Zitate August 2018 - Zugehörigkeit (alle)

Devino M., Donnerstag, 02. August 2018, 10:04 (vor 78 Tagen)

"Zuletzt ist man immer nur auf sich und das eigene Bewusstsein angewiesen, und was andere versäumen, müssen wir für uns selbst tun."

- Theodor Fontane -
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Zuletzt hat jeder für alles die eigene Verantwortung zu übernehmen, ansonsten ist und bleibt man in und an allem, wo dieses abgeht, unmündig. Irgendwann wird notwendigerweise die Erkenntnis einen dazu führen müssen, denn auch wenn zeitweilig vielleicht die Verantwortung verlagert wird (wie es bei Eltern und Kindern der Fall sein mag), ist es letztlich so, dass man keinen wird für die eigenen Sachen verantwortlich machen können.

Von dem her ist es unwesentlich für einen, was andere wo versäumen, denn es bleibt doch letztlich bei ihnen selbst - auch wenn es in gemeinschaftlichen Kontexten so sein mag, dass vorübergehend dies von anderen mit zu bewältigen ist. Und letztlich hat es auch mit der Qualität und der Art des Bewusstseins zu tun. Denn es ist darin nur das enthalten, wofür man letztlich eine Verantwortung übernommen hat.

Bis zu einem hohen Grad ist es natürlich auch nachvollziehbar, dass der Einzelne zunächst vom eigenen Bewusstsein und dem, was darin enthalten ist, auszugehen geneigt ist. Schließlich kommt man nicht herum, mit dem etwas anzufangen, was da ist. Und doch kann man nur für etwas weiteres Verantwortung übernehmen, wenn man bereit ist, es in seine Kreise einfließen zu lassen.

F.Ammon: Blickwinkel und das Gemachte

Devino M., Freitag, 03. August 2018, 09:52 (vor 77 Tagen) @ Devino M.

"Einsicht ergibt den besten Blickwinkel."

- Fred Ammon -
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Viele verschiedene Blickwinkel bilden verschiedene Ansichten. Ansichten entsprechen oft mehr dem so Blickenden, die Schnittmenge mit dem Angesehenen ist jedoch mal mehr und mal weniger vorhanden.

Einsicht bringt den Einsichtigen in die beste Ausgangslage zum Betrachteten. Alles weitere hängt dann davon ab, was der Einsehende daraus macht. Denn Ansichten sind noch keine Einsichten.

Die Einsicht ist der halbe Weg, die zweite Hälfte bildet sich aus dem, was daraus entsteht und gemacht wird. Das Gemachte ist erst die Vertiefung oder Umsetzung der Einsicht, ganz so als hat man damit diese erst bezeugt und das rühmliche Werk einer jeden Einsicht somit vollzogen.

Osho: Reine Willkür oder gut abgestimmt

Devino M., Mittwoch, 08. August 2018, 13:03 (vor 72 Tagen) @ Devino M.

"Du fühlst dich gut, du fühlst dich schlecht - diese Gefühle steigen aus deinem Unterbewusstsein, deiner Vergangenheit empor. Niemand außer dir selbst ist dafür verantwortlich. Niemand kann dich wütend machen und niemand kann dich glücklich machen."

- Osho -
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Es heißt: "oh, dieses und jenes haben ich aus dem Bauch heraus entschieden"... und hierbei meint man meistens nichts anderes, als das man sich von seinen Gefühlen hat leiten lassen. Nicht das es grundsätzlich völlig falsch sei, sei angemerkt, sondern dass es dadurch noch lange nichts mit der Situation, den Dingen an sich, oder etwas anderem als einem selber zu tuen haben müsse dadurch.

Denn meist ist es ja nichts anderes, als das zuordnen des Aktuellen, nachdem was man bereits in der Richtung irgendwo erlebt hat und daher nur das, wie man sich selber dahingehend fühlt. Sprich, es ist dadurch immer noch nichts anderes, als wie die Sonne um die Erde kreist, weniger also, dass die Erde um die Sonne kreist.

