Devachan - KF (alle)

Devino M., Freitag, 30. November 2018, 00:56 (vor 11 Tagen)

Eine Abhandlung über Kosmisches Feuer
Denk-Elementarwesen und feurige Elementarwesen
Bewegung auf der Ebene des Denkens
V. Bewegung und der Impuls zur Formgestaltung
a) Bewegung und die mentale Hülle

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1200/file1255.html

Im Devachan gestaltet und poliert der Mensch die Steine, die in den salomonischen Tempel eingebaut werden. Es ist die Werkstatt, in welche die einzelnen Steine (gute Taten und Gedanken) zur Bearbeitung gebracht werden, nachdem sie aus dem Steinbruch des persönlichen Lebens herausgeholt wurden.

Da das Devachan aus mentaler Materie besteht, könnte man es als einen Mittelpunkt oder ein Herz des Friedens innerhalb des Einflussbereichs der Mentaleinheit bezeichnen. Die vier Spirillae bilden vier schützende Kraftströme. Ein entsprechendes Gegenstück zu diesem Kraftstrom lässt sich in den vier Flüssen erkennen, die vom Paradies ausflossen. Aus dem Garten des Paradieses wird der Mensch in die Welt der physischen Inkarnation hinausgetrieben, und der Engel mit dem flammenden Schwerte bewacht den Eingang und verwehrt ihm den Zugang solange, bis er in seiner Evolution so weit fortgeschritten ist, dass er sich dem Eingang mit einer Last von Steinen nähern kann, die der Wirkung des Feuers widerstehen können. Wenn er diese Steine dem Feuer überliefert und sie die Prüfung bestehen, dann darf er wieder in den «Himmel» eintreten, obwohl die Dauer seines Aufenthalts durch die Art und Qualität des Mitgebrachten begrenzt wird.

Wenn das Bewusstsein im Devachan alle Essenzen der Lebenserfahrung absorbiert hat, dann kann auch dieser Ort (oder Aspekt der Materie) ihn nicht länger fesseln; er macht sich von dieser Begrenzung frei und geht in den Kausalkörper über.
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Jede gute Tat und jeder gute Gedanke zählt. Es gibt solche und solche. Manche brauchen viele Inkarnationen, manchen genügen ein paar wenige. Manche sind unbeherrscht nach außen, andere kommen mit den auf sie einströmenden Einflüssen nicht zurecht. Noch andere zeigen sofort bei jedem neu erworbenen Fortschritt, dass sie diesem nicht gewachsen sind, indem sie alles sofort einsetzen und ausprobieren müssen. Und bevor sie sich irgend einer damit verbundenen Verantwortung bewusst werden, sind sie auch schon irgendwo unterwegs, um ihre Folgen wieder einzusammeln zu gehen.

Ja, alles ist mit allem verbunden [wenn auch indirekt] und alles ist nicht ohne Bedeutung und Auswirkung. Leicht lässt sich also über etwas debattieren, schwieriger ist es, selbst erst einmal etwas Ertragreicheres auf die Beine zu stellen. Auch dem also, der das Debattierte vollbringt, würden bei einer Debatte zum selbigen, nicht weniger Dinge einfallen, wie etwas davon anders oder besser möglich sei. Doch ist man in einer Situation, stellt man fest, wie vielseitig viele, teils zunächst banal erscheinende Dinge, sind, die erst einmal zu bewerkstelligen sind. Überhaupt, wer etwas nützliches tut, hat selten Zeit, darüber zu reden.

Also sollte man erst einmal lieber die eigenen Steine zum Tempelbau herbei bringen, statt sich über andere Steinmetze den Mund zu zerfuseln, ohne auch nur selbst etwas in die Hand genommen zu haben. Das aberwitzige ist oft, dass jeder sich in der besseren Position wähnt. Eine Grundlage sieht, dort zu sein wo er sei. Die guten Dinge sich selbst zuzusprechen, die schlechten Dinge den anderen. Doch was bräuchten einen die Dinge dann bekümmern, wenn es nicht die eigenen sind? Sie bekümmern einen deswegen, weil sie in irgend einer Weise doch die eigenen sind. Und die guten Dinge, bei den anderen, die fallen gar nicht erst auf, weil sie ihren Zweck erfüllen ohne aufzufallen. Ebenso auch die eigenen guten Dinge, sie fallen nicht ins Gewicht, sie sind das Gewicht, das Gleichgewicht nämlich.

