Sender wählen (alle)
Felix, Donnerstag, 28.03.2024, 20:00 (vor 788 Tagen)
"Ihr wollt ein Konzert, ein Hörspiel oder Nachrichten hören und dreht am Knopf eures Radios, bis ihr den Sender gefunden habt, der das gewünschte Konzert, ein Hörspiel oder die Nachrichten ausstrahlt. In gleicher Weise habt ihr die Möglichkeit, bei eurem inneren Radio die Sendungen auszuwählen, die ihr hören wollt. Es ist jedoch ein langer Lernprozess, bis man die Wellenlängen der spirituellen Welt einzufangen weiß.
Solange man das noch nicht kann, passiert es, dass man glaubt, auf himmlische Melodien eingestellt zu sein, aber nur den Lärm und die Schreie der Hölle zu hören bekommt. Wenn dies geschieht, dürft ihr nicht untätig bleiben, sondern müsst schnell die Wellenlänge wechseln; verbindet euch in Gedanken und durch eure Vorstellungskraft mit einem anderen Sender. Was ist Beten? Beten bedeutet, den Knopf mit den schnellsten und kürzesten Wellenlängen zu drücken, die uns in Verbindung mit der göttlichen Welt bringen." (O.M. Aivanhov)
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Lieber übermüdet
Felix, Samstag, 30.03.2024, 16:47 (vor 786 Tagen) @ Felix
bearbeitet von Felix, Mittwoch, 24.09.2025, 07:56
Notizen ...
mit dem umgehen, was ist. Sich selber nicht so wichtig nehmen. Lieber übermüdet als überwacht. Klingende Freude, was sonst? Danach streben, keine Wünsche mehr zu haben. Klappe die Wievielte? Anstand und Harmlosigkeit. Leibniz war ein großer Denker? Nein, Leibniz war der größte Asket. Anhalten. Innere Gelassenheit. Krankheit ist viel besser als Verblendung. Die Seele ist Empfindungsfähigkeit. Von einem Urteil Abstand halten.
Zwei Seelen wohnen ach, in meiner Brust. Der Tag ist zu kurz, einfach die Sonne ausdehnen. Das Melchizedekforum auswendig können. Nicht urteilen. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Leben ist lebensgefährlich (Kurt Tucholsky). Wissen über Vernunft umsetzen, nicht mit Wunschdenken. Gelegentlich schafft ein Volk Gott ab. Aber Gott ist zum Glück toleranter. Konfuzius: Der Mensch ist gut. Es hat sich zur Stärke entwickelt. Der Plan, das ist was Gemeinsames, was Äußeres. Die wahre Kunst des Kampfes ist es, nicht zu kämpfen.
![[image]](http://www.animaatjes.de/bilder/r/religion/47.gif)
Zentrierung
Felix, Samstag, 06.04.2024, 08:24 (vor 779 Tagen) @ Felix
Ein paar Stunden im Wald wandern
ist eine erhebliche Bewegung des Montagepunktes
und kein Erscheinungsangriff. Der stream verbleibt nach dem
bestimmten Erscheinungsangriff. Statt die schöpferische Wirkung
des Bauernhofes wahrzunehmen sollte man sich im Verhältnis
mit dem rechten stream verstehen. (aus der Schatzkiste)
![[image]](https://www.animaatjes.de/bilder/l/landschaften/forest.jpg)
aus der Castaneda Ecke ...
Felix, Montag, 30.06.2025, 09:35 (vor 329 Tagen) @ Felix
bearbeitet von Felix, Mittwoch, 24.09.2025, 07:57
Don Juan: „Wenn ein Mann beschließt, etwas zu tun, dann muss er es durchführen, aber er muss die Verantwortung für das übernehmen, was er tut. Ganz egal, was er tut, er muss zuerst wissen, warum er es tut, und dann muss er zu seinen Taten schreiten, ohne an ihnen zu zweifeln oder sie zu bereuen. Alles, was ich tue, ist meine Entscheidung und meine Verantwortung. Die einfachste Sache, die ich tue, zum Beispiel, dich in die Wüste mitzunehmen, könnte sehr wohl meinen Tod bedeuten.
Der Tod wartet auf mich. Darum habe ich keinen Platz für Zweifel oder Reue. Wenn ich als Folge dessen, dass ich dich mitnehme, sterben muss, dann muss ich eben sterben. Du hingegen glaubst, dass du unsterblich bist, und die Entscheidungen eines Unsterblichen können bereut oder bezweifelt oder rückgängig gemacht werden. In einer Welt, wo der Tod der Jäger ist, mein Freund, da ist keine Zeit für Reue oder Zweifel. Da ist nur Zeit für Entscheidungen.“
Ich erzählte Don Juan die Geschichte meines Vaters, der mir in endlosen Vorträgen vorzuhalten pflegte, in einem gesunden Körper wohne ein gesunder Geist und junge Männer sollten ihren Körper durch Härte und sportliche Wettkämpfe beherrschen lernen. Er war damals noch jung; als ich acht war, war er erst siebenundzwanzig.
Normalerweise kam er im Sommer aus der Stadt, wo er Unterricht gab, um wenigstens einen Monat mit mir auf der Farm meiner Großeltern zu verbringen, wo ich lebte. Es war stets ein schlimmer Monat für mich. Ich erzählte Don Juan ein Beispiel für das Verhalten meines Vaters, das, wie ich glaubte, auf die gegenwärtige Situation zutraf.
Fast unmittelbar nach der Ankunft auf der Farm drängte mein Vater darauf, mit mir einen langen Spaziergang zu machen, so dass wir über alles sprechen konnten, und während wir gingen, machte er Pläne, wie wir jeden Morgen um sechs Uhr schwimmen gehen würden. Abends stellte er den Wecker auf fünf Uhr dreißig, um genügend Zeit zu haben, denn um Punkt sechs mussten wir im Wasser sein. Und wenn dann morgens der Wecker rasselte, sprang er aus dem Bett, setzte die Brille auf und ging zum Fenster, um hinauszuschauen. Den Monolog, der dann folgte, konnte ich sogar noch auswendig.
„Hm … etwas bewölkt heute. Hör mal, ich lege mich noch mal gerade fünf Minuten hin, ja? Nicht länger als fünf Minuten. Ich will nur eben meine Muskeln strecken und ganz wach werden.“ Und dann schlief er regelmäßig wieder ein, bis zehn Uhr, manchmal bis Mittag. Was mich am meisten ärgerte, sagte ich zu Don Juan, sei seine Weigerung gewesen, seine offensichtlich falschen Entschlüsse aufzugeben. Jeden Morgen wiederholte er dieses Ritual, bis ich schließlich seine Gefühle verletzte, indem, ich mich weigerte, den Wecker zu stellen.
„Das waren keine falschen Entschlüsse“, sagte Don Juan, der offenbar die Partei meines Vaters ergriff. „Er konnte einfach nicht das Bett verlassen, das ist alles.“ „Auf jeden Fall“, sagte ich, „bin ich immer misstrauisch gegenüber unrealistischen Entschlüssen.“ „Und was wäre denn ein realistischer Entschluss?“ fragte Don Juan mit verhaltenem Lächeln.
„Wenn mein Vater sich gesagt hätte, dass er nicht um sechs Uhr morgens, sondern vielleicht erst um drei Uhr nachmittags schwimmen gehen wollte.“ „Deine Entschlüsse verstoßen gegen den Geist“, sagte Don Juan mit sehr ernster Miene. Ich meinte sogar einen Anflug von Trauer in seiner Stimme zu bemerken. Wir schwiegen lange. Mein Unwille war verflogen. Ich dachte an meinen Vater.
„Er wollte nicht um drei Uhr nachmittags schwimmen. Siehst du das nicht ein?“ fragte Don Juan. Seine Worte ließen mich auffahren. Ich sagte Don Juan, dass mein Vater schwach gewesen sei, genau wie seine Welt idealer Taten, die er nie ausgeführt hat. Ich schrie beinah. Don Juan sagte kein Wort. Er wiegte langsam und rhythmisch den Kopf. Ich war furchtbar traurig.
Es machte mich immer schwermütig, an meinen Vater zu denken. „Du hieltst dich für stärker, nicht wahr?“ fragte er beiläufig. „Ja, das tat ich“, sagte ich und begann, ihm von all den emotionellen Qualen zu erzählen, die mein Vater mir zugefügt hatte, aber er unterbrach mich. „War er gemein zu dir?“ fragte er. „Nein.“ „War er dir gegenüber kleinlich?“ „Nein.“ „Tat er für dich alles, was er konnte?“ „Ja.“ „Was war dann an ihm auszusetzen?“
Wieder schrie ich, er sei schwach gewesen, aber dann fing ich mich wieder und mäßigte meine Stimme. Ich kam mir lächerlich vor, von Don Juan ins Kreuzverhör genommen zu werden. „Wenn du wütend wirst, dann fühlst du dich immer im Recht, nicht wahr?“ meinte er und blinzelte wie ein Vogel. Er hatte recht. Ich neigte dazu, mich im Recht zu fühlen, wenn ich wütend war. „Wenn du glaubst, dass du so viel stärker warst als dein Vater, warum bist du dann nicht an seiner Stelle um sechs Uhr morgens schwimmen gegangen?“
Ich sagte, ich könne nicht glauben, dass er mich dies ernstlich frage. Ich hätte immer angenommen, es sei die Sache meines Vaters gewesen, um sechs Uhr morgens schwimmen zu gehen, nicht die meine. „Von dem Augenblick an, als du seinen Vorschlag akzeptiertest, war es auch deine Angelegenheit“, fuhr Don Juan mich an. Ich sagte, ich hätte sie nie akzeptiert und immer gewusst, dass mein Vater nicht ehrlich zu sich selbst war. Don Juan fragte mich ganz nüchtern, warum ich nicht damals meine Meinung geäußert hätte.
„So etwas sagt man nicht zu seinem Vater“, brachte ich als schwache Rechtfertigung vor. „Warum denn nicht?“ „Bei mir zu Hause tat man so etwas nicht, das ist alles.“ „Du hast schlimmere Sachen bei dir zu Hause gemacht“, erklärte er wie ein Richter und von oben herab. In seinen Worten lag eine so niederschmetternde Kraft, dass sie in mir widerhallten. Sie zerbrachen alle meine Verteidigungsversuche. Ich konnte nicht mit ihm streiten.
