Zitate März 2020 - Umwandlung (alle)

Devino M., Sonntag, 01. März 2020, 17:22 (vor 205 Tagen)

"Sobald du aufhörst an etwas festzuhalten und die Dinge sein lässt, wirst du frei sein, sogar von Geburt und Tod. Du wirst alles transformieren."

- Bodhidharma -
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Um etwas zu transformieren, bedarf es mindestens eines anderen Standpunkts. Denn von wo nach wo wollte etwas transformiert werden [oder von was nach was]? Es bedarf also etwas wohin etwas transformiert wird. Klar von Persönlichkeit zur Seele in erster Linie auf den üblichen menschlichen Standpunkt bezogen.

Auch wenn es einen Funken Gottes gibt, der sich nicht wandeln könnte, alles andere wandelt sich jedoch und entwickelt sich weiter. Selbst auf den Großteil der Seele trifft es zu. Umso mehr auf alles, was weiter in die äußere Welt hineinragt und geht. Ja, auch das Äußerste hat irgendwo seinen inneren Bezug, sonst gäbe es selbst dieses nicht. Doch wandelt und entwickelt sich auch die Seele weiter. Und auf die Seelenverhältnisse trifft vieles auch wie auf die menschlichen Verhältnisse zu, nur dass vieles von längerer Dauer ist und größere Zyklen umfasst.

Für eine wesentliche Transformation bedarf es eines anderen Standes, um den vorherigen Stand aufgeben zu können, und eines Wandels, von dem einen zum anderen. Es mag hier und da nicht alles gelingen. Aber wer nicht wagt, der nichts gewinnt. Und wer gar nicht anfängt, der kann auch nicht aufhören, mit dem, was nicht war. Allerdings hört etwas auf, fängt etwas anderes an, soweit dies die geistige Substanz betrifft. Und soweit wie sie ausgenommen ist, von dem was aufhörte, oder soweit sie eben in etwas anderes umgewandelt wurde oder wird.

L.N.Tolstoi: Graben und Finden

Devino M., Mittwoch, 04. März 2020, 16:03 (vor 202 Tagen) @ Devino M.

”Wenn wir in unserer Seele graben, fördern wir oftmals etwas zutage, das dort unbemerkt gelegen wäre.”

- Leo N. Tolstoi -
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Wer suchet, der findet? Allerdings immer erst in sich selbst den Bezug finden, bevor man blindlings im Äußeren etwas sucht. Und wenn es bloß im Äußeren gefunden ist, und doch zum eigenen Inneren sich kein Bezug aufbaut, dann hat man etwas im Außen, und doch ist es nicht das Gleiche, wie wenn es erst innerlich gefunden wäre. Denn der Bedeutungszusammenhang ist ein anderer. Auch die hergestellte Verbindung ist eine andere. Wenn man nicht vom inneren hin findet, dann ist die eigene Annäherung für Dasjenige auch bloß von außerhalb her und alles findet auf einer anderen Ebene statt.

Es liegt sicher viel mehr in der Seele vergraben, als ein einzelnes Leben reicht, dies alles hervorzuholen. Dazu auch nur die passenden Umstände zu finden, um jeweiliges einbringen und hervorholen zu können. Es fehlt heutzutage oft der Rahmen, denn die Welt will gern herrschen, statt die Herrschaft an das Obrige an sich und im spezifischen die Seele abzutreten. Und deswegen sind die Umstände wie sie sind. Der Mensch herrscht zum eigenen und zum Schaden anderer über andere (wie auch die Weltgeschichte zeigt).

Die obrigen Gewalten sind zwar von oben her dafür ausgestattet zu herrschen und eine Ordnung aufbauen und erhalten zu können, doch bedeutet es nicht, dass die Seele oder das Allgemein-Verhältnis eine geringere Rolle spielen, als der Dünkel des Einzelnen, wie er sich in irgendwelchen Führungsrollen einfindet. Etwas weitergraben in der eigenen Seele kann oft die Lösung sein, jedenfalls selten wird es sich nachteilig auswirken, was man dann zu finden vermag...

Sokrates: Beschäftigung

Devino M., Donnerstag, 05. März 2020, 23:44 (vor 201 Tagen) @ Devino M.

"Wer besser beschäftigt werden könnte, ist müßig."