Z.B. wird alles einem nicht vertraute oder unbekannte, sonst wohin zugeordnet, und sich vielleicht eher komisch anfühlen, obwohl es dadurch weder gut noch schlecht sein braucht, oder umgekehrt, vielleicht gut oder schlecht auch ist, aber man weiß es einfach nicht, und es fühlt sich dann eben komisch an. D.h. man ist genau genommen nicht urteilsfähig, wird doch geneigt sein [und sei es aus dem Affekt] auch sonst willkürlich damit umzugehen.

Es wäre sodann angemessener zu sagen, dies und jenes ist nicht so und so, sondern es macht diesen und jenen Eindruck auf mich [vielleicht auch nur, weil ich selber so und so bin], viel mehr auch nicht. Man entwickelt erst ein gewisses Prüforgan, sagen wir also einen Teil der Seele, der für und durch einen, für das Empfinden von allerlei abgestimmt wird. Dazu gibt es ja diverse Seelenlehren, welche zu befolgen man gut beraten ist, in Form von "Kurs in Wundern", der "Bhagavad Gita", oder auch etwas aus der Anthroposophie...

Osho: Odem

Devino M., Mittwoch, 15. August 2018, 23:03 (vor 64 Tagen) @ Devino M.

"Mit jedem Atemzug atmest du das Leben ein und den Tod aus."

- Osho -
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Nicht nur das, man atmet somit auch den Geist dieser Welt in dem Sinne mit ein. Also kann man gar nicht so tun, als ob die Welt hier mit einem nichts zu tuen hätte, da man (in den meisten Fällen wollen so) jahrelang schon den Atem dieser Welt aufnimmt.

Auch mag vielleicht einiges mehr noch mit dem Atem zusammenhängen, als man bloß allgemein annimmt. Jedenfalls atmet man ja nicht alles wieder aus, von dem was man aufgenommen hat. Und einiges mag auch ätherisch noch mit damit verbunden sein. So dass es nicht mit dem reinen Stoffwechsel sich bereits aller erledigt hat.

Es wird wohl einiges noch an Geheimnissen mit verbunden sein, von dem was ein Sonnen-, Planeten-Logos und andere Wesenheiten so bereit stellen, ohne dass sich überhaupt einer damit auseinander gesetzt hätte...

C.Bukowski: Ehrgeiz

Devino M., Freitag, 10. August 2018, 09:35 (vor 70 Tagen) @ Devino M.

"Mein Ehrgeiz wird von meiner Faulheit behindert."

- Charles Bukowski -
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Es führt ja auch kein Weg daran vorbei, sich ehrlich einzugestehen, wo man womit steht, als sich etwas anderes einzureden, womit es keine Übereinstimmung gibt. Da nur so das aufgehoben wird, was man sonst liegen lässt.

Der Satz ist klug gesprochen. Das die bessere Eigenschaft gewählt wird, die eine Beeinträchtigung erfährt, nicht die Schlechte, die man bloß zu beseitigen anstrebt, ohne zu wissen wozu überhaupt, oder wohin es danach gehen soll.

Oft, wenn also etwas Schlechteres beseitigt wurde, ist es erforderlich, dass es mit etwas Guterem aufgefüllt wird, damit das Schlechtere nicht wieder greifen und zu ärgerem führt, als ehedem schon war. Nimmt man gleich vorweg eine gute Eigenschaft nach der man sich richtet, und beseitigt das, was dem hinderlich entgegen steht, dann hat man sich gleich schon besser positioniert dadurch.

L.da Vinci: Die Möglichkeiten des Möglichen

Devino M., Dienstag, 14. August 2018, 20:20 (vor 65 Tagen) @ Devino M.

"Wer nicht kann, was er will, muss das wollen, was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht."

- Leonardo da Vinci -
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Es ist alles erreichbar, sofern man nur das will, was man kann.

Daher erreicht man mehr, wenn man das will, was man kann, und es dann auch erfüllt.

Als wenn man viel will, dieses nicht kann, und nichts dafür tut, weil es unwahrscheinlich ist, dieses jeweiliges zu erreichen.

