Zitate Dezember 2018 - Achtung (alle)

Devino M., Samstag, 01. Dezember 2018, 14:13 (vor 10 Tagen)

"Achtung ist der Freundschaft unfehlbares Band."

- Friedrich Schiller -
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Kann man einen beliebig großen Freundeskreis haben? Und was gehört denn überhaupt dazu, so dass ab einem bestimmten Zeitpunkt aus einer Bekanntschaft oder einer beliebigen Beziehung eine Freundschaft wird?

Es lässt sich wohl sagen, dass es wie bei der Liebe so ist, dass man nur das lieben kann, wovon man irgend eine Art von Gewahrsein hat. Denn wie wollte man etwas lieben, zu dem man keinen Bezug hätte? Also auch bei einer Freundschaft, ist eine Art Gewahrsein erforderlich, um zu wissen, wer der andere überhaupt ist, wo er steht und wo er sich bis zu einem gewissen Grad bewegt. Eben dazu gehört auch Achtung und Achtsamkeit für den anderen.

Dadurch dass ein jeder nur einen gewissen Rahmen an Kapazität und an Möglichkeiten als Mensch hat, kann man auch nicht einen beliebig großen Freundeskreis haben, denn es wären letztlich sonst nur Bekanntschaften. Wenn man für andere nichts pflegt, dann kann man sich auch nicht ihr Freund nennen. Vielleicht pflegen sie etwas für einen, so dass sie Freunde für einen sind, aber umgekehrt heißt es dass dann noch nicht. Das Mindeste ist also, dass man sich mit seinen Freunden befasst und Zeit oder irgend eine Art von Mühe [und pflege der Beziehung] für sie aufbringt, damit eine Beziehung mehr als bloße Bekanntschaft enthält.

A.Feuerbach: Das Licht

Devino M., Montag, 03. Dezember 2018, 23:29 (vor 7 Tagen) @ Devino M.

"Die Inkarnation ist nichts andres als die tatsächliche, sinnliche Erscheinung von der menschlichen Natur Gottes."

- Anselm Feuerbach -
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Wir sind alle hier, um Gott zu vertreten auf Erden. Ob dunkle Flecken, dunkle Ecken, dem einen gelingt es besser, dem anderen weniger.

Doch wie man es wendet und dreht, am Ende gewinnt das Licht. Denn ehe Licht da war, war nicht Finsternis, sondern das Nichts.

Das Licht kam, es wurde hell. Die Finsternis zeigte sich wo das Licht noch nicht voll erstrahlt ist. Doch ohne das Licht, war auch keine Finsternis, sondern es war nichts.

A.Lincoln: Das Leben in den Jahren

Devino M., Mittwoch, 05. Dezember 2018, 23:35 (vor 5 Tagen) @ Devino M.

"Am Ende sind es nicht die Jahre im Leben, die zählen, es ist das Leben in den Jahren."

- Abraham Lincoln -
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Eigentlich kann man keinem wirklich sagen, was wer wie zu tun hätte. Denn selbst wenn einer dann hingeht und dieses so tut, wer ist es in ihm, der es wirklich vollbringt? Je mehr nachdrücklich etwas von außen käme, um so weniger wäre von demjenigen innerlich wirklich etwas eingebracht.

Es hat schon jeder sich selbst zu raten was er zu tun hat, und demgemäß auch die Tat zu vollbringen sowie auch die Folgen dafür dann auf sich zu nehmen. Vielleicht kann man noch einen Rat erteilen, wo einer gesucht und nach einem Rat gefragt wird, denn dann hat derjenige sich bereits in irgend einer Weise damit befasst, und vielleicht weiß er schon die Antwort. Ja die Antwort ist sogar durch die innerliche Frage sehr wahrscheinlich zugleich vorhanden. Nur kann diese womöglich von demjenigen nicht recht für sich übersetzen werden können [von dort wo er die Antwort hat, dorthin wo er sich die Frage dazu gestellt].

Zudem ist es ja so, dass es nichts nutzt, etwas fanatisch auf irgend ein Ergebnis zu bringen. Es nutzt nicht nach Intensität oder nach Extremen sich zu strecken oder prätentiös etwas bewirken zu wollen, sich mit irgend etwas Gewalt anzutun, nur um irgendwie zu meinen das man so möglichst viel damit erreichen oder bezwecken würde. Mehr nur ist es dann von wirklichem Wert, wenn man in rechter Weise präsent ist, mit dem was die wirklich eigene Essenz und Präsenz ausmacht und bildet. Dabei braucht es nicht anders zu sein, als es ist.

M.Luther: Bauchpinseln und Schmeicheleien

Devino M., Samstag, 08. Dezember 2018, 11:56 (vor 3 Tagen) @ Devino M.

"Für Heuchelei gibt's Geld genug, Wahrheit geht betteln."

- Martin Luther -
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Bauchpinseln und Schmeicheleien, lässt die Reichen Geld verteilen.
Doch die Wahrheit über sich, läuft davon der reiche Wicht.

Auf der Suche ist die Wahrheit, denn sie schafft ja nur mehr Klarheit.
Und gutem Charakter sie gefällt, je mehr er davon noch erhält.

Wollte man viel Wahrheit sagen, sollt' man sie erst in sich tragen.
Losem Mundwerk sie entweicht, noch bevor sie was erreicht.

Erst wenn etwas ist gereift, es auch in der Tat dann greift.
Heldenhaft ist nicht der Mut, sondern was man daraus tut.

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