- Sokrates -
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Das ganze Geheimnis daran ist doch dies: es ist nie einer davon abgehalten, seinen geistigen Umfang zu erkennen, anzunehmen, und zu gebrauchen - wann und wo auch immer. Grundsätzlich.

Dies bedingt natürlich sich irgendwo einschätzen zu erkennen. Und natürlich auch seine eigenen Schwächen anzunehmen und zu erkennen. Denn dies ist ja einer der Hemmschuhe, um die geistige Größe erst erfahren zu können.

Daher ist ein jeder selbst für seine eigene Beschäftigung (ebenfalls grundsätzlich) zuständig. Allerdings wird vieles natürlich durch die verschiedensten Umstände mit bedingt [die nicht allein von einem einzelnen mit abhängen, sondern nach Umfang des jeweiligen].

A.Feuerbach: Taktlosigkeit

Devino M., Freitag, 06. März 2020, 16:11 (vor 200 Tagen) @ Devino M.

”Taktlosigkeit ist der lästigste und widerwärtigste der menschlichen Fehler, denn du kannst dich nicht gegen sie verteidigen, nicht einmal durch Grobheit.”

- Anselm Feuerbach -
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Wenn man Taktlosigkeit als allgemein unangebrachtes menschliches Verhalten nimmt, dann ist die Verwechslung der Ebenen, dass statt zum Thema bezug zu nehmen, bloß Richtung der Person gesprochen wird, sogar noch das geringere Problem. Es wird grob weder den allgemeinen Menschlichen Umgang vorsätzlich und mutwillig verstoßen, aber vorausgesetzt, dass im Gegenzug alles Ebenenübergreifend vorbildlich bereit zu stehen hätte und jedem sein Recht vor allen anderen zustehen soll?

Selbst im Dienstleistungsbereich eines Unternehmens kann man oft nur mit dem Kopf schütteln, wenn Serviceleistungen gefordert werden, obwohl der Menschliche Umgang seitens der Anspruchnahme allerlei Leistungen in keinem Verhältnis steht. Aber wenn z.B. Kundenzufriedenheit höher gewertet werden soll, als der Zwischenmenschliche Umgang überhaupt einen adäquaten Rahmen dazu bildet, ist es nicht verwunderlich, dass es kaum Menschen als Menschen gibt, wenn es nicht gelebt und eingebracht wird. Der Kunde macht sich selbst zur bloßen Nummer, weil er nicht bereit ist als Mensch sich an ein Unternehmen zu wenden.

Also hat man dann nur noch Geschöpfe und Erscheinungen u.dgl.m. rumlaufen, aber kaum Menschen, wenn vorweg der Zwischenmenschliche Umgang für irgendwelche Wertvorstellungen der unberechenbaren Welt dahingegeben werden. Immerhin ist man auf dem Stand, wegen anderer Ansichten nicht gleich wen umzubringen. Also ist man fast schon besser als manche Tiergattung stellenweise. Immerhin. Doch wie selten oder oft, ist allerlei Gesagtes heute auch wirklich so gemeint und das Gemeinte auch entsprechend geäußert.

Es fehlt noch an vielerlei Stelle das Verständnis, um überhaupt dazu etwas sagen zu können. Menschlich sich gegenseitig schaden, und dann als etwas anderes oder gar als Gottgewollt ausgeben? Wie sollte es da anders, als allein vor den Folgen schützend, alles Menschenwerk der Nichtigkeit anstatt der direkt umfänglich der Strafe zu unterstellen in aller Konsequenz? Unwissenheit ist der Schutz! Nur welch Dauerlösung soll dies denn sein und für wie lange noch? Wie wollte man geistigen Ansprüchen genügen, wenn das Zwischenmenschliche missachtet wird? Welche geistige Heilsgewissheit wollte man dann erwarten wollen und woher? Bloß zu seinen Liebsten nett sein, bekommen fast alle Tiere schon hin...

Laotse: Geborenwerden

Devino M., Montag, 09. März 2020, 15:48 (vor 197 Tagen) @ Devino M.

“Geborenwerden heißt, zu sterben anfangen.“

- Laotse -
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Tja, was ist der Sinn des Lebens?
Einen geordneten Abgang machen, um nicht erneut in fleischlicher Vergänglichkeit geboren zu werden.

