Das Wesen der Magie - KF (alle)

Devino M., Samstag, 10. November 2018, 11:10 (vor 31 Tagen)

Eine Abhandlung über Kosmisches Feuer
Denk-Elementarwesen und feurige Elementarwesen
IV. Der Mensch und die Feuergeister
b) Das Wesen der Magie

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1200/file1237.html

c. Vorbedingungen für Weisse Magie.

Wenn wir die Faktoren betrachten, die vor Beginn des magischen Werkes reformbedürftig sind, so befassen wir uns mit Dingen, die von höchst praktischem Werte sind. Wenn der Lehrling der Magie beim Antritt seiner Tätigkeit nicht von reinen Motiven, geläuterten Körpern und hohem Streben bestärkt ist, ist er von vornherein zu Enttäuschung, wenn nicht sogar zu Unheil verdammt. Alle diejenigen, die bewusst mit den Kräften der Manifestation arbeiten möchten und welche die Energien alles Sichtbaren zu beherrschen suchen, brauchen den starken Schutz der Reinheit. Das ist ein Punkt, den man gar nicht genug betonen und anempfehlen kann, und daraus erklären sich auch die ständigen Mahnungen, Selbstdisziplin zu üben, das Wesen des Menschen zu verstehen und sich für das Wohl der Menschheit einzusetzen. Wer magische Forschung unternimmt, setzt sich drei Gefahren aus.

Wenn die Körper des Menschen nicht genügend geläutert sind und seine atomare Schwingung nicht hoch genug ist, setzt er sich beim Kontakt mit den Naturkräften der Gefahr der Überreizung aus, und das führt unvermeidlich zur Zerstörung und Auflösung des einen oder anderen seiner Körper. Gelegentlich mag es die Zerstörung von zwei oder mehr Körpern zur Folge haben, und wenn das der Fall ist, erleidet die egoische Entfaltung einen deutlichen Rückschlag, denn es sind viel längere Intervalle zwischen den Inkarnationen erforderlich, weil das Sammeln der in den Hüllen benötigten Baustoffe schwierig ist.
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Es ist oft gar nicht ratsam, zu viele spezifische Erklärungen zu geben, wie etwas gemacht werden kann, wenn nicht anzunehmen ist, dass es im Sinne der Allgemeinheit eine Anwendung findet. Das liegt schon darin begründet, dass im Falle fehlender Reinheit, derjenige gar nicht weiß, unter welchem Einfluss er sich dadurch alles befindet.

Ist einer Fortgeschritten genug, wird er selbst erkennen, wie was machbar ist. Daher bleibt oft nur immer wieder zur Selbstdisziplin und Reinheit zu ermahnen. Dadurch, dass das Böse oft ein Rückstand aus einem früheren System ist, verleitet es ohnehin gerade durch eine gewisse schnell erreichte Wirksamkeit dazu, sich nicht mehr die Mühe zu machen, zuerst sein eigenes inneres Wesen zu läutern.

Somit ist es sogar empfehlenswerter, sich einem altruistischem Alltag zuerst zuzuwenden, ehe man sich an irgendwelche Magischen Experimente begibt. Im altruistischen Umgang, wird allerlei in einem mit geläutert, dessen man andernfalls gar nicht gewahr wäre. Denn man bekommt ja mit allem zu tun, was an Umgang so da ist, und selbiges wird ja in einem bis zu einem gewissen Grad geweckt und aktiv, so dass man beständig beiläufig an sich mit arbeitet. Und dies sind bereits alles magische Vorgänge!

Selbststudium - KF

Devino M., Samstag, 10. November 2018, 11:20 (vor 31 Tagen) @ Devino M.

