Niemand schelte mich! (alle)

Felix, Freitag, 27. April 2018, 10:05 (vor 24 Tagen)

Goethe 24. April

Dichten ist ein Übermut,
Niemand schelte mich!
Habt getrost ein warmes Blut
Froh und frei wie ich.

* * *

Dichten ist in der Tat ein Übermut, nämlich wenn es von Innen heraus übersprudelt.
Dichten hat etwas kindliches, unschuldiges.
Es kommt natürlich darauf an, wie man dichtet. Echtes Dichten ist ein unschuldiger Ausdruck der Herzens.
Echtes Dichten kommt tatsächlich aus dem Herzen und definitiv nicht aus dem 'mind'.

Habt getrost ein warmes Blut => bedeutet eine Gesellschaft der Selbstakzeptanz.
Froh und frei wie ich. => Liebesgöttin

(Die Pyramide)


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derb und deutsch

Felix, Freitag, 27. April 2018, 10:07 (vor 24 Tagen) @ Felix

Goethe 25. April

Sprich nur nach deiner Art immer recht
derb und deutsch, damit ich in Klarheit
bleibe und meinen guten Willen nicht
in falschen Unternehmungen verschwende.

* * *

Wahrhaftigkeit ist der erste Schritt.
Wahrhaftig das sein, was man in dem Moment ist. Nicht Ich. Das bewusst und ehrlich sein, was man in dem Moment ist. So wird es kenntlich gemacht, und die geistige Ebene kann damit umgehen, was auch immer es braucht. In der Ruhe liegt die Kraft, und durch Erlauben kann der Mensch weiterkommen. Der Igel oder der Hase, der wild herumspringt und tausend Sachen macht.

Lieber ehrlich doof, als unehrlich neunmalklug.
Der ehrlich Doofe hat die Chance, sich zu bessern.
Der unehrlich Neunmalkluge muss erst sterben.

Es ist tatsächlich so, dass in der Ruhe die Kraft liegt, so wird man auch viel weniger 'seinen guten Willen in falschen Unternehmungen' verschwenden.

'nach deiner Art' - Wahrhaftigkeit ist gewissermassen eine neutrale Qualität. Sie reicht von zu oberst bis zu unterst. Ohne Neutralität keine Wahrhaftigkeit, dann verzerrt man 'es' noch.

'derb und deutsch' kann sich sicherlich auch noch verfeinern, ohne den authentischen Charakter zu verlieren.

(Die Pyramide)


Denken und Denken

Felix, Freitag, 27. April 2018, 10:09 (vor 24 Tagen) @ Felix

Goethe 26. April

Dass man gerade nur denkt, wenn man das,
worüber man denkt, nicht ausdenken kann.

* * *

Empfangen.
Die klügsten Gedanken denkt man doch, wenn man 'positiv empfänglich' ist.
Das Denkvermögen ist auf einer Ebene, in der sich alles Mögliche widerspiegeln kann.
Von unten, von oben.
Es wäre also klug, das in der Schule und als Allgemeinwissen so zu handhaben, dass man weiss, dass das Denkvermögen primär ein grosser Reflektor ist. Das würde dem Menschen im Westen eine ganz andere Sicht auf sich selbst ermöglichen. Es würde viel weniger 'ich-neurosen' geben. Wenn man dem Kind erklären würde, dass es sich mit dem, was es erfährt, gar nicht unbedingt identifizieren muss... So viel Leid entsteht doch nur, weil man Dinge persönlich nimmt, oder mal genommen hat, und sich das so ins Unterbewusstsein eingebrannt hat (wie Traumatas usw.). Wievielen Leben könnte so sehr geholfen werden, wenn da nur einer wäre der sagt, diese schlimme Erfahrung, das bist du gar nicht wirklich.

Wirklich denken tut man also nur, wenn man den Spannungspunkt hält, und so etwas 'kommt'.
Dieses Jenige kann man sich nämlich nicht 'ausdenken'. Es ist also mehr ein Raum öffnen.

(Die Pyramide)


Das ist nun mein Geschmack (?)

Felix, Freitag, 27. April 2018, 10:11 (vor 24 Tagen) @ Felix

Goethe aktuell

Ein starkes Bier, beizender Toback,
Und eine Magd in Putz,
Das ist nun mein Geschmack.

* * *

Leben ist Eins.
Ein Volk, ein Land, ein Gattung. Der Volksgeschmack. Der Charakter des Volkes. Man arbeitet sich daran ab. Absondern geht nicht, sondern Ja zum Leben sagen, und aufsteigen.

