögen gefallen ist. Es ist alles irgendwo erwirkt und erarbeitet worden. Und es ist immer die rechte Zeit, selbst Hand am großen Schöpfungswerk anzulegen.

Gruppenarbeit und Umgang

Devino M., Samstag, 19. Dezember 2020, 18:23 (vor 71 Tagen) @ Devino M.

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1300/file1380.html

Ich möchte hier einen Punkt betonen, während wir den einzelnen in der Gruppe und seine Gruppenbeziehungen betrachten. Beobachtet eure Gedanken in Bezug aufeinander sorgfältig und vernichtet sofort alle Verdächtigungen, alle Kritik gänzlich und versucht, einander unwandelbar im Licht der Liebe zu halten. Ihr habt keine Ahnung von der Durchschlagskraft eines solchen Bemühens oder von seinem Vermögen, einander von Banden zu lösen und die Gruppe auf eine außerordentlich hohe Stufe emporzuheben. Mit dem reinen Licht der Liebe füreinander könnt ihr näher zu mir und zu den Lehrern auf der subjektiven Seite des Lebens heranrücken und schneller an der Pforte, die zu dem erleuchteten Weg führt, anlangen. Ihr habt die Gelegenheit, einander den wissenschaftlichen Wert und die Macht der Liebe, wenn sie als eine der Natur innewohnende Kraft angesehen wird, zu demonstrieren. Macht diese Demonstration zu eurem Bestreben. Ihr werdet auf diese Weise alles das füreinander auslösen, was benötigt wird, um durchschlagende Veränderungen in der Lebensstruktur und den Zielen der Gruppenmitglieder herbeizuführen. Liebe ist keine Gefühlsregung oder Gemütsbewegung, noch ist sie Verlangen oder ein selbstsüchtiges Motiv für rechtes Handeln im täglichen Leben. Liebe ist das Handhaben der Kraft, welche die Welten lenkt und die zu Integrierung, Einigkeit und der Fähigkeit führt, alles zu umfassen, ja die selbst die Gottheit zum Handeln treibt. Liebe ist schwer zu entwickeln, weil die innewohnende Selbstsucht der menschlichen Natur so groß ist; es ist schwer, sie auf alle Lebensbedingungen anzuwenden und sie wird das Höchste, was ihr zu geben habt, verlangen und es notwendig machen, euer selbstsüchtiges persönliches Tun auszurotten, um sie zum Ausdruck zu bringen.

Jünger in der Gruppe eines Meisters müssen einander auf intelligente Art und mit treu bleibender Kraft lieben und auf diese Weise jenes Licht und jene Kraft freisetzen, welche der Gruppe schließlich wirklichen Wert in der Welt verleihen wird. Wenn ich in Zukunft mit euch arbeite, dann werde ich nicht zuerst die Wahrheiten, die ich jedem von euch zu sagen habe, erst auf solche Weise verhüllen, dass sie nicht weh tun können. Ich werde in Zukunft keine Rücksicht auf eure Persönlichkeitsgefühle nehmen, weil ich mich auf die Aufrichtigkeit eures Vorhabens verlasse.
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Selbstverständlich ist vollständiges Vertrauen bei einer Gruppenarbeit erforderlich. Wenn kein Vertrauen möglich ist, dann ist kein innere und geistige gemeinsame Arbeit möglich. Andere negativ absichtlich oder wissentlich beeinflussen zu wollen, zählt unter Schwarze Magie. Ob man es dann Gruppenarbeit nennt oder nicht, es sind doch die verschiedenen Geistigen Gesetze nicht aufgehoben. Es zählt alles was ein jeder tut und mit welcher Ausrichtung er es tut.

Es hat natürlich ein jeder Recht darauf, er Selbst zu sein. Vermutlich ist dies sogar zu keiner anderen Zeit wie dieser gefragt. Deswegen kann aktuell wohl nur dringlich geraten werden, an anderen nicht rum zu manipulieren, als sich seiner eigenen Introversion zuzuwenden. Diese hat grundsätzlich nichts mit anderen zu tun.

Worin macht sich denn schwarze Magie aus? Darin dass es ungefragt und ungebeten ist, grundsätzlich abgesehen, ist schwarze Magie immer vor allem auf Selbstsucht und den eigenen Vorteil ausgerichtet. Bedeutet so viel wie, etwas für seinen Vorteil nutzen und dies auf Kosten anderer, unter in Kauf dessen, oder sogar mit Vorsatz, dass anderen Leid daraus entsteht.

So wenig wie man darauf käme, mit einer Kettensäge ins Bett zu gehen, so viel sollte man auch darauf achten, sich selbst nicht zu schaden. Dies bezieht auch dies ein, wie weit man sich selbst von anderen Schaden lässt. Ist nicht so, dass jeder vollkommen wäre, es zählt immer die Absicht und das was bewirkt oder bezweckt wird. Wenn sich jemand negativ gegen andere lange polarisiert, so kann er noch so viel lächeln, sein inneres wird irgendwo immer noch eine andere Sprache sprechen (selbst ohne das derjenige sich selbst dessen gewahr wäre). Und ebenso verhält es sich mit dem, was einer nicht pflegt. Es ist ein Unterschied, ob man gewisse Dinge nicht pflegt, weil man sie geistig gar nicht da hat, oder ob sie geistig da sind und man sie dennoch nicht pflegt. Dann wäre man ohnedem vornweg sicher besser dran gewesen.

Aber was wäre Wahrheit wert, wenn man sie im engsten Kreise nicht aussprechen könnte? Wie eng kann dieser Kreis auf geistige Verhältnisse bezogen dann überhaupt sein? Nicht alles ist das, wonach es benannt werden mag. Wie wollte man sich selbst kennen lernen, so man nicht bei sich erst etwas pflegt und sich darin erkennt. Und als was sollen andere einen annehmen, wenn man sich selbst nicht anzunehmen vermag (als gespaltenen Geistes etwa)? Was vertritt man jeweils? Wenn man es nicht in eigener Verantwortung tut, was immer es sei, warum erwartet man, dass jemand anderes die Verantwortung dafür antreten sollte? Sicherlich sind es nur ein paar banale Grundsätze mit denen man sich irgendwo halbwegs auseinander gesetzt haben sollte, um erstmal alles nicht schlimmer zu hinterlassen, als man es antrifft. Und vorher hat man in tiefergehenden Gruppenverhältnissen nichts zu suchen [und Liebe ist auch kein bloßes Etikett, was im Sprachgebrauch irgend etwas bezeichnen soll, obwohl Liebe selbst ja ohne Worte ist und auskommt].

Boten und Botschafter

Devino M., Sonntag, 20. Dezember 2020, 12:38 (vor 70 Tagen) @ Devino M.

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1300/file1380.html

Vor allem halten alle Jünger regelmäßige und tägliche Meditationen. Diese Meditationen sind alle dem betreffenden Jünger individuell angepasst und variieren je nach Strahl, Evolutionspunkt und dem Stadium der Jüngerschaft, welches das unmittelbare Ziel ist. Diese können hier nicht genannt werden. Diese Meditationen werden euch als Anregung vorgelegt, damit ihr sie annehmen und verwenden könnt. Bemüht euch, euch in irgendeinem Stadium in eurer Meditation mit mir zu verbinden, aber lasst diese Verbindung erst stattfinden, nachdem ihr an einer Gleichschaltung mit der Seele gearbeitet und sie zustande gebracht habt. Es ist deshalb wichtig, dass ihr euch nach der Gleichschaltung verbindet, weil ihr dann die Verblendungen und Illusionen der Astralebene vermeiden könnt, auf der Gedankenformen und sich verstellende Wesen in unzähligen Mengen die Lehrer und die Meister personifizieren. Fügt eurer Meditation eine kurze Periode bei, in der ihr versucht, euch mit euren Mitjüngern zu verbinden, indem ihr ihnen Liebe, Seelenkraft und Hilfe sendet.
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Das ist der nächste Punkt, den man auch sagen wir im Kollektiv der Lichtarbeiter feststellen kann. Wenn man ein halbwegs gutes Medium hat, wo man meint, dass die Informationen unverfälscht durchgehen könnten, dann kann man es ja weiter verfolgen. Allerdings, selbst wenn man ähnliche Botschaften aus der selben Quelle und ganz anders hört, hat man hier mal eine Erklärung woran dieses liegt.

