Zitate Juni 2020 - Pflege der Emanationen (alle)

Devino M., Dienstag, 02. Juni 2020, 09:58 (vor 142 Tagen)

"Das Wahre ist immer schlicht, einfach, haarscharf, es verträgt kein aufgebauschtes Gewand."

- Anselm Feuerbach -
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In Wahrheit ist die Wahrheit eine Art energetischer Emanation, entweder ist etwas Teil davon, oder nicht. Die Emanation selbst stellt sich in keiner besonderen Weise zur Schau.

Erwacht der Mensch morgens, und angenommen er würde alles an diesem Tag, exakt so machen wie am Vortag, so würde es sich dennoch irgendwo alles anders anfühlen. Woher kommt's? Nun, weil der Mensch sich in anderen Emanationen befindet und in anderen Emanationen webt, als noch am Vortag. Er mag alles gleich machen, aber er ist Geistig nicht mehr am exakt selben Ort wie gestern. Und die Emanation, sofern er in die selbe Emanation noch die Dinge pflegt, wie am Vortag, so werden die Energien der Emanation etwas leichter zu handhaben sein, weil sie bereits in einer Weise geordnet ist.

So ist die Arbeit, das Familienleben, ja im Grunde alles, eine Art von Emanationen die durch die eigene Aura gehen und einen mit beeinflussen, so wie man selbst die Emanationen webt und verändert. Und so kommt unterschiedliches sich-so-und-so-fühlen täglich zustande. Die meisten Schwierigkeiten treten dann auf, wenn der Einzelne sich für wichtiger hält, und annimmt, es sei alles nur für ihn so da wie es ist. Zwar ist auch dies wahr, doch ist auch wahr, dass die Emanation nicht an jeder Stelle danach besser sind als zuvor. Auch sollte man sich immer klar machen, ob man überhaupt den selben Geistigen Bezug (selbe Emanation hat). In den meisten Fällen werkelt also der Mensch gerade so vor sich her, wie es sich um ihn herum für ihn ergibt. Auf die Idee zu kommen, zu prüfen, ob man an den selben Emanationen dran ist, oder ganz wo anders plötzlich rausgekommen ist, und es daher keines Wegs das selbe ist, wie am Vortag, darauf kommen die meisten wohl nicht (meist entweder mangels Verständnis dessen - oder weil man sich selbst als Mittelpunkt von allem sieht, und die Natur der einen umgebenden Dinge daher nicht erkennt).

Somit ist alles eine Frage der Pflege. Und das was gerade in dem Moment einem durch die Aura passiert an Emanationen, diese ist immer nur auf dem Niveau, auf dem sie gepflegt wurde. Geht der Mensch nur im Eigeninteresse mit allem um, dann verschlechtert sich nach ihm die Emanation, die ihn zuvor passierte. Geht einer im Sinne des ganzen damit um, verbessert sich die jeweilige Emanation meistens, weil man es im Sinne der Emanation (und nicht im Sinne des Eigeninteresses) angefasst hat. Ohne ein Opfer, sprich, dass es im Sinne des ganzen gepflegt wird, kann sich nichts für alle verbessern.

Meister Eckhart: Das Auge

Devino M., Donnerstag, 04. Juni 2020, 10:04 (vor 140 Tagen) @ Devino M.

"Das Auge mit dem ich Gott sehe ist dasselbe Auge mit dem Gott mich sieht."

- Meister Eckhart -
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Da das Auge von Gott ist, und so es auf Gott gerichtet ist, sieht Gott selbst sich vermittelst dessen. Das Auge durch welches man das Göttliche in allem Sein erkennt, ist das Auge, mit dem sich Gott selbst anschaut. Auch beim Sehen, kommt es auf die Emanationen an, die man erschaut, weniger auf das äußere Erscheinungsbild was projiziert und daraus konstruiert wird, womit also auch alle Erscheinung sich bloß einreiht, in das, was aus Emanationen heraus entsteht.

Die Hauptschwierigkeit für den Durchschnittsmenschen die Emanationen als Emanationen zu erkennen und wahrzunehmen, liegt darin mitunter begründet, dass alles im Bewusstsein eines solchen Menschen, bereits durch den Kausalkörper nach Emotionalität, Mentalität und das Substrat jeweiliger Emanation bereits auf die einzelnen Körper nach Art des Substrat und Art des Körpers verteilt ist. So dass man daher die Dissonanz herbekommt, zwar zwischen der Substanz unterscheiden zu können (auch wenn diese im gewissen Sinne nach Emanationszugehörigkeit etwas miteinander verschwimmen), aber nicht mehr einsehen zu können, aus welcher Einzelemanation dies sich gespeist hat und zu welcher Emanation es somit im Einzelnen gehört.

Damit geht ein großer Teil der Urteilsfähigkeit verloren, da der Mensch nur Häppchenweise sich die Emotionen durch den Astralkörper fließen lässt und dies verarbeitet, hat er kaum eine Ahnung von der Emanation, aus welcher diese Emotionalladung herkam. Wenn man dann nicht weiß, welche Mentalen Elemente mit dazu gehören und man sich kein Gesamtbild einer Emanation bilden kann, so kann man nur blindlings in den Tag hineinleben und sich auf alle scheinbaren Zufälle einstellen, die der Tag so mit sich bringt. Geht man jedoch etwas gezielter mit den Emanationen um, dann kann man sogar mittels bestimmter Absichten und Willentlicher Arbeit, sich sowohl mit bestimmten Emanationen verbinden, als auch sich von diesen lösen. Und auch mit erkennen, durch welche Emanation welches Ereignis oder welche Energie eingebracht wird und mit welchen Folgen.