Einer Kraft, die von Aussen kommt, muss man immer mindestens eine gleichstarke Kraft, einen gleichstarken Willen entgegenstellen, oder man wird sonst beherrscht. Natürlich tut man das harmlos! Wenn man in kollektive Kreise gerät, so nimmt man auch die Vorlieben usw. des Kollektives an. Das ist ein Dienst. Man möchte nicht darin untergehen, sondern sich stets seiner Reinheit bewusst bleiben. Sollte das Kollektiv zu mächtig werden, so hilft dir der Manu, sofern man es zulässt! Wenn man sich verschliesst, geht das nicht. Dann muss man erst wieder aufmachen.

Man erträgt quasi den Volkswillen, um ihn aufzuwirtschaften.

(Die Pyramide)


Sich selbst bleiben

Felix, Donnerstag, 03. Mai 2018, 11:55 (vor 18 Tagen) @ Felix

Goethe 28. April

Wenn der Mensch sich selbst bleibt,
bleibt ihm viel.

* * *

Sich selbst bleiben ist ganz einfach mentale Polarisation.
Positiv, in sich ruhend, sich selbst bleiben.

Dem Menschen, der sich selbst bleibt, bleibt nicht nur viel, sondern ihm bleibt überhaupt ETWAS.
Sich selbst bleiben ist wie immer nicht Trennung, sondern Selbst-Bewusstsein.

Um sich selbst zu bleiben, muss man täglich das auflösen, was man sich in der Welt 'eingefangen' hat.
Dadurch arbeitet man auch sein eigenes Karma ab. Darunter geht es auch nicht. Pflicht ist nun mal Pflicht.

Sich selbst zu bleiben, heisst mit seinem Herzen und dem Göttlichen in Kontakt sein.
Sich selbst zu bleiben heisst ein Vermittler zwischen Innen und Aussen zu sein.

Eigentlich wäre es ja vorgesehen, dass schon in der Grundschule 'sich selbst bleiben' gelehrt wird.

(Die Pyramide)


Die Praxis der Selbstakzeptanz

Felix, Donnerstag, 03. Mai 2018, 11:57 (vor 18 Tagen) @ Felix

Goethe 29. April

Wie viel vorteilhafter ist es, sich in andern
als in sich selbst zu bespiegeln.

* * *

Gott ist unermesslich.
Darum ist auch die Selbstbespiegelung, in sich und in anderen, unermesslich.
Hätte Gott nicht gewollt, dass der Mensch sich in allem (wieder-)erkennt, hätte er
die Welt nicht so geschaffen, wie sie ist - unendlich komplex und in sich verknüpft.
Es ist also eine Wachstumschance, sich in anderen wiederzuerkennen.
Das Selbst ist ja grösser als das Ego, das Selbst lebt in Allem, und darum heisst es
auch Praxis der Selbstakzeptanz. Nicht Praxis der Trennung.
Das Leben hilft dem Leben. Darum hat ein Avatar Liebe für alles Leben.
Weil er Leben ist. Man ist entweder für oder gegen das Leben.

(Die Pyramide)


Berühmtheit

Felix, Donnerstag, 03. Mai 2018, 11:59 (vor 18 Tagen) @ Felix

Goethe 30. April

Aber man gelangt gar bald auf dem Wege der
Berühmtheit zur Geringschätzung derselben.

* * *

Be-rühmt werden; Von Aussen hängen also ganz viele an dir dran.
Gerade in 'Krieger-Deutschland' sicherlich nicht so doll.

Der Mensch möchte doch eigentlich ruhige Lebensführung machen, und nicht im Trubel untergehen.

Berühmtheit ist also mehr eine Aufgabe, ein Amt, im Kollektiv. Eine Vorreiterrolle.

Das mag sein, wo man im Plan gebraucht wird.

Es kann also durchaus ein Opfer und so eine Einweihungserfahrung sein.
Opfer ist es jedoch nur, wenn man die Berühmtheit mehr als Arbeit auffasst, und nicht persönlich 'geil'.

(Die Pyramide)


Freundschaft

Felix, Samstag, 05. Mai 2018, 12:51 (vor 16 Tagen) @ Felix

Goethe 3. Mai

In der Freundschaft wenigstens wollen wir
uns nicht übertreffen lassen.

* * *

Freundschaft ist überhaupt das Wichtigste.
Die Moral. Der gute Wille.
Die beste aller Welten, für sich und alle Anderen.