Um eins klar zu stellen, meiner Einsicht nach, ist ein geistiger Kontakt zu einer höheren Wesenheit womöglich dann da, wenn Visionen folgen. Das dürfte die Kommunikationsart der Logoi mitunter sein. Wenn man die deutliche Energie vernimmt, wie in dem Fall von Christus Jesus, dass man sich innerlich getragen vorkommt, so dass der karmische Rucksack angehoben scheint, selbst nach einem Kontakt von wenigen Sekunden, und dies über Tage im Nachhinein. Und sich die Einsicht über Wochen steigert (vor allem auch im Christlich-Religiösen Kontext), dann ist man womöglich innerlich Jeshua direkt begegnet.

Vieles andere ist ein Telepathischer Kontakt, der nicht auf selben Ebene erfolgt (nicht auf Augenhöhe ist). Dann kann es verschiedene Positive Effekte haben, bis hin zu mehr oder weniger genauen Botschaften. Dazu oder je nach dem, drum herum, hat man diese verschiedenen meist Astralen Wesen, die als Vermittler von Botschaften mitspielen, und sich selbst einbringen um ggf. Energie daraus zu beziehen oder falsche Informationen weiterzugeben und ins Menschlich-Kollektive Feld einzubringen als auch darin einzudringen (alles vom Stand der Energien her mal betrachtet).

Die äußeren Nachrichten-Medien heute sind deswegen so genau in negativer Botschaft, weil sie selbst belogen sind und es glauben (sagen wir, mehrheitlich jedenfalls). Deswegen sind sie so gute Botschafter von Nichtigkeit und negativer Polarisation auf das Menschliche Kollektiv. Naja, das Rad des Karmas dreht sich weiter, es ist alles eine Frage der Zeit, wohin etwas also als nächstes von diesem Rad, in die Evolution rausgesetzt wird. Und dann findet der Jenige sich plötzlich irgendwo in Inkarnation vor, und weiß nicht wie ihm geschieht, noch warum. Da er sich als Kind Gottes, ja doch auch unschuldig vorkommt und geliebt sein möchte usw. Und eine neue Erkenntnisreise beginnt [wobei ja einige negative Effekte sich erst entfallen und die Mühlen des Rades des Karmas ihr Schicksal und ihre Lernlektionen erst anfangen auszubreiten - und dies ist doch Liebe und Gerechtigkeit Gottes].

Vieles ist auch eine Frage dessen, welcher Sphäre oder welchem Kollektiv etwas angehört. Kollektive stehen dann mit einander in Verbindung, wenn sie miteinander in Verbindung stehen. Daher verbindet man sich, um in positiver Weise mit etwas oder auch einer Wesenheit zu arbeiten - bedingt also, dass man seine Hausaufgaben in verschiedener Weise gemacht haben wird müssen, um selbst kein Störfaktor zu sein. Allerdings heißt es nicht dass jemand vollkommen sein müsste.

Tiefe Aufrichtigkeit

Devino M., Sonntag, 20. Dezember 2020, 12:57 (vor 70 Tagen) @ Devino M.

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1300/file1380.html

Es ist vielleicht weise, sich hier darüber klar zu werden, dass im allgemeinen niemand das glaubt, was andere ihm sagen, ganz gleich, wie augenscheinlich die Wahrheit ist oder wie sehr der Betreffende auch behaupten mag, dass er die Wahrheit annimmt. Nur solche Wahrheiten, die individuell in der Feuerprobe der Erfahrung ausgearbeitet werden, dringen wirklich zum lebendigen Bewusstsein hindurch und tragen Frucht. Aber in diesem von uns unternommenen Gruppenbemühen kann die Tatsache, dass alle in der Gruppe vernehmen, was dem einzelnen gesagt wird, äußerst nützlich sein und viel schnellere Anpassungen hervorrufen, als es sonst der Fall sein könnte, vorausgesetzt, dass sie dann ihren Mitjüngern vereint und liebevoll helfen werden, den unerwünschten Zustand zu ändern. Ich rechne nur auf eines, meine Brüder, und das ist eure tiefe Aufrichtigkeit. Es ist nicht etwas Negatives (wie einige behaupten) auf einen Fehler oder Irrtum hinzuweisen. Wenn das klare Licht der Seele hereinströmt, dann offenbart es die Persönlichkeit als das, was sie ist. Wenn wahre Gelassenheit geübt wird, dann kann diese Jüngergruppe die Wirklichkeit sehen und doch von den Offenbarungen der wünschenswerten und unerwünschten Eigenschaften unberührt bleiben. Wenn ihr durch eine solche Offenbarung niedergedrückt, gereizt oder verletzt werdet, dann deutet es auf einen grundsätzlichen Mangel an Abgeklärtheit hin und beweist eine Bindung an die Persönlichkeit und die Meinungen anderer.
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Wahrheit ist symbolisch, wenn sie nicht das Substrat der Ebene vermittelt, der sie selbst entstammt. Es verkommt zur Theorie schon durch wörtliche Vermittlung an sich. Alles weitere ist dann die Frage der geistigen Kontakte desjenigen Selbst. Mindestens ist alle Wahrheit symbolischen Gehalts ins eigene Geistige Gewahrseins-System zu übersetzten und durch eigengebrauch zu entfalten. Dann hört auch alles schwanken auf, bei jeder nichtigen oder sogar gewichten Botschaft. Auch nur das geistige Substrat in einem ist der Natur, einen tragen zu können. Andernfalls wird man natürliche viele Energien nicht aushalten und sich selbst sogar nicht ertragen vermögen im Umstand der Gegebenheiten gesteigerter Lichteinstrahlung.

Das Licht welches hinzukommt, offenbart immer irgend welche Art von Blocke, die den bisherigen Umstand begünstigte. Also ist Arbeit an sich selbst künftig ein Notwendiger Prozess und Schritt. Man könnte es auch so sehen, dass sobald Seelenlicht überall drauffällt, alles innerhalb des bestimmten Kollektivs demjenigen aufgezeigt wird, der sein inneres Augenmerk darauf richtet. So dass Verschleierung dann nicht möglich sein wird. Es wird mehr eine Frage sein, was wem als Privat zugestanden wird oder wie weit derjenige sich dann auch aus gewissen inneren Kreisen zurückzieht, wenn er mehr für sich privat ist. Es ist ja eine Frage der in Anspruchnahme der bestimmten geistigen Kontakte oder inneren Kreise. Wann man sich wo verbindet (um auch hilfreich zu sein) und wann sich löst und sich den eigenen Dingen zuwendet usw.