Das ist allerdings dann schon der Schritt mehr zur Willentlichen Arbeit mit den Emanationen. Wenn man halbwegs intelligent damit und aus Mentaler Sicht umzugehen lernt, statt sich blindlings nur den Kräften hinzugeben, wäre schon ein großer Teil für die Menschheit gewonnen. Nämlich bewussterer Umgang mit dem, was tatsächlich ist, statt bloß der Erscheinungswelt nach zu hüpfen.

R.Maharshi: Gottesteilchen

Devino M., Samstag, 06. Juni 2020, 20:04 (vor 137 Tagen) @ Devino M.

"Wofür Du die Wirklichkeit auch immer halten magst, sie passt sich Deinen Vorstellungen an."

- Ramana Maharshi -
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Von einem großen Teil der Menschheit wird die Welt als ein großer Ort erfahren, in dem es eine Vielzahl verschiedenster Menschen und Landschaften mit einer gewissen Besiedelungsanzahl gibt. Die Mehrheit wird das Augenmerk auf Ihresgleichen überwiegend gerichtet halten. Entscheidend ist doch für das innere Erleben und die gemachte Erfahrung das, was an Energie-Emanationen das Gewahrsein erreicht und wie diese Energie-Emanationen an sich ja bereits die Wahrnehmung und Sichtweise gestalten.

Ja im Grunde kann also den Menschen nichts erreichen, was nicht durch eine Emanation zu ihm gelangt. Und aus dieser konstruiert sich der Mensch mit unter auch die äußere Weltsicht. Würden also andere Emanation die Aura der Menschlichen Seele passieren, so könnte sich daraus ein völlig anderes Weltbild und Wahrnehmung konstituieren. Allerdings kann so der Mensch auch kaum zu einem anderen Gewahrsein gelangen, als dasjenige, welches sich aus den ihn durchströmenden Energie-Emanationen speist.

Die eigentliche Schwierigkeit liegt in der Kluft der breiten Massen-Überzeugung und dem was wirklich an Energie-Emanationen vorliegt begründet. Wäre das Geistige weniger verleugnet, wären die Beziehungen zwischen allem auch aus Emanationssicht einleuchtend und man würde allerdings zu einem gewissen Teil ein neues Weltverständnis bilden müssen (welches eben auch die 5-Dimensionale-Sicht einbezieht, statt sich zu verleugnen).

Heutzutage sucht die Menschheit das sogenannte "Gottesteilchen", was als Mikroskopisch klein und allesdurchdringend gedeutet wird. Man hat hoch und tief und groß und klein schon einmal durch (ist also geistig mal die Himmelsrichtungen abgewandert), und hat noch immer keine Lösung gefunden, wodurch was bedingt wird. Wenn man jedoch das Ätherische in sich verleugnet, kann es nicht die Ebene in der äußeren Welt erfüllen, weil das was in sich nicht oder bloß erschaut wird, auch im äußeren nicht oder bloß vernehmbar ist, weil es keine Resonanz gibt (die in einem das innere und das äußere andernfalls in Verbindung bringt). Und selbst wenn es sichtlich wäre, würde es einfach nicht beachtet werden. Erst wenn die entsprechende geistige Wirklichkeit in sich anerkannt ist, kann sie im äußeren erkannt werden. Denn alles nur was in einer Emanation in der Aura liegt, das zieht die Emanation der äußeren Erscheinungen mit heran, denn diese ist letztlich nur eine Projektion in den bestimmten Äther einer Ebene.

Es darf die Begrenzung der 3-Dimensionalen-Weltsicht vertrauensvoll abgestreift werden. Denn grundsätzlich nur weil man etwas nicht wahrnehmen will, heißt es ja nicht, dass es das nicht gäbe. Natürlich wird sich die Bedeutung der exoterischen Dinge notwendigerweise dadurch mit verändern und auch die Moralische Beziehung zu allem darf dann in einer gewissen Weise neu ausgearbeitet werden. Man könnte auch sagen: es ist die zugelassene Begrenztheitserfahrung in der eigenen Aura, die für alles an Missverständnissen der eigenen Göttlichen Natur führt. Und was dazu führt, das Göttliche Klein und Fern und die Welt so groß und so nah zu sehen. Was aus ein paar nichtigen Missverständnissen alles so werden kann, wenn man sich die Menschheit oder auch wohl alle anderen Naturreiche 4ter Art anschaut, woran sie zu ringen haben...

J.W.von Goethe: Der Herr

Devino M., Montag, 08. Juni 2020, 16:03 (vor 135 Tagen) @ Devino M.

„Wer sich nicht selbst befiehlt, bleibt immer Knecht.“

- Johann Wolfgang von Goethe -
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Der Aspekt des Herrn in einem, befiehlt über die Welt der Kräfte in einem.

Ein Geschöpf lebt nur gemäß der vorhandenen Kräfte in den Tag hinein. Ein Mensch zeichnet sich darin aus, dass er sich selbst als Herr etwas befehlen und mittels der Kräfte in ihm, das sich selbst Anbefohlene auszuführen fähig ist (da der Befehl des Herrn nachwirkt und den Kräftefluss bereitet, ist für einen Verstoß dagegen, eine zusätzliche Willensformulierung idR dann erforderlich).

Ohne den Herrn in sich, kann man sich selbst auch nichts befehlen, und auch sonst niemanden und nichts anderes. Man könnte so tun als ob, und hoffen dass Hörigkeit entsteht (vor allem wenn Geschöpfe in Führungspositionen landen - wo se eigentlich nichts verloren haben). An vieler Stelle ist dann von Amtswegen her ein Ersatz des Herrn bloß formell als Rollenfunktion gegeben. Ohne die Wirkung des Kollektivs, kann man ein Geschöpf an sich eher wenig ernst nehmen...

N.Mandela: Hautfarbe

Devino M., Montag, 08. Juni 2020, 22:11 (vor 135 Tagen) @ Devino M.