„Du beklagst dich“, sagte er sanft. „Du hast dich dein Leben lang beklagt, weil du nicht die Verantwortung für deine Entscheidungen übernimmst. Hättest du die Verantwortung für den Vorschlag deines Vaters, um sechs Uhr morgens schwimmen zu gehen, übernommen, wärst du notfalls allein schwimmen gegangen, oder du hättest ihm gleich beim ersten Mal, als er den Mund auftat, deine Meinung gesagt, nachdem du seine Ausflüchte kanntest. Du hast aber nichts gesagt. Daher warst du genauso verantwortlich wie dein Vater. Die Verantwortung für seine Entscheidungen übernehmen, heißt bereit sein, für sie zu sterben.“
„Halt, halt!“ rief ich. „Du verdrehst die Dinge.“ Er ließ mich nicht ausreden. Ich wollte ihm sagen, dass ich meinen Vater nur als Beispiel für unrealistisches Handeln angeführt hatte und dass niemand, der recht bei Trost ist, bereit sei, für etwas so Albernes zu sterben, wie um sechs Uhr morgens schwimmen zu gehen. „Es kommt nicht auf die Art der Entscheidung an“, sagte er, „ nichts ist ernster oder weniger ernst als alles übrige. Siehst du das nicht? In einer Welt, wo der Tod der Jäger ist, gibt es keine kleinen oder großen Entscheidungen. Es gibt nur Entscheidungen, die wir angesichts unseres unausweichlichen Todes treffen.“
Tagesgedanken
Felix, Montag, 15.09.2025, 08:35 (vor 252 Tagen) @ Felix
“Wenn die Vögel eine Gefahr herannahen sehen, fliegen sie davon. Ahmt sie nach, und wenn ihr euch bedroht fühlt, fliegt los und steigt so hoch hinauf, dass ihr wenigstens innerlich vor allen Formen der Aggression geschützt seid. Diesen Rat gibt die Weisheit. Wenn er so schwierig zu befolgen ist, so deshalb, weil die Menschen eher dazu neigen, dem Gesetz von Ursache und Wirkung zu folgen. Wenn man ihnen etwas Böses tut, protestieren sie und rächen sich, oft sogar doppelt. Auf diese Weise werden sie ihre Probleme nicht regeln.
Wenn man übrigens sieht, wie manche handeln, so fragt man sich, ob ihnen wirklich daran gelegen ist, ihre Probleme zu lösen und Mittel zu finden, dank derer sie in Harmonie leben können. Man könnte sogar meinen, dass die Konflikte mit den anderen ihnen am Ende gefallen: Sie messen ihre Kräfte, sie gewinnen oder verlieren Punkte und versuchen, sie zurückzugewinnen. In diesem Kampf erschöpfen sie sich, aber das finden sie normal. Es ist vielleicht für sie normal, aber nicht in den Augen der göttlichen Weisheit, die uns rät, die Konflikte dadurch zu lösen, dass wir in die Höhe steigen.” (Aivanhov)
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aus der Castaneda Ecke ...
Felix, Sonntag, 17.05.2026, 12:40 (vor 8 Tagen) @ Felix
Don Juan in den Städten
aus „Der Ring der Kraft" Teil 1
„Ich werde dir jetzt etwas über das Tonal und das Nagual erzählen“, sagte Don Juan und sah mich eindringlich an. Dies war das erste Mal, seit wir uns kannten, dass er diese beiden Begriffe erwähnte. Aus der anthropologischen Literatur über die Kulturen Zentralmexikos war ich ungefähr mit ihnen vertraut. Ich wusste, dass das „Tonal“ (ausgesprochen tohna’hl) als eine Art Schutzgeist, in der Regel ein Tier, vorgestellt wurde, den ein Kind bei der Geburt erhielt und mit dem es sein Leben lang eine enge Beziehung unterhielt. „Nagual“ (ausgesprochen: nah’wa’hl) war der Name des Tieres, in das ein Zauberer sich angeblich verwandeln konnte, oder des Zauberers, der eine solche Verwandlung vornahm. „Dies ist mein Tonal“, sagte Don Juan und strich sich mit den Händen über die Brust. „Dein Anzug?“ „Nein, meine Person.“ Er klopfte sich auf die Brust, die Schenkel und die Rippen. „All dies ist mein Tonal.“ Er erklärte, dass jeder Mensch zwei Seiten habe, zwei getrennte Wesenheiten, zwei Gegenstücke, die im Augenblick der Geburt ihr Dasein aufnehmen; das eine heiße „Tonal“, das andere das „Nagual“. „Ich möchte sagen, Tonal und Nagual sind ausschließlich den Wissenden zugänglich. In deinem Fall ist dies sozusagen der Deckel, der alles abschließt, was ich dich bisher gelehrt habe, um dir davon zu erzählen. Das Tonal ist nicht ein Tier, das über einen Menschen wacht. Eher könnte man sagen, es ist ein Wächter, den man sich als ein Tier vorstellen kann.
Aber dies ist nicht die entscheidende Frage.“ Er lächelte und zwinkerte mir zu. „Ich will jetzt mal deine Worte gebrauchen“, sagte er. „Das Tonal ist die soziale Person.“ Er lachte, wie ich annahm, über mein bestürztes Gesicht. „Das Tonal gilt, mit Recht, als ein Beschützer, ein Wächter. Ein Wächter, der sich meistens in einen Wärter verwandelt.“ „Das Tonal ist der Organisator der Welt“, fuhr er fort. „Vielleicht kann man seine gewaltige Arbeit am besten beschreiben, wenn man sagt, dass auf seinen Schultern die Aufgabe ruht, das Chaos der Welt zu ordnen. Es ist nicht zu weit hergeholt, wenn man, wie die Zauberer, behauptet, dass alles, was wir als Menschen wissen und tun, das Werk des Tonal ist. Im Augenblick zum Beispiel ist es dein Tonal, das versucht, unser Gespräch zu verstehen. Ohne dieses gäbe es nur komische Geräusche und Grimassen, und du würdest nichts von alledem verstehen, was ich sage. Ich sage also, das Tonal ist ein Wächter, der etwas Kostbares bewacht, unser ganzes Sein. Daher ist es eine wesentliche Eigenschaft des Tonal, dass es bei seinem Tun vorsichtig und bedachtsam ist. Und da seine Taten der bei weitem wichtigste Teil unseres Leben sind, ist es kein Wunder, dass es sich schließlich bei jedem von uns aus einem Wächter in einen Wärter verwandelt.“
Er hielt inne und fragte mich, ob ich verstanden hätte. Automatisch nickte ich bestätigend, und er lächelte mit ungläubiger Miene. „Ein Wächter ist großzügig und verständnisvoll“, erklärte er. „Ein Wärter dagegen ist ein Sicherheitsorgan, engherzig und meistens despotisch. Ich behaupte also, dass das Tonal bei uns allen zu einem kleinlichen, despotischen Wärter gemacht wird, während es doch ein großzügiger Wächter sein sollte.“ Zweifellos konnte ich dem Gang seiner Erläuterung nicht folgen. Ich hörte zwar jedes Wort und schrieb es mit, und doch hing ich irgendwie einem eigenen inneren Dialog nach. „Es fällt mir sehr schwer, dir zu folgen“, sagte ich. „Würdest du dich nicht an dein Selbstgespräch klammern, dann hättest du keine Schwierigkeiten“, sagte er scharf. Diese Bemerkung veranlasste mich zu einer langen, weitschweifigen Erklärung. Schließlich fing ich mich wieder und entschuldigte mich für meine beharrliche Selbstrechtfertigung. Er lächelte und machte eine Gebärde, die anzudeuten schien, dass er sich nicht wirklich über mein Verhalten geärgert hatte. „Das Tonal, das ist alles, was wir sind“, fuhr er fort. „Schau dich um. Alles, wofür wir Wörter haben, ist das Tonal. Und da das Tonal nichts anderes ist als sein eigenes Tun, muss folglich alles in seine Sphäre fallen.“
„Ich verstehe noch immer nicht, Don Juan, was du mit der Feststellung meinst, dass das Tonal Alles sein soll“, meinte ich nach kurzer Pause. „Das Tonal ist das, was die Welt schafft.“ „Ist das Tonal der Schöpfer der Welt?“ Don Juan kratzte sich am Kopf. „Das Tonal schafft die Welt, das ist nur eine bildliche Redeweise. Es kann nichts erschaffen oder verändern, und doch schafft es die Welt, denn es ist seine Funktion, zu urteilen, zu bewerten und zu bezeugen. Ich sage, das Tonal schafft die Welt, denn es bezeugt und bewertet sie gemäß den Regeln des Tonal. Auf ganz seltsame Weise ist das Tonal ein Schöpfer, der nichts erschaffen kann. Mit anderen Worten, das Tonal stellt die Regeln auf, nach denen es die Welt begreift. Also erschafft es sozusagen die Welt.“
„Das Tonal ist eine Insel“, erklärte er. „Am besten kann man es beschreiben, wenn man sagt, dies hier ist das Tonal.“ Er strich mit der Hand über die Tischplatte. „Man kann sagen, das Tonal ist wie diese Tischplatte. Eine Insel. Und auf dieser Insel haben wir alles mögliche. Diese Insel ist also die Welt. Hier gibt es ein persönliches Tonal für jeden von uns, und da ist zu jedem gegebenen Zeitpunkt ein kollektives für uns alle, das wir als das Tonal der Zeiten bezeichnen können.“ Er deutete auf die Tischreihen im Restaurant. „Schau! Jeder Tisch zeigt das gleiche Bild. Auf allen gibt es gewisse Gegenstände. Doch sie unterscheiden sich im einzelnen voneinander. Auf manchen Tischen findet sich mehr als auf anderen. Verschiedene Speisen stehen auf ihnen, verschiedene Teller, da ist eine unterschiedliche Atmosphäre, und doch müssen wir zugeben, dass alle Tische in diesem Restaurant sich sehr ähnlich sind. Das gleiche gilt für das Tonal. Man kann sagen, es ist das Tonal der Zeiten, was uns einander ähnlich macht, genau wie es alle Tische im Restaurant sich gleich lässt. Dennoch ist jeder Tisch für sich ein Einzelfall, genau wie das persönliche Tonal eines jeden von uns. Doch das entscheidende Faktum, das wir nicht vergessen dürfen, ist, dass alles, was wir über uns selbst und unsere Welt wissen, sich auf der Insel des Tonal befindet. Siehst du, was ich meine?“ „Wenn das Tonal all das ist, was wir über uns und unsere Welt wissen, was ist dann das Nagual?“ „Das Nagual ist derjenige Teil von uns, der uns ganz unzugänglich ist.“
„Wie bitte?“
Fortsetzung folgt ...
aus der Castaneda Ecke ...