Daher ist selbstverständlich das wesentliche, jedem das Recht einzugestehen, er selbst sein zu können vorrangig. Auch vor allem hinsichtlich dem, was man an Gruppenarbeit ausübt, als auch hinsichtlich dem, wann man sich wo mit wem innerlich verbindet. Es bedingt erstmal, dass der Wille gleicheinig ist. Und dann auch dass die Liebe kein Etikett sondern teil der Verbindung ist. Dann erst kommen irgendwelchen Mentalen Details oder irgend welche anderen Interessen ins Spiel [leider wird dies oft, auch mit den heute technologischen Möglichkeiten umgedreht in vieler hinsicht]. Ohne tiefe Aufrichtigkeit (zuerst an sich selbst) ist vieles andere unterfangen letztlich fraglich. Die Praxis findet heraus, was welches Werk taugt oder nicht. Im Grunde ist die Praxis der Erweis der jeweiligen erfahrenen Wirklichkeit bereits an sich. Also fängt man einfach bei sich an, und dehnt sein inneres positives Einwirken dann aus. Alles andere ist eine Frage dessen, was sich an gleichartigkeit der Gesinnung zusammenfindet [nichts muss anders sein als es ist, jedoch die Frage wohin etwas womit und wodurch gehört].

Jüngerschaft im Neuen Zeitalter

Devino M., Freitag, 01. Januar 2021, 11:18 (vor 58 Tagen) @ Devino M.

Jüngerschaft im Neuen Zeitalter - Band 1

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1300/file1381.html

Eine weitere Frage könnte hier gestellt werden: Was sollten Jünger in der Gruppe eines Meisters als Zeugnis erfolgreicher Gruppenarbeit zu erlangen suchen? Zu allererst, was euch wohlbekannt ist, Lauterkeit und Zusammenhalt der Gruppe. Nichts kann ohne diese getan werden. Die subjektive Verbindung der Jünger untereinander in ihrer eigenen Gruppe und die Verbindung der Gruppe mit anderen Gruppen, die mit Spezialarbeit innerhalb des Ashrams beschäftigt sind und (als Resultat davon) das Erscheinen eines Gruppen- und eines ashramischen Bewusstseins sind lebenswichtige Ziele. Es ist zu hoffen, dass dies auch zu einer telepathischen Wechselbeziehung führt, die durchschlagende Resultate und erfolgreiche äußere Arbeit hervorbringen wird. Aus diesen Tätigkeiten wird ein Gruppen-Energiekreislauf entstehen, welcher der Welterrettung dienen wird.

Jeder von euch sollte dessen eingedenk sein, dass Reinheit des Körpers, Kontrolle der Gefühle und Stabilität des Denkapparats, grundlegende Notwendigkeiten sind und täglich zu erlangen versucht werden sollten. Immer wieder komme ich auf die hauptsächlichen Erfordernisse des Charakters zurück und, obgleich die ständige Wiederholung langweilig sein mag, fordere ich euch dringend auf, diese Qualitäten zu entwickeln. Ich möchte euch auch daran erinnern, dass ihr erwachsene und reife Männer und Frauen seid, die keine spezifischen Erklärungen in bezug auf Fehler und charakteristische Eigenschaften brauchen. Ich versuche nur, Vorschläge für Gedankentendenzen zu geben. Beachte hier das Wort Vorschläge, denn das ist alles, was ich zu geben suche. Es muss dem Jünger freigestellt werden, einen Vorschlag oder einen Wink so zu befolgen, wie es ihm weise erscheint. Diese ganze Arbeit könnte bezeichnet werden als ein Experiment mit esoterischem «gesundem Menschenverstand» und der Bereitschaft, Vorschläge anzunehmen. Es ist ein Erproben der Intuition und eine Prüfung des Unterscheidungsvermögens. Mit dieser Arbeit, zu der ich euch aufgefordert habe, werden auch die Unpersönlichkeit, die Bereitwilligkeit zu arbeiten und zu lernen, die Freiheit anzunehmen oder zurückzuweisen, die Beobachtung und die Techniken geprüft. Alle haben ihren Wert.
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Gewisse Dinge kann man nur immer wieder wiederholen. Bis es tatsächlich keinen Grund mehr gibt, sie noch zu erwähnen. Gruppenarbeit ist kein geselliges Kuscheln, nur damit man nicht allein ist. Noch geht es darum irgendwo eine Gruppe zu suchen, die einem bei den eigenen Dingen helfen soll. Das ist nie und nimmer Gruppenarbeit. Gruppenarbeit beginnt exakt dort, wo man sich hilfreich einbringt ohne andere zu belasten oder ihnen zu schaden. Was mit bedingt, dass man im gewissen Rahmen seine Hausaufgaben gemacht haben muss.

Man muss sich doch klar machen, dass alles was irgendwo ist, aus dem besteht, was zusammengetragen und eingebracht wird. Es funktioniert nicht, wenn auf der einen Seite jemand etwas zusammenträgt, auf der anderen Seite nur jemand sich etwas rausnimmt oder alles Arbeiten in der einen oder anderen Weise in den Dreck gezogen wird. Was soll das mit Gruppenarbeit zu tun haben? Völlig klar ist auch, dass alle ihre Unzulänglichkeiten einbringen und so an sich schon gewisse Schwierigkeiten erzeugen. Daher ist ein gesitteter Charakter elementar. Wie soll sonst ein Dienst an der Welt entstehen können, wenn einzelne mit sich selbst in keiner Weise zu recht kommen? Ob sie es sich selbst überhaupt eingestehen wollen, oder nicht. Es spielt auch aus geistiger Sicht keine Rolle, wer wen meint in welcher Weise zu kennen. Die Frage ist nur, was ist dein Anteil dazu und warum?

Gruppenarbeit heißt Arbeit. Zuerst an sich selbst, dann an den Gruppenverhältnissen, dann an dem, was die bestimmte Gruppe im Geistig-Hierarchischen Zusammenhang zu den globalen Verhältnissen beitragen kann. In erster Linie sollte die Einstellung dahin gehend stimmig sein. Wenn man sich gar nicht im Klaren ist, was man wo überhaupt warum und von wem möchte, oder was man selbst vor allem beizutragen bereit ist, dann ist man vielleicht einfach nur zu sehr mit sich selbst noch beschäftigt und sollte sich Zeit für sich nehmen und sich klären, bevor man andere Gruppen irgendwo von ihrem Werk abhält. Es wird niemand für einen die Verantwortung für das übernehmen, wo man selbst nicht hinter steht. Mit der Ehrlichkeit mit sich selbst beginnend. Wie sollten andere einen ehrlicher behandeln können, als man selbst bereit ist ehrlich mit sich zu sein? Ist doch klar, dass andere einen entweder als Lügner erfinden müssen oder alternativ in geheuchelter Weise dann mit einem umzugehen haben. Ebenfalls kann daraus keine Gruppenarbeit entstehen, so lange diverse Nichtigkeiten nicht völlig beigelegt sind und überhaupt kein Thema mehr darstellen.

Ziel von geistiger Gruppenarbeit

Devino M., Freitag, 01. Januar 2021, 11:38 (vor 58 Tagen) @ Devino M.