"Niemand wird mit dem Hass auf andere Menschen wegen ihrer Hautfarbe, ethnischen Herkunft oder Religion geboren. Hass wird gelernt. Und wenn man Hass lernen kann, kann man auch lernen zu lieben. Denn Liebe ist ein viel natürlicheres Empfinden im Herzen eines Menschen als ihr Gegenteil."

- Nelson Mandela -
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Was gibt es zu Hautfarben zu sagen?
Na eigentlich gar nichts, weil es dazu grundsätzlich gar nichts zu sagen gibt.

Es ist eine Sache der Seele, welche Hautfarbe sie aus welchem Grunde wählt. Der einzelne Mensch und die Persönlichkeit, werden wohl kaum selber dies ausgesucht haben, noch dazu direkt beigetragen haben, denn sie waren erst danach. Also ist es eine Entscheidung der Seelen, warum sie welche Inkarnationen wählen oder ggf. auch nur dort platziert werden.

Daher geht es einen anderen Menschen, überhaupt nicht einmal etwas an, warum jemand anderes welche Hautfarbe hat. Darum gibt es da grundsätzlich überhaupt nichts zu sagen, weil es vollständig eine Sache des jeweiligen Individuums selbst ist. Und mehr ist da an sich grundsätzlich nicht...

N.Mandela: Hautfarbe

König Artus, Mittwoch, 10. Juni 2020, 10:07 (vor 134 Tagen) @ Devino M.

Es ist eine Sache der Seele, welche Hautfarbe sie aus welchem Grunde wählt. Der einzelne Mensch und die Persönlichkeit, werden wohl kaum selber dies ausgesucht haben, noch dazu direkt beigetragen haben, denn sie waren erst danach. Also ist es eine Entscheidung der Seelen, warum sie welche Inkarnationen wählen oder ggf. auch nur dort platziert werden.

Daher geht es einen anderen Menschen, überhaupt nicht einmal etwas an, warum jemand anderes welche Hautfarbe hat. Darum gibt es da grundsätzlich überhaupt nichts zu sagen, weil es vollständig eine Sache des jeweiligen Individuums selbst ist. Und mehr ist da an sich grundsätzlich nicht...

SEHR GUT !

G.E.Lessing: Der Geber und die Gabe

Devino M., Mittwoch, 10. Juni 2020, 15:48 (vor 133 Tagen) @ Devino M.

“Der Wille und nicht die Gabe macht den Geber.“

- Gotthold Ephraim Lessing -
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Was wird denn zunächst gegeben? Die Erscheinungswelt etwa? Die Dinge die man gibt, gehören sie einem denn auch? Oder gibt man nur das, was einem auch nur gegeben wurde? Was ist es, was man denn selbst noch gibt? Ist es nicht weit eher der Geist und Wille, wie diese eingebracht werden? Eine Veränderung in der Erscheinungswelt kann, muss aber noch lange nichts beinhalten.

Um also materiell etwas zu geben, muss es einem erst wirklich gehören. Alle Dinge dieser Welt gehören faktisch dem Planetaren Logos und alle andere Behauptung ist zunächst eine Lüge und darf sich erst erweisen. Sofern einer nicht mit einem Goldklumpen im Hintern geboren und aus diesem alles Vermögen gemacht hat, ist alles nur aus dem Material welches bereits da war, und alle Wertschöpfung ist von jedem einzelnen Wertschöpfer der dazu zutrug entstanden. Es gibt keinen der anders in die Welt kam, als andere i.d.R., und somit ist es zunächst fraglich, warum einem auf Erden mehr zustehen soll, als dass zuerst das Leben jedes einzelnen der Spezies in Würde gesichert ist. Erst dann kann man schauen, wo man mehr draus macht. Andernfalls hat man darin den selbstsüchtigen Nutzer und Widersacher der Zivilisation. Der zum Schaden der Sphäre einer Spezies agiert und aller Vorteil geht direkt zu Lasten einer möglichen Zivilisation.

Es gibt keine Zivilisation, so lange die grundsätzliche Ausrichtung nicht die ist: Sich z.B. morgends nach dem aufstehen in natürlicher Weise zu fragen, was man denn gutes für die Zivilisation tun könnte, anstelle sich zu fragen, wie man den Tag übersteht und überlebt. So viel Intelligenz besitzen auch Tiere und worin liegt da nennenswert ein Unterschied, sich ums eigene überleben bloß zu sorgen? Eine fast intelligente Herdenorganisation macht nunmal keine gemeinsame Zivilisation aus.

Ein anderes Welt- und Wertverständnis sind unabdingbar, bevor sich eine Zivilisation bilden kann. I.d.R. wird eine Art bedingungsloses Grundeinkommen fraglos sein, und wenn sich derlei jeder Mensch auch selbst bereit ist zuzugestehen, wird eine allgemeine Umsetzung in fast natürlicher Weise die Folge davon sein. Der Wille andere um des eigenen Vorteils zu knechten, entstammt im Zweifelsfall überhaupt keiner Menschlichen Emanation.

F.Ammon: Selbstangehörigkeit

Devino M., Donnerstag, 11. Juni 2020, 11:11 (vor 133 Tagen) @ Devino M.

"Wir besitzen die Welt; aber sie gehört uns nicht."

- Fred Ammon -

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Es ist reine Selbstüberschätzung, wenn jemand vom Stand der Menschheit annehmen würde, die Welt gehöre den Menschen. Grundsätzlich klar, gehört die Erde dem Planetaren Logos [der sich wie der Mensch an seinen Körper, Seelisch an die Erde auf vom Menschlichen Stand gesehen unfassbar lange Zeiten an die Erde gebunden hat - grob erklärt].