Eine Abhandlung über Kosmisches Feuer
Denk-Elementarwesen und feurige Elementarwesen
IV. Der Mensch und die Feuergeister
b) Das Wesen der Magie

http://netnews.helloyou.ch/bkgr/cab1200/file1237.html

Zweitens, solange ein Mensch in seinem Bemühen nicht von rechten Motiven gestärkt ist, besteht die Möglichkeit, dass er sich durch die errungene Macht auf Irrwege führen lässt. Das Wissen um die Gesetze der Magie gibt dem Lehrling Machtmittel in die Hand, die es ihm möglich machen, zu erschaffen, zu erwerben und zu beherrschen. Solche Machtmittel sind für den Unvorbereiteten und Unreifen mit Gefahr verbunden, denn der Lehrling mag sie in diesem Fall zu eigennützigen Zwecken verwenden, sie zu seinem eigenen, zeitlichen und materiellen Vorteil ausnützen und auf diese Weise Dinge erwerben, die das Wunschleben der niederen Natur nähren. Er unternimmt damit den ersten Schritt in Richtung auf den Pfad zur Linken, und mit jedem darauffolgenden Leben wird er sich diesem Pfad immer bereitwilliger nähern, bis er sich eines Tages (nahezu unbewusst) in den Reihen der schwarzen Meister befindet. Eine solche Möglichkeit lässt sich nur durch Pflege von Altruismus, aufrichtige Menschenliebe und standhafte Ablehnung alles niederen Wünschens vermeiden.
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Ein Beispiel ist der heutige Trend zum akademischen Studium. Erwähnt man etwas von Philosophie im Selbststudium, wird man geradezu belächelt. Allerdings ist Philosophie nur im Selbststudium möglich. Denn Philosophie zählt nur dann etwas, wenn es als Teil des eigenen Lebens gepflegt wird.

Ein Studium an einer Universität bedeutet nicht, dass man sich irgend welches Wissen angeeignet hätte. Es bedeutet, dass das Wissen des Systems sich denjenigen angeeignet hat. Es bedeutet also doppelte Arbeit, zum einen, um dem System das auszuzahlen, was man davon erhalten hat, zum anderen, darf man es sich nochmals alles aneignen, dann aber auf der eigenen Seite und nicht auf der Seite des Systems.

Ähnlich ist es auch mit den spirituellen Lehren. Nur weil man sich etwas angelesen hat, heißt es noch nicht, dass es nun zu einem gehört. Vielmehr ist man ggf. Teil von etwas anderem dadurch, und darf sich ebenfalls erst einmal wieder freiarbeiten. Deswegen gilt es für spirituelle Lehren noch viel mehr, 10 Minuten zu Lesen und 1 Stunde darüber nachzusinnen und zu meditieren [im Verhältnis gesehen].

Aufbau der Brücke zur Freiheit - KF

Devino M., Samstag, 10. November 2018, 11:39 (vor 31 Tagen) @ Devino M.

Eine Abhandlung über Kosmisches Feuer
Denk-Elementarwesen und feurige Elementarwesen
IV. Der Mensch und die Feuergeister
b) Das Wesen der Magie

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Die dritte, dem unvorsichtigen Lehrling der Magie drohende Gefahr beruht darauf, dass er sich beim Herumspielen mit diesen Kräften und Energien mit etwas abgibt, was seiner eigenen niederen Natur wesensverwandt ist. Er folgt somit der Linie des geringsten Widerstands; er vermehrt diese Energien, verstärkt dadurch ihre Empfänglichkeit für die niederen und materiellen Aspekte seines Wesens. Das geschieht auf Kosten seines höheren Wesens und verzögert dessen Entfaltung und Fortschritt. Als Folge davon lenkt er auch die Aufmerksamkeit jener Meister des Pfades zur Linken auf sich, die stets nach Leuten Ausschau halten, die sie für ihre Zwecke dienstbar machen könnten. Auf diese Weise wird er (ohne es im Anfang selbst zu wissen) zu einem Werkzeug auf seiten des Bösen.
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Ohne den Aufbau der Brücke, vom niederen zum höheren Selbst, ist man immer in Gefahr von Verleitungen und Fehlleitungen. Das liegt schlicht in der Natur der Sache selbst. Auch führt bei keinem einzigen der Weg daran vorbei, dass niedere für das höhere zuerst zu opfern. Und je länger man damit zögert, um so schwieriger wird es, denn man hat sich ja dann Schätze angehäuft, an denen das Herz zwar hängen mag, doch sind diese Dinge fern dem Himmel.