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1300/file1381.html

Dies ist für mich gleichfalls ein Experiment. Ich habe bislang nur mit drei abendländischen Chelas gearbeitet, von denen A. A. B. einer ist. Die andern beiden sind euch allen gänzlich unbekannt. Ich bitte um eure Hilfe und euer Mitwirken während dieser ersten Stadien der Arbeit, soweit es sich darum handelt, Schlussfolgerungen zu ziehen. Ich bitte euch, zusammenzuhalten, ganz gleich was sich ereignet und was für Kräfte euch zu trennen suchen. Ich bitte meine Jünger, dass sie einander trotz Verschiedenheiten im Charakter und in ihren Strahlen lieben und gemeinsam treu für Zusammenhang und Geschlossenheit der Gruppe arbeiten, gleichgültig, welche verschiedenen Auffassungen ihr vertretet oder was im Lauf der Zeit geschehen wird. Wenn ihr über Jahre hindurch und bis zum Ende dieses Lebenszyklus zusammenhalten könnt, dann kann die Gruppe in Zukunft weiterbestehen und die gemeinsame Arbeit auf anderen Ebenen fortsetzen und dadurch Energie bewahren. Könnt ihr ausharren und durchhalten? Kann eine solche telepathische Wechselwirkung hergestellt werden, dass es sich schließlich erweisen wird, dass die Schranke des Todes überhaupt keine Schranke ist, und dass eine Kontinuität der Verbindung bestehen bleibt?
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Wie hier auch erwähnt wird, dass die eine Gruppe von anderen, mit denen gearbeitet wird, gar nichts weiß, sollte einem deutlich machen, dass es keine Rolle spielt, wer wen woher meint zu kennen oder eben dass man sich auch gar nicht erst kennt (und Karma keine Rolle spielt). Gruppenarbeit ergibt sich aus den geistigen Emanationen an denen gemeinsam gearbeitet wird. Wo die entsprechende Emanation jeweils bei den Seelen anliegt und wo damit dann vernünftig mit gearbeitet wird. Es hat nichts mit irgendwelchen und auch mit keinen bestimmten äußeren Personen etwas zu tun. Ein Freundeskreis oder Familie ist auch noch keine okkulte Gruppe, wenngleich sie selbst eine geistige Gruppe bilden kann, welche geistig eine Verwendung durch die Hierarchie und verschiedene höhere Wesenheiten finden mag, in den meisten Fällen aber arbeiten die Seelen mit anderen Seelen, ohne zu wissen, welche Personen dahinter gelagert stehen.

Dies ist sogar in den meisten Fällen sicher zu bevorzugen, denn hier findet alles seinen Weg auf geistige Weise, und nicht auf eine äußere, welche die geistigen Zusammenhänge leugnet oder in irgend einer Weise betont oder verzerrt, wie sie überhaupt nicht sind. Auch wird mancher geistige Zugang erst gegeben sein, wenn die entsprechende Verwirklichung vorliegt und nicht in einer äußerlich-technischen Weise, wie es z.B. mittels von Foren ermöglicht wird. Dies kann sehr hilfreich sein, wenn damit in rechter Weise umgegangen wird, ansonsten kann es schnell auch schädlich sein, vor allem wenn aus falschen Hintergründen und Motiven agiert wird. Dann wäre es nämlich besser, wenn manche Dinge gar nicht zugänglich und greifbar werden für manchen Charakter.

Ein Dharma aufzubauen, was dann über das Leben hinaus in positiver Weise besteht, und nicht karmisch ist sondern die Seelen in rechten Verhältnissen miteinander arbeiten, ist ein Ziel, wo man auch nur sagen kann, man prüfe lieber 100x, bevor man sich wo ewig bindet. Wenn die Verhältnisse zur karmischen Seite hin tendieren, dann hat es kein Gehalt. Es geht nicht darum Karma aufzubauen (was im Falle dessen, wenn man schaut, wie man sich einbringt und was man einbringt und im Falle einer gesunden Ausrichtung gar nicht entstehen dürfte). Nicht selten finden sich aber manche Seelen über ein Leben und bestimmt Zusammenarbeit, was weiter Zusammenarbeit nach sich zieht. Der Vorteil solcher liegt vor allem darin, dass es dem Dharma und nicht dem Karma entspricht, denn erst dann kann überhaupt etwas mehr geleistet werden, als bloß etwas auszugleichen, was man bereits in Unordnung gebracht hat. Auch dann ist es selten wohl Gruppenarbeit, wenn nur karmische Verhältnisse aufgearbeitet werden.

Es ist also nicht so banal oder selbstverständlich wie man meint, dass sich Gruppen finden und ihr Werk erfolgreich zu ende bringen. Den meisten wohl gelingt es nicht. Das Versagen also in Gruppenzusammenhängen ist wohl größer, als der erfolgreich verrichtete Dienst. Und dennoch sind die Unzulänglichkeiten oft die weitbekannten, wie sie auch in der Welt bestehen.

Ein Atom in der hierarchischen Körperschaft

Devino M., Freitag, 01. Januar 2021, 11:51 (vor 58 Tagen) @ Devino M.

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1300/file1381.html

Viele solche Fragen tauchen auf und nur die Zeit wird darauf die Antwort geben. Bei ausdauerndem Bemühen, wenn treue Liebe euch verbindet, wenn ihr am Gruppenideal festhaltet und - wenn gegenseitige Nachsicht, Verständnis und Geduld vorhanden sind, dann kann es geschehen, dass diese Gruppe zu einer Einheit verschmolzen werden kann, die wirklich ein lebendiges Atom im hierarchischen Körper sein wird. Ihr seid alle auf dem Pfad der Jüngerschaft in dem einen oder anderen Stadium. Darin liegt eure Chance.

Dies ist eine (in der Tat kleine) Gruppe von Jüngern, die, durch Hingabe an die Wahrheit, durch ihren Versuch, ihre Pflicht zu tun und ihre gemeinsame karmische Verbindung unter sich und mit mir, ausgewählt worden ist (trotz ihrer Grenzen und fehlerhaften Entwicklung), miteinander dem spezifischen Ziel entgegenzuarbeiten, einen Kern geistiger Kraft und Energie zum Wohl der Menschheit zu bilden. Aber vor allem ist es eine Gruppe, die gebildet worden ist, die Methoden des Neuen Zeitalters im Hinblick auf Gruppenarbeit und das Ausbilden von Jüngern und ihre Vorbereitung für Einweihung einzuführen, zugleich mit anderen Gruppen auf der ganzen Welt, welche die neue Vision erfasst haben, und unter der Erleuchtung und Beeindruckung der Meister arbeiten. Die Gründung dieser Mysterienschulen, die später in der Welt wieder eingesetzt werden, und auf die ich in den Briefen über Okkulte Meditation hinwies, kann stattfinden, wenn ihr alle diese Möglichkeit voll ausnützt. Dies sollte nicht vergessen werden. Das Experiment mag scheitern. Ob es gelingt oder nicht, auf alle Fälle wird es wirklichen Nutzen bringen.
... Dass ihr alle zusammen, der Gelegenheit gerecht werden und die Arbeit in den drei Welten und in dem Reich, aus dem das Licht der Seele hervorströmt, voranbringen mögt, ist mein aufrichtiger Wunsch.

***
Ein lebendiges Atom in der Hierarchischen Körperschaft heißt auch letztlich nur, dass man den bestimmten geistigen Kontakt ausgearbeitet hat und dieser sowohl der Gruppe verfügbar wird, als auch dass über die Gruppe gewisse Arbeiten der Geistigen Hierarchie vorgenommen werden können. Damit ein gewisse Licht oder Verständnis gegeben werden kann, welches seine entsprechende Ausbreitung findet usw.

Der Kern davon ist immer irgend etwas, was irgendwo auch mit der Welt zu tun hat und diese an irgend einer Stelle zu heben oder zu bewegen vermag. Es ist nie der persönliche Fortschritt um den es geht. Dieser ergibt sich aus der Arbeit die man leistet langfristig eigentlich von selbst (ansonsten ist dies zunächst eine persönliche Ambition die man bei und für sich selbst hegen kann). Die Frage ist eher wo man im größeren Zusammenhang dann damit rauskommt und wie und welche Verwendung das findet, was von der Gruppe Erarbeitet wurde für das Ganze.