Nehmen wir am Beispiel eines heutigen Unternehmens:
Man arbeitet heute mit Begriffen wie "Mindset" und nennt so gewisse Team-bildende Maßnahmen. So, nur hat man auf der anderen Seite entweder die Grauen als Beispiel, mit ihrem Mind-Control oder die Scientologen mit ihren Mind-Clearings und ähnlichem, und aus diesen Emanationen speisen sich die Begriffe gerne.

Genau genommen, handelt es sich dann um einen Konzern als Aktiengesellschaft aufgestellt. Dazu sollte man in Deutschland ein stückweit mit bedenken, dass Deutschland unter Besatzung von Amerika steht. Es sieht nicht aus, dass man es mit dem Zwei-plus-Vier-Vertrag wirklich geklärt hat, sondern vielmehr nur umschifft. So lange es auch von den Amis so noch immer verstanden wird, dass Deutschland in ihrer Hand ist, wird man auch sich frei fühlen rumzumanipulieren oder ähnliches.

Wen wundert es also: dass dann eins zum anderen führt, und in so manch scheinbar deutschem Unternehmen so manch Mitarbeiter meint, deartig glorreiche Begriffe gefunden zu haben, die zufällig wohl präzise den Agenda-Begriffen "Anderswärtiger" oder gerne "Sphärenwärtiger" (Scientologen o.ä.) und derlei Fehlvergleisung entspricht. Und woran arbeitet man dann in der Weise wirklich? Naja, womöglich die bestimmten Sphären mittels verschiedener Emanationen zu verknüpfen um dann Fremdbestimmt sich an der Fremdbestimmtheit zu erfreuen (auf die naiven Menschen bezogen). Und sich dafür auch noch auf die Schulter zu klopfen, welch tolle Begriffe man sich hat einfallen lassen?

So grob sieht die bittere Realität aus manch Perspektive unverblümt betrachtet aus. Und man fragt sich, wo soll man da noch helfen? Scheinbar sind doch alle glücklich, wie sie sind. Bis halt manche Sphärenrealität mancher Verblendung realitätsnah zuwiderläuft und man dann vor einer Realität der Dinge steht, wie und wo man niemals sein wollte. Jeder ist ja für seine eigenen Wege verantwortlich (vor allem jeder Erwachsene). Oder würde man sich etwa bevormunden lassen? Jeder Mensch weiß es ja besser, wie er vor sich m(e)int.

Selbstangehörigkeit geht mit voller Selbstannahme bloß, sich was vorlügen, ist nur die Verweigerung der Selbstannahme. Und die psychologische Erleichterung die manche Verleugnung und Verblendung verschaffen mag, mag zwar zunächst angenehmer sein, allerdings ändert es nichts an der Realität der Dinge an sich selbst. Bis zu einem gewissen Grad ist es normal und ein gewisser Selbstschutz auch dazu, doch sollte man es nicht so auf die Spitze treiben damit, wie die Menschheit heute. Was sollte man da also davon noch Reden die Erde zu besitzen? Wenn man nicht einmal sich selbst besitzt, geschweige denn, am eigenen Selbst dran wäre (oder auch nur mittels eigener Emanationen und bewusst mit der eigenen Sphäre im Umgang). Davon ist die breite Masse weit entfernt. Ungefähr genauso in Summe, wie es die breite Masse gibt, so ist der Durchschnittsmensch von seinem wahren Selbst entfernt (das dazwischen nennt sich im wesentlichen Fremdbestimmtheit - auch wenn mehr als Lerninhalt zunächst mal, in seinem banalen Falle begriffen).

Deutschland sollte nicht bedauern, dass 1/3tel amerikanischer Truppen zurück gezogen werden sollen aus dem Land, sondern auffordern, dass die anderen 2/3tel nicht vergessen und mitgenommen werden. Und dann zunächst mal die Eigenständigkeit als Land erklären. Wie und in welcher exoterischen Weise, sei dahingestellt, allerdings das esoterische sollte klar sein.

Ungefähr wird man es daran erkennen, sobald man in Deutschland auf die Amerikanische Popkultur (und alles Drumherum) etwas distanzierter und anders betrachtet (als es total cool zu finden). Und eigene und unabhängige Ausrichtungen im Land sich zutraut, die nicht mehr am ende mehr amerikanischen als deutschen Interessen entsprechen usw. Die Zeit seit dem Zweiten Weltkrieg und die Fremdbestimmtheit wurde nur durch die Amis ersetzt. Man darf sich auch mal trauen ohne Fremdbestimmtheit zu leben in Deutschland. Einen neuen Übergang von den Dichtern und Denkern machen, ohne alles was eingewirkt wurde, und gar nicht jenem Geist der Deutschen entsprach. Deswegen ist das Preußische irgendwo gesund - und man sollte viele Dinge anfangen mal zu überdenken. Um auch da die eigene Selbstangehörigkeit ohne den Unsinn zu schaffen (der gar nicht einmal von den Deutschen selbst war - es war mehr eine Summe aus großer Weltverblendung und Emanationen die nicht den Deutschen entsprachen sondern diese unter Fremdeinfluss standen in ihrem sogenannten Böswilligen Treiben).

Wie Deutschland ist, sieht man wie es über lange Zeiten sonst war, und nicht auf ein paar katastrophale Jahre der Fremdherrschaft hin bezogen.

L.Feuerbach: Wie die Kraft, so das Ideal

Devino M., Freitag, 12. Juni 2020, 16:49 (vor 131 Tagen) @ Devino M.

"Wie die Kraft, so ist das Ideal."