Das Erscheinen eines Jüngers - KF

Devino M., Sonntag, 02. Dezember 2018, 20:29 (vor 9 Tagen) @ Devino M.

Eine Abhandlung über Kosmisches Feuer
Denk-Elementarwesen und feurige Elementarwesen
Bewegung auf der Ebene des Denkens
VI. Wirkungen synthetischer Bewegung
b) Die Ursache periodischer Manifestation

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1200/file1261.html

Das Erscheinen eines Jüngers in der Inkarnation wird durch folgende Faktoren beeinflusst:

Erstens hat er den Wunsch, Karma schnell abzuarbeiten und sich auf diese Weise zum Dienst freizumachen. Diesen Wunsch prägt das Ego dem Jünger während seiner Inkarnation ein und vereitelt so das Aufkommen etwaiger gegenteiliger Wünsche des Jüngers nach der Seligkeit des Devachans oder auch nur nach Betätigung auf der Astralebene. Der Jünger strebt daher nach seinem Tode einzig und allein danach, seine subtileren Körper loszuwerden und sich neue zuzulegen. Ein Wunsch nach einer Ruheperiode besteht bei ihm nicht, und da in diesem Wunschsystem und besonders im jetzigen planetarischen Grundplan das Wünschen der bestimmende Faktor ist, besteht in Ermangelung eines Wunsches auch kein Anreiz zu seiner Erfüllung. Der betreffende Mensch verlässt daher die physische Ebene nur für ganz kurze Zeit und wird von seinem Ego sehr rasch wieder in einen physischen Körper hineingetrieben.
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Wer möchte denn nicht ein Leben voller Erfüllung führen, mit allem, was man sich dazu ausmalt. Doch wie oft hat man vielleicht schon so ein Leben geführt, und wie erfüllt ist man nun nach all dem? Irgendwann sieht man ein, dass es doch um mehr geht, und die Erfüllung wird durch kein einzelnen äußeres Leben in dem Sinne erreicht. Auch wenn es keine Einwände gibt, für alles, was einem an guten Dingen zuteil wird.

Allerdings ist schon mehr erforderlich, als irgend ein Interesse an bestimmten Geistigen Dingen. Und selten wird einer von sich aus, alle Bequemlichkeiten ablegen und nur das tun, was im Sinne der geistigen Entwicklung am nützlichsten wäre. Also wird es schon gewisse zusätzliche Anstrengungen erfordern, zu denen man zunächst vielleicht auch teils unfreiwillig geführt wird.

Ein Jünger zeichnet sich darin aus, dass er mehr Aktivität an den Tag legt. Nicht so sehr in einem äußeren Sinne, sondern vielmehr in ihm selbst sind mehr Ebenen und Vorgänge aktiv, als im Falle eines gewöhnlichen Menschen. So ist auch sein Fortschritt von wesentlich mehr Faktoren begleitet, die ihn immer weiter antreiben, sich im Sinne der Dinge mehr zu betätigen, die nicht bloß ihm selbst zugute kommen. Und je mehr er sich so betätigt, um so mehr erkennt er die Zusammenhänge, um so schneller wächst er, und um so mehr setzt er sich unermüdlich ein im und für das größere Ganze.

Das Ansehen eines Jüngers - KF

Devino M., Dienstag, 04. Dezember 2018, 22:16 (vor 6 Tagen) @ Devino M.

Eine Abhandlung über Kosmisches Feuer
Denk-Elementarwesen und feurige Elementarwesen
Bewegung auf der Ebene des Denkens
VI. Wirkungen synthetischer Bewegung
b) Die Ursache periodischer Manifestation

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1200/file1262.html

Zweitens inkarniert er sich, um unter der Leitung seines Meisters eine bestimmte Dienstleistung zu verrichten. Das mag einige Vorkehrungen und gelegentlich die zeitweilige Unterbrechung seines Karma notwendig machen. Diese Vorkehrungen werden vom Meister mit Einwilligung des Jüngers getroffen und kommen nur bei einem akzeptierten Jünger in Frage, der ein gewisses Ansehen genießt. Das bedeutet nicht etwa, dass das Karma beiseite geschoben wird, sondern lediglich, dass gewisse Kräfte solange hingehalten werden, bis eine bestimmte Aufgabe zugunsten der Gruppe erledigt ist.
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Karma kann auch nicht verschwinden, es ist etwas, was man auf sich selbst gelenkt hat. Aufgrund dessen, dass man sich unrechtmäßig verhalten oder eingemischt hat, oder das was man hätte billig abwenden können, zugelassen hat. Oder da, wo man in der Verantwortung war sich um etwas zu kümmern, dieses unterlassen hatte usw. Damit hat man es aus der Hand gegeben und es unterliegt nicht mehr dem eigenen Belieben.