Letztlich geht es darum, die bestimmten geistigen Errungenschaften in die Menschheit auszudehnen. Es geht darum, dass die gesamte Menschheit selbst sich als eine okkulte Gruppe sieht, versteht und so agiert, dass es ein erwachtes Kollektiv an entsprechender Stelle bildet. Man sollte nicht alles als etwas voneinander getrenntes ansehen. Gruppenarbeit ist eine Dienstgelegenheit an sich und nicht eine Gelegenheit sich irgend einen persönlichen Vorteil zu erwirken. Sondern den größtmöglichen Vorteil für das Gesamte zu bewirken suchend, sollte der Blick nicht auf sich selbst als Person liegen. Sondern eher darin, sich immer wieder zu Fragen, wie man seiner eigenen Seele zu mehr Dienstmöglichkeiten verhelfen kann, sich im Sinne des großen Ganzen einzusetzen. Diese Art Einstellung zu hegen, ist keine Option hinsichtlich aller Gruppenarbeit, sondern erst der ehrliche Anfang.

Eine Krise in der Situation der Menschen

Devino M., Dienstag, 12. Januar 2021, 22:04 (vor 46 Tagen) @ Devino M.

Jüngerschaft im Neuen Zeitalter - Band 1
DRITTER TEIL

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1300/file1381.html

Es ist notwendig, dass arbeitende Jünger sich heute über den unmittelbaren Krisenzustand klar werden. Wir stehen vor einer Krise in der Situation der Menschen. Diese Krise muss als Gelegenheit und nicht als völlige Umwälzung oder Katastrophe angesehen werden. Geradeso, wie im Leben eines Aspiranten für Jüngerschaft, ein Leben oder eine Reihe von Leben vorkommen, in denen ein direkter Konflikt zwischen der Seele und der niederen Natur besteht, so stehen wir heute vor einer entsprechenden Krise auf unserem Planeten. Zweck und Ziel ist in beiden Fällen, dass die Seele eine zunehmende Kontrolle über den Formaspekt gewinnt.

Von einem anderen Gesichtspunkt aus betrachtet, ist diese planetarische Seele, die als eine Hierarchie von Meistern funktioniert, in direktem Konflikt mit den Mächten der Finsternis. Es sollte jedoch nicht vergessen werden, dass jene Mächte gleichfalls eine Hierarchie von Wesenheiten bilden, welche die materiellen Formen darstellen, und deshalb richtig und an ihrem rechtmäßigen Platz sind. Es handelt sich in Wirklichkeit um die Frage, was in irgendeinem besonderen Zeitzyklus das Ziel ist.
...
Die Jünger müssen jetzt eine gemeinsame ständige Sammelanstrengung organisieren. Diese muss die Form einer engeren Zusammenarbeit zwischen allen Gruppen annehmen und ein Zusammenstehen in engerer Beziehung, indem sie so einander unterstützen und womöglich ihre Hilfsquellen vereinigen. Es sollte auch einen gemeinsamen Vorstoß aller geistigen und okkulten Organe zur Folge haben, und die Wahrheit sollte dadurch auf allen möglichen Wegen hinunter zu den Massen der Menschen gebracht werden.

Ebenso wie die geistigen Kräfte in atlantischen Tagen den selbstsüchtigen Wünschen der Menschen untergeordnet wurden, so werden sie heutzutage dem Denken und dem Ehrgeiz der Menschen untergeordnet und die Resultate werden äußerst schlimm sein. Die heutige Weltlage demonstriert dies. Denn, obgleich materieller Vorteil und physischer Wohlstand schließlich aus gewissen Ländern hervorgehen mögen, in denen große Experimente unternommen werden, so werden sie nur den Triumph der Form darstellen und sich schließlich als wertlos erweisen.

Ebenso wie sich jedes Menschenwesen in irgendeinem Leben zu einer Persönlichkeitsleistung hindurchringt, so ist es auch heute unter den Völkern. Doch im Herzen jeder Nation liegt die mystische Seele verborgen und schließlich wird, nach furchtbarem Ringen und tiefster Trübsal, alles gut werden. Tendenzen zum Materialismus und zu Persönlichkeitsentwicklung müssen nach dem großen Plan und dem Willen zum Guten durch eine Gegenbewegung geistigen Lebens unschädlich gemacht werden und dies muss das Ziel aller arbeitenden Jünger sein.
***
Durch eine Krise findet meist auch ein Wachstum statt. Eine Lösung gewisser negativer Sphäreneindrücke oder Einflüsse, wird sich ohne Konflikt, Kampf und Krise kaum ergeben. Allerdings sollte dies nicht im Hauptaugenmerk liegen. Viel wichtiger sollte der positive Ausgang und eine positive Vision innerlich aufrecht erhalten werden. Selbst wenn die äußeren Dinge einer anderen Wendung unterliegen mögen im Einzelfall oder sich zunächst in eine schlimmere Richtung zu entwickeln scheinen.

Die Zusammenarbeit von Gruppen sollte nicht bloß in z.B. der selben Religionsrichtung bestehen, sondern einen umfassenderen Austausch unter den Erwachten in verschiedener Richtung bedeuten. Es meint selbstverständlich in einem gewissen Rahmen die Erfüllung für alle. Was auch nur aufgeht, wenn es nicht einsichtig zu Kosten einzelner oder der Gruppe an sich geht. Wilde Sau wird bekanntlich ja auch nur dann gespielt, wenn andere die Rechnung dafür tragen und es zu Lasten anderer ausgeht. Da man selber an der Stelle für die Folgen ja nicht gerade stehen wollen wollte usw. Auch nutzt es nichts, sich auf dumme Spielchen einzelner irgendwo einzulassen, wo der Dumme mittels Erfahrung in dieser, andere zu schlagen weiß.

Was als geistiger Anspruch für Jünger gilt, das gilt auch für die gesamte Menschheit. Wenn man die gewissen Dinge nicht einzuhalten vermag innerlich, dann wird man es schwer haben gewisse Kreise einhalten zu können oder damit einen Umgang aufrecht erhalten zu können. Darin wird sich alles selbst organisieren und ordnen. Es muss also weder genau dies oder genau jenes äußerlich getan werden, sondern die innere Bereitwilligkeit zählt in allem zuerst.

Beweglichkeit innerhalb gewisser Grenzen

Devino M., Dienstag, 12. Januar 2021, 22:34 (vor 46 Tagen) @ Devino M.

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1300/file1382.html

Dieses Experiment, das ich in die Wege geleitet habe, und dem ihr euch freiwillig und gern unterworfen habt, wird für Gruppenzwecke unternommen. Die Hierarchie sucht zu entdecken, wie empfindungsfähig Gruppen als Ganzes für subjektive Führung und Unterweisung sind, und wie frei die Verbindungskanäle sind zwischen den verschiedenen einzelnen innerhalb der Gruppe und dem Meister und zwischen den verschiedenen Gruppen innerhalb des Ashrams eines Meisters. Die Jüngergruppe eines Meisters bildet auf der inneren Seite des Lebens einen geschlossenen Organismus, der sich durch gemeinsames Leben, Liebe und gegenseitige Beeinflussung kennzeichnet. Die Beziehungen in einer solchen Gruppe gehören vollständig dem Mental- und Astralbereich an, und daher werden die Begrenzungen des ätherischen Kraftkörpers und des physischen Gehirns nicht empfunden. Es erübrigt sich zu sagen, dass die wesentliche Beziehung auf der Ebene der Seele ist. Die Tatsache, dass der Ätherkörper und das physische Gehirn, soweit es den Ashram betrifft, außerhalb dieser grundlegenden Beziehungen liegen, erleichtert das Verständnis und das wechselseitige Spiel der Kräfte.