Felix, Montag, 18.05.2026, 10:21 (vor 7 Tagen) @ Felix
Fortsetzung ... Teil 2
„Wie bitte?“
„Das Nagual ist der Teil von uns, für den es keine Beschreibung gibt, keine Wörter, keine Namen, keine Gefühle, kein Wissen.“ „Das ist ein Widerspruch, Don Juan. Wenn es nicht gefühlt oder beschrieben oder benannt werden kann, dann kann es meiner Meinung nach nicht existieren.“ „Nur deiner Meinung nach ist es ein Widerspruch. Ich habe dich schon gewarnt, bring dich nicht um im Bemühen, dies zu verstehen.“ „Würdest du sagen, dass das Nagual der Geist ist?“ „Nein. Der Geist ist nur ein Gegenstand auf dem Tisch. Der Geist ist Teil des Tonal. Sagen wir mal, der Geist ist diese Chiliflasche.“ Er nahm eine Gewürzflasche und stellte sie vor mir auf den Tisch. „Ist das Nagual die Seele?“ „Nein. Auch die Seele gibt es auf dem Tisch. Nehmen wir einmal an, die Seele sei der Aschenbecher.“ „Sind es die Gedanken der Menschen?“ „Nein. Auch die Gedanken sind auf dem Tisch. Die Gedanken sind das Besteck hier.“ „Ist es ein Zustand der Gnade? Der Himmel?“ „Nein, das auch nicht. Das, was es auch sein mag, ist ebenfalls Teil des Tonal. Sagen wir, es sei die Serviette.“
Ich fuhr fort und zählte alle Möglichkeiten der Beschreibung auf für das, was er meinen mochte: Intellekt, Psyche, Energie, Lebenskraft, Unsterblichkeit, Lebensprinzip. Für jeden Begriff, den ich nannte, fand er auf dem Tisch einen Gegenstand, den er als Gegenstück benutzte und vor mir aufbaute, bis er alle auf dem Tisch befindlichen Objekte auf einem Haufen versammelt hatte. Don Juan schien die ganze Sache ungeheuren Spaß zu machen. Er kicherte und rieb sich die Hände, sooft ich eine weitere Möglichkeit erwähnte. „Ist das Nagual das höchste Wesen? Der Allmächtige, Gott?“ „Nein. Auch Gott gibt es auf dem Tisch. Nehmen wir an, Gott sei das Tischtuch.“ Er machte eine spaßige Gebärde, als wolle er das Tischtuch an den Zipfeln hochheben, um es über die anderen Gegenstände zu breiten, die er vor mir aufgestellt hatte. „Aber sagtest du nicht, dass Gott nicht existiert?“ „Nein. Das habe ich nicht gesagt. Ich sagte nur, dass das Nagual nicht Gott ist, denn Gott ist ein Gegenstand unseres Tonal und des Tonal der Zeiten. Wie schon gesagt, das Tonal ist alles, woraus die Welt sich, wie wir glauben, zusammensetzt, einschließlich Gott, natürlich. Gott hat nicht mehr Bedeutung, als dass er ein Teil des Tonal unserer Zeiten ist.“
„In meinem Verständnis, Don Juan, ist Gott alles. Sprechen wir überhaupt über dasselbe?“ „Nein. Gott ist nur all das, was du zu denken vermagst, daher ist er, genauso genommen nur einer unter den Gegenständen auf der Insel. Man kann Gott nicht willentlich erleben, man kann nur über ihn sprechen. Das Nagual hingegen steht dem Krieger zu Gebot. Man kann es erleben, aber man kann nicht darüber sprechen.“ „Wenn das Nagual keines der Dinge ist, die ich genannt habe, kannst du mir dann vielleicht etwas über seinen Aufenthaltsort sagen? Wo ist es?“ Don Juan fegte mit der Hand durch die Luft und wies auf den Raum außerhalb der Tischkante. Er bewegte die Hand, als wollte er eine imaginäre Oberfläche säubern, die über die Kanten des Tisches hinausreichte. „Das Nagual ist dort“, sagte er. „Dort, es umgibt die Insel. Das Nagual ist dort, wo die Kraft schwebt. Vom Augenblick unserer Geburt an fühlen wir, dass wir aus zwei Teilen bestehen. Zum Zeitpunkt der Geburt und noch kurz danach sind wir nur Nagual. Dann fühlen wir, dass wir, um zu funktionieren, ein Gegenstück zu dem brauchen, was wir haben. Was fehlt, ist das Tonal, und dies gibt uns von Anfang an das Gefühl der Unvollkommenheit.
Dann fängt das Tonal an zu wachsen, und es wird ungemein wichtig, so wichtig, dass es den Glanz des Nagual verdunkelt, es zurückdrängt. Von dem Augenblick an, da wir ganz Tonal sind, tun wir nichts anderes, als jenes alte Gefühl der Unvollkommenheit zu verstärken, das uns seit dem Augenblick unserer Geburt begleitet und das uns beständig sagt, dass es noch einen anderen Teil braucht, um uns zu vervollständigen. Von dem Augenblick an, da wir ganz Tonal werden, fangen wir an, Paare zu bilden. Wir fühlen unsere zwei Seiten, aber wir stellen sie uns immer nur anhand von Gegenständen des Tonal vor. So sagen wir, dass unsere zwei Teile Körper und Seele sind. Oder Geist und Materie. Oder Gut und Böse. Gott und Satan. Aber nie erkennen wir, dass wir nur Gegenstände unserer Insel zu Paaren zusammenfassen, ganz ähnlich wie wenn wir Kaffee und Tee, Brot und Tortillas, Chili und Senf paarweise bezeichnen. Wir sind komische Wesen, sage ich dir. Wir tappen im Dunklen, und in unserer Torheit machen wir uns vor, alles zu verstehen.“
„Ich fürchte, ich habe nicht die richtige Frage gestellt“, sagte ich. „Vielleicht verstünden wir uns besser, wenn ich fragte, was sich im einzelnen in diesem Raum außerhalb der Insel befindet?“ „Das zu beantworten ist unmöglich. Würde ich sagen: Nichts, dann würde ich das Nagual nur zu einem Teil des Tonal machen. Man kann nichts anderes sagen, als dass man dort, jenseits der Insel, das Nagual findet.“ „Aber wenn du es das Nagual nennst, bringst du es dann nicht ebenfalls auf der Insel unter?“ „Nein. Ich habe ihm nur einen Namen gegeben, weil ich dich darauf aufmerksam machen wollte.“ „Na schön, aber indem ich darauf aufmerksam werde, tue ich doch den Schritt, der das Nagual zu einem weiteren Gegenstand meines Tonal macht.“ „Ich fürchte, du verstehst nicht. Ich habe das Tonal und das Nagual als echtes Paar benannt. Etwas anderes habe ich nicht getan.“
Er erinnerte mich daran, dass ich einmal, als ich ihm erklären wollte, warum mir so viel am Sinn der Wörter gelegen sei, die Vorstellung erörtert hatte, dass Kinder vielleicht imstande sind, den Unterschied zwischen Vater und Mutter zu verstehen, bevor sie nicht eine Entwicklungsstufe erreicht haben, auf der sie mit Sinn umgehen können, und dass sie vielleicht glauben könnten, „Vater“ bedeutet „Hosen tragen“, und „Mutter“ bedeute „Rock tragen“ oder andere Unterscheidungen hinsichtlich der Haartracht, Körpergröße oder Kleidung. „Sicher tun wir dasselbe mit unseren zwei Teilen“, sagte er. „Wir fühlen, dass es noch eine andere Seite von uns gibt. Aber sobald wir versuchen, diese andere Seite festzumachen, gelangt das Tonal ans Ruder, und als Kommandant ist es ziemlich kleinlich und eifersüchtig. Es blendet uns mit seiner List und zwingt uns, auch noch die leiseste Ahnung von dem anderen Teil des echten Paares, dem Nagual, auszutilgen.“
- Ende -
Schicksal
Felix, Dienstag, 16.04.2024, 22:14 (vor 769 Tagen) @ Felix
Sladdi musste alles alleine machen,
sie ging als letzte ins Bett und stand als erste auf,
und sie musste alle Rollen spielen, jedesmal umziehen
und wieder eine andere Rolle, sogar die Kamera musste
sie selber bedienen, wenn wenigstens jemand die
Kamera für sie bedient hätte.
![]()
Schicksal 2
Felix, Mittwoch, 17.04.2024, 09:18 (vor 768 Tagen) @ Felix
bearbeitet von Felix, Montag, 26.01.2026, 10:02
Goethe
"Immer glaubt ich gutmütig, von andren etwas zu lernen;
vierzig Jahr war ich alt, da mich der Irrtum verließ.
töricht war ich immer, dass andre zu lehren ich glaubte;
lehre jeden du selbst, Schicksal, wie er´s bedarf."
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Ins Leere blicken
Felix, Donnerstag, 02.05.2024, 13:27 (vor 753 Tagen) @ Felix
Der verlorene Sohn. Syndikat. Papst und Vatikan.
Überdimensionale Paläste. Sich vorkommen, wie eine Stecknadel
im Heuhaufen. Halt finden. Wieder zu sich kommen. Geben und nehmen.
Den Anfang machen. Klingende Freude ausstrahlen. Der Hebräerbrief. Ins
Leere blicken. Die Weite des Meeres. Den Horizont absuchen. Ob heute
noch ein Schiff auftaucht? Mal sehen.
![[image]](https://www.animaatjes.de/bilder/l/landschaften/westward.jpg)
Wege des Freiwerdens
Felix, Mittwoch, 17.09.2025, 14:35 (vor 250 Tagen) @ Felix
Der Weg der Läuterung
Esoterische Psychologie, Band 2 auf Seite 48
http://netnews.helloyou.ch/bkgr/toc.html
"Wir sind auf dem Wege des Freiwerdens und auf diesem Wege entfällt alles unseren Händen;
alles wird von uns genommen und wir werden unabwendbar gezwungen, uns von der Welt
des Formlebens und des individuellen Daseins loszulösen. Wir wandern den Weg der
Einsamkeit und müssen am Ende verstehen lernen, dass wir im innersten Wesen weder
ein Selbst noch ein Nicht-Selbst sind.
Völlige Loslösung und unsere Unterscheidungsfähigkeit werden uns schließlich in einen
Zustand von solch ausgesprochenem Alleinsein versetzen, dass das Grauen der großen
Finsternis sich auf uns herabsenkt. Doch wenn das Bahrtuch der Dunkelheit gelüftet ist
und wieder Licht einströmt, dann geht dem Jünger die Erkenntnis auf, dass alles,
was er aufgegriffen hat
und gesammelt hatte und was ihm dann verloren ging und von ihm genommen wurde,
wieder rückerstattet ist, nur mit dem Unterschied, dass der Wunsch nach Besitz das Leben
nicht länger mehr gefangen hält. Wir sind auf dem Weg zum Bergesgipfel der Absonderung
und Isolierung. Unser isolierter Zustand ist ein notwendiges Stadium, er ist nur eine
Täuschung.
Wir kommen auf den Weg der Läuterung und Schritt für Schritt wird alles, was wir gehegt
und gepflegt hatten, von uns genommen, die Lust in einem Körper zu leben, das Verlangen
nach irdischem Liebesglück und die große Verblendung, unsere Mitmenschen zu hassen.
Das alles fällt von uns ab und wir stehen da, geläutert und aller Dinge ledig.
Ein niederdrückendes Gefühl der Leere ist die unmittelbare Folge; es greift uns an die Kehle
und wir meinen, der Preis, den wir für die Heiligkeit zahlen, sei zu hoch. Doch wenn wir auf
dem Weg verharren, wird unser ganzes Sein mit einem Mal von Licht und Liebe durchflutet
und was wir als Leere empfanden, erweist sich als ein Medium, durch das Licht und Liebe
zu der leidenden Menschheit strömen kann."

Energie erhöhen
Felix, Dienstag, 23.09.2025, 10:51 (vor 244 Tagen) @ Felix
Energie erhöhen
Sei dir einfach in jedem Moment bewusst, was du tust. Frage dich bewusst, was das, was in dem Moment ist, bedeutet, wirklich bedeutet. Und suche und öffne dich in jedem Moment bewusst der Perspektive der Göttlichkeit in deinem Herzen. Sei in jedem Moment bereit, deine menschliche Perspektive bewusst durch die göttlichen Perspektiven (Mehrzahl) zu ersetzen.
Suche und siehe in jedem Moment deines Alltages das Göttliche und die Einheit in jedem Sein.