Und wie erreicht man es?
Zum einen, in dem man das Karma abarbeitet und auflöst. Zum anderen, in dem man die Geburt im Geistigen vollbringt und in demjenigen, das weniger einer Vergänglichkeit unterliegt.

Alles kein Selbstläufer, doch wer müht sich überhaupt in der Richtung?
Es ist ja offensichtlich die missverstandene eigene Natur, die auf etwas anderes in der Sterblichkeit setzt. Auf ein scheinbar endloses Leben, wie es jeder ins Äußere projiziert (und sei es, um der Vergänglichkeit psychologisch so lange als möglich zu entgehen), um dann den Dingen nachzujagen, die man nie besitzen wird, oder nur kurzzeitig, um dann doch das Weite zu suchen, noch kaum bevor man sich daran nennenswert erfreut haben wird. Also macht es bloß den Sinn, an der Verbesserung allgemeingültiger Verhältnisse zu arbeiten. Damit alles künftig nachfolgende es besser haben können kann (ob man sich selber darin wieder einfindet, oder nicht)...

E.Tolle: Wahrheit macht frei

Devino M., Donnerstag, 12. März 2020, 22:55 (vor 194 Tagen) @ Devino M.

"Das Unmanifeste befreit dich erst, wenn du bewusst in es eintrittst.
Deshalb sagt Jesus nicht:
'Die Wahrheit wird dich befreien',
sondern:
'Du wirst die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird dich befreien.'"

- Eckhart Tolle -
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Kollektiv wird 'Hände waschen' eingeübt, was gut ist. Es wird überlegt, welchen äußeren Zirkus man braucht an Veranstaltungen, und man setzt sich bewusster damit auseinander, oder worauf man verzichten kann. Der Umgang mit den äußeren Gegenständen wird achtsamer, dies alles ist ja eine sinnvolle Verbesserung.

Auch wenn mehr geprüft und geschaut wird, was man alles um die Welt karrt, obwohl es so nicht sein braucht. Ist auch gut. Und wenn die Menschheit mehr aufwacht, und die Verantwortung für das eigene Himmelreich (die Erde) übernimmt. Wäre noch besser.

Das die Börse [was wohl biblisch 'der Hure Babylons' entspricht], fallen muss, ist doch klar, und man hatte seit dem letzten Crash ja Zeit, sich ein neues Wirtschaftssystem aufzubauen oder Ideen dazu auszuarbeiten. Denn Märkte können sich nicht selber regulieren, weil sie es selber nicht können [außer man überlässt alles der Gier einiger weniger].

Ansonsten ist vieles doch auch eine Frage, wie sich die Menschheit im größeren Ganzen wofür entscheidet?! Und dass alle sterben werden, ist doch eine Frage der Geburt, und nicht die des Todes, und letzterer ist in einer Erlöserfunktion unterwegs, im eigentlichen Sinne. Es ist also nur eine Frage der Zeit, ob mehr im Leben, oder darnach, die erkannte und erschaute Wahrheit, macht dann letztlich frei. Und dies auch nur früher oder später...

F.Ammon: Landebahn

Devino M., Samstag, 14. März 2020, 20:46 (vor 192 Tagen) @ Devino M.

"Gedanken können fliegen; aber nur schwer landen."

- Fred Ammon -
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Geben bildet die Basis des Empfangbaren.

Das Empfangen bildet die Basis, dass etwas landen kann.

Die Polarisation innerhalb der Substanzart bildet den Rahmen, dafür, dass Substrat gleicher Art landen kann.

Rumi: Binde zwei Vögel zusammen

Devino M., Sonntag, 15. März 2020, 12:47 (vor 191 Tagen) @ Devino M.

"Binde zwei Vögel zusammen; sie werden nicht fliegen können obwohl sie nun vier Flügel haben."

- Rumi -
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Immer mehr, mehr und mehr?