Es ist jedoch wichtig, daran zu denken, dass die astrale Kraft auf der physischen Ebene viel stärker empfunden wird als anderswo und daher wird die Hauptbetonung in allen Abhandlungen über Jüngerschaft oder über die Vorbereitung dafür, auf Kontrolle der Gefühle und Wünsche gelegt. Es ist für den durchschnittlichen Anfänger auf dem Pfad der Jüngerschaft nicht leicht, dies zu begreifen oder die Notwendigkeit für die gegebenen Regeln und die Vorschläge einzusehen. Nicht für alle Menschen ist es leicht, sich Regeln und einer Disziplin zu unterwerfen, außer, wenn sie ganz von sich aus damit beginnen.

Die Vorschläge, die ich euch mache, meine Brüder, sind nur Anregungen, aber es ist bestimmt ein Zeichen von Weisheit, sie zu befolgen, nachdem ihr euch freiwillig meiner Führung unterstellt habt. Ihr habt euch aus freien Stücken entschlossen, unter mir zu arbeiten. Ihr seid keinerlei Zwang unterworfen. Andere Typen von Jüngern zeigen wohl Bereitwilligkeit, den Instruktionen zu folgen, aber ihre eigentliche Schwierigkeit besteht darin, das Leben mit den erwünschten Rhythmen in Einklang zu bringen. Der enge Pfad, den alle Jünger gehen müssen, erfordert Gehorsam gegenüber den alten Regeln für Jünger. Dieser wird gern und mit offenen Augen geleistet, obgleich niemals ein starres Festhalten an solchen Regeln erwartet wird. Der Jünger wächst dadurch, dass er sein Leben auf intelligente Art und Weise diesen Anforderungen anpasst, soweit es billigerweise möglich ist, und nicht dadurch, dass er die Anforderungen seinem Leben anpasst. Beweglichkeit innerhalb gewisser Grenzen ist stets erforderlich, aber diese Beweglichkeit darf nicht durch Trägheit der Persönlichkeit oder ein gedankliches In-Frage-stellen ausgelöst werden.
***
Es hängt quasi alles davon ab, ob man von sich aus bei sich beginnt. Ist der Impulsgeber oder der Grund auf dem man beginnt nicht der eigene, dann fängt man gar nie erst an (weil man nicht erst mit sich selbst verbindet, sondern gerade dort los-eiern möchte, wo schon alles bereitet ist und von selbst geht usw). Gerade dann wenn man bei sich und mit sich ist und vielleicht auch gar nicht so sehr zu etwas aufgelegt ist, aber auch keine Widerstände dazu bildet, fängt man an mit einer Willensformulierung an und dann sich in die Richtung geistig und wo angemessen äußerlich oder mittels verschiedener Körperlichkeit zu betätigen. Und ist etwas gut, dann baut man einen Rhythmus auf und kann das pflegen, bis es alles irgendwo seine natürliche Ordnung in einem und im Leben hat. Es muss im eigenen Selbst münden, nur dann arbeitet es vollständig für einen ohne irgend einen Widerstand und Konflikt.

Nur das irgendwo raus zu lesen oder raus zu hören, was man selber hören möchte, ist z.B. ein Versuch gewisse Anforderungen sich selber anpassen zu wollen, statt sich selbst so auszurichten, dass man den geistigen Anforderungen entspricht. Vieles wird einfach nur geistig gefordert und zu erfüllen sein. Es gibt da kein äußeres Lösungsmittel, als sich selbst in verschiedener Hinsicht und wie man sich wohin gehend ausrichtet und sich damit umgeht usw. D.h. in natürlicher Weise rechtschaffene Verhältnisse pflegen und einhalten. Es geht dann auch vom Wohlergehen des Kollektivs oder der Gruppe auszugehen, statt nur vom eigenen Wohl aus, und dann wie es sich nach eigenem belieben wo anordnet und passen soll. Nur wo ist da die Grundlage für Gruppenarbeit an sich dann? Wie soll etwa gemeinsames sein, wenn es nicht von gemeinsamer Natur ausgeht oder gepflegt wird. Man bedenke dies auf die Menschheit heute an sich. Denn geradewegs ist doch alles wie es gepflegt wurde.

Vom Jünger ist grundsätzlich Eigenständigkeit gefragt, ansonsten ist Jüngerschaft an sich fraglich. Soweit die selben Dinge mehrfach immer wieder erklärt werden müssen, ist Jüngerschaft ebenso fraglich. Denn wohin soll sich etwas richten, wenn nicht an die bestimmte Beständigkeit geistiger Disziplin (in welcher Gewichtung auch immer)? Und wie immer ist nicht eine Lösung für alles gut, sondern dort, wo es passt und wozu es gedacht ist. Lösungen intelligent zu suchen, gehört ebenfalls zum geistigen Betätigungsfeld eines Jüngers, statt bloß Dogmen zu rezitieren. Nur auch hier wieder die Betonung, das was lange Zeit bei Jüngern galt und vor der breiten Menschheit kaum angesprochen werden konnte, wird von einem jeden Menschen im gewissen Rahmen gefordert sein. Es wird keiner sich bei jemandem persönlich melden um irgendwelche Ausreden zu erfragen, die Dinge werden geistig geordnet und nicht nach äußerster Ausdrucksform irgendwo eingesammelt.

Ahnung der Herrlichkeit eines neuen Zeitalters

Devino M., Dienstag, 12. Januar 2021, 22:57 (vor 46 Tagen) @ Devino M.

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1300/file1382.html

Dieses Experiment, das von einer Gruppe innerhalb meines Ashrams unternommen wird, ist ein Versuch, mit gedanklichen Beziehungen und Seelenkontakt, auf welche die Betonung und Aufmerksamkeit grundsätzlich gerichtet werden. Die Reaktion des astral-physischen Gehirns sollte als nicht vorhanden und als Illusion angesehen werden, und sollte unter die Schwelle des Gruppenbewusstseins fallen gelassen werden, um dort mangels Beachtung zu verschwinden. Diese Art von Gruppenarbeit ist ein neues Wagnis, und wenn nicht etwas durchaus Neues als Resultat dieses Experimentes zum Vorschein kommt, sind Zeit und Mühe nicht gerechtfertigt.

Ihr müsst euch nicht einbilden, dass die besondere Arbeit, mit der ihr euch befasst, von hauptsächlichem Interesse ist. Die Entfaltung der Intuition oder der Heilkraft oder telepathischer Fähigkeit, sind nicht in erster Linie von Bedeutung. Das, was bei der Hierarchie im Hinblick auf die Funktion der Ashrame ins Gewicht fällt, ist, dass subjektiv eine so mächtige Gruppenwechselwirkung und Gruppenbeziehung hergestellt wird, dass eine im Entstehen begriffene Welteinigkeit sichtbar wird.

Gemeinsame telepathische Kraft oder die Gruppenfähigkeit, Wahrheit durch Intuition zu erkennen, ist wertvoll und ziemlich neuartig. Neu ist, dass Gruppen funktionieren, welche die Fähigkeit haben als Einheit zu arbeiten, Gruppen, die dieselben Ideale haben, deren Persönlichkeiten in einem gemeinsamen Aufschwung verbunden sind, deren Rhythmus ein und derselbe ist und deren Einigkeit so fest begründet ist, dass nichts in der Gruppe die nur menschlichen Eigenschaften des Getrenntseins, einer persönlichen Isolierung und selbstsüchtigen Begehrens hervorrufen kann. Selbstlose Menschen sind nicht selten. Selbstlose Gruppen aber sind kaum zu finden. Reine losgelöste Hingabe ist in einem Menschenwesen nicht selten, sie aber in einer Gruppe zu finden, das ist in der Tat ungewöhnlich. Das Aufgeben persönlicher Interessen für das Wohl der Familie oder dasjenige eines andern Menschen ist häufig zu finden, denn die Schönheit des menschlichen Herzens hat sich all die Jahrhunderte hindurch geoffenbart. Eine solche Haltung in einer Gruppe von Menschen zu finden und zu sehen, wie ein solcher Standpunkt mit ununterbrochenem Rhythmus aufrechterhalten und ungezwungen und natürlich zur Schau getragen wird, gibt eine Ahnung von der Herrlichkeit des Neuen Zeitalters.
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Soweit aus geistiger Gruppenarbeit nichts Neues als Resultat hervorgeht (oder an mancher Stelle nicht), dann ist die Zeit und Mühe nicht gerechtfertigt. Irgendwo aus Bequemlichkeit aufeinander zu hängen, wie es oft dem überwiegenden Menschlichen Umgang entspricht, ist für einen Jünger unangebracht. Ein Jünger ist jedoch jeder, der sich selbst von sich aus geistig betätigt. Denn selbst Meister der Weisheit sind auch Jünger höherer Wesenheiten. Auch ein Mensch ist ein Meister, über alle innere Natur die ihm instinktiv innewohnt und derer er sich bewusst gar nicht zuwendet.