Denke Einheit. Gehe von der Einheit allen Seins aus und suche solange nach logischen Gesamtgedankensystemen, die allumfassend sind. Siehe dich als Licht.
Visualisiere einen Strahl Goldenen Lichtes, der du bist, aus der unerkennbaren, formlosen Einheit, der durch dich in den Erdmittelpunkt fließt und von dort sich über die Erde ausdehnt und alles Sein ernährt. Wenn du dich unsicher, wütend etc. fühlst, visualisiere und ziehe diesen Goldenen Strahl Lichtes. der du bist, wieder aus der Einheit hervor und durch dich und die Erde durch alles Sein zurück und mache dir bewusst, dass du nur dieses Goldene Licht bist und sonst nichts.
Erfahre/fühle dich als Goldenes Licht und lehne jede Qualität, die nicht die Qualität des Göttlichen Lichtes ist ab, als nicht zu dir gehörig. Baue Gedankenkonzepte, die vollständig in deiner Erfahrung von Qualität, unbegrenzter Qualität des Goldes sind (alle anderen Licht-Qualitäten sind im Gold enthalten) und verankere diese Konzepte immer vollständig im offenendigen unendlichen Denken Gottes.
Denke das Offenendige Unendliche konkret. So wirst du die Gesetze der heiligen Schriften verstehen und in dir erfahren. Fühle den Strahl immer in deinem Herzen, so bist du immer ICH BIN der/die/das ICH BIN. Mache das Herz der Erde und dein Herz zu einer Golden ewig unendlich strahlenden, allnährenden Sonne. Das erhöht deine Schwingung am meisten. Sei die Schwingungserhöhung allen Seins und nichts anderes und deine Schwingung wird sich erhöhen.
Sei bewusst in jeder Situation und fühle die Lichtqualität, die diese Situation benötigt. Wisse/fühle welche Lichtfarbe die Situation benötigt und strahle diese Qualität als Qualität des Allumfassenden Lichtes aus der Sonne deines Herzen in die Situation bis die Situation von dieser Lichtqualität überfließt. Dann wähle die nächste Lichtqualität. Wähle und wisse immer formlos aus der Intuition und nicht mit dem Intellekt. Aber fokussiere durch den Intellekt das Gefühlte. (aus dem renovierten Archiv Dez. 2001)
Yogananda in Washington
Felix, Samstag, 11.05.2024, 18:27 (vor 744 Tagen) @ Felix
bearbeitet von Felix, Montag, 09.09.2024, 09:40
Anno 1927 gab es ein Ereignis in Washington, bei dem mehr als 5000 Menschen versammelt waren. Sie sangen gemeinsam die klangvollen rituellen Heilmeditationen, die Swami Yogananda leitete. Die langsam gesungene Anrufung endete damit, dass die Worte "Ich bin heil, denn Du bist in mir" mehrere Male zunehmend gedehnter wiederholt wurden; das abschließende OM hielt mehr als eine Minute lang an.
Der Swami erklärte, dass er die Heilkraft durch Konzentration, Hingabe und überzeugt gesprochene Bestätigungen unmittelbar vom Kosmischen Geist oder Gott herbeiziehe und sie dann durch das Medium des Klanges an die Zuhörer weiterleite. Diese Schwingungen, so erläuterte der Swami, bewirkten eine chemische Veränderung in den Körperzellen und eine Neuordnung der Gehirnzellen; dabei müsse allerdings vorausgesetzt werden, dass der Empfänger der Schwingungswellen sich richtig konzentriert und voller Hingabe sei.
![[image]](http://www.animaatjes.de/mini-bilder/mini-bilder/smileys/EMOPOgoodvibesHL.gif)
damals ...
Felix, Montag, 20.05.2024, 19:22 (vor 735 Tagen) @ Felix
als der Onkel noch im Büro tippen konnte:
Radioaktivität ist die Erleuchtung im Sinne des Mineralreichs,
das was für den Menschen die Erleuchtung ist, ist das permanente
Atom fürs Mineralreich, der PC im Büro ist quasi radioaktiv.
![[image]](https://www.animaatjes.de/bilder/c/computer/0-26pl.gif)
Notizen
Felix, Mittwoch, 22.05.2024, 23:01 (vor 733 Tagen) @ Felix
bearbeitet von Felix, Dienstag, 27.05.2025, 13:28
Wir waren damals bei Odin, wie er lehrt, als Avatar dem Rang nach. Odin hatte den Onkel am Abend gebeten: geh bitte zur Currywurstbude. Das ist ein langer Weg Richtung Breitenbachplatz, eine gute Stunde Fußweg. Und damit ruft Odin auch alle anderen "Veteranen" mit ihren Knochenbrüchen auf. Durch die Länge des Fußwegs dorthin wird einiges in Gang gesetzt. Die Emotion ist dann jedenfalls Hammer grob im Außen, aber nicht an Wesenheiten gebunden. Nur Illusion oder so.
Auf dem Abendspaziergang beliebte Odin zu fragen, wie die Meister sich gehalten haben. Der Onkel verbindet sich geistig mit dem gemeinsamen Willen, nur Empfindung, keine Kraft und formuliert das dann sprachlich. Er wurde gebeten, mit dem 5. Strahl, statt bisher mit dem 2. Strahl zu arbeiten. Kein Wunder, dass das Süßwaren Futtern wieder dran war. Odin erklärt dem Onkel den Grundsatz in der Nacht, damit der Onkel nicht abstürzt in dem Schlamassel.
Die in Hannover verprügeln sich wissenschaftlich und der Onkel ist damals weggelaufen und in die Mathematik geflohen. Der Kern der Mathematik ist die Sinnlichkeit. Der Onkel mit Stock ist das Symbol für den Eingeweihten, der über und über mit Narben bedeckt ist. Die in Hannover waren froh, dass einer da war, der das gerafft hat und zur Mathematik geflohen ist. In Berlin ist der Onkel mit Ätherkörper rumgelaufen. Die Devas sind auf Ätherebene und wenn sie Kraft empfinden, strahlen sie Macht aus. Lass dich nicht von den Devas beherrschen, das hat der Onkel verwirklicht. Aber die Menschheit denkt sich momentan: wenn wir uns nicht verprügeln, wo soll denn da die Kraft herkommen. Uff.
Devas und mehr ...
Felix, Donnerstag, 02.10.2025, 09:18 (vor 235 Tagen) @ Felix
bearbeitet von Felix, Sonntag, 17.05.2026, 12:06
Devas sind nicht die kleinen schöpferischen Wesen,
die die Blumen schick machen. Devas sind kampfstark,
bedeuten weibliche Macht. Mit jedem Deva ist ein
Nirvana/Nirwana verbunden. Und McDonalds ist einfach
die vermittelnde Menge zwischen Devas und Elementarwesen.
![[image]](https://www.animaatjes.de/bilder/e/essen/171.gif)
Befreiung
Felix, Mittwoch, 08.10.2025, 15:05 (vor 229 Tagen) @ Felix
Dieser Panther konnte sich befreien!
![[image]](https://www.animaatjes.de/bilder/l/landschaften/knightwatch.jpg)
Der Panther
"Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.
Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Wille steht.
Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille -
und hört im Herzen auf zu sein."
Rainer Maria Rilke, 6.11.1902, Paris
Eine Geisteshaltung
Felix, Freitag, 09.01.2026, 22:25 (vor 136 Tagen) @ Felix
"Die Jugend kennzeichnet nicht einen Lebensabschnitt, sondern eine Geisteshaltung; sie ist Ausdruck des Willens, der Vorstellungskraft und der Gefühlsintensität. Sie bedeutet Sieg des Mutes über die Mutlosigkeit, Sieg der Abenteuerlust über den Hang zur Bequemlichkeit. Alt sein bedeutet nicht, viele Jahre gelebt zu haben.
Man wird alt, wenn man seine Ideale aufgibt. Die Jahre zeichnen zwar die Haut, Ideale aufgeben aber zeichnet die Seele. Vorurteile, Zweifel, Befürchtungen und Hoffnungslosigkeit sind Feinde, die uns nach und nach zur Erde niederdrücken und uns vor dem Tod zu Staub werden lassen.
Jung ist, wer noch staunen und sich begeistern kann. Wer noch wie ein unersättliches Kind fragt: Und dann? Wer die Ereignisse herausfordert und sich freut am Spiel des Lebens. Ihr seid so jung wie euer Glaube. So alt wie eure Zweifel. So jung wie euer Selbstvertrauen. So jung wie eure Hoffnung. So alt wie eure Niedergeschlagenheit.
Ihr werdet jung bleiben, solange ihr aufnahmebereit bleibt: empfänglich für das Schöne, Gute und Große, empfänglich für die Botschaften der Natur, der Mitmenschen, des Unfasslichen. Sollte eines Tages euer Herz geätzt werden von Pessimismus, zernagt von Zynismus, dann möge Gott Erbarmen haben mit eurer Seele, der Seele eines Greises." (Marc Aurel)
Notizen
Felix, Dienstag, 16.12.2025, 08:45 (vor 160 Tagen) @ Felix
zum Thema Astralreisen ...
brauchst nicht nach Syrien zu Meister Jesus,
kannst auch an den Hof von Djwal Khul in China
oder zur englischen Königin reisen. Der Onkel
macht Mentalreisen mit Friedrich dem Großen,
wie diese Mantel- und Degenfilme, mit total
dunklem Himmel, weil er von Raben und Krähen
zugedeckt ist.
Der alte Fritz verwandelt sich in einen Raben
und macht die Gesetze. Der master of the universe
macht Ärgerreisen, das sind gescheiterte Seelen-
reisen, zum Schluss hat er abstrakte Erfahrungen.
Der Onkel kann Seelenreisen in einem anderen machen,
nicht so wie Maitreya mit dem Yoga der Identifizierung.
Was der Onkel Mickey Maus nennt, ist das Individuum,
innere Erfahrung. Das Individuum „kommt“. Kannst tot
sein und als Individuum ins Theater gehen, ist sinn-
bildliches Theater. Denkvermögen verwandelt sich in
Licht. Felix hat astral reisen gelernt, macht fleißig
Astralreisen, weiß aber nix davon.
![[image]](http://wuerziworld.adbt2.ath.cx/mx/mix40.gif)
Notizen (Energie)
Felix, Sonntag, 28.12.2025, 12:51 (vor 148 Tagen) @ Felix
bearbeitet von Felix, Montag, 12.01.2026, 20:52
Das Melchizedekforum hat viel Energie bekommen, für das ganze Wassermannzeitalter. Der Zweck des Melchizedekforums ist die Pflichterfüllung. Aus Einsicht die eigene Pflicht erfüllen. Das Forum als einen Stichwort-Steinbruch betrachten und damit arbeiten und selber was einzahlen. Felix ist fleißig am Umgraben in den Gruppenforen. Die Texte sind damals zwar alle manifestiert worden, aber noch nicht empfangen worden. Sie müssen noch verwirklicht werden.
![[image]](https://2img.net/h/wuerziworld.adbt2.ath.cx/nt/nt16.gif)
Das Melchizedek-Forum ist ein Medium. Es bekommt zeitweise, bzw. grundsätzlich Energien der geistigen Hierarchie. Felix war in der Telekom ein Medium. Sie hat hart daran gearbeitet, dass die Telekom nicht abstürzt. Sie ist immer noch Medium. Die Gedanken des Medium hüpfen dann als Aufkleber raus. Banken müssen für den Schutzschirm sorgen. Die Tiere wälzen ihre Angst auf Felix ab und Felix hat dann Wahrnehmungsjogging im Bett.
