Die dir angeborene Natur (alle)

Devino M., Donnerstag, 26.02.2026, 20:33 (vor 2 Stunden, 39 Minuten) @ Devino M.

Bhagavad Gita 18:60
O Spross der Kunti (Arjuna), du bist durch dein eigenes Karma und die dir angeborene Natur gebunden; was du aufgrund deiner Täuschung nicht zu tun gewillt bist, wirst du unwillentlich zu tun gezwungen sein.

~ Krishna ~
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Die Energie die einem inhärent ist, führt zum äußeren Ausdruck einschließlich dem, die bestimmten Erfahrungen einzuholen. Letztlich dient es der Auflösung des inhärenten Karmas unter anderem. So dass einem dieses immer wieder äußerlich begegnet, in der einen oder anderen Erscheinungsform, bis die Energie entsprechend angepasst ist. So dass die Resonanz, des bestimmten bedingten Karmas, nicht länger rezeptiert und angezogen wird. Um eine etwas andere Umschreibung hierzu mal zu liefern. Im Grunde heißt es nur, dass man sich Selbst nicht ausweichen kann, als bedingtes selbst.

So sehr man sich bemühen mag, wird die inhärente Energie und Ausrichtung, die passende Äußere Erfahrung anziehen - das Selbst lädt das selbst zur Resonanz ein. Denn nichts außer dem eigenen Selbst kann erfahren werden, da alle Erfahrung eine Widerspiegelung im Selbst ist. Alles was in Resonanz befindlich sich zur Teilnahme und Erfahrungssuche einfindet, hat eine Inhärenz in sich die damit korrespondiert (da es wie durch ein Raster fallend sonst nicht zusammenfinden können könnte). Ob es einem nach äußeren dramaturgischen Inszenierungen gefallen mag oder sehr zuwider laufen. Nichts ohne Resonanz zueinander, wird sich in Resonanz zueinander einfinden. Dies ist das geistige Prinzip mithin hierzu.

Auch wenn ja nicht alles Karma sein muss, denn schließlich kann auch neues Karma erzeugt werden und selbst dieses legt nahe, dass dennoch eine Art Resonanz da sein muss (selbst wenn dass eine in Ausdehnung und in evolutionärer Entwicklung und etwas andere auf dem inhärenten involutionären Pfad sein mag - und sich begegnet - obwohl es in einer eigentlich anderen Ausrichtung sich befindet, sprich mehr nach innen oder außen gewandt dem natürlichen Pfad der Entwicklung folgend). Jedenfalls kann nichts ohne Resonanz in Verbindung sein, was ja dem Liebesprinzip der Einheit sogar entspricht, wenngleich die Erfahrung äußerst bitter sein mag und alles ungerecht erscheinen auf den Einzelfall bezogen. Es soll keinesfalls einer pauschalen Rechtfertigung dienen, denn weise unterschieden ist alles als Einzelfall für sich zu betrachten - nur nicht bloß nach äußeren Kriterien für ein umfassenderes Bild.

Daraus mag sich deduzieren lassen, dass nur der Narr im eigenen Vorurteil befangen, allem seine mangelnde Urteilskraft entgegenstrecken mag, da alles hinreichend vielschichtig ist und Gott Selbst sich als Individualität gern mittels der Schöpfung Ausdruck verleiht, selbst aber kaum in direktere Erscheinung tritt. Und selbst dann, ist die Frage, was als die reinste und höchste kosmische Essenz von einem Selbst/selbst als Gotteserfahrung überhaupt erkannt, anerkannt und angehimmelt wird - letztlich entspricht es in vielem der eigenen inhärenten Gottesessenz und dem, was projezierend und reflektierend angetroffen wird.

Wir sind Gott als Schöpfung - auf der evolutionären Seite mehr die Schöpfung, auf der involutionären Seite mehr die inhärente individuelle Gotteserfahrung - wer für den Logos, d.h. wir als Summe, die Gotteserfahrung resonierend als geistige Erfahrung ihm darbringen - ob wir es wollen oder nicht.. da Er der Spielgestalter ist und wir in seiner Aura alle Erfahrung vollziehen dürfen, einschließlich der von den Logoi dargebotenen Werkzeuge und Spielzeuge - was den geistigen wie Natur-Gesetzen in mittelbarer Weise entspricht

In vielem bildet geistig, der Wille und die Absicht, die Grundlage für die Rahmenbedingungen des Geistigen Spielraums. Deswegen ist die Willenswissenschaft letztlich höher angesiedelt, als der Liebesaspekt, da es auch in vielem dem Missbrauch und der Manipulation gewissen Spielraum in tieferer Weise anbieten kann. Auch hier zählt die geistige Grundausrichtung und Charakterstärker (nach geistigen Entwicklungs-Maßstäben). Denn eine willentliche Neuausrichtung, kann gewisse Welten kollabieren lassen oder erschließen. Nicht weil es ein sooo großes besonderes Geheimnis in allem ist. Ohnehin ist bekanntlich die Seele der große Eingeweihte und nicht der äußere Mensch.

Und ohnehin, wird alles nach geistigen Gesetzen geregelt. Wie schon Djwhal Khul (Theosophie) sinngemäß aussagt, ist das Wesen des Nicht-Eingeweihten das, dass diesem nur ein kleiner Wirkradius zur Verfügung steht, was noch etwas anderes ist, als irgend eine Popularität auf einer äußeren Plattform oder in der Welt zu erreichen. Auch hier ist zu beachten, dass dem geringer Eingeweihten Geiste, die Arbeit von verschiedenster Seite abgenommen und sein eigener Wirkradius daher von Dritten (Devas / anderen Inkarnationsaspekten usw) in weiten Teilen abgenommen wird. Und selbst wenn Zwei das Gleiche tun, ist es bekanntlich auch noch nicht das Selbe.