Zunächst haben wir wohl eine Wirtschaftliche und keine Gesundheitskrise! Dass vieles über Viren integriert wird, ist mehr ein Lösung dessen, weil es innerlich nicht integriert wird (ansonsten wäre es denkbar, dass es sich alles nur ätherisch vollzieht, ohne äußeren Krankheitsniederschlag). Dass die aktuelle Grippe (und den Namen der sogenannten Seuche, wenn mans 10x täglich innerlich schon hört, durch irgendwelche Kollektive in sich, mag man äußerlich gar nicht mehr aussprechen), die praktischer Weise eher harmlos bei Frauen und Kindern verlaufen soll und den älteren verstärkt Schwierigkeiten macht [ob es nun eine Züchtung eines Labors sei oder nicht, aufgrund gewisser Auffälligkeiten und den selbstsüchtigen Nutzen der an mancher Stelle draus gedreht werden mag], hat viel mehr Auswirkungen (durch alles Verhalten der globalen Herdenverbände) auf die Wirtschaft, als auf die Gesundheit. So nach aktuellem Stand der Dinge. Es geht nicht alles besser, mit mehr. Mit mehr Überbevölkerung wird auch nichts besser gehen. Die Schwierigkeit liegt dennoch mehr im Geistigen zuerst, und in verschiedener Einsicht, als nun im Äußeren auf äffische Weise.

Ein etwas anderes Beispiel:
Man geht in ein Restaurant, und tut kund, dass man Fisch nicht mag. Der Betreiber versucht einen mit irgendwelchen von ihm neu kreierten Fischröllchen zu überzeugen. Statt etwas anzubieten was der Gast mag. Oder ein anderes Beispiel: der regelmäßige Cafe-Besuch, wo man kundtut, dass man eher etwas abnehmen möchte und nach einem kleinen Stück Kuchen fragt, als Ergebnis, wird wohlgemeint ein richtig großes Stück Kuchen gebracht. Das ließe sich auf vieles andere ausdehnen. Es ist zwar gut gemeint, aber es wird der Wille im geringen Sinne missachtet, für irgend etwas Äußeres, wonach überhaupt nicht gefragt wurde. Oder es wird von äußeren Eigeninteresse ausgehend, das Innere der Andren missachtet, und bloß vom eigenen Stand angenommen, man wüsste was wo richtig oder gut sei, ohne sich damit überhaupt befasst zu haben usw.

Konträr dazu, man kann sich noch so schlau und intelligent vorkommen und in intelligenter Weise jemanden übervorteilen, der Wille selbst entstammt einer höheren und umfassenderen Ebene. Ohne dass das Gesagte wirklich das Gemeinte ist, braucht man an Willentliche Kontexte gar nicht erst gehen. Letztlich wird starkes Eigeninteresse und Verhaftet-sein an vielem, bloß zur Manipulation des Willens führen. Und so ist nicht mehr, mehr, mehr von Nutzen, sondern die Selbstbesinnung, auf das, was wirklich erforderlich und sinnvoll ist. Man kann für viele Verblendungen die Erde weiter ausbeuten. Hinterher klagen braucht man dann nicht mehr!

Grundsätzlich entstehen oft größere Gesundheitliche Probleme, vor allem globaler Natur, wenn die Menschliche Seele unzufrieden ist und kein würdiges Leben mehr führen kann. Es ist der äußere Niederschlag gewisser Geistiger Zusammenhänge (wodurch auch immer das am ende ins Rollen kommt, die Frage ist, was ist, oder was nicht ist, vor allem immer noch Geistig, und dann folgt das Äußere von selbst). Grundsätzlich darf sich jeder selbst überall als Lösung geistig anbieten, und schauen, ob sich irgendwelche Schwierigkeiten lösen lassen.

Rumi: Christus suchen und finden

Devino M., Mittwoch, 25. März 2020, 16:07 (vor 181 Tagen) @ Devino M.

“Ich versuchte, ihn zu finden am Kreuz der Christen, aber er war nicht dort. Ich ging zu den Tempeln der Hindus und zu den alten Pagoden, aber ich konnte nirgendwo eine Spur von ihm finden. Ich suchte ihn in den Bergen und Tälern, aber weder in der Höhe noch in der Tiefe sah ich mich imstande, ihn zu finden. Ich ging zur Kaaba in Mekka, aber dort war er auch nicht. Ich befragte die Gelehrten und Philosophen, aber er war jenseits ihres Verstehens. Ich prüfte mein Herz, und dort verweilte er, als ich ihn sah. Er ist nirgends sonst zu finden.”

- Rumi -
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Wer hat denn Christus wirklich getroffen oder kann eine Verbindung zu ihm herstellen? Ohne holes christliches Gerede oder esoterischen Astralklimbim, worin Christus sich so nicht aufhalten wird?