- Ludwig Feuerbach -
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Um den Schmerz der gesamten Menschheit besser ertragen zu können, distanziert und geht der Mensch mit seinem Geist in Dissonanz zu der einen Erfahrung der Gattungsseele. Und schon haben wird da die oft proklamierte Getrenntheit. Eine Lösung wäre doch die, es allen Menschen erträglich zu machen, und das Leid abzuschaffen. Statt weiter Kluften zu bilden in der Gesellschaft und eine Zivilisation zu verhindern. Letztere macht sich auch darin kenntlich, dass man bewusst mit dem Gattungsgeist und der Gattungsseele in Verbindung steht und damit zum wohle der Sphäre eine Spezies sich betätigt.

Ansonsten dezimiert sich das Ideal auf das Maß dessen, wie es der Handhabe der gegebenen Kräfte entspricht [dies ist sogar eine Notwendigkeit, um sich selbst nicht vor sich Selbst zu negieren - die Moral muss einen und alles mit einem in Verbindung stehende sowie die Taten ja irgendwo erklären und vor sich rechtfertigen in seinem Rahmen]. Einfacher wäre auch hier, mehr und genauer auf die Kräfte zu achten, wie sie sowohl in der Sphäre der einen Menschlichen Spezies, als auch für den Einzelnen (aus den verschiedensten Emanationen gespeist) in seiner Sphäre zugange sind. Die Moral wird sich also durchaus an der Handhabe der bestimmten Kräfte zeigen, bis hin, dass diese Form annehmen und das exoterische Leben selbst durch die Ladung der Kräfte in der eigenen Aura mit bestimmt und in der Entwicklung stimuliert bis hin zur Gestaltung der äußeren Erscheinung.

Ja, es hängt eins mit dem anderen irgendwo alles miteinander zusammen. Es gibt auch keine Kraft, die ins Nichts verschwindet. Es ist nur so, dass man eine Kraft umlenken, umwandeln, neu ausrichten, oder gar phasenverschieben kann, und scheinbar verschiedene unerklärliche Phänomene in der Gravitation oder im energetisch-plasmischen Feld erzeugen kann, die doch nur der Handhabe der geistigen und physikalen Gesetze entsprechen.

Doch was macht es mit der Gesinnung? Wird diese dadurch auch besser und mit angehoben?

A.Feuerbach: Das Christentum

Devino M., Montag, 15. Juni 2020, 10:06 (vor 129 Tagen) @ Devino M.

"Das Christentum ist das Mittelalter der Menschheit."

- Anselm Feuerbach -
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Auf die 18 Mio Jahre zurück gerechnet und auf die 18 Mio Jahre die es noch weitergehen soll bezogen, wohl ja, ist das Christentum das wirkliche Mittelalter der Menschheit. Doch wie steht es mit den letzten 2000 Jahren? Hat man da wirklich die Kernbotschaft des Christus gelehrt und verbreitet? Als Seelen zu leben und den Umgang als Seelen untereinander zu pflegen? Arbeiten die heutigen Christen vom Seelengewahrsein her? Sehen sie sich und alle anderen als Seelen auf Erden wandelnd? Denn so wie man sich selbst sieht, so sieht man auch die anderen grundsätzlich an.

Eher fragt man sich im Austausch mit sogenannten Christen, wie weit man die Wahrheit dehnen und biegen soll, als das sie als Wahrheit noch erkennbar ist, bloß um kein Christliches Gemüt anzuregen in Gegensätze rein zu rennen. Oder ohne dass es sich am ende an irgendwelchen Gegensätzen aufhängt. Es wäre gut, wenn die Christenheit, wie sie eigentlich vor 2000 Jahren innovativ begann, das Seelenbewusstsein den Menschen mehr gelehrt und näher gebracht hätte, statt die Dogmen die man dann Alternativ nach und nach übernommen hat und sie sich einflössen ließ. Bis hin, dass die Christenheit die Menschheit mehr im Mittelalter zurück hält, als voran zu bringen. Oder wie soll man die Stellung der Christenheit in der gesamten Menschheit heute deuten?

Es ist kindisch, sich Freund und Feindbilder zu setzen, wohingegen man beim ersteren die positiven Dinge projiziert und einpflegt, beim zweiteren die negativen Vorstellungen projiziert um sich daran abzuarbeiten. Beides ist man letztlich selbst, und die Frage ob die anderen überhaupt mit diesen Rollenspielen zu tun haben möchten, ist noch eine andere Sache. Oder wer denn im einzelnen auf so eine Art von Umgang aus ist. Sicher ist ja doch nur, dass es keinen Gewinn gibt, als sich selber an allem abzuarbeiten. Der Gewinn liegt darin, aus solchen Ebenen auszusteigen, statt sich in Polaritäten und Gegensätze reinzusteigern und darin eine Lösung zu sehen, etwas zu verbessern, in dem etwas (scheinbar was nicht zu einem gehört) schlechter gemacht oder hingestellt wird. Was sowohl bei der Christenheit als auch generell unter der Menschheit gängig ist (fängt schon beim Model des Wettbewerbs an - doch kein Sieger geht über das hinaus, worin er war - weil es eine Ebene ist und bleibt vom Prinzip her).

Nur was soll das für eine Lösung dann sein, in der sich die Menschheit heute befindet? Gleiches Recht als Seelen zu Leben für alle, sollte mehr das Bestreben sein, als darauf zu achten, dass alle in gleicher Weise Sklaven sind. Und wer nicht den selben unsinnigen Ansichten und Dogmen unterwirft, wird immerhin nicht mehr verbrannt, sondern nur noch Unnormal hingestellt o.ä. Fortschritte gibt es also. Doch auch innerlich und geistig?

J.Krishnamurti: Seelische Gesundheit

Devino M., Mittwoch, 17. Juni 2020, 22:01 (vor 126 Tagen) @ Devino M.

"Es ist kein Anzeichen von seelischer Gesundheit sich an eine zutiefst gestörte Gesellschaft anpassen zu können."