D.h., um aus dem Kreislauf rauszukommen, ist alles aufzuarbeiten. Die vorübergehende Alternative ist, dass andere es über sich laufen lassen und es einem abnehmen, damit man gewisse Aufgaben erledigen kann, die wichtiger noch sind, als dasjenige, was man allein zu verantworten hat. So dass es über den entsprechenden Meister der Weisheit oder eine Gruppe abgefedert und aufgefangen wird, um einem gewisse Aufgaben zu ermöglichen, zu deren man sonst nicht mehr käme. Dann vor allem, wenn bestimmte Konstellationen da sind, die etwas begünstigen oder erfordern, was ohnedem nur sehr umständlich erreicht werden könnte usw.

Anders gesagt, Karma nimmt einen bestimmten Willensbereich in Anspruch, welcher den Herren des Karma zur Verfügung gestellt. Erst ab einem Jünger mit der dritten Einweihung spricht man von einem angenommenen Jünger, welcher sich als Jünger bereits bewährt hat. Dann erst kann einer sich als wichtig genug erweisen, um für bestimmte Aufgaben quasi freigestellt und vom Karma vorübergehend freigesprochen zu werden. Andernfalls wird der Aufwand kaum die Mittel rechtfertigen.

Zur rechten Zeit am rechten Ort - KF

Devino M., Dienstag, 04. Dezember 2018, 22:32 (vor 6 Tagen) @ Devino M.

Eine Abhandlung über Kosmisches Feuer
Denk-Elementarwesen und feurige Elementarwesen
Bewegung auf der Ebene des Denkens
VI. Wirkungen synthetischer Bewegung
b) Die Ursache periodischer Manifestation

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1200/file1262.html

Drittens wird ein Jünger gelegentlich zur Inkarnation zurückkehren, weil einer, der grösser ist als er selbst, ihn zur Ausführung seines Plans braucht. Wenn ein Botschafter der Großen Loge zu seinem Ausdruck einen Träger braucht, aber wegen der Feinheit seiner Substanz selbst keinen physischen Körper benutzen kann, dann wird er den Körper eines Jüngers verwenden. Ein Beispiel dafür ist die Art, wie Christus den Körper des Eingeweihten Jesus benutzte und ihn zur Zeit der Taufe in Besitz nahm. Ferner, wenn im Wandel der Zyklen eine Botschaft an die Welt verkündet werden soll, wird ein Jünger, der in der Gruppe eines Meisters einen hohen Rang einnimmt, in physischer Inkarnation erscheinen und von einem Lehrer, der grösser ist als er selbst, «überschattet» oder (im technisch-okkulten Sinn) «inspiriert» werden.
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Zur rechten Zeit am rechten Ort. Oder wie es heißt, ein Jünger ist selbst dafür verantwortlich, sich bereit und tauglich zu machen für seinen Dienst. Ein Meister der Weisheit wird auf das passendste und angemessenste Werkzeug zurückgreifen, was sich anbietet. Seine Aufgabe ist zu wichtig, um sich mit selbsterzeugten Unzulänglichkeiten abzugeben.

Immerhin ist fast jeder Weg bereits von irgendwem gegangen worden. Man wird also kaum den Pionier spielen, oder vielleicht nur randläufig. In Anbetracht der kosmischen Aufstellungen und Ebenen, sind zudem viel mehr Ebenen (unabhängig dessen, wo sich diese im weiten Äther befinden) sehr ähnlich vom Aufbau und von den Aufstellungen. Lediglich andere Wesenheiten sind es, mit ihrer außergewöhnlichen Qualität, die alles zu einer einmaligen und spezifischen Unternehmung machen.

