J.Paul: Heiterkeit und Freudigkeit (alle)

Devino M., Sonntag, 16. August 2020, 15:02 (vor 196 Tagen) @ Devino M.

"Heiterkeit und Freudigkeit ist der Himmel, unter dem alles gedeiht."

- Jean Paul -
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Gott ist alles, von dem Standpunkt aus, wo man steht (als Funke Gottes zumindest), bis hin zur reinen Herrlichkeit von allem was ist, wie es aus Gottes Sicht ist, von seinem Standpunkt aus, als Zentrum von allem. Aus einer Perspektive ist es also auch so, dass man sich nur selbst im Wege steht. Eine andere Perspektive signalisiert die Schwierigkeiten der meisten, sich selbst anzunehmen wie sie sind. Sich zu erkennen, fassen und annehmen zu können. Die nächst Hürde wäre also dann alles von Gott fassen und empfangen zu können. Dann wäre man also Gott allgemeinhin. Verwirklichung ist die Empfängnis Gottes an der Stelle der eigenen Seele, weil die Seele in Gott eingeht, mittels einer Verwirklichung. Die verwirklichte Seele, ist also der würdigste Vertreter Gottes an der entsprechenden Stelle.

Es legt natürlich nahe, dass man alle Polarisation wider das, was Gott selbst in allem ist, aufgegeben haben muss. Man kann sich also allem dann nur so annähern, wie Gott sich allem annähern würde, soweit man sich im Göttlichen Sinne annäherte. Kann es für Gott etwas anderes als Heiterkeit und Freudigkeit geben, sich an dem zu erfreuen, was zu seiner Herrlichkeit da ist? Und wo fängt also die Perspektive Gottes an, und wo hört sie, und aus welchem Grund, auf?

Man wird sich sogar notwendig stellvertretend für Gott oder als einen Widerpart ansehen müssen. Allerdings wird die Entscheidung wohl bei Gott liegen, was Ihn wie und wodurch vertritt, oder nicht. Es liegt also nicht bei dem einzelnen Menschen, zu ergründen, was aus welchem Grunde Göttlicher Natur ist, oder nicht. Im Grunde ist alles, was besteht, und atmet, Göttlicher Natur, da es den einen Odem atmet und Anteil also an dem einen Leben hat, das aus dem Einen ist. Es ist bloß die Frage, in welchem Umfang etwas Gott vertritt. Es ist alles evolutionäre Leben für Gott angetreten, aber nicht alles tritt für Gott letztlich ab.

Wir alle sind da, um uns als Gott, als Seele und als Mensch zu erfahren. Es mag nicht zu allem ein positives Gefühl gehören und braucht es auch dessen nicht, aber eine positive Gesamtlebenserfahrung sollte die Norm sein. Aus Einsicht, dass es so das Beste für alle ist. Es ist so, dass man dann die Idee dessen, was Gott innerhalb der Menschheit ist, besser erahnen und dann auch leben kann. Einfach nur alles irgendwie als gegeben hinzunehmen, und keine Verantwortung für das Kollektiv anzunehmen, dem man angehört, zeugt eben nicht vom Verständnis Gottes als Gattungsgeist/Kollektiv aufgefasst. An der Heiterkeit und Freudigkeit dem Leben gegenüber, wird man es dann bemessen können. Nicht am Bruttoinlandsprodukt, sondern an der Heiterkeit im Leben zu stehen (Liebe zum Leben), wird Göttliches Sein in der Evolution einer Gattung bemessen. Nach neuen Werten sollte man sich ausrichten. Dies kann auch jeder für sich selbst tun, so dass sein Umfeld sich dem in irgend einer Weise anpassen wird müssen.


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