Die andere oft verkannte Sache ist die, vor allem im Falle äußerster Selbstsucht, dass das Gute auf der eigenen Seite immer wäre, und das Böse immer das, was einen umgibt. Gerade im Falle von Gruppenarbeit ist es so, dass dadurch dem Schlechten in einem gedient wird, gegen das Gute um sich gearbeitet wird (vor allem bei Jüngern der Astralebene). Das daran Verkannte ist, dass man nicht vom leibhaftig Bösen umgeben ist, sondern zunächst immer von seinen Nächsten.

Das Schlimme ist also, dass das wesentlich Bösere in denjenigen selbst liegt (nicht gleich als etwas kosmisch Böses) sondern in Form der Unbewusstheit und Unwissenheit, und dadurch, dass diejenigen, die nicht ihrem Selbst gehören, dem System der Dinge dieser Welt gehören. In einem übergeordneten Sinne und dann auch wieder nur vermittelst der Seele, gehören sie dann zum geistig hierarchischen System.

In den Frühstadien ihrer Entwicklung - KF

Devino M., Samstag, 10. November 2018, 11:56 (vor 31 Tagen) @ Devino M.

Eine Abhandlung über Kosmisches Feuer
Denk-Elementarwesen und feurige Elementarwesen
IV. Der Mensch und die Feuergeister
b) Das Wesen der Magie

b. Der Ursprung der Schwarzen Magie.
...
In den Frühstadien ihrer Entwicklung sind alle Menschen unbewusst schwarze Magier, aber dadurch werden sie im okkulten Sinn nicht «verdammt». Mit fortschreitender Evolution gelangen sie unter den Krafteinfluss des zweiten Aspekts, und die meisten sind dafür empfänglich; sie entgehen dadurch den Verstrickungen der schwarzen Magier und kommen unter den Einfluss einer anderen Zahl. Die wenigen, welche dies in diesem Manvantara nicht tun, sind die «Versager», die den Kampf zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen müssen. Ein winziger Prozentsatz weigert sich hartnäckig, «vorwärts zu gehen», und das sind diejenigen, die zu wahren «schwarzen Magiern» werden. Sie gehen alle dem gleichen Ende entgegen. Zuerst kommt es bei ihnen zur Trennung des Egos von der Monade, und dann müssen sie viele Äonen lang warten, bis ein neues Sonnensystem ins Leben tritt. Im Fall der vorerwähnten «Versager» trennte sich das Ego vom niederen Selbst, der Persönlichkeit; das hat ein Zurückbleiben für eine kürzere Periode zur Folge, lässt den Betreffenden aber immer noch eine Gelegenheit innerhalb des jetzigen Systems offen. Zweitens kommt es dann zu einem Daseinszyklus, der in unbegrenztem Bösestun verbracht wird und dessen Dauer von der Vitalität des abgetrennten egoischen Körpers und dessen innerer Beharrlichkeit abhängt. Diese sind die gewöhnlichen «verlorenen Seelen», von denen die Geheimlehre spricht. Wenn der Leser diese Angaben durchdenkt und den Begriff auf ein früheres und gereifteres Sonnensystem ausdehnt, wird er ein wenig Aufschluss erhalten über die Frage, wie das Böse im jetzigen Sonnensystem entstand.

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Kommt ein System zum Abschluss seiner Entwicklung, zeichnet es sich zunächst dadurch aus, dass alles von potenter Wirksamkeit durchdrungen wird. Das ist die Ursache für das Böse aus dem früheren System, dem viele Verfallen, sofern sie nicht ihr altruistisches Wesen kultivieren und Reinheit pflegen wollen, sich aber dennoch mit Magie u.dgl. zu befassen suchen.