Alles hat also eine eigene Energiesignatur, einen speziellen Abdruck und den eigenartigen Eindruck, der sich daraus ergibt. Keiner ist gezwungen, alles darf also, gemäß dem, wie es zur rechten Zeit am rechten Ort sich einfindet. Und da alles sich in mehr als einer Richtung auswirkt, ist vieles eine Gelegenheit aus vielen. Die Frage ist nur wie viele man verpasst hat, um dann wieder viele zu verpassen, weil man nicht einmal ein Gewahrsein von diesen mehr erhält, soweit wie man sich dort nicht eingefunden hat, obwohl man hätte können können...

Ausgeglichenheit der Entwicklung - KF

Devino M., Donnerstag, 06. Dezember 2018, 21:40 (vor 4 Tagen) @ Devino M.

Eine Abhandlung über Kosmisches Feuer
Denk-Elementarwesen und feurige Elementarwesen
Bewegung auf der Ebene des Denkens
VI. Wirkungen synthetischer Bewegung
b) Die Ursache periodischer Manifestation

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1200/file1262.html

Viertens mag es vorkommen, dass ein Jünger aus Mangel an abgerundeter Entwicklung in gewisser Beziehung weit fortgeschritten, aber im Sinn der vollen Ausgestaltung eines besonderen Prinzips zurückgeblieben ist. Er mag sich daher (unter voller Zustimmung seines Egos und seines Meisters) zu einer Reihe von rasch wiederkehrenden Inkarnationen entschließen, um eine gewisse Qualität oder Reihe von Qualitäten auf einen höheren Schwingungsgehalt zu bringen und auf diese Weise die Abrundung seiner Manifestations-Sphäre zu vervollkommnen. Das erklärt die merkwürdigen, aber doch äußerst wirkungsvollen Menschen, die man gelegentlich antrifft; sie sind so einseitig tendiert und scheinbar so unausgeglichen, dass ihre alleinige Aufmerksamkeit so stark auf ein einziges Entwicklungsziel gerichtet ist, dass alles andere dabei in den Hintergrund tritt. Immerhin üben sie allem Anschein nach bedeutenden Einfluss aus, der bei oberflächlicher Beurteilung in gar keinem Verhältnis zu ihrem Verdienst steht. Ein weiser Mensch, der diese Faktoren erkennt, wird keine raschen Urteile fällen und jede voreilige Beurteilung seines Mitmenschen vermeiden.
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Nicht ein Mensch inkarniert immer wieder, sondern die Seele inkarniert. Ein Mensch der sein Leben gelebt hat, hat sein Leben gelebt. Er ist Teil der Seele und im Umfang dessen, wie er Anteil an der Entwicklung der Seele hat, hat die Seele Anteil an ihm.

Sobald die Seele vollends die Entwicklung abgerundet hat, verschmilzt alles zu einer Einheit, so kann man wohl sagen. So dass sowohl die entsprechende Inkarnation, als auch die Seele zum ein- uns selben werden.

Die Seele kann ansonsten, und wird es wohl im weiteren Entwicklungsstadium so haben, mehrere Inkarnationen zeitgleich haben, welche sie bedient. So dass zugleich an der Entwicklung der einen oder anderen Seite gearbeitet wird.

Umfang der Entwicklung - KF

Devino M., Donnerstag, 06. Dezember 2018, 21:54 (vor 4 Tagen) @ Devino M.

Eine Abhandlung über Kosmisches Feuer
Denk-Elementarwesen und feurige Elementarwesen
Bewegung auf der Ebene des Denkens
VI. Wirkungen synthetischer Bewegung
b) Die Ursache periodischer Manifestation

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1200/file1262.html

Hin und wieder gibt es noch andere Gründe zur schnellen und unmittelbaren Wiedergeburt, z.B. wenn ein Eingeweihter (der seinen Zyklus nahezu vollendet hat) in der Inkarnation erscheint, um fast ausschließlich ein einziges Prinzip in vollendeter Weise zum Ausdruck zu bringen. Das mag zugunsten einer besonderen Gruppe geschehen, die zwar im Dienste der Menschheit tätig ist, aber aus Mangel an einer bestimmten Qualität oder Kraftströmung ihrem Ziel nicht recht näher kommt. Wenn man das auf der inneren Seite des Lebens bemerkt, stellt ein fortgeschrittener Jünger die Energie dieser benötigten Qualität der Hierarchie zur Verfügung und lässt sich dann aussenden, um jene Gruppe ins Gleichgewicht zu bringen. Dazu braucht er oftmals eine Reihe von schnell auf einander folgenden Inkarnationen.

