Aristoteles: Die Hände Gottes sind pragmatisch (alle)

Devino M., Sonntag, 21. Februar 2021, 22:04 (vor 3 Tagen) @ Devino M.

"Was man lernen muss, um es zu tun, das lernt man, indem man es tut."

- Aristoteles -
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Wie praktisch doch, dass das Leben da ist, um zu lernen wie man lebt. Also ist man aus irgend einem Grund grundsätzlich richtig, hier auf Erden zu sein, sonst wäre man unwahrscheinlich hier. Und dennoch ist ja nichts von Dauer in einer Wandelwelt (vom Wandel abgesehen). Vieles ist auch eine Frage der Ebene wo etwas getan wird. Zum Beispiel in dem man nicht durch äußere Gewalteinwirkung ein Mentales Konzept zerstört, sondern eben auf der Mentalebene selbst. So wie auch Karma auf der Ebene zu lösen ist, auf der es sich befindet. Andererseits lernt Gott durch uns Mensch zu sein. Als Reflexion seiner Selbst auf die gesamte Menschheit.

Es ist nicht die Zeit, den Weg zu Gott zu finden, in dem man in irgend welche Dimensionen abtaucht. Sondern Gott in die Menschheit zu bringen und auf Erden das Reich Gottes einzuleiten und zu verankern (ein jeder durch sich selbst). Dies geht nur vermittelst eines jeden Menschen grundsätzlich. Gott ist nicht weit weg, sondern man selbst ist auch ein Ausdruck des Göttlichen, in dem man das tut, was Gott in dem Moment tun würde, mit samt den Möglichkeiten die gerade ebenso da sind, wie sie sind.

Der Weg zu Gott, ist immer auch der, mehr Gott zu sein, wie Gott selbst ist.
Nicht bloß als unbewusster Teil Gottes, sondern als ein bewusster Wille Gottes.

Weniger zum eigenen Vorteil geneigt (grundsätzlich), als mehr zum Vorteil dessen geneigt, was Gott insgesamt am meisten dient. Was meist irgend eine Art von Dienst an der Allgemeinheit und dem Menschlichen Kollektiv ist [und sei es nur als inneres strahlendes Licht innerhalb der Menschheit], und was nicht bloß den Dienst an sich selber bedeutet. Doch wo fängt das eine an und das andere auf, wenn doch alles Gott ist und in Ihm und aus Ihm? Also ist es mehr eine Frage, wie etwas getan wird, nicht immer bloß ob, oder wie weit ein Ich darin vorgestellt und in besonderer Weise einbezogen ist, eher in welchem Umfang es Gott hilft.

Gott spricht nicht so sehr darüber, was zu tun ist, sondern er tut mittels allem sein Schöpfungswerk, an mancher Stelle und mit manchen Mitteln und Möglichkeiten mehr oder weniger. Und an vielen Stellen zeichnet es sich dadurch aus, dass es mehr ein Sein als ein Tun ist, die Hand Gottes mehr also in einer breiten Summe vertreten ist, und nicht in Form einer bestimmten Person in Erscheinung tretend, doch braucht sich auch dies nicht auszuschließen.


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