Eine etwas andere Sache ist die, wenn man von einem Eingeweihten eines nächsthöheren Grades oder höherer Grade angefahren wird, so könnte man auch schnell dazu übergeben, zu meinen, der leibhaft Böse würde gerade über einen herfallen. Dies liegt aber darin begründet, dass auf der Seite des höher Eingeweihten sehr viel mehr dahinter steht und mehr Ebenen einbezogen werden [auch solche die man sonst selbst nicht zu beherrschen vermag], die ebenfalls furchteinflößend sein können. Auch dies führt in Gruppenzusammenhang oft zur vorhergenannten Sorge, man wäre plötzlich vom Bösen umgeben (nicht selten gerade dann, wenn man selbst diesem zuarbeitet, denn das Gute in einem stellt sich nicht gegen das Gute im anderen).

Doch das Böse ist oft und ja meistens sogar, nicht das was klar als das Böse erscheint und auftritt. Meistens ist es genau dann da, wenn man es gar nicht bemerkt und sich seiner Sache umso sicherer ist, als dass man überhaupt etwas in Frage stellen würde. Es ist oft ein Überbleibsel und etwas Ursprüngliches in jedem Einzelnen. Jedenfalls sofern man auf niedere Instinkte anspringt und geneigt ist sich von selbstsüchtigen Motiven leiten lässt (quasi allem, was schnelleren eigenen Fortschritt verspricht, ohne dass man etwas dafür zu tuen bräuchte - ausgenommen davon lediglich ein Wissen zu erlangen). Auch sollte man sich davor hüten, gleich jeden Hebel zu betätigen, an den man irgendwie ranzukommen vermag - erst dann kann überhaupt demjenigen etwas anderes anvertraut werden.

Vorbedingungen für Weiße Magie - KF

Devino M., Sonntag, 11. November 2018, 17:55 (vor 30 Tagen) @ Devino M.

Eine Abhandlung über Kosmisches Feuer
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IV. Der Mensch und die Feuergeister
b) Das Wesen der Magie

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c. Vorbedingungen für Weiße Magie.

Es versteht sich deshalb ohne weiteres, dass der Lehrling folgende Qualitäten benötigt, ehe er sich der mühsamen Aufgabe widmet, zu einem bewussten Meister der Magie zu werden:

Physische Reinheit. Das ist nicht etwas, was sich leicht erwerben lässt, sondern dazu gehören viele Leben angestrengten Bemühens. Durch rechte Mäßigkeit, geschlechtliche Enthaltsamkeit, saubere Lebensweise, vegetarische Diät und strenge Selbstzucht erhöht der Mensch allmählich die Schwingung seiner physischen Atome, erbaut einen Körper von immer größerer Widerstandsfähigkeit und Stärke, und «manifestiert sich» mit Erfolg in einer Hülle von größerer Verfeinerung.
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Es ist vielleicht vergleichbar mit einem Neureichen, welcher nach dem er zu einem gewissen Vermögen gelangt ist, in Leidenschaft seiner Wünsche entbrannt gleich hinrennt um sich sofort allerlei Wünsche zu erfüllen. Ohne eine gewisse Aufladung oder besser gesagt innere Sammlung, kann man zum einen gar nicht sagen, wie man sich wirklich unter welchen Umständen verhalten würde, zum anderen, braucht manches seine Zeit und man kommt da gar nicht sogleich dahin.

Die nicht unwesentliche Schwierigkeit ist, dass die Mehrheit überhaupt nicht weiß was etwas ist. Nimmt man den Willen als Begriff, so hat jeder seine Vorstellung davon, was es sein mag, doch direkt die innere Erfahrung dazu fehlt. Bis man erkennt, wie sich Wille verhält, dass es mehr der bestimmten Grundnote entspricht, wie einer Stimmung, und selbst das Gewahrsein ist Teil des Willens oder eine Willensformulierung.

