So ihr das geringste nicht vermögt... (alle)

Sidartha, Dienstag, 29. Januar 2019, 12:37 (vor 230 Tagen)

So ihr das geringste nicht vermögt, was sorgt ihr euch um den rest? Jesus

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Ich schaff es ja noch nicht mal meinen Vorsatz zu halten jeden Tag ein paar Sätze im Forum zu schreiben, und noch ein paar andere Sachen.

Aber Jesus meint nicht die Termine im Alltags Leben, das ist bereits Fortgeschritten. Wenn er vom geringsten spricht, das nicht vermocht wird, dann ist es die Selbstakzeptanz. Termine einzuhalten unterliegt nicht deiner Macht, selbst Akzeptanz schon, aber jetzt wollen alle Termine einhalten, Funktionieren, usw. und mitten in dieses Wilde Organisieren hinein sagt Jesus, wenn ihr das geringst nicht vermögt, was sorgt ihr euch um den rest.

Er sagt das nicht, dass ihr das geringste nicht vermögt, sondern ist ehrlich darüber bekümmert und erstaunt, weil Gott gibt ja alle Mittel für die Selbstakzeptanz, Herr Melchizedek nennt das Pflicht Erfüllung. Also es ist leichter als auf Toilette gehen sagt er weiter. Also Jesus sagt, wenn ihr das nicht hinkriegt, was sorgt ihr euch um den rest?

Die Aussage führt im Kreis, weil man das geringste nicht erledigt, hält man seine Termine nicht ein, und wieder gibt Gott alle Mittel für die Selbstakzeptanz, und nochmal wird man dran erinnert und einem vor Augen geführt, wenn du das nicht vermagst, dann ist alles andere nur wildes Organisieren, im besten Falle.

Ist ja dann auch beruhigend, und vielleicht akzeptiert man sich doch noch so wie man ist.

Und Krsna sagt dazu:
Die Gunas handeln, du nicht. Sich für den Handelnden zu halten ist Fehlidentifikation.

Zum bedingten Betätigungsvermögen...

Devino M., Dienstag, 29. Januar 2019, 12:50 (vor 230 Tagen) @ Sidartha

Für diejenigen, die keiner geregelten Arbeit nachgehen, ist es teils wesentlich schwieriger, weil die Gesellschaft dann alles mögliche auf solche auslagert. Das hieß auch mal früher, dass eigentlich Gerhard Schröder das Arbeitslosengeld mit der Hartz-VI-Einführung hätte erhöhen sollen. Er hat's nur falsch verstanden und versucht denjenigen das Geld zu kürzen.

D.h. also, dass die Arbeitslosen natürlich ein Teil der Gesellschaft sind und die Dinge mit übernehmen sollen, welche nicht vom kollektiven System in der Weise gedeckt oder systemseitig abgewickelt werden. Denn viele die irgendwo arbeiten gehen, nutzen lediglich die Dinge des Systems, auf sich selbst gestellt, hätten manche der größten Systemkinder vielleicht die Schwierigkeit sich gar an den eigenen Namen zu erinnern.

Es sind viele Dinge also nicht so, wie sie zu sein scheinen. Der Unterschied ist auch in etwa darin zu erkennen, wie manche am Wochenende mit den Dingen klar kommen [oder oft eben weniger] oder unter der Woche, wo sie dann in die Kreise der Arbeit eingebunden sind. Hinzukommt noch das Familiäre Umfeld, was auch bis zu einem gewissen Grad die gesellschaftlichen Zusammenhänge und Möglichkeiten mit vermittelt (erleichtert) oder auch in manchen Fällen manches erschwert und so weiter.

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