Da innerlich alle eins sind, wäre es absurd, nicht alle als Freunde zu sehen, im Sinne dieser Einheit.
Äusserlich muss man sich wo nötig abgrenzen, jedoch ändert das mitnichten etwas an der grundlegenden Einheit.
Diese zwei Dinge sollte man nicht verwechseln. Wer sich 'falsch' abgrenzt, schneidet sich ziemlich schmerzhaft ins eigene Fleisch. Und womöglich das Anderer.

Wer nicht Freundschaft pflegen will, der braucht sich nicht zu inkarnieren.

(Die Pyramide)

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Gedankenblitze

Felix, Samstag, 05. Mai 2018, 12:53 (vor 16 Tagen) @ Felix

Goethe 4. Mai

So aber werden wir der Gedankenblitze immer
dann erst inne, wann sie einschlagen.

* * *

Sich so verhalten, dass man offen ist, für Gedankenblitze.
Gedankenblitze haben nichts mit 'mind' gemein.
Gedankenblitze sind Offenbarungen, welche die drei Welten des Menschen erhellen, durchdringen, ev. (positiv) zerstören.
Ein Gedankenblitz ist in der Jetzt-Zeit. Die Jetzt-Zeit kennt keine Vergangenheit und Zukunft.
Ein Gedankenblitz der Seele lehrt einen also vor allem auch Demut. Es braucht womöglich viele solcher Blitze bis der inkarnierte Mensch seine Stellung im Universum erkennt.

Einem Gedankenblitz inne werden heisst auch, sein Leben dafür zu opfern.

Nachtrag Thema Freundschaft: Freundschaft bedeutet ebenfalls, den/die Anderen so zu sehen, wie sie wirklich sind. Es bedeutet ebenfalls anzuerkennen, wie ein Mensch sich selbst sieht/erkennt, sei dies vollkommen oder unvollkommen (Psychologie). Freundschaft bedeutet auch, dem Anderen zuzugestehen, überhaupt erst ein Mensch zu sein. Wie will man selbst ein Mensch sein, wenn man es seinen Mitmenschen nicht zugesteht? Das ist dann das Kasperle-Theater, aber nicht menschliches Leben.

(Die Pyramide)

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Eine geistreiche Sache

Felix, Samstag, 05. Mai 2018, 12:56 (vor 16 Tagen) @ Felix

Goethe Aktuell

Alle Gegner einer geistreichen Sache schlagen
nur in die Kohlen, diese springen umher und
zünden da, wo sie sonst nicht gewirkt hätten.

* * *

Eine geistreiche Sache an sich kann nicht kaputt gemacht werden, weil es nicht geht.
Im Idealfall ist man bereit für eine geistreiche Sache.
Zur Schöpfung gehört es aber auch, dass es viele(s) gibt, das noch nicht bereit ist für eine geistreiche Sache.
Die geistreiche Sache löst also eine zwingende Reaktion aus, so wie das Schwert der Unterscheidung von Maitreya.
Auch eine negative Reaktion löst etwas aus, setzt etwas frei, macht etwas offenbar. Das im Sinne der Gesamtheit, als Einzelner ist es natürlich wünschenswert, dass man sich FÜR die geistreiche Sache entscheidet.
Schwanke nicht nach links und rechts, sondern schaue beständig nach oben (und helfe nach unten).

(Die Pyramide)

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Das menschliche Problem

Felix, Dienstag, 08. Mai 2018, 12:34 (vor 13 Tagen) @ Felix

Goethe 6. Mai

Ruf ich, da will mir keiner horchen;
Hab ich das um die Leute verdient?
Es möchte niemand mehr gehorchen,
Wären aber alle gern gut bedient.

* * *

Vernunft.
Was es braucht um zu gehorchen, ist Vernunft.
Es braucht nicht blinden Gehorsam; erzwungenen Gehorsam; aus Angst geschaffene 'Gefolgsamkeit'. Erziehungsmethoden der Angst sind katastrophal. Der beste Weg einen Hitler zu erschaffen, der beste Weg eine gespaltene Persönlichkeit zu erschaffen sind 'Erziehungsmethoden' der Angst. Der Mensch muss seinen Sinn davon abwenden, für immer.