Dazu finden sich auch nicht viele, die wirklich wissen, was etwas ist, oder sich dieses soweit erarbeitet haben, Zugang zu diesem oder jenem zu erhalten. Und selbst wenn man ihnen es erklärt, ist bei der Mehrheit überhaupt nicht die innere Sammlung da, um es fassen und einsehen zu können. So dass sie bereits weiter mit einem Abbild dessen sich begnügen, dessen sie fähig sind in dem Zusammenhang zu bilden. Und das nennt sich letztlich Unwissenheit, welche das Problem der heutigen Welt und Epoche vordergründig ausmacht.

Ätherisches Freisein - KF

Devino M., Sonntag, 11. November 2018, 18:11 (vor 30 Tagen) @ Devino M.

Eine Abhandlung über Kosmisches Feuer
Denk-Elementarwesen und feurige Elementarwesen
IV. Der Mensch und die Feuergeister
b) Das Wesen der Magie

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Ätherisches Freisein. Dieser Ausdruck vermittelt nicht all das, was ich damit sagen möchte, aber er genügt in Ermangelung eines besseren. Der Lehrling der Magie, der sich ohne Gefahr damit befassen darf, wird einen so beschaffenen ätherischen Körper besitzen, dass Vitalität oder pranische Kraft und Energie darin unbehindert kreisen kann; er wird ein ätherisches Gewebe von solcher Feinheit gebildet haben, dass es keine Schranke für das Bewusstsein darstellt. Mehr lässt sich über dieses Thema wegen der damit verbundenen Gefahr nicht sagen, aber es genügt für diejenigen die bereits zu wissen beginnen.
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Ätherisches Freisein könnte man auch das unverhaftet-sein oder Ungebundenheit an eine Form bezeichnen. So dass das Bewusstsein sich daraus erheben kann.

Das worauf Jünger der Astralebene mitunter hereinfallen, ist die Ansicht, es käme auf die Intensität an, als einem Grad ob etwas wahrhaftiger sein mag. Die Intension rührt aber daher, dass es zum einen mit bereits verwirklichten Dingen zusammenhängt (wie z.B. dem, was aus einem früheren System her bereits gegeben ist) und zum anderen mit der breite der Masse, die von diesen Dingen gänzlich überzeugt und eingenommen ist.

Doch sind die Eindrücke der Seele eher subtiler und feinerer Natur. Im Vergleich dazu kommen diese wie in Seifenblasen zu einem, welche jedoch nicht zerplatzen, sondern vielmehr das durchdringen, was vordergründig da zu sein scheint. Um einem eine tiefere Einsicht zu vermitteln, die unabhängig aller Formgebundenheit besteht. Die Seele geht nicht mit Macht einher sondern mit Empfindung und vollumfänglicher Empfindsamkeit.

Angelpunkt des Bemühens - KF

Devino M., Sonntag, 11. November 2018, 18:25 (vor 30 Tagen) @ Devino M.

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Astrale Beständigkeit. Der Schüler der Magie trachtet vor allem danach, sein Wünschen zu reinigen und seine Gefühle so umzuwandeln, dass die niedere physische Reinheit und die höhere mentale Empfänglichkeit und Umwandlungskraft in gleicher Weise zur Verfügung stehen. Jeder Magier muss sich darüber klar werden, dass der Astralkörper im jetzigen Sonnensystem während des Menschheits-Zyklus den Angelpunkt des Bemühens bildet, da er auf die beiden anderen Hüllen, die physische und die mentale, eine Reflexwirkung ausübt. Wie schon häufig erwähnt, trachtet er folglich danach, niederes Wünschen in höheres Streben (Aspiration) umzuwandeln; er ist bestrebt, die niederen, gröberen Färbungen, die den Astralkörper des Durchschnittsmenschen auszeichnen, durch die klareren, reineren Töne des geistigen Menschen zu ersetzen und die normalerweise chaotische Schwingung und die «stürmische See des Lebens» in jene stetige, rhythmische Empfänglichkeit umzuwandeln, die auf das Höchste, das Zentrum des Friedens, eingestellt ist. Diese Ziele erreicht er durch beständige Wachsamkeit, unermüdliche Beherrschung und stetige Meditation.
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Auch wenn der Astralkörper eine Mittlerrolle hat, ist es doch dasjenige, was am häufigsten mit der Seele und den Eindrücken der Seele [Empfindung] verwechselt wird oder für die Seele selbst gehalten wird.