- Jiddu Krishnamurti -
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Es gibt so sehr vieles, was vor allem in der Gesellschaft zu überdenken wäre. Die Spaßgesellschaft von heute, kann man ohnehin kaum in irgend einer Hinsicht ernst nehmen [und bedenkenswert, wo und wie weit man seine Lebenszeit darin verschwenden sollte].

Als Beispiel "Herrschaft in der heutigen Welt", so etwas gibt es nur Ebenenübergreifend, auf selber Ebene ist dies schlichtweg Manipulation zu nennen. Allerdings ist ja auch eine Regierung ebenenübergreifend. Und im wesentlichen sind die Seelen selbst die Bürger eines bestimmten Landes. So dass man als Seele anteilnehmend, und abhängig vom genutzten System mit unter, sich gewissen Regeln des Landes unterstellt. Herrschaft an sich, ist dann entweder Naturbedingt, oder durch Entitäten. Diese können also die Herrschaft auch manipulativ anwenden, wenn es sich gegen den betroffenen richtet (sei es auch bloß um des eigenen Vorteils willen), oder in wohlwollender Weise, eine Herrschaft, auch weil sich das Individuum in irgend einer Weise in Abhängigkeit dazu stellt [sei es auch aus bloßer Unfähigkeit oder auch als Teil deiner Gesellschaft oder gewissen Kreisen u.dgl.v.m.n.].

Natürlich sollte man prüfen, wovon man in welcher Weise wie beherrscht wird, oder es zulässt. Von allem anderen ganz zu schweigen. Selbstverantwortung sollte Tagesordnung sein. Wo und in welchem Umfang es einem möglich ist.

Wenn man es genau nimmt, sollte der Mensch eine Aura als Kugel um sich wahrnehmen, und die Kugel sollte voll des Gewahrseins sein, ob der verschiedenen Emanation die durch die Aura fließen. Ansonsten schläft man und entweder träumt man bloß rum, oder hat kein Selbstgewahrsein [wobei ja doch hinsichtlich der genutzen Arten von Körperlichkeit jeder ein gewisses Spektrum in sich wahrnimmt, doch hinsichtlich der äußeren Welt ist es zunächst überwiegend eine Projektion der erwarteten Dinge und nicht immer diese so wie sie an sich selbst überhaupt sind - geschweige denn etwas über die 3-Dimensionale + Astral/Emotionale Welt abgesehen, ist es wohl selten darüber hinausgehend bei der Mehrheit - nur wer hindert denn die Mehrheit daran?].

Jemand der sich in der Welt als eine bestimmte Göttlichkeit oder Seele ausgäbe (und dies sogar zurecht und wohlwissend), würde als verrückt angesehen. Doch fragte man, wer denn beurteilt, wie weit wer anderes verrückt sein soll? Wird man vom seinem Namen, der im Ausweis steht [und den man wohl kaum selbst als Seele ausgewählt hat - logischerweise sich die Seele damit auch kaum identifizieren wird], wird derjenige nicht wissen wer er ist. Also wie will ein Unwissender demnach, etwas beurteilen können wollen? Es ist schon zu albern. Wo liegt der Unterschied also? Nun die Seele weiß wer sie ist. Das ist evident. Alles andere absurd. Also erklärt sich damit die heutige Gesellschaft selbst für verrückt, und ist gezwungen, aufgrund ihres Naturells, das zu projizieren, was sie selbst ist, auf der Suche nach dem passendenden Spiegelbild. Doch zeigen sich die Dinge in einer Seele anders, als in Persönlichkeiten, einer Individualität, einem Ego, bei Mensch oder Geschöpfen, die sich als Menschen ausgeben usw. und je nach jeweiliger Präsenz. Wenn man die Unterschiede nicht kennt, kann man ohne diese auch noch weniger beurteilen können, außer dem nur, was man selbst in sich trägt, kaum mehr. Ist dies Gesund? Oder überdenkenswert in vieler Hinsicht. Um dann eine gesündere Gesellschaft erst aufbauen zu können [damit der wortwörtliche Affenzirkus mal langsam abebbt - es zeigt sich heute bloß wie selten zu vor, was für ein Affenzirkus für gewöhnlich an der Tagesordnung ist, man sieht es heutzutage den Leuten in der Öffentlichkeit sichtlich an, und wird genötigt, mitzuspielen ;-) ].

Denn wie sollte eine Gesellschaft gesund sein, wenn keiner der sein darf, der er im umfassenderen Sinne ist und wie er sich selbst worin erkennt und erfährt? Defakto muss also einer vorgeben etwas anderes zu sein. Sich entmündigen und die spezifischen Beschränktheit möglichst vorweisen oder wenigstens so tun als ob, damit derjenigen nicht zuprojiziert und polarisiert wird, mit allem Müll, denn sich "allerlei Individuum" um ihn sich einfallen lässt. So mal grob ein Spektrum aufgezeichnet, wie gesund diese Gesellschaft und selbsternannt-höchste Spezies dieses Planeten sich für gewöhnlich in etwa gibt.

Aristoteles: Freunde

Devino M., Freitag, 19. Juni 2020, 15:53 (vor 124 Tagen) @ Devino M.

“ Ohne Freunde möchte niemand leben, auch wenn er alle übrigen Güter besäße.“

- Aristoteles -
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Gewiss ist durch Freunde eine größere Basis gegeben, als bloß durch Güter, um sich irgendwo niederzulassen. Doch kommt jede Seele allein zur Welt und geht allein auch wieder. So dass sich die Seelen verabreden und treffen können. Nicht in allen Fällen wird es jedoch den Ausgang nehmen, der angedacht war. Denn aufgrund verschiedenster Umstände kommt es oft anders als man dachte.