Zhuangzi: Wiederholungen

Devino M., Samstag, 18. August 2018, 00:28 (vor 62 Tagen) @ Devino M.

"Jede Fähigkeit kommt dadurch in Gefahr, dass man sie zu übertreiben sucht."

- Zhuangzi -
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Wer sich seiner Sache [Fähigkeit] sicher ist, macht etwas einmal. Wer sicher gehen will, wiederholt mal etwas.

Wer sich nicht sicher ist, wiederholt etwas so lange, wie er es braucht, um's zu erlernen.

Wiederholungen sind wertvoll, so lange wie man daraus etwas lernt.

Einfach nur wiederholen, ist festhalten am Vergangenen!

Buddha: Die Zeit

Devino M., Dienstag, 21. August 2018, 14:02 (vor 59 Tagen) @ Devino M.

"Die Zeit ist ein großer Lehrer. Das Unglück: Sie tötet ihre Schüler."

- Buddha -
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Vom historischen Ablauf der Zeit, welche als Teilung des Raumes (nicht nach Fläche, sondern) nach Zeitabgrenzung zählt, nimmt der formverändernde Ablauf irgendwann sein Ende. Dann zumindest, sobald die Form irgendwann ein Ende nimmt und sich nicht mehr weiter wandeln oder gebrauchen lässt.

Ansonsten, macht es einen Sinn, jeden Tag so zu leben als ob Urlaub wäre? Jedenfalls, sobald man seine alltäglichen Notwendigkeiten und Verpflichtungen (sofern welche anstehen) erledigt hat. Oder doch jeden Tag (selbst im Urlaub) so zu leben, dass es einen normaler werktätigen Ablauf ergibt? Oder doch vielleicht etwas dazwischen?

Eine pauschale Lösung gibt es wohl nicht, denn die Gemüter sind verschieden, ebenso auch die Ansprüche eines jeden (an sich, und allgemein). Ein Kriterium wäre a posteriori zu schauen, ob man besser da steht dadurch und danach, oder nicht. Zwar kann man hinterher immer noch irgend eine Lehre daraus ziehen, doch auch nur dann, wenn man daraus etwas lernt.

Buddha: Der westlichen Kaufmann

Devino M., Dienstag, 28. August 2018, 09:52 (vor 52 Tagen) @ Devino M.

"Gehe ganz in deinen Handlungen auf und denke, es wäre deine letzte Tat."

- Buddha -
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In der Theosophie heißt es, dass die spirituelle Entwicklung bei denen im Osten, in vieler Hinsicht, nicht wirklich weiter ist, als bei einem westlichen Kaufmann, nur anders gelagert. Während der westliche Kaufmann das Denken i.d.R. weit entwickelt hat, ist es im Osten sinngemäß die Meditation und Kontemplation u.dgl.m.

Nimmt man es vom Weltgefüge her, so ist der Beitrag eines westlichen Kaufmanns zum Allgemeingut womöglich größer, als der eines in sich gekehrten Mönches im Osten, der nur für sich selber eine Weiterentwicklung anstrebt. Zwar mag vieles mehr eine teleologische Bedeutung haben, doch sind die systemseitigen Prozesse oder wirtschaftlichen Zusammenhänge teils sehr komplex und umfassend und fordern/fördern doch ein gewisses Denkvermögen heraus/hervor, bevor damit entsprechend gearbeitet werden kann.

Wenn man also bedenkt, dass lediglich etwas vom kontemplativen Funken entzündet werden bräuchte, beim westlichen Kaufmann, und wenn er seine konzentrierte Denk-Kraft in spiritueller Hinsicht anfängt zu nutzen, er durchaus beträchtliche Fortschritte damit erreichen kann, soweit er gänzlich darin aufgeht.

Vieles was vielleicht im Osten in rein selbstbezogener [um nicht zu sagen selbstsüchtiger] Motivation gründet, ist beim westlichen Kaufmann oft bereits im Sinne des Unternehmens und der Allgemeinheit motiviert, so dass es bereits vom Grunde her, sofern in andere Kanäle gelenkt, eine grundsätzlich gesunde Haltung schon besteht.