Wir selber können wesentlich von Einweihung und der gleichen abgesehen, auf weitere 3 Erfahrungen konkret zurückgreifen:
1. Eine äußere Auseinandersetzung, zwischen 2 jungen Männern an einem Bahnhof, wo plötzlich ein Dritter zwischen ihnen stand. Dem Schlagwilligen wurde die Wange hingehalten vom Dritten. Auch die zweite Wange, mit der Bitte, dass man ihn schlägt alternativ, und er sich nicht wehren wird. Es entfachte ein Gespräch, alle 3 stiegen in die nächste Bahn, und fuhren davon.

Später wurde von höherer Stelle bestätigt, dass es sich um Jesus handelte.

2. Es wurde am Wurzelchakra (wohl mehr aus Monadensicht) rumgefriemelt. Worauf hin auch von höherer Stelle es später hieß, dass es Jesus war.

3. Als man sich zum Jahreswechsel daran begab in einem christlichen Forum mit schreiben anzufangen. War eine innere Präsenz da, die mich fragte, was ich mit seinen Schäfchen vor hätte? Die Präsenz sah in mich hinein, sah sich einige Ideen an. Es war eine Art schmunzeln zu vernehmen, dann innerer Dank. Es waren vielleicht 20-30 Sekunden. Dann folgte gesteigerte Einsicht (mehr auf Bibel hin, auch allgemein). Man kam sich 3-4 Tage innerlich wie getragen vor, und hatte die Wahrnehmung vom Eindruck, als würde man in einer schönen kleinen Kappelle sich aufhalten. Etwas Fische-artig von der Energie, aber leicht und tragend, ansonsten unprätentiös. Das Joch wurde sehr leicht innerlich, über die Tage.

Mit Maitreya gabs Erfahrungen ähnlicher Richtung, auch in Form eines Obdachlosen in Lumpen rumlaufend und den Menschen einen Spiegel vorhaltend. Ansonsten sind se mehr mit kollektiven Verhältnissen als mit persönlicher Zuwendung befasst. Zwar mögen die Christen von der Energie teils sittlicher und reiner sein. Aber Namens-Christen stehen nicht notwendig dem Christus näher, als andere Menschen. Die innere Einstellung machts, und vieles bloß Äußere ist schlichtweg unbedeutend (oder es wird durch den Tod bereits gesühnt).

Ansonsten sind es Eingeweihte 5ten Grades (nach ihrer geistigen Auferstehung), und aufwärts, die in regelmässigem Austausch mit Christus stehen...

D.Tatuljan: Gründe menschlichen Scheiterns

Devino M., Mittwoch, 18. März 2020, 15:49 (vor 188 Tagen) @ Devino M.

”Menschen scheitern aus genau zwei Gründen:
sie machen nichts oder sie machen es falsch!”

- David Tatuljan -
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Dazu kommt dann noch, dass man nur bereit ist zuzuhören, wenn es um Bauchpinseleien geht. Die Wahrheit kann hausieren gehen. Man möchte grundsätzlich nichts von hören was in welcher Weise daneben ist. Nur bei sooo viel Richtigkeit, muss alles wohl an höherer Gewalt liegen, dass die Umstände so daneben sind? Nur an welcher höheren Gewalt soll es liegen, und was soll der höheren Gewalt überhaupt daran gelegen sein?!

Das wesentliche Scheitern liegt bereits in der Willensschwäche begründet. Der gute Wille folgt nicht, sondern ist vorher da und bezeugt, oder nicht. Man missversteht, dass die Ordnung auf Erden, nicht die Verantwortung von einem Christus Jesus ist, sondern diejenige aller Menschen.

Auf Gottes Gnade allein setzten, ist ein allgemeinhin fragliches Unterfangen. Wozu braucht Gott denn den Menschen auf Erden?

A.Huxley: Erforschung der Krankheiten

Devino M., Freitag, 20. März 2020, 15:48 (vor 186 Tagen) @ Devino M.

”Die Erforschung der Krankheiten hat so große Fortschritte gemacht, dass es immer schwerer wird, einen Menschen zu finden, der völlig gesund ist.“

- Aldous Huxley -
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Immerhin bleibt dem heutigen Durchschnittsmediziner eher wenig Zeit, um denen, die eigentlich gesund sind, irgendwelche Krankheiten anzudichten um sie dann zu behandeln.