Dies sind einige von den Ursachen, welche die periodische Manifestation von Jüngern bestimmen, die in den hierarchischen Aufzeichnungen als «gleichgeschaltete Feuerpunkte» zusammengefasst werden. Man erkennt sie an der Energie, die durch sie hindurchfließt, an der magnetischen Qualität ihres Wirkens, an dem mächtigen Einfluss, den sie auf die Gruppe ausüben, und an der Art, wie sie den Plan auf der physischen Ebene zum Ausdruck zu bringen wissen.
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Die andere Sache ist die, wenn doch eine Seele sich zur Monade entwickelt, kann sich dann nicht auch eine bestimmte Inkarnation zur Seele entwickeln und zu eigenem Seelenbewusstsein gelangen? Und so einen eigenen neuen Seelenzyklus beginnen, nur auf einer anderen Ebene sogesehen? Als erfahrend und nicht mehr so sehr als Erfahrung.

Da ja auch ein Tier zur Individualisation gelangen kann, sofern es ein bestimmtes Eigenbewusstsein unabhängig der Tierseele und dem Gattungswesen entwickelt. Im Grunde muss es sich als hinreichend stark erweisen, um dem Gattungswesen entgegenzutreten, ohne davon eingesogen zu werden.

Allerdings, wenn man eine bestimmte Entwicklung absolviert hat, ist man ja nicht davon gelöst, sondern es ist und bleibt weiterhin ein Teil von einem. Ebenso bleibt unabhängig eigener Zyklen und Runden, die einer hinlegt, er auch Teil anderer Runden. Denn wir erinnern, dass Zeit nur eine Art von Raumteiler ist.

Daher ist alles nicht unabhängig voneinander, was in irgend einer Weise Schnittmengen bildet oder mal gebildet hat. Und dennoch hat nicht jeder einzelne Anteil mit jedem anderen Anteil jederzeit zu tun. Zu bestimmten Zyklen allerdings kommt alles irgendwo wieder zusammen.

Karl Marx der Philosoph - Kap

Devino M., Sonntag, 02. Dezember 2018, 20:55 (vor 8 Tagen) @ Devino M.

Das Kapital - Karl Marx
1. Band 3. Kapitel - Das Geld oder die Warenzirkulation
2. Zirkulationsmittel
b) Der Umlauf des Geldes

Die Natur der Warenzirkulation selbst erzeugt den entgegengesetzten Schein. Die erste Metamorphose der Ware ist nicht nur als Bewegung des Geldes, sondern als ihre eigene Bewegung sichtbar, aber ihre zweite Metamorphose ist nur als Bewegung des Geldes sichtbar. In ihrer ersten Zirkulationshälfte wechselt die Ware den Platz mit dem Geld. Damit fällt zugleich ihre Gebrauchsgestalt aus der Zirkulation heraus, in die Konsumtion. Ihre Wertgestalt oder Geldlarve tritt an ihre Stelle. Die zweite Zirkulationshälfte durchläuft sie nicht mehr in ihrer eigenen Naturalhaut, sondern in ihrer Geldhaut. Die Kontinuität der Bewegung fällt damit ganz auf die Seite des Geldes und die selbe Bewegung, die für die Ware zwei entgegengesetzte Prozesse einschließt, schließt als eigene Bewegung des Geldes stets denselben Prozess ein, seinen Stellenwechsel mit stets anderer Ware.
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Geldlarve, Gebrauchsgestalt, Wertgestalt, Naturalhaut, Geldhaut, alles Begriffe und Wortfindungen bei Marx, wo man merkt, dass einer durchaus gewisse Begrifflichkeiten gepflegt hat. Bis sie eine lebendige Vorstellung der Dinge erwecken, und nicht bloß als Wortverbindung und Platzhalter genutzt werden um irgend einen zusammengefassten Sinn zu vermitteln, der auf einer bestimmten Idee beruht.