Zwar kann auch in einem gewissen Rahmen noch unabhängig der Persönlichkeit mit der Seele zusammengearbeitet werden, jedoch kommt dann nicht immer viel bei rum. Und wenn man es sich erstmal ernsthaft wo verscherzt hat, dann kann man wohl kaum annehmen dass eine Seele mit einer anderen Persönlichkeit wohl kaum enger zusammenarbeiten wird als mit der eigenen. Sollte man also meinen, man kann mit einer anderen Seele entgegen zur Persönlichkeit wo zusammenarbeiten, dann sollte man mindestens sich dessen versichern, dass man selbst zunächst mehr als Seele, denn als bloße Persönlichkeit zugange ist. Denn ganz sicher macht man sich ansonsten bloß etwas vor.

Schließlich wenden sich Seelen weder übermäßig der eigenen Persönlichkeit zu, noch anderen Persönlichkeiten. Was sollte eine Seele daher nennenswert anderweitige Persona und alles zugehörige denn mehr bekümmern als das eigene, was so da ist? Und nur weil man nicht in Feindschaft zu anderen steht, ist es noch lange keine Freundschaft, noch ein Bestreben nach irgend einer Nähe dadurch erwünscht. Es zählt letztlich eine gemeinsame Willensübereinkunft, ohne dies, kann es weder nähe noch Freundschaft an sich so geben. So lange kein grundsätzliches wohlwollen da ist, ist auch eine innere Annäherung kaum sinnvoll, denn das Ergebnis wird eher Kontraproduktiv sein und ggf. in innerem Gemetzel münden.

Wer nach Einheit sucht, sollte sich klar machen, dass der Umgang anspruchsvoller ist, als der heutige Umgang vor und in der Welt. Einheit will unbedingt gepflegt sein. Es reicht da nicht aus, nur auf eigene Vorteilssuche aus zu sein, oder zu meinen es würde nur Vorteile gar persönlicher Natur bringen. Das was der Einheit entzogen/entnommen wird an Energie, wird in irgendeiner Weise durch die eigene Energie ersetzt. So kann man also mit wohlwollender Absicht leicht helfen, umgekehrt es für die sogenannten Freunde schnell verschlimmern, wenn man mit bloß selbstsüchtiger Ausrichtung und Grundhaltung unterwegs ist. Und so kann man schnell die Einheit kaum noch erträglich gestalten, und selbstredend ist dann keine nähe erwünscht. Die innere Einheit macht erst Freundschaft als solche aus.

Einheit ist weder wildes poppen (bloß beliebiger Energieaustausch), noch bloß inneres aufeinander hängen oder aneinder pappen, noch kann es bloß Vorteile bedeuten. Bei einer Annäherung kann man sich erstmal fragen, was man mit anderen den Teilen oder selber einbringen möchte. Alles andere kann bis zum Missbrauch gehen (vor allem wenn man schon mit der Haltung herangeht und sich erst fragt, was es einem an Vorteilen bringt (klares Anzeichen, dass man dann nicht die rechte Einstellung schon mitbringt und ganz sicher auch nicht als Seele identifiziert ist). Will man sich also ernsthaft mit Einheit befassen, dann die Frage zuerst, was man zutragen und selber einbringen möchte oder kann. Göttliche Einheit ist eine funktionale Notwendige, und hat mit Personen überhaupt nichts zu tun.. und gelebte Einheit ist etwas ganz anderes als eingebildete Einheitsfindung...

In einer Welt ohne Freunde, will man sich auch nicht wirklich aufhalten.

Aristoteles: Freundschaft nahegelegt (theopraktisch)

Devino M., Freitag, 19. Juni 2020, 22:01 (vor 124 Tagen) @ Devino M.

"Freundschaft ist eine Seele in zwei Körpern."

- Aristoteles -
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Eine Freundschaft kann es erst dann sein, wenn man innerlich sich kennt und begegnet ist und die gemeinsamen Emanationen pflegt.

In der Regel, soweit man sich nicht kennt, baut man eine Freundschaft durch vor allem innere Pflege über Jahre auf. Dann kann es erst Freundschaft genannt werden.

Nur weil man sich namentlich gegenseitig Freund Freund, oder Freundin Freundin nennt, ist es noch lange keine Freundschaft dadurch. Außer eben namentlich, aber ist ja dann falsch es so zu nennen, wenn es dies nicht wirklich ist.

Im Grunde ist es jederzeit entscheidend, was man zwischen sich und den Freund/Freundin innerlich pflegt und stellt. Das ist die Grundlage auf der die entsprechende Freundschaft tatsächlich steht. Nebst natürlich auch gemeinsamer Erfahrung und Erlebnissen (können Erlebnisse bloß theoretisch sein? - jedenfalls in einer Freundschaft ist es ja eine gemeinsame Erfahrung die dann bei beiden auch energetisch vorhanden ist - ebenso ist das innerlich gepflegte als Energie vorhanden - dass bloß Gesagte ist dann entsprechend als Energie vertreten, oder stimmt nicht zur Energie überein - dann als Freundschaft vorgegeben, wäre es gar Heuchelei).

Und so gibt es wohl noch die eine oder andere Unterscheidung. Zum Beispiel, dass Freundschaft nur auf Augenhöhe sein kann. So dass sich an vielem dies und jenes zeigt. Basis ist ein gemeinsamer Wille (und hier z.B. scheiden sich die Geister, schon in der Weise, wenn man auch nur bestrebt wäre, etwas nicht auf Augenhöhe ausrichten zu wollen - außer wo es nach Stoff und Substanz sich der Ebene nach selbst natürlich löst, oder nach spezifischen Kreisen u.s.w.). Freundschaft hat natürlich Ehrlichkeit als Voraussetzung sowieso - sprich, dass man über alles spricht, und sprechen kann, was in irgend einem Zusammenhang zueinander steht. Kommunikatives Handeln ist also in der Freundschaft völlig normal. Wenn man nicht miteinander wirklich alles reden kann, was einem auf dem Herzen liegt oder einem entspricht, dann ist es wohl auch eher weniger eine Freundschaft (vielleicht könnte man hier noch Ausflucht dazu nehmen, dass es womöglich eine weniger Tiefe Freundschaft wäre).