Notizen (Engel)
Felix, Montag, 12.01.2026, 20:47 (vor 133 Tagen) @ Felix
Als wäre es das letzte Mal.
Ein paar Engländer mit Fahhrad wurden beobachtet.
Zum Abschied ließen sie spontan ihre Fahrräder fallen
und umarmten sich so dolle, als wäre es das letzte Mal.
Das ist recht, so sollte man das immer machen. Darum
heißt es auch Engel-Land. Auf der Engelebene
wissen die Menschen das.
![[image]](https://www.cosgan.de/images/smilie/liebe/h053.gif)
Notizen (damals)
Felix, Montag, 12.01.2026, 20:56 (vor 133 Tagen) @ Felix
Kriegseinsatz beendet, den anschließenden Löwenschlaf auch, kein Anruf aus Berlin. Hab mal den Stapel mit den abgetippten Notizzetteln hervorgeholt, um zu sehen, womit die Telefonate überhaupt endeten, das Ende war nämlich anders als sonst, in Felix Erinnerung. Felix staunte, dass Helmut Kohl so gelobt wurde. Und die Liebe für seine Leibspeise, den Saumagen wurde ein paar Mal erwähnt und dass der Onkel auch ganz anders leben wollte, genau wie der Hochgelobte. Seufz. Grübel. Grummel. Kräusel. Kopf auf Tischplatte. Irgendwie wurden die drei Frührunden am Mittwoch sehr zügig gesprochen.
![[image]](https://www.cosgan.de/images/midi/muede/d017.gif)
Notizen (Servietten)
Felix, Mittwoch, 21.01.2026, 11:22 (vor 124 Tagen) @ Felix
Servietten und Eichhörnchen
In der Drogerie Budni gab es mal Servietten mit Hamburg-Motiven und ich wollte eine davon in einem Briefumschlag nach Berlin schicken. Zeitgleich mit dieser Idee kam Post aus Berlin mit einer dieser dünnen, weißen Servietten, wie man sie in Cafés bekommt. Es ergab sich noch ein Fund bei Rossmann mit Eichhörnchen-Servietten, wovon ich tatsächlich eine nach Berlin schickte, zur Freude des Onkels. Er legte sie gleich in die Tüte, die er für einen Möbelhändler gepackt hatte. Der wollte ein Möbelstück in Eichhörnchenform herstellen. Zwischen zwei Telefonaten wurde die Tüte schnell zu ihm gebracht.
![[image]](https://www.animaatjes.de/wallpapers/iphone/saugetiere/117.jpg)
Törtchen
Felix, Sonntag, 26.05.2024, 09:01 (vor 729 Tagen) @ Felix
Wir haben das mit den Hunden jetzt durch. Es wurde beobachtet: Frauchen isst Törtchen im Restaurant und der Hund jault und bettelt, bekommt aber nix. Das Jaulen und Betteln ist Tugend, ist nicht Tierverlangen. Wir haben ja das Problem mit dem Enten füttern. Die Menschen wollen immer nur ihr altes Brot loswerden. Und wenn die Enten nicht zum Brot rennen, müssen sie sich spalten und eine zweite Ente rennt los, so können aus einer Ente 20000 Enten werden. Maitreya betont immer wieder: hört auf mit dem Spalten ! Wenn schon, dann müssen die Menschen Kuchen aus dem KaDeWe füttern.
Und wenn ein Hund am Tisch bettelt, musst du ihm Torte geben, solange, bis er nicht mehr bettelt. Hunde, bzw. Tiere kann man nicht erziehen. Erziehung ist mit dem Mentalkörper verbunden, aber einen Mentalkörper haben nur die Menschen. Wer herrscht, wird beherrscht. Wieder eine günstige Gelegenheit für Maitreya und Herrchen wird dann mal eben von Maitreya erzogen. Das Geld wurde von den Menschen gemacht und die geistige Hierarchie hat es angenommen. Günstige Gelegenheit, man ist nicht auf`s Telefon ausgerichtet, sondern auf die Anrufung. (Notizen am Telefon)
![[image]](http://www.animaatjes.de/disney-bilder/disney-bilder/micky-und-minni-maus/animaatjes-mickey-en-minnie-mouse-45669.jpg)
Bereicherung
Felix, Samstag, 08.06.2024, 10:19 (vor 716 Tagen) @ Felix
"Die Erfahrung teilen. Dieses "Mitteilen" ist mehr als ein Bericht.
Es bewirkt, dass alle diese Erfahrungen den anderen Seelen so zuteil
werden, als hätten sie sie aus eigenem Erleben gewonnen.
Das bedeutet nicht nur eine enorme Bereicherung dieser Seelen an Wissen
und Erfahrung. Es bedeutet auch, dass eine Seele nicht alle möglichen Erfahrungen
"am eigenen Leib" durchzumachen braucht und sie dennoch zu eigen hat, als hätte
sie selbst sie gemacht, auch wenn ihre Lebensläufe sehr verschieden waren. Die
eine war z.B. Pfarrer, die andere Handwerker, die dritte Künstler, die vierte
Gärtner, der fünfte Wissenschaftler usw." (Alexa Kriele)
Kommentar vom Onkel: die Erfahrung ist darauf angelegt
getheilt zu werden. Ab 144 Erfahrungstheilen spricht man
von einer Seele. Wille mittels Seele bedeutet Wissen.
Wissen ist Schiwawelt und mehr.
Kant
Felix, Sonntag, 16.06.2024, 12:09 (vor 708 Tagen) @ Felix
Beobachtungen über das Gefühl des Schönen und Erhabenen
"Die verschiedenen Empfindungen des Vergnügens oder des Verdrusses
beruhen nicht so sehr auf der Beschaffenheit der äußeren Dinge, die sie
erregen, als auf dem jedem Menschen eigenen Gefühl, dadurch mit
Lust oder Unlust gerührt zu werden.
Daher kommen die Freuden einiger Menschen, woran andere einen Ekel
haben, die verliebte Leidenschaft, die öfters jedermann ein Rätsel ist, oder
auch der lebhafte Widerwille, den der eine woran empfindet, was dem
andern völlig gleichgültig ist." (Immanuel Kant)
![]()
Altpapier
Felix, Donnerstag, 09.10.2025, 11:03 (vor 228 Tagen) @ Felix
böse Zeitung ...
ist schon im Altpapier,
wir sind ja parteiisch für die britischen Royals,
es stand irgendwas schlechtes über die Royals drin.
Der damalige Goethespruch war Symbol für alles von Goethe,
andere belehren und gleichzeitig sich von ihnen tragen lassen?
Der Tätigkeit etwas hinzufügen, der 2. Strahl kann vermehren
und der 3. Strahl kann beleben. Der Brennpunkt von Maitreya
in England liegt bei denjenigen, die weder vermehren noch
beleben wollen.
![[image]](https://wuerziworld.adbt2.ath.cx/les/les16.gif)
Die Wahl treffen
Felix, Dienstag, 14.10.2025, 18:31 (vor 223 Tagen) @ Felix
Dies sind die fünf Spielregeln
Geschrieben von Cantor am 27. Jan. 2005
(aus dem ehemaligen Forum Geheimwissenschaft)
Es gibt fünf Dinge, die ihr wählen könnt, wenn ihr eine Veränderung eurer Welt anstrebt und einen Wechsel der selbstzerstörerischen Richtung, in die sie sich bewegt.
1. Ihr könnt die Wahl treffen, euch einzugestehen, dass einige eurer alten Glaubensvorstellungen über Gott und das Leben nicht länger funktionieren.
2. Ihr könnt die Wahl treffen, euch einzugestehen, dass es etwas gibt, das ihr in Bezug auf Gott und das Leben nicht versteht, und das, wenn ihr es verstündet, alles verändern würde.
3. Ihr könnt die Wahl treffen, dafür bereit zu sein, dass jetzt ein neues Verständnis von Gott und dem Leben hervorgebracht wird, ein Verständnis, das eine neue Lebensweise auf eurem Planeten herbeiführen könnte.
4. Ihr könnt die Wahl treffen, so mutig zu sein, dieses neue Verständnis zu erkunden und zu überprüfen, und sollte es mit eurer inneren Wahrheit und eurem inneren Wissen in Einklang stehen, euer Glaubenssystem so erweitern, dass es darin Eingang findet.
5. Ihr könnt die Wahl treffen, euer Leben zu einer Demonstration eurer höchsten und großartigsten Überzeugungen zu machen, statt zu einer Demonstration ihrer Verleugnung.
Das sind die fünf Spielregeln zum Frieden, und wenn ihr sie tut, könnt ihr auf eurem Planeten alles ändern.
Mit freundlicher Hochachtung,
DER diplomatische DIENST des Göttlichen Willens
Kaili Berg
Felix, Mittwoch, 26.06.2024, 11:28 (vor 698 Tagen) @ Felix
bearbeitet von Felix, Freitag, 28.06.2024, 21:38
11. Juni 2024
ein weißes Büffelkalb im Yellowstone Nationalpark geboren.
https://www.esistallesda.de/2024/06/24/weisses-bueffelkalb-im-yellowstone-national-park...
Am 26. Juni findet eine Zeremonie zu Ehren des neugeborenen Büffelkälbchens in West Yellowstone statt.
![[image]](https://www.animaatjes.de/bilder/i/indianer/Indianenglobes10.gif)
P.S.: Erinnerung an 1994 und Miracle
http://www.indianer-web.de/gegwart/miracle.htm
"Weiß kam sie auf die Welt, ihre Jugend verbrachte sie in rotem,
dann gelben Fell und als erwachsene Büffel-Kuh trug sie dann braun.
Genau wie es die geistigen Führer der Lakota vorhergesagt hatten."
Nur du bist fortgegangen
Felix, Montag, 01.07.2024, 06:33 (vor 694 Tagen) @ Felix
bearbeitet von Felix, Dienstag, 11.11.2025, 14:54
"Die Vögel singen, wie sie gestern sangen.
Nichts ändert diesen Tagesablauf. Nur du bist
fortgegangen. Du bist nun frei und unsere
Tränen wünschen dir Glück." (Goethe)
kein spezieller Trauerfall, nur im Traum,
https://medien.trauer.de/galerie/1/M/Trauerspruch003.jpg
im Traum war ein Event, wie damals mit Solara, sie war
nicht mehr in der äußeren Erscheinung ...
https://journey.emanaku.com/
![[image]](https://www.cosgan.de/images/midi/traurig/d020.gif)
Ein Kuchen
Felix, Donnerstag, 04.07.2024, 10:12 (vor 690 Tagen) @ Felix
Bankangestellter oder Obdachloser?
Die Lebensqualität kann jeweils gut oder schlecht sein,
das ist bei jedem anders. Wenn Herr Ackermann z.B. eine Million
bekommt, dann bedeutet das noch gar nichts, es kann ein Kuchen
mit einer Million Teilen sein, wir bekommen denselben Kuchen
nur mit weniger Teilen. Man braucht sich nur die Frage zu
stellen, dann klickert es.