Das Ziel ist es letztlich, dass gewisse geistige Formen im Kollektiv erbaut werden, und das Kollektiv selbst die Jüngergruppe bildet, die zuvor noch auf dem Niveau war sich im Umfeld eines Meister der Weisheit zu betätigen. Es geht also das menschliche Kollektiv zu heben und zu erwecken. An der Stelle wo verschiedene Bereitschaft besteht. Die Qualität wird natürlich dem entsprechen, was eingebracht wird. Je mehr Masse desto weniger spezifische Qualität an mancher Stelle und dahingehend wird auch die Arbeitsweise etwas anders ausfallen, beim Menschlichen Kollektiv, im Vergleich zu geistig-okkulter Gruppenarbeit im spezifischen, mit gewissen Feinheiten.

Die Menschheit ist eine Gruppe. Die Schwierigkeit liegt im verschiedentlichen Wollen. Wird Einheit innerhalb der Menschheit hergestellt, wird sich das Spektrum aller Fassetten im Kollektiv so ordnen, dass die Wahrheit klar erkannt wird. Es gehört nun mal nicht alles in Menschliche Kollektiv was darin ist. So wie der einzelne Mensch sich in der Welt verliert, so verliert sich auch das Kollektiv in den Möglichkeiten die nicht dem Kollektiv entsprechen und die Ursache der Widersprüchlichkeit innerhalb der Menschheit bilden. Jedoch nicht einmal so offensichtlich wie man meint. Sondern im Glauben was gut ist für die Menschheit, oder vielmehr im Glauben, dass man hinsichtlich vieler Dinge einfach keine Wahl hätte als zwischen gewissen vorgegebenen Möglichkeiten zu wählen. Das ist die Schwierigkeit worin die Freiheit letztlich untergeht. Und doch ist die Freiheit eigentlich nur Geistige Befähigung und dadurch mehr Spielraum. Die Wahl zwischen Nichtigkeiten ist immer noch Nichtigkeit.

Doch was ist wirklich freie Wahl und was wollte man wollen so sich einem alles eröffnete? Würde man die Freiheit erkennen und wählen oder doch nur irgend eine Art von Begrenztheit, gar im Glauben es wäre die eine Freiheit? Doch wenn man nicht wählt, obwohl die Wahl frei steht, hat man dann nicht auch gewählt? Es geht um die Wahl der Menschheit. Welche Herrlichkeit wird gewählt?

Jüngerschaft an sich und Menschliches Bemühen

Devino M., Sonntag, 24. Januar 2021, 13:58 (vor 35 Tagen) @ Devino M.

Jüngerschaft im Neuen Zeitalter - Band 1

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1300/file1386.html

Was für Anforderungen sollten wir stellen und welche Technik sollte im Neuen Zeitalter angewandt werden, um das Bewusstsein der Menschen emporzuheben? Wir kamen zu der Entscheidung, dass vier Dinge die zu leistende Gruppenarbeit und die Auswahl der Jünger zur Ausbildung charakterisieren sollten. Diese waren: Empfindungsfähigkeit, Unpersönlichkeit, psychische Begabungen, mentale Polarisation. Ich halte es nicht für nötig, sehnsüchtiges Streben, Selbstlosigkeit oder den Wunsch zu dienen zu erwähnen. Dies sind unerlässliche und wesentliche Grundlagen und wo sie nicht vorhanden sind, da hat es keinen Zweck, die Art von Hilfe anzubieten, die wir zu geben suchen.
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Empfindungsfähigkeit heißt sicherlich nicht Sentimentalität, sondern die Beeindruckung des Menschen durch das Seelenempfinden und die Öffnung dahingehend. Genau genommen geht es darum, sich der Energie der Monade gegenwärtig zu werden. Erst die Monade zählt zur Verwirklichungsstätte, wo etwas dauerhafter Natur ist und bleibt. Das ist die Triade, die noch über der Seelentriade liegt. Während die meisten schon an der Mentalebene scheitern die noch zur Menschlichen Triade zählt.

Unpersönlichkeit meint nicht sich ignorant und dickhäutig zu geben, obwohl man vollständig in den Affekten aufgegangen ist, etwas persönlich zu nehmen und wo sich alles rein um die Persönlichkeit kreist (die eigene, wie auch die der anderen und nichts anderes wird in den anderen erkannt). Es meint mehr, dass einen tatsächlich diese bestimmten Dinge einfach weder interessieren noch reizen. Noch stören, noch gänzlich ungestört lassen. Die Zuwendung gilt einfach mehr der Seele und dem Göttlichen hinter allem. Unpersönlich sich geben, heißt noch nicht unpersönlich zu agieren. Wenn man jemanden nur Böses oder Gutes zuordnen möchte, das nennt sich persönlich nehmen. Etwas anderes ist es, zu prüfen, wer welche Neigungen hat und sich von Guten oder Bösem bestimmten lässt, demgemäß dann damit umzugehen.

Phsychische Begabung lässt sich wohl wenig erarbeitet, oder viel mehr ist es eine Frage, woran auch in früheren Leben bereits gearbeitet wurde. Entweder sind spezialisierte Fähigkeiten da oder nicht. Vielleicht sollte man auch nur tief genug in der eigenen Seele danach graben. Im Grunde genommen, sobald man die persönlichen Dinge eher als Blockaden verschiedener Art innerlich erfährt und sich nach der Seele mehr nur ausrichtet, ist auch die Psychische Begabung nicht weit (denn alles was einer können kann, ist in erster Linie über seine Seele zu ihm gelangt - die Seelenfähigkeiten vermitteln sich mit der Zeit selbst).

Mentale Polarisation bildet heute den Unterschied zwischen dem Medium, dass nur von astraler Verblendung kündet, oder in wie fern es über das bisher Vertraute allein auch hinausgeht. Ebenso welche Wesen dann auf Astralebenen sich irgendwo reinhängen und etwas verzerren können, oder nicht. Die Geistige Hierarchie geht für gewöhnlich nicht unter die Mentalebene und nur auf der Mentalebene und aufwärts, kann man auch den Kopf über Wasser halten, ohne in irgend einer Weise in den Unsinn verzettelt zu werden, der den niederen Neigungen und Ebenen eigen ist.

Alle Strecke die Geistig zurückgelegt wird, hängt vom ehrlichen Streben ab. Nie wird man lange Strecken geistig zurück legen, ohne dass ein aufrechtes Streben dahinter ist, begleitet vom Wunsch zu wachsen und sich auch zu entwickeln sowie zu verändern. Und die Strecke setzt sich jeder entsprechend länger oder kürzer bis zur Unbeweglichkeit, durch das innere Streben.

