Gruppeneinheit Menschheit - KF (alle)

Devino M., Dienstag, 25. Dezember 2018, 18:25 (vor 243 Tagen)

Eine Abhandlung über Kosmisches Feuer
Das Gesetz der Anziehung
II. Seine Auswirkungen

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1200/file1271.html

4. Gruppeneinheit

Gruppeneinheit muss man gewissermaßen vom mystischen Standpunkt aus betrachten. Im Okkultismus gilt es als eine Selbstverständlichkeit, dass nichts für sich allein steht; es ist aber Tatsache, dass jeder winzigste Teil des Ganzen drei Beziehungen hat, nämlich:

1. zu den Einheiten, die seinen Manifestationskörper bilden,

2. zu seinem eigenen, eine Einheit bildenden Leben,

3. zu der grö0eren Einheit, deren Bestandteil er ist.

Wie verlautet, besteht eines der Hauptziele des Logos darin, Mittel und Wege zu finden, die zu wahrer Gruppeneinheit führen. Alle künftige Entfaltung ließe sich als ein gigantisches Bemühen einer großen Intelligenz betrachten, eine Gruppe zu schaffen; und die Evolution ist demnach ein ungeheures Experiment in Richtung auf dieses Ziel.

Die oben erwähnte, dreifache Verantwortung besteht für das Atom ebenso, wie für den Sonnenlogos. Die Tendenz des Evolutionsvorgangs liegt darin, jede einzelne Einheit, den Mikrokosmos wie den Makrokosmos, zu einem intelligenten Mitarbeiter zu machen, der empfänglich ist für die von außen her auf ihn eindringenden Kräfte, und der gleichzeitig seiner eigenen, internen Ökonomie und der latenten Kräfte und Energien gewahr ist, die er zum Wohl des Ganzen beizutragen hat. Der Mensch steht im mittleren Punkt in der Evolution und kennzeichnet das Stadium in der Evolution des Bewusstseins, in dem ein dreifaches Gewahrsein möglich ist - ein Gewahrsein seiner Individualität, ein Gewahrsein der Kräfte, die untermenschlich sind und beherrscht werden müssen, und ein Gewahrsein seiner Stellung im Rahmen des Planes und Vorhabens eines größeren Menschen. Daher muss der Mensch als die wichtigste aller Evolutionen betrachtet werden, denn durch ihn können die Gesetze der Gruppeneinheit für alle drei - übermenschlichen, menschlichen und untermenschlichen - Gruppen vernunftgemäß zur Auswirkung gebracht werden.
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Auch die Menschheit als gesamtes ist eine Gruppe. Sogar die wesentliche Gruppe, auf die letztlich alles abzielt und warum alles überhaupt veranstaltet wird. Deswegen sollte man nicht vergessen, worum es geht, nämlich das zu erwecken, was die Einheit aller Menschen hervorruft. Das alles irgendwo in Verbindung steht, ist zu banal, um es so anzuführen, dass damit bereits etwas erreicht sei. Es tatsächlich zu erkennen und zur Anwendung zu bringen, ist noch eine andere Sache.

Es heißt zwar, dass die Persönlichkeit keine Rolle in geistiger Hinsicht spielt, und das ist wohl auch so, denn es ist ja eine Zusammenfassung eines Seelenplanes für bestimmte Zwecke und spielt darüber hinaus keine wesentliche Rolle. Dennoch ist es die Persönlichkeit an der die verschiedensten Gruppenvorhaben oft scheitern. Dafür gibt es die verschiedensten Gründe, u.a. kann es daran liegen, dass soweit die Persönlichkeit hört, woran sie Anteil hat und es die größeren geistigen Dinge betrifft, die Brust schnell ins unermessliche anzuschwellen scheint [obwohl selbstredend diese Persönlichkeit dann nicht wirklich diese größeren geistigen Dinge ist und oft auch nicht das geringste dazu beigetragen hat]. Geht es jedoch um die Dinge, die das wahre Leben und Umfeld der entsprechenden Persönlichkeit ausmacht, wird diese schnell sehr klein, als wäre es alles abseits des entsprechenden Menschlichen Lebens dessen Teil sie ist.