Dennoch ist der wesentliche Wendepunkt in der Wirtschaft zu suchen. Und täglich nähert man sich unvermeidlich dem Punkt, ein bedingungsloses Grundeinkommen auszusprechen. Alles andere wäre ein Rückschritt, zurück in eine unwürdige Vergangenheit. Wo sich ein paar wenige an der Gemeinschaft bereichert haben. Ja, es wäre dann am einzelnen gelegen, und wie man die Arbeit umgestaltet, dass freiwillig bereitwillig gearbeitet wird. Und das gewisse Privilegien den einen unterscheiden, vom Fall dessen wo keine freiwillige Mitarbeit oder kein Einsatz gebracht wird (und dann auch das überlebenserforderliche bloß bereit gestellt wird, oder gewisse Privilegien entfallen und ähnliches).

Eine gesunde Zivilisation kann nur entstehen, wo man sich nicht um das überleben an sich sorgen braucht. Aber noch ist die überlegung zu sehr darauf aus, wie man alles tatsächlich krankhafte weiter bestehen lässt und erhält. Und kaum die Vorstellung ausgereift, dass es alles auch anders sein kann, und auch als normalgültig angesehen wird danach. Noch fehlt allgemein hin die bestimmte Vorstellung, dass es ganz anders gehen können kann, wo alle zuerst als Menschen gleichgestellt sind und einen unstrittig lebenswürdigen Stand erhalten.

Mit Obdach, Grundnahrung und Bildung sind keine Geschäfte zu machen, oder nur, wo es weit über das Lebenserforderliche hinaus geht und es unter reinen Luxus fällt! Und dann kann man sehen, wie man mit allem anderen ein Handelssystem aufbaut. Sobald das Erforderliche nicht mehr zur Verhandlung steht. Alles andere ist die wahre Krankheit einer Gesellschaft wie der, die sich heute für zivilisiert hält. Es in vieler Hinsicht aber nicht ist.

A.Huxley: Erforschung der Krankheiten

König Artus, Freitag, 20. März 2020, 19:57 (vor 186 Tagen) @ Devino M.

Interessant ,,, warum gibt es keine Erforschung der Gesundheit?

A.Huxley: Erforschung der Gesundheit

Devino M., Freitag, 20. März 2020, 22:29 (vor 186 Tagen) @ König Artus

Interessant ,,, warum gibt es keine Erforschung der Gesundheit?

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Gibt es: nennt sich Philosophie, Theosophie, Theologie, Anthroposophie [also die Geisteswissenschaften an sich]. Unter anderem das, was wir auch hier so betreiben...

D.Bonhoeffer: Umdenken

Devino M., Sonntag, 22. März 2020, 17:52 (vor 184 Tagen) @ Devino M.

"Mag sein, dass morgen der jüngste Tag anbricht. Dann wollen wir gern die Arbeit für eine bessere Zukunft aus der Hand legen - vorher aber nicht."

- Dietrich Bonhoeffer -
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Hinterher bitte auch nicht.
Eine bessere Zukunft, heißt freiwillig dafür mehr einzusetzen. Mindestens was den guten Willen anbetrifft - und bei Notwendigkeit auch mehr. Mit ein wenig umdenken wird das schon werden - mit den weniger guten Dingen hatte es ja auch bisher geklappt, warum sollte es mit den sinnvolleren zukünftig, nicht auch gut gehen?

Je normaler mit jeglicher Situation umgegangen wird, desto mehr Normalität kehrt selbst in die Umstände und eine Situation ein. Grundsätzlich ist nichts grundlos da, so weit wie etwas wirklich da ist. Es ist nichts ungewöhnliches, das verschiedenen Verblendungen und Illusionen nachgejagt wird. Und Dinge getan werden, die keine tatsächliche Grundlage haben. Es mag nur durch die Veränderung von Gegebenheiten, dass eine oder andere mehr zu tage treten. Von allem, was ohnehin bisher vergebends und unnötig getan wurde.

Alles worin irgend eine Art von Betätigung erfolgt, zählt in seiner Weise. Und so auch das, worin die bestimmte ca. 2/3tel Mehrheit sich bewegt, führt notwendig dazu, dass alle anderen sich auch in irgend einer Weise damit beschäftigen müssen. Die innere Einstellung des Einzelnen und worin er ist, hat daher auch auf alle anderen seine Auswirkung. Je mehr der Einzelne seine Verantwortung im großen Ganzen erkennt und annimmt, um so eher werden andere Umstände ein normale Ordnung erhalten. Sowie passend dazu sich eine neue Denkweise einstellen.