Ohne einen gewissen Grad von Selbstlosigkeit, kann es keine Gruppenarbeit geben. Überhaupt kann es keine Verbesserung des Allgemeinen geben, wenn jeder nur alles selbstsüchtig zu sich herum zum Vorteil händeln würde. Womit alles irgendwo zwischen dem Dienst an sich selber oder dem Dienst am Nächsten sich einpendelt.

Ist das Erwähnte nicht gegeben, dann wird es wohl keine Gruppenarbeit sein. Sicherlich kann man mit seinem Nächsten oder Freunden und Bekanntschaften viele gemeinsame und schöne Dinge sich vornehmen. Sollte jedoch nicht der Illusion verfallen, in dem man etwas so und so nennt, dass es sich dann auch um genau dieses handelt.

Und es kann für die Menschheit und das Erwachen, kaum etwas anderes gelten, als das, was auch für Jünger lange gilt. Einfach weil dies mit die Wege sind, die bereits erfolgreich beschritten wurden.

Jeden Tag als Seele leben

Devino M., Sonntag, 24. Januar 2021, 14:19 (vor 35 Tagen) @ Devino M.

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1300/file1388.html

SECHSTER TEIL

Es ist nicht meine Absicht, damit fortzufahren, euch nur ständig wiederholte Ratschläge über das Betreten des Pfads der Jüngerschaft zu geben. Ihr seid erwachsene Männer und Frauen und ihr kennt den Weg. Ihr seid persönlich verantwortlich für die praktische Anwendung der alten Regeln. Was ihr tut, das ist eure eigene Angelegenheit. Ihr habt die Reife erreicht und solltet für den nächsten Schritt bereit sein. Dieser Schritt wird dann unternommen werden, wenn ihr Wissen und Theorie in Weisheit, Praxis und Ausdruck umgewandelt habt.

Nur in einem Geist wahren inneren Freiseins leistet ein Jünger seine beste Arbeit. Es wird dem Jünger klar, dass er, infolge dieser inneren Freiheit (für den Rest seines Lebens) einfach ein Arbeiter ist, einer von einem großen Heer hierarchischer Arbeiter, mit angeblich keinerlei Persönlichkeitsneigungen, Zielsetzungen oder Wünschen. Für ihn gibt es nichts als beständige Arbeit und beständige Verbindung mit anderen Menschen. Er mag von Natur ein Einzelgänger sein, mit einer tiefen Sehnsucht nach Einsamkeit, aber das spielt keine Rolle. Dies ist die Last, die er für die Chance, den Anforderungen der Stunde zu begegnen, auf sich nehmen muss. Heute findet der aufs äußerste organisierte Vorstoß der Hierarchie statt und sein Ziel ist es, den Hang der Rasse zur Getrenntheit zu kristallisieren, zunichtezumachen, denn Separatismus ist gegenwärtig der Weg des geringsten Widerstands für Menschen und Völker. Daher die Bildung dieser Arbeitsgruppen von Jüngern, die Gruppenarbeit, Gruppenzusammenhalt und Nicht-Getrenntsein zum Ausdruck bringen.

Einige der Jünger und intuitiven Menschen der Welt, verhältnismäßig sehr wenige, stehen heute in einer zweifachen Tätigkeit zusammen: Erstens, mit größerer Genauigkeit den sich beständig entfaltenden subjektiven Plan zu erfassen; zweitens, mit größerer Klarheit zu sprechen und zu lehren, und mit weiser Exaktheit die rechten Worte zu wählen (schriftlich und mündlich), durch die sie der Wahrheit Ausdruck verleihen. Die Darbietung der geahnten Wirklichkeiten wird die denkenden Menschen der Welt dann dazu führen, ihre gegenwärtige Gedankenrichtung aufzugeben und unumschränkter und freier an der Erleuchtung der Welt mitzuarbeiten. Ich gebrauche das Wort «Erleuchtung» im okkulten Sinn. Das volle Ausmaß dessen, was getan werden kann, hängt (soweit es den individuellen Jünger betrifft) von seiner inneren Fähigkeit ab, jeden Tag als Seele zu leben; frei von Furcht, frei von Eigenbewusstsein und ohne jene Reaktionen, welche den Astral- oder emotionellen Körper zu organisierter Tätigkeit, die auf alten Gewohnheiten beruht, anregen. Für den Jünger und für den Erfolg seiner Arbeit ist das Ziel ein Astralkörper, der ruhig und fügsam ist, empfindungsfähig für Beeindruckungen von der Seele und vom Meister, und der die Vision mit der größtmöglichen Reinheit in ihren Umrissen widerspiegelt. Man sollte dessen eingedenk sein, dass es wenig gibt, was man dem Jünger sagen kann oder was ihm gesagt werden sollte, wenn er völlig damit beschäftigt ist, das Leben des Dienstes auf allen drei Ebenen zu leben.
***
Und so banal ist es eigentlich, sich seiner mentalen Gedanken, seiner Emotionen und äußeren Handlungen bewusst zu sein. Einheit ist Mental grundsätzlich gegeben, es bedarf gar nicht so sehr eines Nachdrucks. Die Spaltung macht eigentlich die Astralebene im Verhältnis zu Mentalebene. Es ist kein Gedanke wirklich irgendwo vollständig isoliert und getrennt. Obwohl Gedanken trennend sein können, gilt dies nicht für die Mentalebene an sich. Es ist gerade die Ebene die grundsätzlich für alle offen ist. Die Astralebene macht dann bereits ihre eigene Suppe dazu. Und der äußere Mensch oder die Persönlichkeit nochmals zusätzlich. Und dies sind die Dinge die trennen, die einen Unterschied in allem sehen wollen. Die Mentalebene ermöglicht zwar den Unterschied, lädt aber niemand zur Trennung ein. Sie ermöglicht gerade den Unterschied, weil sie nicht trennender Natur ist sondern etwas in Einheit wie Uneinheit erkennen lässt.

Man sollte sich klar machen, dass man nie getrennt ist auf bestimmten Ebenen, wenn man sich davon ausnimmt, dann sieht man alles in getrennter Weise an, ist man mit den Ebenen verbunden, dann ist da nichts mehr getrennt. Dennoch heißt es doch nicht, dass jeder sich mit jedem Kotzbrocken irgendwo verbunden erfahren möchte. Was auch völlig vernünftig ist, denn man trägt ebenso auch für die eigene Inhärenz selbst seine Verantwortung, wie jemand anderes die seine für seine Ausdrucksformen. Der äußere Erstickungstod hält sicherlich nicht so lange an, wie man von geistigen Energien irgendwo erstickt werden kann, was auch gewiss keine leichteren Erfahrungen bedeutet.

Auch spielt es keine Rolle, wo einseitig ein Interesse oder Verlangen nach etwas da ist. Es zählt mehr, wie die Dinge geistig fallen und zusammen kommen oder nicht. Zwanghaft etwas vom äußeren erreichen zu wollen, ist mehr Getrenntheit, als wenn sich manche Dinge nur innerlich begegnen. Was oft in unangebrachter Richtung forciert wurde, ist, zu meinen, dass das Gute sich alles gefallen lassen muss und nur dem Bösen die volle freie Wahl verfügbar gemacht wird. Wie so oft alles nur Missverständnisse die meist nur von der Verwechslung der Ebenen herrühren. Immer kommt es auf alle äußeren Menschen an, aber nicht auf einen bestimmten äußeren Menschen. Im Positiven wie im Negativen Fall nicht, außer es wird allerlei dorthin verlagert um sich dann über die Umstände zu wundern. Es gilt für jeden, jeden Tag aufs neue, so viel als möglich als Seele zu leben. Darin liegt Heilung und darin liegt Einheit. Hat mit äußerem Kasperle rein gar nichts zu tun.

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