Und so gibt es viele weitere Dinge, die lächerlich sind, und doch in Summe dazu führen, dass gewisse Gruppenentwicklungen schwer voran kommen. Dabei kann man vielen vieles kaum verübeln, denn der Entwicklungsgrad ist unterschiedlich und mit diesem auch die Herausforderungen. So kann man auf einem bestimmten Stand zwischen sich und der Menschheit überhaupt nicht unterscheiden [von der geistigen Einheit her besehen]. Ebenso um die Befähigung mit allerlei umzugehen, was man beherrscht und auch wovon man beherrscht wird, und was man vermengt und was man zu ordnen vermag. Auch das ist oft eine Frage der Entwicklung, und weniger der Persönlichkeit. Vor allem, vom mystischen Stand der Gruppeneinheit besehen, ist die Gruppe auch für die persönlichen Belange des Einzelnen nicht verantwortlich. Jeder ist aufgefordert eine intelligente Mitarbeit an den Tag zu legen. Was zunächst heißt, selbst sein Leben aktiv zu gestalten und im Griff zu haben. Und dann zu schauen, wo man vernünftig mitarbeiten kann. Man ist für die Gruppe [auch im Sinne der Menschheit] da, und nicht die Menschheit für einen da, damit es einem persönlich möglichst gut ergeht.

Die Herausforderungen - KF

Devino M., Dienstag, 25. Dezember 2018, 18:50 (vor 243 Tagen) @ Devino M.

Eine Abhandlung über Kosmisches Feuer
Das Gesetz der Anziehung
II. Seine Auswirkungen
d) Gruppeneinheit

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Über ihm stehen diejenigen, die zu rein oder, wie man es auch nennt, zu «kalt» sind, um in die Materie der drei Welten einzutauchen; unter ihm befinden sich diejenigen Lebewesen, die (im okkulten Sinn) zu unrein oder «zu voll von brennender Materie und zu rauchumhüllt» sind, um aus eigener Kraft die Höhen zu erklimmen, auf denen die entschleierten Gottessöhne stehen. Der Mensch dient also als Mittler, und in ihm und durch ihn lassen sich Gruppenmethoden und Gesetze ausarbeiten, die dann in einem späteren Sonnensystem als Grundgesetz für ein geeintes Vorgehen dienen können. Aus dieser Tatsache ergeben sich die besonderen Schwierigkeiten und die Eigenart des menschlichen Naturreiches; dazu ist zu sagen, dass unser planetarischer Logos auf unserem Planeten, der bekanntlich einer der «profanen» Planeten ist, gewisse Experimente unternommen hat, die mit diesem Problem zusammenhängen. Wenn sie sich als erfolgreich erweisen, werden diese Experimente das Wissen unseres planetarischen Logos in bezug auf die für alle Gruppen und Massen gültigen Gesetze erheblich erweitern. Man hat unseren planetarischen Logos den «experimentierenden, göttlichen Physiker» genannt. Aus diesem Grund spielt die Menschheit unseres Planeten eine in vieler Beziehung einzigartige Rolle, denn sie hat gewissermaßen zwei Hauptprobleme zu lösen:

1. das Problem, eine bewusste Beziehung zum Tierreich herzustellen und dort eine Resonanz zu erwecken;

2. das Problem, von übermenschlichen Lebewesen ausgehende Schwingungen aufzunehmen und festzuhalten, sie aber gleichzeitig auch bewusst an die untermenschlichen Bereiche zu übermitteln.
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Zu den einfachen Dingen der Gruppeneinheit zählt eben darum, dass man sowohl eine Verbindung zu den Mitmenschen an sich hat, als auch nach unten hin ins Tierreich, sowie nach oben hin ins Seelenreich. Viele Dinge mögen unterbewusst und instinktiv nur noch abgewickelt werden. Andere Dinge sind überbewusst und entziehen sich so unserer Einsicht. Und noch weitere Dinge mögen überpolarisiert oder überbeansprucht sein, dafür manches zu wenig Beachtung finden.

Auch sollte klar sein, dass nicht die Gruppe für die eigene Entwicklung verantwortlich ist, sondern man selbst in jeder Hinsicht. Gruppenvorhaben dienen in erster Linie, um dem größeren Gesamten zu dienen. Oder als solches dem Planetaren Logos u.dgl.m. Vieles wird selbstredend vorausgesetzt. Unter anderem, dass die Beziehungen nicht auf Sentimentalitäten fußen. Dass man selber zusieht, einen vernünftigen Charakter an den Tagen zu legen. Dass man schaut wie man sich intelligent selbst aktiv einbringt. Dass man die Gruppeneinheit nicht für persönliche Zwecke missbraucht, oder sich etwas rausnimmt, was einem nicht zusteht.