![[image]](https://www.animaatjes.de/bilder/k/kuchen/animaatjes-taart-98452.gif)
Rumi
Felix, Freitag, 31.10.2025, 20:08 (vor 206 Tagen) @ Felix
bearbeitet von Felix, Dienstag, 11.11.2025, 14:52
"Verkaufe
deine Gescheitheit
und kaufe Verwirrung.
Gescheitheit ist bloß
Meinung, Verwirrung
hingegen unmittelbare
Erkenntnis." (Rumi)
![[image]](https://i95.servimg.com/u/f95/20/40/98/32/kreis10.gif)
Erkenntnis:
der Smiley gefällt mir.
Im Halbschlaf
Felix, Sonntag, 25.01.2026, 07:53 (vor 120 Tagen) @ Felix
Rundes Wissen. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.
Volksglaube. Aberglaube. Zweckentfremdet. Sonst zum
Putzen, jetzt für die Ordnung. Hierarchien tauschen. Zum
Verwechseln ähnlich. Um den heißen Brei herumreden.
Das rechte vom schlechten unterscheiden? Alles in einem
Topf. Suppenersatz. Immer kräftig umrühren. Halteverbot.
Schilderwald. Abends und sonntags keine Gefahr. Die
Einfahrten stören etwas. Das regelt sich von alleine.
Im Halbschlaf.
![[image]](https://2img.net/h/a4.rimg.info/4a0843280b85056dc5955f63ab148892.gif)
Fundsache
Felix, Donnerstag, 23.10.2025, 20:43 (vor 214 Tagen) @ Felix
Fundsache ...
der Onkel las aus einem Philosophie Magazin vor. Da war z.B. eine Ärztin für
Chirurgie. Sie blendet alles aus im OP Saal. Kommentar: ja, sie beobachtet sich,
wie Walhalla das macht und das Riesen-Ego ausblendet. Sie schreibt von ungeheurer
Konzentration. Ja, sie nimmt sich ganz viel heraus.
Dann war zu lesen: "Das Böse gibt es nicht". Tugend leben, die Konzentration vor-
und nachpflegen, dann ist man schon frei. Die Ärztin macht das nicht, sie hat keine
Zeit dazu. Sie kann nicht 4 bis 5 Stunden vorschlafen und einige Stunden hinterher
spazieren gehen. Sie müsste ihren Job wechseln.
Und weiter: die im Geist zerstreuten sind es (die scheinen es gut zu machen).
Das Magazin hat gesunde Werte, ist nur etwas mittelalterlich. Ist im Mainstream,
Maße und Verhältnisse stimmen. Und weiter: "Leben heißt genießen."
Ja, konstruktiven Selbstmord machen. Vom Genießen zur Lust. Von Epikur wissen
wir, Lust gehört zum Menschenreich und Genuss gehört zum Devareich. Epikur hat
nur den Gedankengang ausgearbeit, aber nicht die Tat. Wir haben England entdeckt,
jeder nimmt sich was raus, ohne Vor- und Nachpflege und das ist das Gefängnis,
damit man sich besser konzentrieren kann.
Kapitänchen
Felix, Montag, 17.11.2025, 11:47 (vor 189 Tagen) @ Felix
Erlebnishunger und Schanghai
Um in Qualitäten zu kommen muss man
von der anderen Seite eingeladen werden.
Der Reeder bindet also die selbstgenerierte
Erscheinung und man erscheint auf großer
Fahrt immer mittels des Karma und kommt
dann in dialektische Qualitäten und dann
kommt man in irgendein Reich.
Erlebnishunger fällt also unter die Notwendigkeit
der Übung der vier edlen Wahrheiten. Schanghai kann
man in den Qualitäten erfahren, weil Schanghai
keine eigenen Qualitäten hat.
Der Computer ist nie aus.
Von der englischen Seite ist der Computer Technik
und von der deutschen Seite ist der Computer Tugend.
Dank des Computer ist das lateinische Reich
in der deutschen Sprache wiedervereint und ohne
karmische Notwendigkeit. (Text von Laris)
![[image]](https://www.animaatjes.de/mini-bilder/mini-bilder/andere/AF1sailors004.gif)
Roboter
Felix, Dienstag, 25.11.2025, 21:07 (vor 181 Tagen) @ Felix
Ein dickes Fell haben. Bloß nichts persönlich nehmen.
Da ist ja niemand. Alles Roboter. Marsmenschen. Kollabierte.
Animierte. Destrukturierte. Konglomeratisierte. Affektierte.
Tolldreiste. Weghörer. Die Nutznießer. Die auf Kosten anderer
Lebenden. Die immer alles besser Wissenden. Die ohne Punkt
und Komma Redenden. Die ewigen Opfer. Die Welt ist ja
so schlecht Jammernden. Die ständig Meckernden.
![[image]](https://www.cheesebuerger.de/images/midi/verschiedene/a022.gif)
Groß war die Zahl
Felix, Freitag, 28.11.2025, 10:32 (vor 178 Tagen) @ Felix
"Groß war die Zahl der Gäste;
ein jeder drängte sich herbei, hier
gab es keine Faule; die gröbsten aber
schlugen sich durch und fraßen`s
den andern vom Maule." (Goethe)
Dinner Music for Chickens
https://youtu.be/70g1SEom4-8
"Sit back with a nice bowl of birdseed and enjoy some banjo music. This is a little tune of my own invention, and I think the chickens enjoyed it. They certainly enjoyed the seed I scattered around for them at least. I'm in double C tuning here, capoed up to E.
And now for all the animals names: the black and white chicken is Toto, the yellow chicken is Billina, the black fluffy chicken is Squidward, the dog is Schmudge, and the cat is Sweetpea. They all behaved surprisingly well for this video, aside from Schmudge barking."
![[image]](https://www.cosgan.de/images/smilie/tiere/g075.gif)
Brief nach Hause
Felix, Dienstag, 06.01.2026, 07:08 (vor 139 Tagen) @ Felix
Liebe Mutter, lieber Vater,
mir geht's gut. Ich hoffe euch, Annemarie, Klaus, Karl, Willi, Sigrid, Peter und Hans auch. Sagt Karl und Willi, dass beim Bund sein, jede Landarbeit um Längen schlägt. Sie sollen sich schnell verpflichten, bevor alle Plätze voll sind. Zuerst war ich sehr unruhig weil man bis fast um 6 Uhr im Bett bleiben muss, aber nun gefällt mir das mit dem lange ausschlafen. Sagt Karl und Willi man muss nur sein Bett richten und ein paar Sachen vor dem Frühstück polieren. Keine Tiere füttern, kein Feuer machen, kein Stall sauber machen oder Holz hacken... praktisch gar nichts. Die Männer müssen sich rasieren, aber das ist nicht so schlimm, es gibt nämlich warmes Wasser.
Das Frühstück ist ein bisschen komisch, mit jeder Menge Saft, Getreide, Eier, aber dafür fehlt völlig Kartoffeln, Schinken, Steaks und das andere normale Zeug, aber sagt Karl und Willi man kann immer neben irgend welchen Städtern sitzen, die nur Kaffee trinken und das Essen von denen mit deinem hält dann bis zum Mittag, wenn es wieder was zu essen gibt. Es wundert mich nicht, das die Jungs aus der Stadt nicht weit laufen können. Wir gehen viel auf "Überlandmärsche" von denen der Hauptfeld sagt, das langes Laufen gut ist für die Abhärtung. Na ja, wenn er das glaubt, als Rekrut kann ich da nichts gegen sagen. Ein "Überlandmarsch" ist ungefähr so weit wie bei uns zum Postamt, aber wenn wir da sind, haben die Städter wunde Füße und wir fahren alle in LKWs zurück.
Die Landschaft ist schön aber ganz flach. Der Feldwebel ist wie unser Lehrer. Er nörgelt immer. Der Hauptmann ist wie der Bürgermeister. Majore und Oberste fahren viel in Autos und gucken komisch, aber sie lassen einen völlig in Ruhe. Das wird Karl und Willi umbringen vor Lachen: Ich kriege Auszeichnungen für`s Schießen! Ich weiß nicht warum. Das Schwarze ist viel größer als ein Rattenkopf und bewegt sich nicht mal und es schießt auch nicht zurück, wie die Laubrunner Brüder mit dem Luftgewehr. Alles was du machen musst ist, dich bequem hinlegen und es treffen. Man muss nicht mal seine eigenen Patronen machen. Sie haben sie schon fertig in Kisten.
Dann gibt's noch "Nahkampfausbildung". Du kannst mit den Städtern ringen. Aber ich muss sehr vorsichtig sein, die gehen leicht kaputt. Ist viel leichter als den Stier zu bändigen. Ich bin am besten darin, außer gegen den Voller Sepp, der hat genau am gleichen Tag angefangen wie ich, aber ich hab nur einmal gegen ihn gewonnen. Das wird daran liegen das ich nur 1,70 mit meinen 65 Kilos bin und er mit seinen 2 Metern und 120 Kilos ist halt schwieriger. Vergesst nicht Karl und Willi schnell Bescheid zu sagen bevor andere mitkriegen wie das hier läuft und uns die Bude einrennen.
Alles Liebe,
Eure Tochter Maria
Ein Schwert aus Licht
Felix, Freitag, 12.07.2024, 08:18 (vor 682 Tagen) @ Felix
bearbeitet von Felix, Montag, 09.09.2024, 09:43
![[image]](https://www.cosgan.de/images/smilie/engel/n015.gif)
Eine Geschichte von Renate Anraths
"Es war Freitagmittag, ich musste mich mit dem Kochen beeilen, wie immer. Da hörte ich meine Mutter mehrmals rufen. Ich eilte, Demente darf man nicht warten lassen. Sie sagte, sie müsse mit mir reden. Das Mittagessen winkte sie ab und beharrte, es müsse jetzt sein. Meine 93jährige Mama war eine liebenswürdige Lady, die selten kategorisch auf etwas bestand. Sie sagte, ein Engel sei gekommen. Wie bitte? Das ist ja eine Geschichte!
Ja, sie habe geschlafen, da wurde sie von einem Licht geblendet, davon sei sie wach geworden. In der Mitte des Zimmers stand ein Engel. Er habe ihr gesagt, sie müsse mit mir reden. Meine Mutter wirkte ganz klar. Ich wusste natürlich aus Erfahrung, je logischer etwas aus dementem Munde klingt, umso erfundener ist es! Um sie nicht zu verletzen, hörte ich höflich zu.
Mama kam meiner Ungläubigkeit zuvor, indem sie beteuerte, es sei ihr selber komisch vorgekommen. Deshalb habe sie sich gezwickt, ob sie nicht doch träume und habe die Augen weit offen gehalten, der Engel stand immer noch da. Groß, fast bis zur Zimmerdecke, in der Hand ein Schwert aus Licht.
Liebevoll zwickte sie mich. In ihren Augen kein dementer Schimmer. Ich begriff, dass ich ihr glaubte. Dazu muss man wissen, dass ich von Kindesbeinen an damit vertraut war, dass meine Mutter medial war, das Kartenlegen hat sie mir beigebracht. Ihre besondere Sensitivität änderte sich nicht durch die Demenz.
