Handfestigkeit - BG 18:67 (alle)

Devino M., Dienstag, 02. Januar 2018, 00:12 (vor 110 Tagen)

Bhagavad Gita 18:67

Yogananda:
Sprich über diese Wahrheiten zu niemandem, der keine Selbstbeherrschung oder Hingabe besitzt, noch zu jemandem, der nicht bereit ist zu dienen, noch zu einem, der nichts hören will, noch zu einem, der schlecht über Mich spricht.

Prabhupada:
Dieses vertrauliche Wissen darf niemals denen erklärt werden, die nicht entsagt, nicht hingegeben und nicht im hingebungsvollen Dienst tätig sind oder Mich beneiden.

Reclam:
Du darfst das, was ich dir gesagt,
Nicht lehren den, der mich verschmäht,
Der unbußfertig mich nicht liebt,
Mir feindlich gegenübersteht.

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Entweder jemand verinnerlicht das, was ihm an geistigem Wissen vermittelt wurde, oder nicht. Im Falle wenn nicht, besteht die Gefahr, dass es instrumentalisiert und zusätzlich für selbstsüchtige Zwecke eingesetzt wird.

Ansonsten kann etwas so und so oft erklärt werden, wenn es nicht verinnerlicht und Teil des eigenen Willens wird, ist es eigentlich umsonst und zwecklos. Wird es nur veräußerlicht, dann entsteht schonmal Scheinheiligkeit u.dgl.m.

Es wird ohnehin viel zu oft mehr gemeint, als dann wirklich dahinter steht, sobald es mal zu einer Probe der Handfestigkeit kommt, wenn es auf Herz und Nieren geprüft wird, wie es so schön heißt. Doch was ist dann an der Stelle dessen, wo etwas sein sollte, weil es eher dorthin gehört? Das dann das, was dabei heraus zu drängen neigt, weil es dort aufgenommen wurde, wo es scheinbar nicht hingehörte...

Ereignishorizonte - KiW 18:9:4

Devino M., Samstag, 06. Januar 2018, 00:15 (vor 106 Tagen) @ Devino M.

Ein Kurs in Wundern - T 18:9:4

Der Kreis der Angst liegt genau unterhalb der Ebene, die der Körper sieht, und scheint das ganze Fundament zu sein, auf das die Welt sich gründet. Hier sind alle Illusionen, alle verdrehten Gedanken, alle wahnsinnigen Angriffe, die Wut, die Rache und der Verrat, die gemacht sind, um die Schuld an ihrem Platz zu halten, sodass die Welt aus ihr entstehen und sie verborgen halten konnte. Ihr Schatten steigt zur Oberfläche auf, gerade weit genug, um ihre äußerlichsten Manifestationen in der Dunkelheit zu halten, ihm Verzweiflung und Einsamkeit zu bringen und ihn freudlos zu halten. Doch ihre Intensität wird verschleiert durch ihre schweren Hüllen und fern gehalten von dem, was gemacht ward, um sie versteckt zu halten. Der Körper kann dies nicht sehen, denn der Körper entstand daraus, um sie zu schützen - ein Schutz, der davon abhängt, dass sie weiter unsichtbar gehalten wird. Des Körpers Augen werden sie nie erblicken. Doch werden sie das sehen, was sie diktiert.
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Alles hat seine Realität dort, wo es erwachen und zu irgend einer Wirksamkeit gelangen kann.

Nichts geht verloren, von dem was Substanz oder ein Substrat hat, außer es gelangt allgemeinhin zur Unwirksamkeit, oder es gelangt durch Umwandlung in einen anderen Daseinskreislauf.

Entstehen und Vergehen ereignen sich im Horizont zwischen dem, was Unterschwellig liegt, und dem, was die Schwelle selbst nicht passieren kann.

Alles ereignet sich, weil es sich ereignen muss. Wenngleich der Ereignishorizont sich auf eine Vielzahl von Welten, welche mehr oder weniger dafür geeignet sind, erstrecken kann.

Lichtverträglichkeit - KiW 19:1:8

Devino M., Sonntag, 07. Januar 2018, 01:33 (vor 105 Tagen) @ Devino M.

Ein Kurs in Wundern - T 19:1:8

Wenn du doch nur verstündest, wie sehr diese seltsame Verheimlichung deinen Geist verletzt hat und wie verworren deine eigene Identifikation deshalb geworden ist! Du siehst nicht, wie groß die Verwüstung ist, die dein Unglaube angerichtet hat, denn Unglaube ist ein Angriff, der durch seine Folgen gerechtfertigt zu sein scheint. Denn wenn du Glauben vorenthältst, dann siehst du das, was seiner unwürdig ist, und kannst nicht über diese Schranke hinaus auf das schauen, was mit dir verbunden ist.
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Das Erleben der Folgen, die aus Unglauben entstehen, bilden die Realität einer materialistischen Gesinnung. Da das Erleben einer wirksamen Kraft, keinen Erweis bedeutet, über die Realität eines Inhalts, sondern nur der, einer Kraft.

So rührt Verblendung z.B. nicht von der Dunkelheit her, sondern vom Licht. Genau genommen, wenn mehr Licht aufgenommen wird, als Verträglichkeit besteht und entwickelt wurde, um diesem widerstehen zu können.

Es kann selten zu viel Vorbereitung sein, denn das, was einen antrifft, ist in irgend einer Weise bereit dazu. Und es nähert sich in etwa so an, wie man Zeit benötigt, um im Annährungsvorgang Bereitschaft dazu herzustellen zu können.

Kann einen also etwas antreffen, wofür man nicht auch die Gelegenheit hatte, sich bereit machen zu können? Wie konnte es also einen antreffen, wenn nicht das auch da ist, um vom jeweiligen angetroffen werden zu können?

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