Das hätte man bei anderen Philosophen viel eher erwartet, die sich selbst mehr philosophischen als in der Weise wirtschaftlichen Thematiken versprochen haben. Man ist nicht wenig überrascht also auch in Richtung der Willensthematik bei ihm Ausdrucksweisen vorzufinden, die doch auf eine gewisse Reflektiertheit und somit auch auf ein gewissen Wissensumfang hindeuten.

Wobei die klassischen philosophischen Themen, welche um die Unsterblichkeit der Seele, das Leben an sich und um Gott kreisen, ohnehin mehr das Grundwerkzeug mit vermitteln sollen (wenn man die klassische abendländische Philosophie nimmt). Hat man ein gewisses Werkmaterial (also auch gewisse Begriffe hinreichend gepflegt), dann steht dem nichts im Wege, sich allen Themen zuzuwenden.

Im Grunde zeichnet sich gerade Philosophie darin aus, und sollte sie auch, sich allen Themengebieten und Themen zuwenden zu können. Und aufgrund der Philosophischen Ausrichtung und Herangehensweise die Gefahr vermeiden, sich in irgendwelchen Dogmen überhaupt verlaufen zu können oder sich in einem Thema gänzlich zu verlieren.

Der Umlauf des Geldes - Kap

Devino M., Sonntag, 02. Dezember 2018, 21:12 (vor 8 Tagen) @ Devino M.

Das Kapital - Karl Marx
1. Band 3. Kapitel - Das Geld oder die Warenzirkulation
2. Zirkulationsmittel
b) Der Umlauf des Geldes

Das Resultat der Warenzirkulation, Ersatz von Ware durch andere Ware, erscheint daher nicht durch ihren eigenen Formwechsel vermittelt, sondern durch die Funktion des Geldes als Zirkulationsmittel, welches die an und für sich bewegungslosen Waren zirkuliert, sie aus der Hand, worin sie Nicht-Gebrauchswerte, in die Hand überträgt, worin sie Gebrauchswerte, stets in entgegengesetzter Richtung zu seinem eigenen Lauf. Es entfernt die Waren beständig aus der Zirkulationssphäre, indem es beständig an ihre Zirkulationsstelle tritt und sich damit von seinem eigenen Ausgangspunkt entfernt. Obgleich daher die Geldbewegung nur Ausdruck der Warenzirkulation, erscheint umgekehrt die Warenzirkulation nur als Resultat der Geldbewegung.
...
Jede Ware, bei ihrem ersten Schritt in die Zirkulation, bei ihrem ersten Formwechsel, fällt aus der Zirkulation heraus, in welche stets neue Ware tritt. Das Geld dagegen als Zirkulationsmittel haust beständig in der Zirkulationssphäre und treibt sich beständig in ihr um. Es entsteht also die Frage, wieviel Geld diese Sphäre beständig absorbiert.

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Genauer besehen, ist jemand mit größerem Geldvermögen einer, dem von der Gesellschaft viele Kaufoptionen dargeboten werden. Das Geld selbst hierbei ist nur Papier oder sogar lediglich ein paar Ziffern auf einem Bankkonto. Ohne entsprechende Kaufoptionen oder selbst sogar ohne eine Gesellschaft, die das Geld im Tausche annimmt, könnte man mit dem Papier nicht einmal effektiv einen Kamin betreiben.

Und betrachtet man das Geld also lediglich transparent als Wechselform, dann läuft wieder alles darin zusammen, dass es um die hineingewirkte Menschliche Arbeit oder die Energie der Natur selbst geht, als den eigentlichen Wert. Und das Geld also lediglich als eine Zusicherung der Tauschmöglichkeit einen Bestand hat.

Sobald man aus der Welt scheidet, verliert das Geld wieder jegliche Option für den dahinscheidenden, da er keinen Anteil und keine Möglichkeit hat seine Tauschoptionen fernerhin einsetzen zu können. Das Geld als Wertform verbleibt jedoch in der Sphäre der gesellschaftlichen Struktur.

Das naheliegende Fazit daraus ist, dass das Geld dazu da ist, um zu zirkulieren. Zirkuliert es nicht, ist es nichts wert, weil es keinen Wert an sich selbst besitzt [ausgenommen der Rechenoptionen für Computer, welche entsprechende Summen auf den Bankkonten ermitteln und berechnen, oder in Form des bloßen Papiers selbst].

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