Im Wesentlich, ist alles, was existiert, von irgend einem Geist ersonnen und erschaffen. Der Irrtum im Christentum, mit dem Glauben an den Himmel (künftiges Himmelsversprechen) liegt darin, dass die, die in den Himmel gehören, jetzt dort sind und alle bereits auf ihre Weise dort sind, wo sie hingehören. Und der Unterschied zum hier oder dort sein, ist die geistige Gesinnung und letztlich willentliche Gesamtausrichtung. Vieles auch gleichzeitig, so dass es Aspekte von einem hier wie dort gibt. Ansonsten sind es eher die nichtigen Astralhimmel, nach deren Genuss man wiederkehren wird, gemäß Krishna (Gita).

Es ist daher sogar töricht, sich nur als ein äußerlich begrenzter Mensch zu identifizieren. Denn jederzeit ist Jeder mehr. Es ist sogar mehr schizophren, sich äußerlich als isoliert getrennt zu identifizieren (und sein höheren und innerlich umfassenderes Wesen zu leugnen), als sich nur als rein äußerer Mensch zu identifizieren, sollte man die inneren Aspekte erst einmal anerkennen, die einen überhaupt auf dem Niveau schwingen lassen, auf dem man sich vorfinde (es kommt nichts von nichts). Jedoch wenn das eine das andere übertrumpft, so ist das eine vom anderen überfordert - denn nicht beide Seiten einer Medaille können gleichzeitig auf der selben Seite liegen. Dies ist banale Naturtatsache, wie auch das alles nur was eine energetische Resonanz hat, kann miteinander in Verbindung treten und sein.

Daher ist immer die innere Resonanz in allem und zu allem zu prüfen. Und zuerst immer die geistige und willentliche Gesamtausrichtung. Danach kann man sich nach belieben in äußeren Details verlieren oder auch nicht. Jedem das, wessen er/sie/es bedarf. Schließlich sucht alles seine Vollständigkeit und die Aberwitzigkeiten und Ausläufer, können auf seine Weise belustigend sein oder auch nicht. Doch irgend etwas ist inhärent präsent, um sich den Weg zur bestimmten bedingten Erfahrung zu bahnen, nicht selten, ja sogar in den meisten Fällen, nennt es sich Karma - wie es Krishna kurzum aussagt. Und für gewöhnlich bahnt sich Energie seinen Weg, in der einen oder anderen Weise. Ansonsten sollte Absicht und Energie entsprechend angepasst werden, um andere Resultate zu erzeugen.

Und es ist noch bei weitem nicht alles gut oder schlecht, nur weil es so ist, wie es ist. Sondern vielleicht nur der banal ehrliche Ausdruck. Auch nicht alles ist dazu da um von irgend wem persönlich in besonderer Weise beurteilt zu werden, da genau in der Hinsicht die Meinung recht bedeutungslos der banalen Vielfalt entspricht und jeder es sich Sein-gemäß gestalten und ausleben darf. Es sind eher die gegenseitigen Projektionen, die schädlich sind, meist für den Projizierenden zuerst und zuletzt, da keiner seinen Projektionen entkommen wird - wie man seinem Selbst nicht entkommen kann. So viele äußere Negativbilder man auch aufbauen mag um etwas inhärent negatives wegzuprojizieren und sich scheinbar für einen Moment entledigen zu können (wenn man noch möglichst viel vom eigenen Hass reinpackt). Das was in einem ist, kommt immer mehr hervor, je mehr Energie im Spiel ist (ähnlich dem, einen Charakter zu prüfen, in dem diesem Macht verliehen würde).

Doch was hat das im Außen mit dem eigenen Innern zu tun? Das ist nicht wenig, was den Irrsinn in der Welt heute zusätzlich energetisch befeuert. Doch letztlich wird keiner seinem Selbst ausweichen können auch auch dem Karma nicht, welches man als seinen Schatz zwischen seinem Selbst angehäuft hat. Da Karma letztlich dem dient, sich die eigene höhere lichtvolle Erfahrung mittels äußerer Resonanz selbst zu berauben, um Erfahrungen zu machen, die das Selbst für bitter notwendig hält, und das selbst auserkoren wurde, diese zu beschaffen, weil es diese Erfahrungen unbedingt nicht machen möchte scheinbar, obwohl die gesamte Inhärenz es einfordert. Dharma heißt zunächst freiwillig die notwendigen Erfahrungen uneitel einzuholen und sich ein paar zusätzliche Freiheiten bei der Wahl zu genehmigen, einfach weil man freiwillig die Pflicht erledigt um dann ein wenig darüber hinaus zugehen und die Pflicht gar nicht als Pflicht erscheinen zu lassen. Das ist einfach eine etwas höhere und sinnigere Art der Resonanzwahl.

Glaubt das Selbst oder das selbst an die einen sich resonant einfinden Begrenztheiten zwischen beidem? Und wer ist schizophrener, das Selbst oder das selbst? Wem bekommt Begrenztheit verschiedener Art besser? Und ist beides nicht am Ende aller Entwicklungsspiralen nur die Kehrseite einer Medaille? Kann das selbst sich über das eigene Selbst hinaus reflektieren und begeben? Wer bin ich also, in vieler Hinsicht, ist letztlich die Lösung der Frage, wer ICH als Part des Einen bin. Einweihung (theosophisch) repräsentiert auf eine empirische wie auch nach einer Art Erkenntnismodell, die individuelle Selbstverbundenheit, was sich in seiner spezifischen Weise im Selbst-Ausdruckt zeigt, jedoch nicht notwendig auf persönliche Weise.


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