Die Frage, wie in der Bibel, ob der Mensch sich mehr als Sohn versteht, ob er sich kümmert, usw. Ob er eine Sonne ist. Oder ob der Mensch in seine negative Natur fällt. Wenn der Mensch sich nicht kümmert, dann fällt er in seine negative Natur. Der Vater 'belebt' ja gewissermassen die niedere Natur, damit daraus ein Mensch entstehen kann, und dieser Mensch irgendwann lernt, als Mittler zwischen Oben und Unten zu fungieren. Der Mensch lernt also irgendwann, dass er hier ist, um sich um sich und sein Umfeld zu kümmern, und nicht um eine Schlaraffenlandphantasie zu 'leben'.

Gott gibt dem Menschen zwar alles was er braucht, aber es kostet den Menschen etwas, das zu empfangen. Aber Gott arbeitet ja MIT dem Menschen. Man darf also ein freundschaftliches Verhältnis annehmen, nicht ein auf Zwang beruhendes. Es mag zwingende Dinge im Universum geben, notwendigerweise. Aber wenn Gott nicht ein Gott der Liebe wäre, würde die ganze Schöpfung ja herzlich wenig Sinn machen.

(Die Pyramide)


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Das Problem der Technik

Felix, Dienstag, 08. Mai 2018, 12:38 (vor 13 Tagen) @ Felix

Goethe 7. Mai

Denn es ist zuletzt doch nur der Geist,
der jede Technik lebendig macht.

* * *

Lebendig machen.
Der Draht nach oben.
Beseelt sein.
Technik ist gut, aber Technik ohne Liebe, ohne Seele, nicht.
Technik ist ein phantastisches Instrument. Technik gehört eher zu Brahma, Intelligenzaspekt.
An der Technik wird viel herumgefeilt, bis sie perfekt ist.
Für den Menschen ist Technik sehr hilfreich, aber es ist nur ein Teil von ihm.
Man könnte vielleicht sagen, der Geist beseelt die Technik, um Bewusstsein zu verwirklichen. Der Mensch möchte Bewusstsein/Gewahrsein verwirklichen.
Technik ist eine gute Stütze, aber wehe dem, der seine Seele dafür 'verkauft'.

(Die Pyramide)

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Genialisch; Freude

Felix, Dienstag, 08. Mai 2018, 12:40 (vor 13 Tagen) @ Felix

Goethe Aktuell

Es ist mehr als jemals nötig, genialisch zu
sein, wenn man nur einigermassen leben
und sich des Lebens erfreuen will.

* * *

Welche Freude ist gemeint?
Sich nach Innen/Oben einlassen.
Wie heisst es: Wenn der Mensch seine Pflicht getan hat, verleibt ihm
ein bisschen Energie, und diese Energie ist Freude.
Genialisch will vermutlich heissen, innerlich frei zu sein, und sich
nicht 'in der Welt' zu verlieren, mit seiner Aufmerksamkeit.
Nicht zu ertrinken, nicht in Anhaftungen stecken zu bleiben. Anhaftungen passieren, das ist normal, ist eine Lernerfahrung, sodass man sich wieder lösen kann und dabei etwas gelernt hat (im besten Falle).
Genialisch zu sein heisst auch, gerade TROTZ des Chaos in der Welt, noch im Geiste klar zu sein. In der Welt tatsächlich auch zu sein, aber auch tatsächlich innerlich an Freiheit zu arbeiten.

Warum diese innere Arbeit im Moment 'mehr denn je' gebraucht wird, sollte offensichtlich sein.

(Die Pyramide)

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Der zweite Strahl

Felix, Freitag, 18. Mai 2018, 13:24 (vor 3 Tagen) @ Felix

Goethe 9. Mai

Der Menschheit ganzer Jammer
fasst mich an.

* * *

Darum verwirklicht der Mensch liebende Güte,
damit er eine Antwort darauf hat, wenn der 'ganze Jammer' der Menschheit einen anfasst.
Man sollte dem Jammer natürlich nicht erliegen. Wenn es passiert, ist es eben so.
Auf dem zweiten Strahl ist man ja auch ziemlich sensitiv für 'alles was schiefläuft' in der Menschheit.
Der zweite Strahl ist also tatsächlich der Strahl der Liebe, und nicht der kampfstarke erste Strahl.
Goethe hat(te) einen zweiten Seelenstrahl und ersten Persönlichkeitsstrahl.
Der Christus auf dem zweiten Strahl umfasst die ganze Welt mit seiner Liebe. Das ist unbegreiflich.
Aber es zeigt auf was wahre Selbstaufgabe bedeutet.

(Die Pyramide)


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