Und vieles von dem was Meister D.K. schreibt, lässt sich selbst mit bloßer Vernunft erschließen und herausfinden. Und dann sitzt es auch tatsächlich als Wissen der Essenz oder Substanz nach (und nicht bloß Intellektuell angelesen). Das naheliegende daher im Sinne der Gruppeneinheit ist, von dieser auszugehen und seine Bestrebungen danach auszurichten. Dann werden viele Schwierigkeiten gar nicht erst entstehen. Wenn man seinen persönlichen Vorzug achtet und Vorteil sucht, dann zeigt es immer an, dass man überhaupt kein Verständnis von Gruppenarbeit besitzt. Ab einem gewissen Entwicklungsgrad erübrigt sich das, da man es vermittelst des Seeleninstinktes vollbringt oder gar nicht mehr anders kann, weil es zu den eigenen Wesenszügen gehört.

In Erwartung der erhofften Dinge - KF

Devino M., Dienstag, 25. Dezember 2018, 19:11 (vor 243 Tagen) @ Devino M.

Eine Abhandlung über Kosmisches Feuer
Das Gesetz der Anziehung
II. Seine Auswirkungen
d) Gruppeneinheit

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All dies müssen die Einheiten des menschlichen Naturreiches in vollem individuellen Bewusstsein zuwege bringen. Die Aufgabe jedes einzelnen menschlichen Wesens besteht demnach sozusagen darin, mit anderen menschlichen Einheiten und mit den Pitris des Tierreiches ein mitfühlendes Verhältnis herzustellen und außerdem die Fähigkeit zu entwickeln, größere Lebensenergien als die eigene weiterzuleiten und zu einem Werkzeug der Umwandlung und Vermittlung zu werden.

In diesem Zusammenhang ist es bemerkenswert, dass das Bestreben nach Herstellung einer Beziehung zwischen Tieren und Menschen die ursprüngliche Grundlage des sogenannten Hatha-Yoga und der Tantra-Magie war. In diesem Yoga suchte man das, was in beiden Naturreichen als ähnlich bekannt war (den physischen Körper mit seinen Betätigungen und Absichten) in Verbindung zu bringen, und dabei wurde das, was im menschlichen Naturreich eigentlich negativ sein sollte, durch Willenskraft zu einer positiven Kraftäußerung angeregt. Dass die Anhänger des Hatha-Yoga sich dieses Zweckes nicht bewusst sind, mag zutreffen, aber die Urheber der Hatha-Yoga Mysterien kannten ihn ganz bestimmt; und in ihrem eifrigen Streben nach Einheit zwischen beiden Naturreichen suchten sie diese Einheit in den niederen Aspekten und vernachlässigten dadurch die wahre Methode.
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Mit manchem kann man zwar auf günstigere zyklische und kosmologische Zusammenhänge warten, allerdings auch dann wird einem nicht alles einfach abgenommen. Selbst also wenn einem vieles abgenommen wird, bleibt nicht aus, dass das eigene Zutragen mit dem im einheitlich direktesten Zusammenhang steht, was man selbst aktiv und intelligent vollbringt und womit man sich selbst zum Teil des größeren Ganzen macht.

Es ist in Ordnung, wenn man sich mal etwas Ruhe gönnt, denn gerade die Winterzeit eignet sich zyklisch gesehen dafür mit am besten. Auch lässt sich besser mit den zyklisch einhergehenden Möglichkeiten arbeiten, als dagegen. Kontradiktionen allein führen sowieso nirgends hin, außer dort zu verharren wo man bereits war. Fanatisch in eine Richtung rennen? Was soll damit schon erreicht werden im Sinne des größeren Ganzen? Welche Richtung soll dass denn darin dann auch sein?

Auch braucht man keine Wunder zu erwarten. Dass ohne das etwas angestrebt wird, sich plötzlich etwas viel besseres aus allem ereignet. Denn Wunder sind die zukommende Antwort auf das, was Innerlich irgendwo bereits erbracht wurde. Und doch eine zuversichtliche Erwartung der erhofften geistigen Dinge betreffend, die kommen müssen, weil sie der natürlichen Entwicklung und dem geistigen Fortschritt entsprechen, ist wohl die gesunde Einstellung für eine bessere Zukunft. Und das Tor dafür, dass diese für alle Menschheit geeignetere Zukunft bald möglich wird.

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