V.v.Gogh: Wandlung und Zeitgeschehen

Devino M., Sonntag, 29. März 2020, 14:12 (vor 177 Tagen) @ Devino M.

"Wandlung ist notwendig wie die Erneuerung der Blätter im Frühling."

- Vincent van Gogh -
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Aktuell ist ja Home-Office der neue Trend. Doch was bedeutet es? Wenn plötzlich ganz viele zu Hause hocken und kaum noch vor die Tür gehen? Für die Energie bedeutet es, dass sie zunächst mehr träge wird [abhängig dessen, wie weit der einzelne sich geistig betätigt und auch äußerlich nach draußen zum Spaziergang zumindest begibt]. Beim Home-Office heißt es, dass jeder "eigenständig" wird, was vielen weder liegt, noch können sie es. Man muss für sein geistiges Leben noch viel mehr die Verantwortung übernehmen. Und Bewegung ist ganz wichtig an der Stelle. Ansonsten belastet man das, was für den privaten Rahmen eher im kleinen gehalten wird, auf breiter Basis kollektiv. Teils arbeiten die Menschen bei der Arbeit selbst als Devas und in der Deva-Energie [und es zeigt sich auch in ihnen, wie sie in der Arbeit und anders dazu privat sind - die Arbeit nicht mehr in ihnen, kann man manchen von der Arbeit gar nicht an der Ausstrahlung wiederkennen. es sind plötzlich nur noch kleine Lichter. und das wiederum und ihre Menschlichkeit ist eigentlich auch genau das, was mal richtig gepflegt werden darf. gerade dass jeder mal Zeit mit sich selbst verbringt, ohne äußere Flucht]. Das ist im privaten Rahmen wieder anders. Abhängig natürlich dessen, womit sich jeder grundsätzlich beschäftigt und in welche Kreise er geistig und ggf. äußerlich eingebunden ist. Man kann also sagen, dass die Energien Kollektiv, eher schlechtere, als bessere sind. Die innere Einstellung sollte eher immer die sein, wie man sie bei der Arbeit hatte - als das man bloß jede Gelegenheit nutzt um die Beine hoch zu legen - und dennoch sollte eine gewisse Entschleunigung angestrebt werden, bei den ganzen Zwängen, die auf Angst fußen, und das Geistige Leben des einzelnen einschränken.

Letztlich wird sich alles wohl zeigen und erweisen dürfen. Es ist ja keine Frage, dass es so, wie es zuvor war, nicht lange weiter gehen konnte. Es gibt auch insgesamt zunächst wohl weit mehr positive Effekte. Sei es in der Natur, sei es im respektvolleren Abstand zueinander. Sei es in der Hygiene - zwar noch mehr äußerlich, aber das Innere mag ja noch folgen - allein schon, weil nun jeder auch mit sich selbst mehr befasst ist - und alle nochmals Gelegenheit haben in ihrem engsten Umfeld, zu schauen, was sich so zusammengefunden hat.

Und bei vielem wo man annahm, es kann anders gar nicht gehen, geht es plötzlich fasst wie von selbst anders? Kaum noch unnütze Flugreisen. Also im großen ganzen, nachdem sich die Angst gelegt hat (womöglich daher der stark ausgeprägte Stuhldrang und das vorübergehende verschwinden des Klopapiers im Einzelhandel damit erklärbar? - wobei klar ist, dass man bei einer womöglich 2-Wöchigen Quarantäne, doch bestrebt ist Vorkehrungen zu treffen), bleibt zu hoffen, dass man zur Vernunft allgemein hin kommt. Noch möglichst bevor man Geld in Wirtschaftszweige kehrt, die in 1-2 Jahren eh nicht mehr sein brauchen. Also lieber vom notwendigsten besonnen vorgehen. Dazu gehört ein bedingungsloses Grundeinkommen an jeden Bürger dazu. Damit sich überhaupt erst auf das Geistige bestrebt, ein Zivilisation bilden kann.

V.v.Gogh: Wandlung und Zeitgeschehen

König Artus, Sonntag, 29. März 2020, 15:28 (vor 177 Tagen) @ Devino M.

Danke dafür.

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