Natürlich sah sie „Leute“, wie alle Dementen sie sehen, wobei wir nicht wissen können, ob und wann es „Einbildung“ ist. Wenn meine Mutter früher „so“ etwas vernahm, hat es sich immer bewahrheitet. Das gab es nicht bei ihr, dass sie sich später an die Stirn fasste und sagte: “Ach, da hab ich wohl was falsch verstanden.”
Meine Mutter wiederholte die Worte des Engels: „Du musst mit Renate reden. Ihr müsst Abschied voneinander nehmen, so, als würdest du sterben. Sagt euch alles, was ihr euch in dieser Situation sagen würdet.“ Meine Mutter fragte: „Werde ich sterben?“ „Nein, an dir wird eine Persönlichkeitsveränderung vorgenommen.
Danach werdet ihr nie wieder so miteinander sprechen können. Das wird sehr schwer, für dich und für Renate. Ihr müsst das bald machen, denn es steht kurz bevor. “ Ich fragte meine Mutter, heißt das, du stirbst? Sie antwortete, nein, sie hätte das auch nochmal gefragt, aber der Engel hätte Nein gesagt und seine Worte wiederholt. Dann sei er verschwunden.
Mama sagte beeindruckt: “An mir wird eine Persönlichkeitsveränderung vorgenommen! Mein armes Kind, das wird schwer für dich”, und fügte leise hinzu: “Und für mich. Wir können dann nie wieder miteinander sprechen.” Sie weinte. Wir nahmen uns in die Arme und nahmen Abschied voneinander, wir sprachen darüber, wie schwierig unsere Beziehung war und wie viel Spaß wir jetzt hatten. Dass es Liebe wurde. Ich bat sie für mein Mundwerk um Verzeihung. Sie lächelte charmant und dankte, dass sie noch ein so schönes Leben haben „dürfe“. Fünf Jahre schon?
Sie staunte. Dann fiel es ihr wieder ein, oh Gott, es steht kurz bevor. Ich fragte bang, ob sie nicht doch stürbe. Nein, sondern? Ich war verblüfft, dass sie die Worte wiederholen konnte, die Demenz war wie weggewischt. Unser Gespräch am Sterbebett, das noch keines war, dauert eine gute Stunde. Dann knurrte der Magen, wir machten uns einen schönen Nachmittag mit Spaziergang und Café, das liebte sie sehr. Die Erinnerung an den Engel war weg.
Eine Woche später, es war Freitagmittag, musste ich ins Fingernagelstudio, abgebrochene „Pflegenägel“ machen sich vor der Kamera nicht gut. Meine Mutter war schwach, sie hatte einen extrem niedrigen Blutdruck. Ich erklärte ihr, das sei zwar unangenehm, aber nicht gefährlich.
So hatten es mir die Ärzte erklärt. Mama sah mich nur an, wie so oft, wenn sie etwas nicht ändern konnte. Als ich ohne jede Vorahnung nach einer Stunde heimkam, lag meine Mutter seltsam da und konnte nur brabbeln. Am Nachmittag besserte es sich, am Abend wurde es schlimm. Alles lief schief.
Niemand erkannte den Schlaganfall. Die Ärztin nicht, die Homöopathin nicht, der Pfleger nicht und mir war „Schlaganfall“ sowieso kein Begriff, darauf hatte mich niemand vorbereitet. Erst am nächsten Morgen kam sie in die Klinik. Zwei Tage später der nächste Schlaganfall, sie war nun rechtsseitig gelähmt und konnte kaum sprechen. Das war es, die Persönlichkeitsveränderung. Ich war fassungslos, dass ich das total vergessen hatte.
Meine Mutter konnte keine Wäsche mehr falten, kein Gemüse schälen, sie fühlte sich nutzlos. Schmusen ging bestens, Zeitung lesen wurde zum „leeren“ Ritual. Ohne Bewegung verkümmert das Gehirn, sagte schon Aristoteles. Sie hatte es schwer, aber erholte sich immer wieder. Viele halfen zusammen, Tochter, Pfleger und Spaziergänger, allen voran ein Homöopath und eine Heilerin. Deren Arbeit und Ammas erste Umarmung gehören zu den erstaunlichsten Erfahrungen dieser Zeit. Aber das ist eine andere Geschichte.
Ich haderte mit dem Engel. Warum hat er nicht einfach Schlaganfall gesagt, wenn er sich schon so deutlich artikulierte? Endlich verstand ich die Formulierung: Da wird eine Persönlichkeitsveränderung vorgenommen. Meine Mutter musste diese Erfahrung machen, über deren Sinn es keinen Sinn macht zu spekulieren. Wobei mir Djwahl Kuhl einfällt, der in der „Weißen Magie“ sagt, manche Menschen wählen eine Behinderung, wenn sie lernen müssen, Liebe anzunehmen.
Geben fiel Mama leichter, wie vielen, die früh die Mutter verloren. In unseren neun Jahren hat sie gelernt, Liebe anzunehmen und darauf zu vertrauen, dass sie ihr zustand. Ich hoffe, es war genug, wobei man ja nie genug davon bekommen kann.
Als meine Mutter im Sterben lag, waren ihre Augen weit weg. Ob sie auch den Engel wiedersah? Ich konnte nur in Gedanken mit ihr reden, das tat weh, weil keine Antwort kam. Aber ich war sicher, dass sie mich hörte und bin getröstet, weil wir unser letztes Gespräch ja gehabt haben, damals vor vier Jahren. Dem Engel sei Dank."
![[image]](https://www.cosgan.de/images/smilie/engel/n015.gif)
KGS Ausgabe Nov. 2012
https://www.kgsberlin.de/_fileadmin_kgs/kgs-magazine/KGS201211.pdf
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Weg der Mitte
Felix, Mittwoch, 17.07.2024, 21:32 (vor 677 Tagen) @ Felix
bearbeitet von Felix, Montag, 26.01.2026, 10:07
Es gibt einen Spruch, der geht ungefähr so: der Weg über den Abgrund ist schärfer als ein scharfes Schwert. Und das ist, was man den Weg der Mitte nennt. Es wurde mit dem Buddha immer von oben nach unten geguckt, aber es wurde nicht geguckt, was hier unten ist. Die Tibeter lieben die Reize, wie die Deutschen auch. Aber sie reizen die Attribute innen im Raum und nennen das die grüne Tara. Die Deutschen reizen die Attribute von außen.
Das Dreizackgefühl, von unten mit dem 6. und 2. Strahl im Raum, ersetzt das alte Statusgefühl. Zu einem Offiziellen gehen und die Erkenntnisse anbringen? Nein, lieber zu einem unbekannten Dritten, z.B. an einer Bushaltestelle und eine schöne Geschichte draus machen. Frieden ist der geistige Ort, den man nicht definieren kann. Das geht ja wieder alles viel zu schnell. Ja, immer von Zick nach Zack. Das ist die Lebensfreude. Aber man kann sich ja nirgendwo ausruhen. Ist doch gut, dann hat man keine Zeit für selbstsüchtige Gebete. (Notizen am Telefon)

Kein Spaziergang
Felix, Montag, 29.07.2024, 09:39 (vor 665 Tagen) @ Felix
Wir waren länger als sonst beim Inder, es war voll und laut und die Kellner rannten hin und her. Es gab keinen Spaziergang mehr, wir sollten uns in Aristoteles Wohnung nochmal hinsetzen, er selber blieb stehen und erklärte weiter und weiter. Es war das erste Mal, dass ich mich auf den Spaziergang freute und prompt fiel er aus.
Wenn du regelmäßig in einem Restaurant essen gehst, bist du dort eingetaktet. Musst was pflegen und nach Erkenntnis was machen. Kannst nicht wilde Sau spielen. Die Masse verändern. Die Gewaltpolitiker können wir nicht ändern. Die Masse verbindet sich mit uns. Maitreya macht Erziehungsarbeit mit der Masse und wir auch.
![[image]](https://www.cosgan.de/images/smilie/froehlich/s07312.gif)
Kein Spaziergang?
Felix, Dienstag, 11.11.2025, 15:01 (vor 195 Tagen) @ Felix
Auf den täglichen Spazierwegen
verbindet der Onkel sich auch mit Hamburg
und denkt an alle, da passiert mehr
als am Telefon.
Anhalten und fragen, was bedeutet das, z.b. lernen?
Und wenn du nach draußen gehst, "tropft" die Antwort
in deinen Kopf, einen sprachlichen Ausdruck denken,
2 Stunden spazieren gehen und alles wird erklärt.

Kein verlängerter Spaziergang
Felix, Freitag, 02.01.2026, 08:25 (vor 143 Tagen) @ Felix
Einen Rhythmus aneignen, angewöhnen.
Es geht um Einfachheit, keine Angst vor Langeweile.
Die Psycho-Dröhnung draußen verteilen. Den Psycho-Bombast raustragen.
Kannst dir einen Baum suchen. Der muss gar nicht schön sein. Keine Befindlichkeiten. Der Baum muss einfach passend sein. Auf dem Weg zu deinem Baum guckst du dann immer ganz genau, ob auch keine Steine im Weg liegen, kein Geröll. Wenn die Leute komisch gucken oder gar fragen, was du denn da suchen würdest, einfach sagen: ich bin introvertiert und gucke, ob mir Steine im Weg liegen.
Die Extrovertierten wollen immer wissen, was passiert, bevor sie was tun,
aber die Introvertierten wollen gar nicht wissen, was passiert. Kannst auch
auf deine Hände achten und merkst dann, was passiert.
Pensions-Charakter ist ausdrücklich erwünscht. Zwar familiär, aber nicht zu eng, nicht in der Familie aufgehen. Kein Hotel mit sozialem Verkehrsfluss. Immer wieder zu dem Baum gehen und jedesmal ablegen zurück in der Pension. Wenn dann wieder Psycho-Dröhnung hochkommt, wieder anziehen und zum Baum gehen. Es ist wichtig, dass jedesmal ein Kreis abgeschlossen wird. Es soll kein verlängerter Spaziergang sein, sondern immer wieder ein neuer Gang. Es muss eine Willenserklärung dabei sein. Das ist mein Wille, wenn ich mich mühsam wieder anziehen muss, um nochmal rauszugehen. Das kommt einem zwar anstrengend vor, aber diese Anstrengung ist ein Aufwirtschaften. Erinnerung an den Spruch: "Durch eigenes Wesen wirken."
![[image]](http://www.animaatjes.de/bilder/h/herzen/174.gif)
Erlösung
Felix, Dienstag, 06.08.2024, 13:41 (vor 657 Tagen) @ Felix
Notizen ...
wenn man von einem Gegenstand erlöst werden will,
erlauben, dass der Gegenstand sich verabschiedet.
Der Gegenstand "Mein Sohn" zum Beispiel. Aber
"Meine Tochter" kann nicht erlöst werden,
da hilft nur loslassen.
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Erlösung
Felix, Dienstag, 13.08.2024, 21:58 (vor 650 Tagen) @ Felix
bearbeitet von Felix, Mittwoch, 14.08.2024, 19:17
Die Gründerin der Seite "Tor in die Galaxien"
hat sich aus dem Licht gemeldet, bei Christine Stark zu lesen.