Buddha: Der Zimmermann

Devino M., Freitag, 31. August 2018, 09:56 (vor 49 Tagen) @ Devino M.

"Der Zimmermann bearbeitet das Holz. Der Schütze krümmt den Bogen. Der Weise formt sich selbst."

- Buddha -
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Wie beim Zimmermann, ist alles irgendwo das Werk der eigenen Hände. Auch wenn's oft die sinnbildlichen oder geistigen Hände sein mögen. Nur wann wird etwas anderes daraus, als bloß eine Betätigung, so wie jede beliebig andere Tätigkeit?

Es heißt, an ihren Werken werdet ihr sie erkennen! Das ist jedenfalls woran man es bis zu einem gewissen Grad bei anderen einsehen kann. Unter anderem auch an der Art und Qualität der Energie, die einer einbringt u.dgl.m., abhängig worin man alles Einsichtig ist. Für den Werktätigen der darin aufgegangen ist, und gar nicht das Werk der eigenen Hände für groß achtet, gibt es noch etwas anderes, woran er merkt, dass es mehr ist, als bloß z.B. intellektuell.

Am Selbst-Gewahrsein weiß man dann ganz sicher woran man ist, und wann es dann kein intellektuelles Beurteilen von etwas ist, sondern dieses explizit auf einem inneren Gewahrsein beruht. Darüber hinaus ist es dann so, dass man ab einem gewissen Grad der Entwicklung, die Verantwortung gar nicht mehr von sich weisen kann, oder so tuen, als hätte etwas mit einem nichts zu tuen, obwohl es dass dann hat. Einfach weil das innere Gewahrsein ganz vom Selbst so beansprucht wird, dass kein Ausweichen möglich ist, bis man das gelöst hat, woran man da auch immer ist und was einem als Thema innerlich zukommt.

Und da liegt dann der Unterschied, ob einer so tut, oder ob einer vollständig darin eingegangen oder aufgegangen ist. Ob es nur eine äußere Tätigkeit ist, oder ein intellektuelles rumeiern, oder ob da eine geistige Welt dahinter steht, die tatsächlich angefasst und bewegt wird, inklusive der Gewissheit, was und wie es sich verhält.

Denn selbst wenn man anfängt aus dem Affekt etwas herumzuplappern, möglichst ohne sich vorher damit zu befassen oder darüber nachzusinnen/zu Denken, um sich ja darin überzeugen zu wollen, dass es auf keinen Fall etwas intellektuelles sein soll; heißt es dadurch noch lange nicht, nur weil es mit Unbewusstheit durchtränkt wird, dass es dadurch nicht doch bloß vollständig die Ebene des Intellekts bloß ist!

Im noch weiter fortgeschrittenen Stadium, braucht derjenige mit Selbst-Gewahrsein überhaupt nicht mehr belehrt zu werden, nicht einmal groß auf etwas hingewiesen zu werden, weil er jederzeit damit befasst ist, sich selbst zu belehren und aus allem zu lernen, womit er in Berührung kommt. Die innere Berührung umfasst dann jederzeit auch die Dinge in einem größeren Umfang, als bloß gemäß äußerer Erscheinung, oder gemäß dem Intellekt usw.

Swami Vivekananda: Licht den Reichen

Devino M., Donnerstag, 23. August 2018, 10:22 (vor 57 Tagen) @ Devino M.

"Bringt Licht den Armen, und bringt noch mehr Licht den Reichen, denn sie brauchen es mehr als die Armen."

- Swami Vivekananda -
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Mehr Licht, lässt mehr erkennen, ist zunächst eher selten angenehm; erst also wenn es im Lichte bestehen kann. Ob sonderlich arm oder sonderlich reich, meist machen sich beide Seite ähnlich viele Gedanken und Sorgen ums Geld. Als das Geld mehr nur ein Tauschmittel war und kein Zweck für sich, waren viele der Schwierigkeiten die heute darum kreisen noch nicht begründet.