Im Grunde genommen bildet der Astralkörper das Abbild der Ablenkung von der Seele weg. Jedenfalls eher, als es wirklich den Ausdruck der Seele abbilden würde. Die Buddhiebene entspricht dem Naturell der Seele, welche auf der Kosmisch-Physischen Ebene die 4 Unterebene (von unten wie oben her) ausmacht und über der physischen, der astralen und der mentalen Ebene liegt.

Das Ätherische in dem Zusammenhang ist nämlich das, was unabhängig einer Ebene die entscheidendere Rolle spielt, weil es das Substrat jeglicher Ebene enthält. Soweit es einen materiellen Nenner irgendeiner Art gibt, welcher zur Manifestation sich eignet.

Ort der Bemühungen - KF

Devino M., Sonntag, 11. November 2018, 19:01 (vor 30 Tagen) @ Devino M.

Eine Abhandlung über Kosmisches Feuer
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IV. Der Mensch und die Feuergeister
b) Das Wesen der Magie

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Mentale Ausgeglichenheit. Diese Worte sind im okkulten Sinn gemeint; das Denkvermögen (wie man es gewöhnlich versteht) wird zu einem scharfen und zuverlässigen Werkzeug des innewohnenden Denkers, und zu einem Ausgangspunkt, von dem er in die höheren Bereiche des Verstehens vorzudringen vermag. Es wird damit zur Grundlage, auf der die höhere Expansion eingeleitet werden kann.

Wer sich mit Magie zu befassen wünscht, sollte seine Forschungen und Experimente erst dann weiter verfolgen, wenn er diesen Anforderungen gerecht geworden ist und all sein Denken nur darauf richtet, diese Qualitäten im Alltagsleben zu manifestieren. Wenn er ohne Unterlass und unermüdlich darauf hingearbeitet hat, und wenn sein Leben und Dienen auf der physischen Ebene die innere Umwandlung bezeugen, dann darf er dazu übergehen, neben diesem Leben auch noch magische Studien und Experimente vorzunehmen. Nur der Sonnenengel kann das Werk des weißen Magiers ausüben, und zwar deshalb, weil er die lunaren Engel beherrschen und vollständig unterwerfen kann. Diese stellen sich ihm so lange entgegen, bis er sie durch Meditation, Aspiration und Kontrolle seinem Willen gefügig macht und sie zu seinen Dienern werden.
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Das Ziel sollte letztlich sein, in einem geistigen Ashram aufgenommen zu werden. Das ist dann der Ort wahrer geistiger Bemühungen und die geistige Kirche. Wenn man selbst noch nicht soweit ist, gewisse Kräfte zu beherrschen, dann wird man selbst von diesen leicht beherrscht und ist somit eine Gefahr für andere [seine Nächsten im Geiste].

Dann hat man in einem Ashram auch nichts verloren, denn die magischen Experimente würden dann die anderen in erster Linie mit betreffen. Und nicht irgendetwas, was da irgendwo draußen wäre und nur mit einem allein zu tun hätte o.ä.

Und woran merkt man, wann man wirklich bereit dafür ist? Zum einen, daran, dass die Dinge selbst anfangen wirksamer zu sein. Zum anderen, wenn sie keinen besonderen Eindruck auf einen ausüben [eben weil man davon nicht beherrscht wird] und einem gar nicht so viel daran liegt [kein persönliches Eigeninteresse daran haftet]!

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