"Shana lässt grüßen"
https://christine-stark.de/blog/1980-shana-laesst-gruessen
damals hatte sie auch über ihren Lebensweg geschrieben
http://www.torindiegalaxien.de/eigarb/eigarb.htm/shana.html
Nachruf auf Shana
https://www.esistallesda.de/2024/08/13/nachruf-auf-shana-gruenderin-von-tor-in-die-gala...
![[image]](https://2img.net/h/a2.rimg.info/8569408d70144d8f2b0ce38f06b3f330.gif)
Mooji
Felix, Montag, 26.08.2024, 07:27 (vor 637 Tagen) @ Felix
The need for a partner
https://youtu.be/Tgs0_--t0NY
Feel the freedom of your own Self.
The completeness of your own Self.
Then nothing will be in the way.
Woman is made for man and man is made for woman?
No, woman is made for god and man is made for god.
Even bad relationships can help you, finding the truth.
![[image]](https://www.animaatjes.de/bilder/k/kawaii-scene/animaatjes-kawaii-scene-26839.gif)
Über und über mit Narben bedeckt
Felix, Montag, 09.09.2024, 09:40 (vor 623 Tagen) @ Felix
bearbeitet von Felix, Mittwoch, 24.09.2025, 07:52
Der Onkel hatte in einem Kant Büchlein gelesen, es sei für künftige Lehrer der Metaphysik geschrieben. Eine gemeinsame kollektive Person ist gemeint. Der Einzelne muss sehr gebildet sein. Es geht nicht darum, den Einzelnen anzusprechen, sondern wie die Nationen miteinander sprechen. Der Kapitalismus macht einen Aufstand von drei Staubkörnern und Kant ist der Hexenmeister.
Empfehlung: ein Stück, bzw. einen kurzen Absatz von Kant lesen und nur einen Ausdruck (Begriff) davon wählen und auf eine Postkarte schreiben und das, was einem dazu einfällt, ebenfalls aufschreiben und die Postkarte auch abschicken. Vielleicht 10 Jahre lang. Dann merkst du, was Kant da rein gelegt hat.
Wenn du irgendwo dumm von der Seite angesprochen wirst, kriegst du vielleicht kein einziges Wort raus. Es geht darum, dass einem Kräfte zukommen, damit man was sagen kann. Die Kant Sachen im Detail ausarbeiten, es findet viel statt an den Universitäten für Master und Bachelor. Moralische Vorbilder. Monster wussten nicht warum, haben aber so getan, als ob.
Gedanken abschießen, weil man pfuschig ist. Die Arbeit beginnt innerhalb des Kontaktes. Theoretische Philosophie ist am praktischsten. Das, was praktische Philosophie genannt wird, gehört in die Erziehungswissenschaften. In meinen Instinkten, wenn Kontakt hergestellt ist, bin ich gefragt. Dann muss eine Hand eine Hand sein. Bist aber nicht der große Meister. Ein Eingeweihter ist über und über mit Narben bedeckt.
Die Amis glauben, wenn ein Kontakt hergestellt ist, sind sie Meister. Aber ein Meister nennt sich nur Meister, um die Kräfte tanzen zu lassen. Das ist anstrengend für denjenigen, der das macht. Es ist falsch, sich irgendwelche Wünsche erfüllen zu wollen. Dann wird man woanders hingeworfen und hält sich jahrelang dort auf.
Fellmütze
Felix, Donnerstag, 12.09.2024, 09:09 (vor 620 Tagen) @ Felix
bearbeitet von Felix, Dienstag, 27.05.2025, 13:30
Russischer Winter. Sibirische Kälte. Eiszapfen
an den Dächern und Eiszapfen an der Nase. Rutschbahnen.
Rodelberg. Die fröhliche Rutschpartie. Mit Sand streuen oder
mit Salz streuen? Umweltbedenken. Kritische Blicke. Besser-
wisser. Viele verschiedene Meinungen. Gibt es denn die einzig
richtige Meinung? Schneeklumpen im Haar und Mehlklumpen
in der Suppe. Die Suppe ist ja stampendick. Wer soll das
essen? Den letzten beißen die Hunde.

Eine Weihnachtskarte
Felix, Sonntag, 15.09.2024, 10:25 (vor 617 Tagen) @ Felix
es hatte sich viel angesammelt für die Tüten
und in Anbetracht eines drohenden Umzugs hatte
der Onkel auch alte Sachen in die Tüten gepackt.
Ich entdeckte eine Weihnachtskarte von 2007.
Der Text möchte mal gezeigt werden:
Lieber Simhanada,
ein kleines Dankeschön
für all Deine unendlichen Gedanken,
Deine unermüdliche Präsenz, Deine Zeit,
Dein Lachen und Dein herrlicher Humor.
Vor allem die auf den Punkt treffenden
Wortschöpfungen, die immer wieder
Freude bereiten.
Wir sind froh, daß es Dicht gibt.
Von Herzen alles Gute,
nur das Beste und ...
(Ende der einen Kartenhälfte,
der Rest wurde uns nicht gezeigt)
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Die Liebe
Felix, Samstag, 06.12.2025, 07:01 (vor 170 Tagen) @ Felix
Die Liebe ist etwas Wildes (Alighieri Dante)
"An dem Tag, an dem der Mensch der wahren Liebe erlaubt, sich zu zeigen, werden die wohlgeordneten Dinge heillos durcheinander geraten und alles aus dem Gleichgewicht bringen, was wir für sicher, für wahr gehalten haben. Die Welt wird wahr sein, wenn der Mensch zu lieben vermag, bis dahin werden wir in dem Glauben leben, wir würden die Liebe kennen. Wir bringen jedoch nicht den Mut auf, uns der Liebe als dem zu stellen, was sie ist.
Die Liebe ist etwas Wildes. Wenn wir versuchen, sie unter Kontrolle zu halten, zerstört sie uns. Wenn wir versuchen, sie einzusperren, macht sie uns zu Sklaven. Wenn wir versuchen, sie zu begreifen, stehen wir verloren und verwirrt da. Diese Kraft ist auf Erden, um uns Freude zu geben und uns Gott und den anderen Menschen näher zu bringen. Und dennoch, so wie wir heute lieben, kommt auf eine Minute Frieden eine Stunde Angst."
![[image]](https://www.animaatjes.de/bilder/w/weihnachten-tiere/animaatjes-kerst_dieren-05328.jpg)
Irren ist göttlich
Felix, Dienstag, 27.05.2025, 13:31 (vor 363 Tagen) @ Felix
bearbeitet von Felix, Mittwoch, 24.09.2025, 07:49
Irren ist göttlich. Selbstverständlich habe ich einen Knall.
Wenn nicht zwei, wie mein protokollarischer Vater zu sagen pflegte
wenn man zu ihm sagte: du hast aber eine Meise.
Erst die Akzeptanz, dass der andere einen Knall hat/haben könnte, macht eine Diskussion wirklich erst möglich. Wenn man sich nicht des anderen sicher ist, kann man sich auch nicht seiner selbst sicher sein. Das führt zu Genauigkeit im Moment zu Achtsamkeit oder dazu Hier und Jetzt zu sein. Man muss eben in jedem Moment prüfen was man von dem Vorgetragenen halten kann.
Wenn du weißt, dass ich einen Knall habe, bedeutet dies für mich, dass ich dich als Diskussionspartner ernst nehmen kann, weil ich dadurch weiß, dass du ernsthaft diskutieren willst, wenn du mit mir "sprichst" und mir nicht nur Honig (bewusst oder unbewusst) um den Mund schmieren willst, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen.
Alles Liebe
Eine süße Uroma
Felix, Donnerstag, 11.12.2025, 23:07 (vor 165 Tagen) @ Felix
bearbeitet von Felix, Sonntag, 17.05.2026, 12:00
April 2016
Die Postkarte von Devino lag damals im Briefkasten der Protokollarischen.
Die Hausnummer war etwas dicker geschrieben als die übrige Schrift und so
sah es aus wie Nr. 109. Den Nachnamen gab es dort auch, das passte.
Hab der Protokollarischen "ihre" Post gegeben.
Sie hat gestaunt über den großen Vogel und sprach, das sind ja niedliche Aufkleber,
die will der große Vogel bestimmt alle fressen. Ja, was sonst.
Als wir von unserer Einkaufsrunde zurückkamen, fiel Felix ein, dass Devino
die Postkarte eigentlich immer an die Protokollarische schicken könnte,
aber den Text für eine süße Uroma, die sich im 88. Lebensjahr befindet.
Ihr Briefkasten ist meistens leer, da wir inzwischen den ganzen Schreibkram erledigt
haben, der wegen des Abgangs des Protokollarischen im Juli letzten Jahres anfiel. Uff.
Der Onkel lachte, dann sollte Devino aber kleiner schreiben,
damit die Protokollarische das nicht lesen kann. Sie heißt Ingrid,
genau wie die Frau Mutter vom ehemaligen Schwager.

Wer lange sucht
Felix, Freitag, 12.12.2025, 10:17 (vor 164 Tagen) @ Felix
Fundsache (ein Text von Anloakan)
Wer lange sucht, der findet nichts
Wie ein Film zogen heute Morgen verschieden Situationen,
in denen ich auf der Suche nach etwas war an meinem inneren
Auge vorbei. Wie eine kleine Bestandsaufnahme.
Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens (er begleitet mich doch ständig).
Auf der Suche nach meiner Aufgabe (ich lebe sie doch, indem ich Bin),
auf der Suche nach den richtigen Worten, Büchern, Kleidung,
einfach für jede Situation das Passende halt zu finden.
Erst in diesem Moment wird mir klar, wie viel Zeit ich damit zubringe, herumzuirren auf der Suche nach etwas. Die perfekte Ablenkung vom Wesentlichen, was? Mir wird plötzlich klar, wie viele Tugenden ich damit umgangen habe: sich einlassen auf Unbekanntes, Kontrolle aufgeben, den Fokus auf Wesentliches halten, zu bemerken, wie und dass alles bereits da ist, Vertrauen und Geduld haben. Und vor allem gewiss zu sein, dass mich erst wenn ich offen bin zu empfangen, mich genau das Richtige zum richtigen Zeitpunkt antrifft.
Die wirklich wichtigen Dinge in meinem Leben, haben mich alle erst erreicht, als ich losgelassen habe. Ich merke gerade, wie eine Gedankenform in mir immer mehr Form annimmt, es fühlt sich an wie Neugierde, ein Glucksen ist auch dabei, etwas grundsätzlich mal anders zu machen. Meine Absicht ist, mein Suchverhalten aufzugeben und mich mehr und mehr finden zu lassen. Ich lasse mich auf das JETZT ein. IST.
In Liebe Anloakan
Wunder
Felix, Montag, 19.01.2026, 15:41 (vor 126 Tagen) @ Felix
Der nette Richter war vom Himmel gefallen.
Die Menschen erwachen, die Strahlen sind dadrüber
und dann ist da plötzlich einer, wo vorher einer fehlte.
Wir müssen das nur weiter pflegen.
Das ganze Wassermannzeitalter geht das jetzt so.
Diese ganzen Horrorgeschichten aus der Physik einfach
als ein Wunder betrachten und mit Lebensfreude verbinden.
Der größte Druck (Bauchdruck) ist jetzt weg. Das waren
nämlich die Berliner Gerichte.