Eine der Schwierigkeiten mag bei den Reichen im Charakter liegen. Für gewöhnlich hat ein Mensch in seinem Leben mit vielen teils Widrigkeiten zu ringen, die allerdings immer wieder seinen Charakter fördern und zur Verfeinerung schleifen. Das geht den Reichen allerdings oft ab, denn sie haben in mancher Hinsicht es nicht mehr nötig, daran zu feilen, d.h. sie können es sich wie es scheint oft leisten, sich um manches nicht kümmern zu brauchen, und dennoch in der Weise über die Runden kommen.

Das Übel charakterlicher Schwächen liegt oft darin begründet, es nicht nötig zu haben, an gewissen Dingen zu arbeiten oder es sich zu leisten, sich an der Stelle mehr herauszunehmen, als es sich der Durchschnitt erlaubt oder leisten kann. Letztlich richtet sich das wider die Allgemeinheit zum Vorteil des Charakterschwächlings.

Oft lässt sich am äußeren Anschein [und worauf besonders wert gelegt wird - ggf. Erscheinungsbild] erkennen, woran es innerlich mangelt oder nicht. Auch ist es nicht das Geld selbst, wenngleich es zu weit mehr Affekten verleitet, sondern der innere Mensch und Charakter, an dem es letztlich liegt. An dem auch liegt, ob er Schaden an seiner Seele in dem Sinne nimmt, oder der Reichtum kein Laster sondern eine Bereicherung für denjenigen darstellen kann. Dann nämlich, wenn man in einem weit größeren Maße in der Lage ist Affekten zu widerstehen, was letztlich wiederum von einem starken Charakter zeugt.

Sokrates: Praxistest

Devino M., Samstag, 25. August 2018, 01:03 (vor 55 Tagen) @ Devino M.

"Die Selbsterkenntnis ist die Bedingung praktischer Tüchtigkeit."

- Sokrates -
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Wenn man vom Affekttrieb absieht, ist Selbsterkenntnis das, was zur praktischen Tüchtigkeit führt.

Oder gibt es noch andere Alternativen?

Umgekehrt geht wohl auch, so lange praktische Tüchtigkeit, bis Selbsterkenntnis eintritt.

Denn der Affekttrieb hält meist nicht lange durch!

C.G.Jung: Eine Welt

Devino M., Montag, 27. August 2018, 09:46 (vor 53 Tagen) @ Devino M.

"Leider lebt niemand in der Welt, wie sie wünschenswert wäre, sondern in der wirklichen Welt."

- Carl Gustav Jung -
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Dabei ist die wirkliche Welt bereits eins, eine Summe aus allem, wie sie von jedem Einzelnen mit zur Zeugung gebracht wird.

Sie ist auch genau so schön, wie sie von allen schön gemacht wird. Sie könnte schöner sein, wenn mehr in der wirklichen Welt leben würden, als in idealen Wunschgebilden.

Es gibt Möglichkeiten vieles zu verändern, so lange und so viele Gelegenheiten sich dazu ergeben. Für manches gibt es einen zeitlichen, für manches einen räumlichen, und für manches einen situativen Rahmen.

Eine philosophische Frage stünde zur Klärung wohl noch aus:
Ist die Welt mehr eins, oder ist die Menschheit mehr eins?
Oder spiegeln sich die Verhältnisse bloß in allem wie sie sind?

L.N.Tolstoi: Erfahungsgleichung

Devino M., Mittwoch, 29. August 2018, 23:30 (vor 50 Tagen) @ Devino M.

"Ohne Selbsterkenntnis ist jede Beobachtung und jede Vernunftanwendung unmöglich."

- Leo N. Tolstoi -
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Wenn vorher etwas da war, hinterher nicht mehr, dann ist es nur noch in dem, was dazwischen war.

Wenn hinterher etwas ist, davor nicht, dann gibt es auch kein davor, denn es gab bisher nur etwas anderes.

Nur wenn vorher etwas da war, und hinterher ist es immer noch, dann ist der Erfahrungsgewinn daraus gewiss. Da andernfalls weder ein davor noch danach da ist, weil dazwischen nichts war.

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