Das sind allerdings so ein paar banale doch wesentliche Grundlagen, die für gewöhnlich kaum abkömmlich sind. Die Frage ist auch, welche Ebene das Kollektiv damit erreicht, im Verständnis der Freundschaft. Und so kann es nur auf die Masse ausgebreitet werden, die nicht selbstwillig derlei Dinge zu Pflegen bereit sind u.ä.

Man hat tatsächlich den Eindruck, dass in der Menschheit allgemeinhin, im Kollektiv, man so etwas wie Freundschaft noch gar nicht wirklich kennt. Es mögen einzelne unter sich so etwas kennen, aber so wirklich bis ins Menschliche Kollektiv scheint da noch nicht wirklich ein Verständnis vorgedrungen zu sein. Aber man mag sich ja mal irren, und stellt dies nur unter Vorbehalt mal so in den Raumäther.

I.Kant: Vernunftwesen

Devino M., Dienstag, 23. Juni 2020, 22:27 (vor 120 Tagen) @ Devino M.

"Vernünftige Bewohner anderer Planeten anzunehmen, ist eine Sache der Meinung; denn, wenn wir diesen näher kommen könnten, welches an sich möglich ist, würden wir, ob sie sind, oder nicht sind, durch Erfahrung ausmachen; aber wir werden ihnen niemals so nahe kommen, und so bleibt es beim Meinen. Allein meinen; dass es reine, ohne Körper denkende, Geister im materiellen Univers gebe (wenn man nämlich gewisse dafür ausgegebene wirkliche Erscheinungen, wie billig, von der Hand weiset), heißt dichten, und ist gar keine Sache der Meinung, sondern eine bloße Idee, welche übrigbleibt, wenn man von einem denkenden Wesen alles Materielle wegnimmt und ihm doch das Denken übriglässt. Ob aber alsdann das letztere (welches wir nur am Menschen, d.i. in Verbindung mit einem Körper, kennen) übrigbleibe, können wir nicht ausmachen. Ein solches Ding ist ein vernünfteltes Wesen, kein Vernunftwesen; von welchem letzteren es doch möglich ist, die objektive Realität seines Begriffs, wenigstens für den praktischen Gebrauch der Vernunft, hinreichend darzutun, weil dieser, der seine eigentümliche und apodiktisch gewissen Prinzipien a priori hat, ihn sogar erheischt (postuliert)."

- Immanuel Kant - Kritik der Urteilskraft §91 -
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Der Unglaube, selbst anderen seiner Spezies entgegen, oder selbst auch vom Stand heutigen Technik aus, woraus es hinreichend Belege gibt, ändert nichts am Massenglaube. Welchem viele sich weniger noch entziehen können. Und dadurch, nebst mancher Konditionierung, ist das der wesentliche Hintergrund, welcher das was ist und das was nicht ist, aus manch Hinsicht verdunkelt, vermischt und dies auch an mancher Stelle vorsätzlich.

Auf der anderen Seite ist es eine Frage dessen, wie weit der Einzelne womit tatsächlich in Berührung kommt. So dass für die meisten verständlicher Weise das zunächst etwas zählt, was sie fassen können oder womit sie regelmäßig zu tun haben (wozu selbstverständlich der grundsätzliche Alltag und die Alltagspflege täglich dazu gehört). Auch wenn nicht notwendig etwas da ist, was den Einzelnen von etwas abhält, nur ein jeder sich selbst zunächst in wahrscheinlich einer sehr sehr gewohnten Weise. Ab der Vernunft schon, sind selbst dieser ja keine Grenzen gesetzt und jedenfalls anderen Natur und Gesetzen nach ausgerichtet. Und so ist es mindestens vorstellbar, dass wohl einiges mehr noch ist, und die Vernunft die Anmaßung schnell entbehren lässt, dass man meinte die Realität von etwas außerhalb seiner Selbst bestimmen zu können (wenn man doch schon die eigene kaum für gewöhnlich überschauen oder beurteilen kann).

Die Evolution aller Spezies enthält alles, zwischen Himmel (reine transzendente Seele) und Hölle (allerlei leidende Verkörperung, die nicht im Einklang mit der eigenen Seele ist) - mindestens das sollte man um sich selbst willen so glauben [um die eigene Einsicht von Grund aus nicht zu begrenzen. Und darüber hinaus entwickelt sich überall, wo es irgend passende Bedingungen allerlei Art von Leben.Wenn man die Galaxie sich anschaut, wäre es selbstredend anmaßend, anzunehmen, es gäbe bloß die Menschheit. Logisch, dass man da also nur die eigene Beschränktheit bloß betrachten muss. Und das ist eine postulierte Realität. Die ganze Menschheit und zusätzlich befindet sich jeder, bis zu einem gewissen Grad in einer postuliert Realität, ansonsten würde man jederzeit in allem die Dinge so schauen, wie sie sind. Allerdings sollte man die Kraft wohl zunächst aufbringen können, auch unabhängig von all diesem bestehen und dieses handhaben zu können.

Grundsätzlich ist man so, wie man es gewohnt ist, ist es anders, dann ist auch zunächst die Frage, wer man ist und ob man man selbst ist, naheliegend. Bevor man etwas tut, was einem gar nicht entspricht und etwas einpflegt, was einem nicht entspricht. Gut, selbstredend ist es ja bei Wunschtriebigkeit ohnehin ja so, dass man dann nicht man selbst ist, nebst noch einigem anderen. Und wenn man nicht für das Allgemeinwohl oder für die Seele und das Geistige wohlwollend unterwegs ist, für wen und was dann?

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